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Erfolge

Weihnachtslehrgang in Stierstadt





Am Sonntag den 19.12. rief das Karate Dojo Hinode, eine Abteilung des TV  1891 Stierstadt e.V., seine Mitglieder zu einem Weihnachtslehrgang und trotz chaotischer Straßenverhältnissen folgten 23 Karateka dem Ruf ihrer Trainer Alexandra und Marcus Engel.





Wer nun dachte, sich zu einem beschaulichen Sonntags Morgen Stelldichein einzufinden, der sah sich allerdings getäuscht. Den Karateka im Alter zwischen 14 und 60 Jahren, mit Graduierungen vom 9. Kyu ( Weißgurt ) bis zum Dan ( Schwarzgurt ), wurde in drei knallharten Trainingseinheiten alles abverlangt.





Die erste Einheit, in der natürlich zur Vorbeugung vor Verletzungen zunächst ein schweißtreibendes Aufwärmtraining absolviert wurde, beinhaltete das Kihon ( Grundschule ). Das Ziel des Kihon ist es, an sich selbst und seinen Techniken zu arbeiten und diese zu verfeinern um deren Wirkung zu maximieren. 





Die Pausen zwischen den Einheiten wurden genutzt um neue Luft und Kraft zu schöpfen, sich an den selbstgebackenen Kuchen, den belegten Brötchen und den gereichten Getränken zu laben, und Erfahrungen auszutauschen. 


In der zweiten Einheit wurde das Kumite  ( Kampf ) in seinen verschiedenen Formen trainiert. Das Kumite geht vom grundschulmäßigen Mehrschrittkampf bis zum Freikampf gegen einen oder mehrere Gegner. 


Nach der verdienten Pause und vor der dritten Einheit ging es zum Gruppenfoto, wie es sich für Karateka gehört im Gi ( Karateanzug ) und barfuß hinter der Vereinsturnhalle im Tiefschnee. Die Füße wurden dann direkt im Anschluss, bei der dritten Trainingseinheit schnell wieder warm, denn hier ging es um das Kata Training.
In einer Kata werden Einzeltechniken nach einem definierten Ablauf ausgeführt.
Hierbei wird der Kampf gegen imaginäre Gegner simuliert. Nach diesen drei Kräftezehrenden Einheiten war aber noch nicht für alle Karateka das wohlverdiente Ende erreicht. Ein Teil der Anwesenden stellte sich zum Abschluss noch der Prüfung zum nächst höheren Gürtelgrad.


Die Prüfung legten mit Erfolg ab: zum 9.Kyu (Weißgurt) Olaf Jordan, Sarina Cognetti; zum 8.Kyu (Gelbgurt): Marvin Schulz, Sebastian Merk, Ilias Kamouzis und Jan Marc Feigl. zum 7.Kyu (Orangegurt): Susanne Mayer. Zum 4.Kyu (Violetgurt): Daniel Ruppert, Michael Kunzmann und Jens und Dirk Friedrich. Somit bildete der Lehrgang einen erfolgreichen Jahresabschluss der am 28.12.2010 mit einem „weg mit dem Weihnachtsspeck Training“ abgerundet wird. Für die guten Vorsätze im neuen Jahr: Ein neuer Anfängerkurs für Shotokan Karate startet im Februar 2011.


OSS Helmut


Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen KYU Prüfung





Karate vom Feinsten........

wurde den Stierstädter Karatekas vom Karate-Dojo Hinode  und vielen Gästen von Dojos aus ganz Deutschland geboten, als die Sensei’s Norbert Dalkmann und Dirk Müller ( jeweils 4. Dan Shotokan Karate ) vom 28. bis 29. November zum fast schon traditionellen November-Lehrgang in die Vereinsturnhalle des TV Stierstadt 1891 e.V. einluden.

Das erste, was den Stierstädter Ausrichter des Lehrgangs erstaunte war die hohe Teilnehmerzahl, mit der die alt-ehrwürdige Turnhalle fast Ihre Kapazitätsgrenze erreichte.


Schon beim ersten Training, das die Unterstufe und Oberstufe gemeinsam absolvierten, zeichnete sich ab, dass dieser Lehrgang etwas besonderes werden sollte.


So humorvoll Sensei Dirk Müller die Theorie erklärte, so knallhart zog er dann die Praxis
durch und brachte so die Karateka an den Rand Ihrer Leistungsfähigkeit.


Sensei Norbert Dalkmann zeichnete sich durch klare und präzise Anweisungen aus und
im Zusammenspiel mit Dirk Müller demonstrierte er Karate in Perfektion.


Nach zwei weiteren 1 ½ stündigen Einheiten, die Ober- und Unterstufe getrennt absolvierten, folgte für beide Gruppen zusammen eine Einheit zu dem Thema  „ Selbstverteidigung gegen einen Stockangriff „
Hierbei demonstrierte Sensei Dirk Müller, wie wirkungsvoll man sich mit Gegenständen
des täglichen Lebens, wie zum Beispiel einem Kugelschreiber oder einem Buch gegen
Angriffe zur Wehr setzen kann.

Dann endlich, nach vier schweißtreibenden Einheiten je 1,5 Stunden ging es zum gemütlichen Teil über. Die Lehrer und Teilnehmer trafen sich zum Abendessen und zum anschließendengemütlichen Beisammensein in der Stierstädter Gaststätte  „zum Krämer“.


Wer nun dachte, der Lehrgang klinge am Sonntag gemütlich aus, der sah sich getäuscht.
Dirk Müller trieb die Unterstufe noch einmal zu Höchstleistungen an und Norbert Dalkmann
nahm sich die Oberstufe vor.

Vollkommen erschöpft mussten sich einige Karateka nun noch den anstehenden Prüfungen zum nächst höheren Kyu Grad stellen. Motiviert von den am Wochenende erbrachten Leistungen gaben die Prüflinge noch einmal alles und holten die letzten Kraftreserven aussich heraus. Somit war es nicht verwunderlich, dass dieses Mal keiner der Prüflinge durchfiel.

Von den Stierstädter Karateka’s bestanden folgende Ihre Prüfung.
Zum 9. Kyu
Rafael Eyrich- Jassmann, Manfred Luttkus, Kai Luttkus, Phillipp Morath, Mark Kirschner, Ilias Kamouzis, Dominique Gaiser

Zum 6. Kyu
Antje Koehler, Bernd Dammann und Heinz Elbrecht

Nicht unerwähnt bleiben dürfen natürlich die Stierstädter Trainer Alexandra und Marcus Engel, die diesen ganzen Lehrgang planten und organisierten. Ihr größter Dank dürfte die
Zufriedenheit aller teilnehmenden Karatekas gewesen sein. Alle versprachen Oberurselund Stierstadt im nächsten Jahr wieder zu besuchen.

OSS Helmut      


Wir gratulieren zur bestandener Prüfung:

zum 9.KYU

Rafael Eyrich- Jassmann, Manfred Luttkus, Kai Luttkus, Phillipp Morath, Mark Kirschner, Ilias Kamouzis, Dominique Gaiser

zum 6. KYU

Antje Koehler, Bernd Dammann und Heinz Elbrecht

 Herzlichen Glückwunsch auch den Prüflingen aus den anderen Dojos.

OSS

Hinode Karate Dojo


Lehrgang im Dojo HINODE mit den Senseis Norbert Dalkmann und Dirk Müller am 28.11./29.11.09Oberursel- Bericht von Fred 
                                                            
Bereits zum zweiten Male haben die beiden Senseis Norbert Dalkmann (4.Dan Shotokan Karate) und Dirk Müller (4. Dan Shotokan Karate, 4.Dan Jiu-Juitsu, 1.Dan Stockkampf) den traditionellen November-Lehrgang des Dojos Hinode (TV Stierstadt) erfolgreich geleitet – und viele kamen.
Die alt-ehrwürdige Vereinsturnhalle des TV Stierstadt 1891 e.V. in Oberursel bei Frankfurt/Main kam damit auch an ihre Kapazitätsgrenzen.
Für die Teilnehmer waren bereits am Samstag drei Trainingseinheiten geplant, die abends noch mit einer weiteren Einheit zum Thema „Selbstverteidigung“ gekrönt worden ist. Die Gruppe teilte sich in ein Unterstufentraining (bis 6. Kyu) und ein Oberstufentraining (7.Kyu bis Dan) auf und bot die Gelegenheit, Basiselemente des Shōtōkan-Karate zu vertiefen und eine für viele neue Kata Meikyo zu erlernen
Das erste Training des Tages wurde zusammen für Unter- und Oberstufe durchgeführt. Der Schwerpunkt dieser Einheit war Grundschule mit Schwerpunkt Hüfte und Stellung der Füße bei Durchführung der Techniken.
Die beiden weiteren Trainingseinheiten für die Oberstufe rankten sich um die Kata Meikyo und dem Bunkai zu Teilen dieser Kata. Die Kata nimmt bei der Aufzählung der zum Shōtōkan gehörigen Kata meist den letzten Platz ein, was ihren hohen Anspruch verdeutlicht. Als Interpretation des Namens wird sehr oft "Spiegel der Seele" angegeben, der Kämpfer soll also in der Übung sich selbst erkennen.
Intensiv geübt haben wir vor allem die Schrittfolgen Bo-uke, Bo-tzukami, das Entreißen des Bos und der Übergang zum Uchi-uke. Das Erkennen seiner Selbst und der leider damit verbundenen Unzulänglichkeiten stellte sich dann schnell ein – wieder einmal eine Bestätigung, dass nur fortlaufendes Üben und einer guten Anleitung die Techniken letztlich verbessern kann. Sensei Dirk Müller hat es während des Training stets verstanden mit Erläuterungen und Humor die Teilnehmer immer wieder anzuspornen und Konzentration und weitere Kräfte zu mobilisieren. Der Abschluss der Einheiten führte die Teilnehmer dann noch mit Konditionsübungen an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit.
Das Training war sehr anspruchsvoll; Übungen wurden ergänzt um Erklärungen. So fragte Dirk Müller beispielsweise bei Techniken in Katas oder in der Grundschule, die man schon oft gemacht hat, nach der Bedeutung, zerlegte diese und veranschaulichte die Merkmal im Einzelnen: selbst ein Oi-Tsuki hat mehrere Bestandteile, die nur in vollständiger Ausführung eine richtige und kraftvolle Technik ergeben. Fehler bei der Stellung (Ferse in den Boden drücken, korrekter Hüfteinsatz) reduzieren die Effektivität der Techniken teilweise erheblich.
Vertieft wurden die Übungen in einem weiteren Training mit Sensei Norbert Dalkmann. Hier standen Kumite-Übungen zu Zweit und zu Dritt mit schnellen Angriffs- und Kontertechniken (Mae-Geri, Yoko-Geri und Konter Gyaku-Tsuki, etc.) im Zentrum. Sensei Dalkmann gab den Teilnehmern detaillierte Erläuterungen zur korrekten Ausführung der Techniken und zur Steigerung der Effizienz der einzelnen Techniken.
Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Trainingseinheit mit dem Inhalt  „Selbstverteidigung gegen einen Stockangriff“. In den Übungen zeigte Sensei Dirk Müller, wie wirkungsvoll man sich mit Gegenständen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel einem Kugelschreiber oder einem Buch gegen Angriffe zur Wehr setzen kann.
Nach dem Training trafen sich die Teilnehmer zum Abendessen und zum gemütlichen Beisammensein in der Stierstädter Gaststätte  „zum Krämer“.
Nach einer weiteren Trainingeinheit am Sonntag konnten die Karatekas ihr Können in der Prüfung zum nächst höheren Kyu unter Beweis stellen; 10 Teilnehmer haben diese Prüfungen auch mit Erfolg bestanden: Zum 9. Kyu: Rafael Eyrich- Jassmann, Manfred Luttkus, Kai Luttkus, Phillipp Morath, Mark Kirschner, Ilias Kamouzis, Dominique Gaiser, zum 6. Kyu: Antje Koehler, Bernd Dammann und Heinz Elbrecht. 
Die Karate Abteilung Hinode des TV Stierstadt besteht seit November 2006 und hat in dieser Zeit bereits sechs Anfängerkurse erfolgreich durchgeführt. In der Abteilung unter der Leitung von Alexandra und Marcus Engel trainieren Jung und Alt gemeinsam; die beiden sehr engagierten Trainer decken dabei alle Kurse für die unterschiedlichen Kyu-Grade selbst ab.

Fazit der Veranstaltung: Dank des großen Engagements der Trainer und der beiden Dojo-Leiter war es ein klasse Lehrgang, man konnte sehr viel mitnehmen und Spass hat es auch noch gemacht. Was will man mehr?

Oss,

Fred Fritzel



Am vergangenen Wochenende 20./21.11.2009 fand in Wenden im Sauerland ein Lehrgang mit Kata Weltmeister Sensei Julian Chees 5.DAN statt.

Nach 2 schweißtreibenden Trainingseinheiten am Samstag stellten sich 5 Karatekas des Hinode Karate Dojos der Prüfubng zum nächst höheren Gürtel Grad.

Wir gratulieren


zum 2.KYU> Peter Kilb

zum 3.KYU> Cornelia Kegler, Sandra Schubinski und Helmut Waruschin

zum 5.KYU> Daniel Ruppert

OSS

Bilder vom Training

Antje

Im Unterstufen Training lag der Schwerpunkt auf korrekter Ausführung der Technik...

Jens demonstriert Kata Heian Jondan


Ein ganz besonderes Wochenende

Mit großer Vorfreude und ordentlicher Aufregung machten wir uns auf den Weg nach Wenden. Es stand unsere Prüfung zum Braungurt bei Sensei Julian Chees an.

Die 2 Trainingseinheiten brachten uns schon ordentlich zum schwitzen.
Die Kata's Chinte und Sochin ließen unsere Köpfe ordentlich qualmen. Doch wir schlugen uns sehr gut in der Oberstufe und blickten zuversichtlich zur bevorstehenden Prüfung.

Kata- anwendung

Kata Chinte mit Anwendung

Conny, Sandra und Helmut in Action

Dank zahlreicher Unterstützung unserer mitgereisten Karatekas und Trainer hatten wir ein gutes Gefühl. Wir waren top vorbereitet und auf den Punkt fit, dank unserer hervorragenden Trainer Marcus und Alex.
Deshalb bestanden wir auch die Prüfung und sind nun stolze Träger des braunen Gürtels.
Desweiteren bestanden Helmut, Peter und Daniel auch ihre Prüfungen.

Der Lehrgang war sehr interessant und lehrreich, somit kehrten wir überglücklich nach hause.
Wir werden auch weiterhin unseren inneren Schweinehund besiegen  

Oss Sandra und Conny

Dirk und Daniel in Action

und immer ging es darum ..."den inneren SChweinehund zu besiegen"

Peter und Marcus



Im Anfängerkurs werden die Basiselemente des Shotokan Karate vermittelt: Kihon, Kata und Kumite, die Dojo-Etikete japanische Grundbegriffe und man bekommt einen kleinen Einblick in die Welt der Kampfkünste...


oben, unten, links, rechts, Körpermitte, Schulter gerade, aufrechte Haltung und vieles mehr bekommen auf einmal eine ganz andere Bedeutung...und man wird Muskeln spüren die man noch nie zuvor gespürt hat :-)  


Der Anfängerkurs wurde geleitet von Jens, Dirk, Conny, Sandra und Helmut. OSS



 

Lehrgang mit Toribio Osterkamp in Dreieich 07./08. November 2009 

Am vergangenen Wochenende konnten die Karateka der Region Frankfurt wieder einen Lehrgang mit DJKB-Instructor Toribio Osterkamp besuchen. 
 
Das Training in der Unterstufe baute sich schrittweise auf: zu Beginn nach dem Aufwärmen Gyaku-Tsuki nach vorne und hinten mit schneller Hüftdrehung und dem Üben der entsprechenden Hüftrotation. Dabei war auch wesentlich, den Fauststoß gerade auszuführen und nicht mit einem Außenbogen. Im Rahmen des ersten Trainings wurde auch der Mae-Geri geübt; gerader Rücken, hoch gezogenes Knie und bewusstes, dynamisches Absetzen des Fußes auf der gesamten Fussfläche standen im Fokus: „Stellt euch vor, mit der Ferse zuerst den Boden zu berühren und nicht mit dem Ballen“ war einer der hilfreichen Hinweise Toribios. Gegen Ende der Einheit standen Käftigungsübungen im Kokotsu-dachi für Rücken und Arme an.
OSS Fred





Nach längerer Zeit hatten die Karatekas unseres Dojos wieder einmal die Gelegenheit, einen Lehrgang mit unserem Cheftrainer in der Nähe unseres Dojos zu besuchen. Das sahen die anderen Lehrgangs-Teilnehmer vermutlich ähnlich, denn dieser Lehrgang war mit über 200 Karatekas außerordentlich zahlreich besucht.

Petra

Das Training baute sich schrittweise auf: das sehr ausführliche Kihon startete mit diversen Jodan- /Chudan-Tsuki-Kombinationen, die gleich zu Beginn ein gute Portion Konzentration erforderten. Danach ging es weiter mit Kombinationen aus Abwehr-Kontertechniken, die sich nach und nach immer mehr erweiterten und in nicht enden wollenden Bahnen mit Variationen gelaufen wurden.

Jens und Dirk

Im darauf folgenden Kumite wurden diese Techniken dann mit Partner geübt. Insgesamt erhielt man mit diesen Vorbereitungen einmal eine andere Variation des Kihon-Kumite.


In der zweiten Trainingseinheit wurden ausschliesslich Katas geübt: In der Unterstufe Heian Shodan und Heian Nidan in verschiedenen Abstufungen, zuletzt mit einer Bunkai-Kombination; in der Oberstufe alle Heian-Katas, Tekki-Shodan in alle möglichen Richtungen und Bassai-Dai in verschiedenen Richtungen und – das darf bei Herrn Ochi nicht fehlen – mit geschlossenen Augen.


Insgesamt war es wieder einmal ein sehr interessanter Lehrgang mit viel Gelegenheit, die eigenen Unzulänglichkeiten zu spüren, aber auch mit vielen Anregungen, die man mitnehmen kann. 

Oss
Petra

Marcus




…wurde einmal mehr in den Räumen des Budo Gym Hainburg veranstaltet. Für Kampfsportler ist es wichtig, das sie wissen, wie ihr Körper funktioniert. Trainer in den Kampfkünsten müssen ihre Schüler anleiten können sich richtig und funktionell zu bewegen. Auch müssen die Trainer dafür Sorge tragen, das Menschen, welche die Kampfkünste erlernen möchten mit sich selbst und ihrem Körper gut umgehen lernen. 

Aus diesen Gedanken heraus und durch Gespräche mit Alexandra und Marcus Engel auf vielen Lehrgangspausen, wurde die Idee zu solch einem Lehrgang, mit dem Thema: “Gesunde Gymnastik und Bewegungslehre in den Kampfkünsten” geboren. Alexandra und Marcus erklärten sich auch gerne bereit, ein solches Training für interessierte Kampfsportler abzuhalten.  


Alexandra Engel ist Heilpraktikerin und Physiotherapeutin und besitzt den 3. Dan im Karate. Marcus Engel ist ebenfalls Physiotherapeut und Diplom Ostheopat, auch er hat den 3. Dan im Karate inne. Eine perfekte Mischung um solch ein Seminar zu leiten. 

Getreu dem Motto des Budo Gym, das alle Kampfkünste und Kampfkünstler eine große Familie sind war der Lehrgang auch offen für alle. So konnte Michael Szumlewski auch wieder Teilnehmer aus dem Aikido, Jiu Jitsu, Kenjukate und dem Shotokan Karate im Budo Gym willkommen heißen, zu einem Seminar bei dem sich jeder für sich selbst weiterzubilden konnte.


Alexandra und Marcus hatten ein Modelskelett dabei anhand dessen sie die verschiedenen Funktionen des Körpers bei den sportlichen Bewegungen erläuterten. Marcus baute seine Erklärungen von “Unten nach Oben” aus. Er begann mit den Füßen und “arbeitete” sich dann hoch bis zum Kopf. Seine Ausführungen wurden natürlich nicht nur theoretisch sondern auch praktisch anhand verschiedener Übungen von den Teilnehmern verarbeitet. Am Ende wurde dann von Alexandra das zuvor erklärte noch mal in einer “Beispieltrainingsstunde” praktiziert. So das der Lehrgang dann um eine Stunde verlängert wurde. Alle waren sich einig, das die fünf Stunden viel zu schnell vorbeigegangen sind. 

Michael Szumlewski



Am 12./13.9.2009 fand in Bochum Wattenscheid der Instruktor Lehrgang in Wattenscheid statt


Ca. 100 - 120 Schwarzgurte aus Deutschland haben an diesem Wochenende unter der Leitung von Chefinstruktor Shihan Hideo Ochi trainiert. Schwerpunkt der 1.Einheit waren die Basiselemente des Shotokan. Saubere Stellungen, korrekte Ausführungen der Techniken. Shihan Ochi brachte sehr viele allgemeine Korrekturen an, aber noch viel mehr individuelle Korrekturen.

Als Trainer/ Instruktor oder Ausbilder muss man die Dinge richtig und sauber vormachen, sich selber und seine Techniken immer wieder in Frage stellen um weiter zu kommen. Nur dann kann ich das Wissen des Karate auch an meine Schüler korrekt weiter geben. Viele Kombinationen in unterschiedlicher Reihenfolge galt es in verschiedenen Tempowechseln zu bewältigen. Das sorgte nicht nur für einen Knoten im Kopf....In der 2.Einheit bei Shihan Ochi lag der Schwerpunkt auf den 27 Shotokan Katas.


Am Sonntag fand das Training beim Prüfungsreferent des DJKB Rolf Hecking statt. Hier ging es wiederum darum wie man als Trainer die Basiselemente des Shotokan Karate vermittelt.

Fazit: ein interessantes und lehrreiches Wochenende

OSS

Alexandra und Marcus



 

Am Samstag den 5.September starteten wir wieder die Plakataktion für den komemnden Anfängerkurs. Da unsere Mitglieder von weit verstreut aus der Umgebung zum Training kommen (Kronberg, Steinbach, Wehrheim, Usingen,Frankfurt, Rosbach, Bad Homburg),.....haben wir das Einzugsgebiet erweitert und freuen uns auf guten Zuspruch. 

Es war auch diesesmal wieder eine lustige "Samstagsmorgenaktion" und den Abschluss bildete das Treffen zum Mittagessen im Oberurseler Brauhaus

Wir freuen uns auf die "neuen Karatekas" ...man braucht nicht viel, nur ein bisschen Mut den 1.Schritt zu gehen :-)

OSS Alexandra und Marcus



Bis später…..
Das waren die wohl meist gebräuchlichsten Worte des Gasshuku 2009 in Konstanz.

In der Zeit vom 27.7. bis 31.7.2009 waren wir gemeinsam mit rund 1300 Karatekas zum gemeinsamen Training in Konstanz. Neben Deutschland waren auch Norwegen, Finnland, Italien, Frankreich, Belgien, England, Schweiz und Österreich vertreten. 

Blick aus der Schänzle Halle

3mal täglich fand das Training in der Schänzle Halle und Wessenberghalle statt. Sechs japanische Gasttrainer sowie vier deutsche Trainer und last but not least die Seele des Gasshuku Shihan Hideo Ochi leiteten 1 Woche lang unser Karate Training. … 

Gruppe ab 2.DAN

Eindrücke von Bernds 1.Gasshuku…..

Gasshuku, was? ...so habe ich mich Anfang des Jahres gefragt, als ich mal wieder unter“Karate“ im Internet gesurft habe. Schnell wurde mir klar, dass es sich um das größte und höchstgraduirteste Trainingslager im Karatesport handelt. Wäre vielleicht was für mich, dachte ich, aber sofort kamen mir Zweifel. Ob das auch für Gelbgurte möglich war? Also fragte ich bei unseren Trainern Alexandra und Marcus nach und erhielt die Bestätigung : „das ist für alle Gürtelgrade“. So reifte die Entscheidung, am Gasshuku in Kostanz mit meinem Sohn Manuel (5.kyu) teilzunehmen.

Sonntag, den 26. Juli Ankunft in Konstanz, zuerst die Formalien für Zelt-und Parkplatz erledigt, anschließend Zelt aufgebaut und die Umgebung erkundet. Auf dem Parkplatz für die Wohnmobile traf ich dann Alex und Marcus, die bereits am Samstag angereist waren. Antje kam dann am Nachmittag an, da sie außerhalb in einer Pension unterkam. Peter vervollständigte unser Dojo Hinode am Dienstag.

"unter der Brücke...."

unsere Unterkünfte...

Zeltstadt am Schänzle

Die Sporthallen, das Verpflegungszelt sowie die Unterkunftsplätze lagen alle sehr dicht beieinander und waren innerhalb von wenigen Minuten erreichbar. Nachdem ich alles erledigt hatte, studierte ich erst mal den Trainigsplan und die Trainer, zu denen aber später mehr. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl (über1300 Karatekas) wurden die Trainingseinheiten nach Gürtelgrade eingeteilt.

Gruppe ab 2.DAN Marcus in Action

Antje und ich waren also in der“Orangegruppe“. Jeder Trainingstag begann mit einer Kata-Einheit (1 Stunde), dann jeweils zwei Einheiten über 1 ½ Std., zwischendurch ausreichende Erholungspausen. Ehrlich gesagt, hatte ich ganz schön Bammel, ob ich einem solch intensivem Training überhabt standhalten würde. Alex und Marcus meinten auch, ab Donnerstag ist Kampfgeist gefragt. Letztendich traf es ja alle gleich und die ältesten Teilnehmer waren doch auch schon über 65 Jahre alt.

Antje und Bernd in Action

Montag morgen, 8.00 Uhr, es geht los! Kata Heian Sandan und Heian Jondan mit Sensei Risto Kiiskilä aus Finnland. Schwerpunkt dieser Einheit waren die Wendungen mit stabilen Stellungen. Da Wendungen immer noch mein Problemkind sind, war es für mich sehr hilfreich. So, der Anfang war gemacht! In weiteren Kata-Einheiten wurden alle Heian-Katas, Tekki Shodan, Bassai Dai und die Jion geübt.

Die folgenden Trainingseinheiten beinhalteten dann sowohl Kihon als auch Kumiteübungen. Hierbei wurde dann sehr schnell deutlich, dass jeder Sensei unterschiedliche Schwerpunkte legte. So haben wir in einer weiteren Einheit mit Sensei Kiiskilä sehr intensiv Atemtechniken geübt. 

Eine Atem-Kata haben wir dann mit Sensei Kanskarl Rotzinger gemacht, eine Persönlichkeit die sich wohl wie kaum einer um das Karate in Deutschland verdient gemacht hat. Zu Beginn seines Trainings hat er uns mit japanischer Musik in die Meditation eingewiesen und uns ein wenig über die Philosophie des Karate erzählt, mit seiner sehr ruhigen und „väterlichen“ Art, aber glaubt mir, was dann kam, war wohl das härteste Training der Woche!

Welch ein Unterschied dazu dann Sensei Toribio Osterkamp. Als es hieß Toribo leitet das Training, kam es in der Gruppe wieder zu „oh mein Gott, das wird hart“ Aussagen oder so ähnlich. Ja, Sensei Toribio Osterkamp geht schon ein gewisser Ruf voraus. Nun, jeder muss sich fragen: warum gehe ich auf einen Lehrgang? Ich glaube, Sensei Osterkamp erwartet von seinen Schülern doch nur das, was jeder von sich selbst auch erwarten sollte! Disziplin, Einsatz im Trainig und Zanshin halten! Er erklärte sehr viel, benennt alle Techniken mit Namen und hat auch gerne mal ein Lächeln auf den Lippen. Toller Trainer!

Dann vielleicht unser „Lieblingstrainer“ Sensei Julian Chees aus den Philippinen. Nicht verwunderlich, da Manuels Mama auch aus diesem Land stammt.
Sensei Chees gelingt es mit seiner sehr liebenswürdigen, lustigen und humorvollen Art unserer mittlerweile etwas müden Gruppe wieder neue Motivation zu verschaffen. Kisami-Zuki, Gyaku-Zuki und Suri Ashi waren einige Übungsteile. Schnelligkeit der Bewegungen wurde dann in zwei Gruppen, die gegeneinander antraten, geübt (Gohon Kumite). Jeder hat sich stark reingehängt, so dass es nach zwei Durchgängen unentschieden ausging. Die Begeisterung in der Gruppe war groß.

Am letzten Tag, Freitag, hatten wir dann noch die Ehre gleich zwei Trainingseinheiten mit Sensei Shinji Akita absolvieren zu dürfen. Er ist ja bekannt als Meister der Motivation. Relaxe, oder seid locker, so hat er uns immer aufgefordert beim Üben der Zukis. Das Training mit ihm, sicherlich ein Highlight der Woche.


Ach, es ist überhaupt nicht möglich eine Person hervorzuheben, da alle einfach super waren. Shihan Hideo Yamamoto und Shihan Takeshi Naito gaben auch eine Trainingseinheit für die Orangegurte. Selbstredend, dass beide für uns ein klasse Training gemacht haben.

Eine besondere Ehre war dann auch ein Training mit dem „Chef“ Shihan Hideo Ochi!

Braungurt-gruppe    Peter in Action

Es gäbe sicher noch viel zu schreiben, zum Einen über die hervorragende Organisation, zum Anderen über die fröhliche und ungezwungene Atmosphäre während der ganzen Woche im Trainingscamp.Insgesamt war es ein Sportereignis, wie ich es noch nicht erlebt habe. Ach ja, ein bisschen stolz war ich am Ende auch, da ich doch fast alle Trainingseinheiten geschafft hatte.

Damit möchte ich nun auch zum Schluß kommen und freue mich auf das nächste Jahr, dann beim Gasshuku in Tamm.

OSS Bernd

Marcus in Action



Macht es Sinn nach 40 Sommern noch einen neuen Sport anzufangen
oder von einem, der auszog Karate zu erlernen.

Nach einigen Jahren der sportlichen Abstinenz wollte ich mal was Neues machen. Kampfsport mit über 40 zu starten, ob das eine gute Idee ist? Um es vorwegzunehmen, unter diesen Umständen ein absolutes  JA.

Im April machte ich mich auf zum Anfängerkurs zum Karate Dojo Hinode mit zahlreichen Trainingsplätzen in Oberursel.  Der Kurs war mit 2 Leuten nicht gerade überbelegt, fand aber trotzdem statt - super.  Das Training von Alexandra und Marcus war und ist einfach Spitze. Neben den vielen japanischen Begriffen (einige erscheinen mir schon im Traum) und dem anspruchsvollen Bewegungen und Stellungen (Rücken gerade, Kinn nach hinten, Knie vor ...) lernte ich viel über richtige Haltung und kontrollierte Bewegungen. Der Bewegungsablauf der Kata „Taikyoku Shodan“ der zunächst nur ungläubiges Staunen auslöste ist mittlerweile ganz gut verankert.  Kihon und Kumite halte ich nicht mehr für japanische Leckereien und einen festen Stand braucht man immer und überall nicht nur bei Mae Geri.

Krönender Abschluss war der Lehrgang am 4. & 5. Juli mit der Prüfung (endlich darf ich einen Gürtel tragen). Waren die bisherigen Einheiten mit 60 Minuten eigentlich gar nicht so anstrengend, wurde das Versprechen von Alexandra und Marcus an diesem Wochenende voll eingelöst – ich spürte Muskeln, von denen ich nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Das Übungsprogramm war sehr vielfältig. Bei vielen Partnerübungen galt es neue Abläufe gemeinsam zu erlernen oder zu vertiefen. Diese Gemeinschaft über alle Gürtelfarben hinweg finde ich sehr beeindruckend. Das gemeinsame Lernen macht einfach Spaß.

Vielen Dank für diesen motivierenden Anfang und die tolle Aufnahme – der DÕ ist beschritten.

OSS
Karsten



Am 4./5. Juli 2009 fand unter der Leitung von Marcus Engel der diesjährige Sommer- Lehrgang statt.

Zahlreiche Besucher beim Karate Lehrgang des TV Stierstadt                         Intensive Trainingseinheiten und zahlreiche bestandene Prüfungen 


Die rührige Karate Abteilung des TV-Stierstadt besucht nicht nur zahlreiche Lehrgänge anderer Vereine, so zuletzt den Kata Spezial in Wangen, sondern veranstaltete selbst am 4.7. und 5.7.09 einen Lehrgang in der Vereinsturnhalle des TV-Stierstadt.


Im Rahmen des Lehrgangs wurden konsequent die Einheiten fortgesetzt und vertieft, die den Sportlern von Ihren Trainern, dem Ehepaar Engel bereits vermittelt wurden; bei dieser Veranstaltung stand die Vorbereitung de Freikampfs, das Randori im Mittelpunkt.


Die Trainingseinheiten umfassten daher Übungen zur Abbau der Scheu vor Körperkontakt. „Die Karatekas müssen ihre Übungen kontrolliert vornehmen können; Körperbeherrschung und eine gute Einschätzung der eigenen Möglichkeiten müssen immer wieder geübt werden“ erläutert Marcus Engel, der auch selbständiger Physiotherapeut ist, während der Übungen.


Interessant und Hilfreich für die Teilnehmer des Lehrgangs waren auch Ausführungen zur Anatomie und den Zusammenhängen zwischen den einzelnen Muskelgruppen.“ Nicht der Aufbau einzelner weniger Muskel ist sinnvoll, sondern das funktionale Training aller Muskelgruppen zusammen führt zu einer gesunden Stärkung des Körpers“ erläuterte Marcus Engel, „und da kann man auch einiges im beruflichen Alltag – außerhalb des Dojos - üben“. 


Bei sommerlichen Temperaturen schloss sich nach der letzten Trainingseinheit am Samstag dann das Sommerfest der Abteilung hinter der Halle an. Hier zeigt sich eine lebendige Abteilung, die neben dem gemeinsamen Sport auch gemeinsam feiern kann.


Am Sonntag standen das die Techniken der Grundschule und dort insbesondere die Beintechniken im Vordergrund. Am Ende des Trainings schlossen sich die Gürtelprüfungen an.


Die Abteilung freut sich auch besonders über die erfolgreichen Prüfungen: so bestanden Karsten Michael die Pürfung zum 9.Kyu, Alexander Havas, Clarissa Müller Stengel und Juan Pablo zum 8.Kyu, Heinz Elbrecht, Antje Köhler und Bernd Dammann zum 7.Kyu, Jens Friedrich und Dirk Friedrich zum 6.Kyu und Michael Kunzmann zum 5.Kyu

OSS Fred

Im Anschluss an drei schweißtreibende Trainingseinheiten fanden die DJKB Kyu Prüfungen statt.

Wir gratulieren zur bestandener Prüfung!  


zum 9.KYU: Karsten Michael

zum 8.KYU: Alexander Havas, Clarissa Müller Stengel und Juan Pablo (Paul)

zum 7.KYU: Heinz Elbrecht, Antje Köhler und Bernd Dammann

zum 6.KYU: Jens Friedrich und Dirk Friedrich

zum 5.KYU: Michael Kunzmann  

OSS

Alexandra und Marcus



4 Pokale und 3mal silber gehen nach Stierstadt.....

Wir gratulieren:



Jens Friedrich: 1.Platz Kata Einzel 12-14 Jahre (9.-7.Kyu)


Dirk Friedrich: 1.Platz Kata und Kumite Einzel ab 35 Jahre (9.-7.Kyu)


Petra Fritzel: 2.Platz Kata Einzel ab 35 Jahre (3.Kyu- DAN)


Marcus Engel: 1.Platz Kata Einzel ab 35 Jahre (3.Kyu- DAN) 2.Platz Kata Einzel ab 18 Jahre (3.Kyu- DAN) und 2.Platz Kumite Herren ab 35 Jahre (3.Kyu- DAN)


OSS Alexandra und Marcus




Die Hinfahrt zum Kata spezial verlief im Vergleich mit der noch kommenden schweißtreibenden Rückfahrt unproblematisch und so landeten wir am Mittwoch Abend, gut gelaunt im beschaulichen Dorf Wangen. Dort fand das diesjährige Kata spezial statt. Nach dem Aufbauen der Zelte und dem Eintreffen der anderen unseres Dojos, verbrachten wir den ersten Abend bei gemütlichem Grillen und die ersten Biere wurden geleert. In Anbetracht der frühen Trainingseinheiten für manche am folgenden Morgen (1. Trainingseinheit 8:00) endete der Abend recht frühzeitig und so schlief man in angespannter Vorfreude ein.

Die erste Trainingseinheit für mich in der Gruppe der Grün- und Orangegurte fand um 09:30 statt und wurde von Thomas Schulze geleitet. Ein Trainer der mir noch unbekannt war aber gleich einen sehr positiven Eindruck, durch seinen freundlichen Trainingstil bei mir hinterließ. In dieser Einheit wurde die Kata Heian Sandan eingehend behandelt und einige Passagen im Bunkai angewendet. Dies war sehr interessant und eröffnete einem Aufschluss über die praktische Anwendung der Kata. Ein ähnlicher Verlauf fand in den folgenden Einheiten mit den Katas heian yondan, heian godan, tekki shodan und kanku dai statt. zu Anfang jeder Trainingseinheit wurden, die in den vorhergehenden Einheiten behandelten Katas wiederholt. So konnten sich diese gut im Gedächtnis festigen. Jede Trainingseinheit wurde von einem anderen Trainer geleitet. Jeder dieser Trainer hatte seine ganz eigene Art uns die jeweilige Kata zu vermitteln. Manche der Trainer waren extra für das Kata spezial aus dem Ausland angereist wie z.B.  Seizo Izumiya (7. Dan) (JKA-Instructor aus Japan) welcher uns, mit einer absoluten Perfektion  Passagen der Kata Kanku dai vorführte, was sehr eindrucksvoll war. Selbst das Training mit Toribio Osterkamp dem ich mit bangen entgegen sah forderte jeden einzelnen, aber überforderte ihn nicht. Solange man bereit war, alles was in dem persönlichen Rahmen möglich war zu geben. Da in jeder Trainingseinheit viel erklärt wurde, hatte man auch während des Trainings immer wieder Ruhephasen. Durch diese Pausen konnte man von den körperlichen Kräften her, an allen Trainingseinheiten mit voller Kraft teilnehmen.

Die Abende ließen wir, im Kreis unseres Dojos bei gemeinsamen Grillen oder einem Restaurantbesuch ausklingen. Den letzten Abend verbrachten wir in einer feuchtfröhlichen Atmosphäre am Festzelt des Kata spezials. Dort mischten sich auch die Senseis unter das Volk und alle feierten gemeinsam und man konnte sich auch noch außerhalb des Trainings, interessante Tipps zum Karate geben lassen. Nach einem letzten Training am Sonntagmorgen, zu dem man sich mit leichten Kopfschmerzen noch hinschleppte,begaben wir uns auf eine harte Rückreise. Die Rückfahrt konnte man schon durch dauerhafte Schweißausbrüche als eigenständige Traingseinheit betrachten und so erreichten wir nach sieben Stunden die Heimat. Alles in allem war es ein angenehmer und lehrreicher Lehrgang. Aus dem ich für mich persönlich viel mitnehmen konnte und endlich mal so manche Kata vom Ablauf her verstanden habe.

Daniel


Eindrücke zum Lehrgang KATA Spezial 2009 Wangen
 
Der erste Eindruck entsteht eigentlich schon auf der Fahrt durch das Allgäu. Für mich immer wieder ein Anblick, der mich positiv stimmt. Eine weitere Vorfreude auf meine leider verkürzte Zeit ( mir fehlten aus arbeitstechnischen Gründen der Donnerstag
und der Freitag ) auf dem Lehrgang war die atemberaubende Schönheit der Altstadt von Wangen.
Ein Lob muss auch dem Veranstalter gezollt werden. Der ganze Lehrgang war gut durchorganisiert, und trotz der Vielzahl der Teilnehmer waren sanitäre Anlagen und die Hallen immer bestens in Schuss. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, weiß wohl jeder, der sich öfters auf größeren Veranstaltungen aufhält.

Dass wir mit 14 Teilnehmern auf diese schon etwas größere Reise gingen ist ebenfalls eine der positiveren Erfahrungen, die ich machen konnte, gerade da ich weiß, dass es nicht einmal in Vereinen mit 250 Mitgliedern gesagt ist, dass man 14 Leute unter einen Hut bekommt.

Zu den Trainern kann ich nur soviel sagen, dass jeder seinen eigenen Stiel hat, und ich aus jeder der drei Einheiten, die ich mitmachen durfte etwas mitnehmen konnte
Mehr als das kann man wohl bei einer 1 ½ stündigem Trainingseinheit nicht erwarten. Nach meinen drei Trainingseinheiten bedauerte ich es sehr, dass ich bei den vorausgegangenen nicht dabei sein konnte, nicht zuletzt, weil mir auch die Geselligkeit der Gruppe unwahrscheinlich gut gefallen hat.

Als Newcomer im Dojo Hinode möchte ich mich dann auch bei Alex und Marcus für die herzliche Aufnahme bei den Stierstädter Karatekas bedanken. 

OSS
Helmut     


weitere Infos und Bilder: 21.5 - 24.5. KATA SPEZIAL in Wangen/ Allgäu Infos: www.kata-spezial-wangen-2009.de



Budō in Japan: Es waren einmal 5 Schwarzgurte, 2 Braungurte, 1 Orangegurt und 2 Gelbgurte. Sie reisten in das Land des Lächelns, um die alten Kampfkünste zu studieren und trainieren.

03.05.: Wir waren zu Gast bei Kjudo-Meisterschaften; Schussweite 60 m.

04.05.: Unser Karatetraining begann. Wir trainierten am Koshi-Gymnasium mit  15- bis 17-Jährigen unter Fukota-Sensei etwa 90 min. Als wir ankamen, hatten unsere Gastgeber schon 90 min trainiert. Das Training dauert dort etwa 3 Stunden. Wir begannen in einem Raum nebenan mit einer Erwärmung. Dann wurde angegrüßt und wir stellten uns zum Partnertraining auf. In sicherer Entfernung zum Partner begannen wir mit einfachem Choku-Zuki, gingen zum Sanbon-Zuki links-mitte-rechts über und machten weiter mit Oi-Zuki Jodan, Chudan, Age-Uke und Soto-Ude-Uke. Nun wurde der Abstand der Partner verringert und wir wendeten die gerade geübten Techniken im Kihon-Ippon-Kumite an. Nach einer kleinen Pause machten wir mit der Kata Heian Shodan weiter und schlossen das Training mit Randori-Kumite ab. Um ein Wettkampfgefühl zu bekommen, kämpften wir nach Uhr und unter Anfeuerungsrufen derjenigen, die nicht mitkämpften.

05.05.: Wir besuchten die Karate-Hochschulmeisterschaften im Kumite. Naka-Sensei, ein Hauptdarsteller vom Film „Kuro Obi“, war auch als Trainer auf der Meisterschaft. Die Jungs und Mädchen da hatten alle eine beeindruckende schnelle Hüfte. Im Finale musste ein bisschen Blut von der Matte gewischt werden.

06.05.: Unser hervorragender Reiseleiter organisierte uns den heiß begehrten Eintritt zu einem Sumo-Training. Einer dieser Sumo-Ringer konnte ein paar Tage später bei Sumo-Meisterschaften im Fernsehen beobachtet werden. Leider hat er nicht gewonnen.

07.05.: Wir eilten zu unserem ersten Training ins Honbu-Dôjô, dem Zentraldôjô der JKA. Üblicherweise läuft es dann folgendermaßen ab: Wir sind jeweils rechtzeitig genug da, um uns noch 15 bis 30 Minuten für uns selber aufzuwärmen und die anderen zu begucken. Mit uns trainieren quer durch die Bank Junge, Alte, Ausländer und Japaner. Die meisten Teilnehmer tragen einen Schwarzgurt, einige den Braungurt, eine einen Gelbgurt; hin und wieder tauchen wenige Weißgurte und ein Orangegurt auf. Dann nehmen wir Aufstellung, grüßen kurz im Seiza und los geht es mit einer kurzen Erwärmung durch einen Schwarzgurt. Trainiert wird jeweils eine Stunde, meist mit einer kurzen Trinkpause. Die Erklärungen der Sensei’s waren in der Regel so bildlich, dass wir wussten, was wir tun sollten. Ansonsten stand unser toller Reiseleiter zum Dolmetschen bereit. Zum Abschluss kommt dann das Mokuso, das Aufsagen der Dōjōkun (Verhaltensregeln des Budo) und das Abgrüßen des Sensei’s. Dann bittet uns der Sempai den Hallenboden zu putzen. Daraufhin stürzen alle los, holen sich einen Lappen und schieben diesen im Vierfüssergang schnell vor sich her, quer durch die Halle. Nachdem der Lappen ausgestaubt und ordentlich wieder abgelegt wurde, nehmen wir noch mal Aufstellung und wurden vom Sempai entlassen. Hatten wir Glück konnten wir vorm Anschlusstraining noch kurz was trinken, ansonsten ging es sofort weiter.
Unser Trainer für die ersten beiden Einheiten im Honbu-Dôjô war Kurihara-Sensei, der All japanische Kata-Meister. Nach wenigen Grundschulübungen nahmen wir Aufstellung zum Kumite. Hier trainierten wir mit wechselnden Partnern zuerst im Kihon-Ippon-Kumite Oi-Zuki Jodan, Chudan, Mae-Geri, Mawashi-Geri und Kekomi. Weiter ging es mit den gleichen Techniken mit Angriff-Block Angriff-Block-Konter. Wir beendeten den Kumite-Teil mit Angriffen, die nur als Zuki bzw. Geri angekündigt wurden, um Beobachtung und Reaktionsvermögen zu schulen. Zum Abschluss liefen wir die Heian Nidan.
Die zweite Einheit war ein reines Kata-Training. Wir begannen mit den Heian Kata’s. Wir liefen die Kata’s jeweils zweimal. Nachdem ersten Mal gab es Tipps und Hinweise vom Sensei, die sich im Wesentlichen auch auf den Stand, die Hüfte und die Dynamik konzentrierten. Von den höheren Kata’s liefen wir die Tekki Shodan, Bassai dai , Kankudai, Empi, ausserdem die Tekki Nidan, Tekki Sandan, Hangetsu und Jion.

08.05.: Wir waren in Matsuyama und Frau Nagaki unterrichtete uns in Origami. Kurz darauf    trainierten wir im Privat-Dôjô von Nagaki-Sensei. Das Alter unserer Mittrainierenden ging von vielleicht 9 bis 70. Das Dôjô war übervoll. Wir übten also auch mit sehr wenig Platz zu trainieren. Das Training geht hier wieder 90 min. Die Erwärmung durch Nagaki-Sensei setzte sich aus kräftezehrendem Kraftsport und intensiver Dehnung zusammen. In der anschließenden Grundschule übten wir Kombinationen mit Gyaku-Zuki im Stand und im Suri-Ashi. Zum Abschluss liefen wir kurz die Heian Shodan.

09.05.: Noch in Matsuyama besichtigten wir das Kreisstadt Budokan. Dabei konnten wir das Ende einer Kendo-Meisterschaft sehen. Und weil wir dann grad so dastanden, wurden wir zum Naginata-Training hereingebeten und durften auch gleich mitmachen. Das Naginata ist die Waffe der Frauen, die damit früher Haus und Hof verteidigt haben.

12.05.: Wir trainierten wieder im Honbu-Dôjô. Die erste Einheit war mit Takahashi-Sensei. Wir begannen in der Grundschule mit Kombinationen mit Gyaku-Zuki. Im Kumite ging es hauptsächlich darum, durch wechselnde Partner und unterschiedliche Angriffsrhytmen, Beobachtung und Reaktion zu schulen und auch erst zu verteidigen, wenn der Angriff erfolgt. Der Aufbau dieses Trainings wurde sehr gelobt. Zum Abschluss liefen wir die Heian Nidan.
In der zweiten Einheit trainierten die Mädchen in der gleichen Halle wieder mit Takahashi-Sensei, die Jungs mit Kurazaka-Sensei.

13.05. Heute fingen wir schon früh an zu trainieren. Wir trainierten mit Inokoshi-Sensei. Wir begannen mit Kizami- und Gyaki-Zuki, Mae-geri und Mawashi-Geri. Die Teilnehmer zählen die Techniken abwechselnd selber. Im Kumite begannen wir mit der Abwehr mit der offenen Hand von Kizami- und Gyaki-Zuki. Danach wurden die hellen Gurte von Yamada-Sensei zur Seite genommen und übten die Heian Shodan und die Heian Nidan. Die Dunkelgurte beschäftigten sich mit der Bassai dai .
Das Abendtraining leitete wieder Inikoshi-Sensei. Danach machten wir Schluss.

14.05.: Das Frühtraining war mit Chubachi-Sensei. Es bestand im Wesentlichen aus Kombinationen mit Gyaku-Zuki, der Bassai dai und deren Bunkais.
Abends trainierten wir mit Ogura-Sensei. Wir begannen mit Age-Uke nach vorn, nach rechts und nach links. Das wurde dann in Vierer Gruppen geübt. Als Konter gab es zuerst Gyaku-Zuki und danach Mae-Geri mit Gyaku-Zuki. Zum Abschluss wurde die Kata Jion gelaufen. Im zweiten Training wurden die Mädchen in der anderen Etage wieder von Ogura-Sensei trainiert. Wir begannen mit Gyaku-Zuki-Kombinationen. Später gingen wir die Heian Nidan, Heian Sandan und die Heian Yondan durch. Dabei gab es eine kurze Unterbrechung, weil ein Mädchen erst sein Blut vom Boden wischen musste. Dann bildeten wir für jede Kata eine Gruppe à 5 Leute und stellten uns in Reihe auf. Die jeweils ersten Leute einer Reihe liefen dann gleichzeitig ihre Kata und wechselten, nachdem sie fertig waren, die Reihe. Zum Schluss übten wir im Kumite noch den Angriff mit Kizami-Zuki, die Abwehr dazu und den Konter mit Gyaku-Zuki.

15.05.: Das Frühtraining war wieder mit Chubachi-Sensei. Zuerst lockerten wir unsere Hüfte mit Gyaku-Zuki. Weiter ging es mit Gedan-Barai und Oi-Zuki, jeweils um 270° gedreht, zuerst links rum, später rechts rum. Das Gleiche machten wir danach mit Kokutsu-Dachi und Shuto-Uke. Danach liefen wir die Kata’s Heian Shodan bis Godan.
Auch unser letztes Training ist mit Chubachi-Sensei. Hier übten wir Kizami-Zuki und Gyaku-Zuki mit Suri-Ashi. Im Kumite begannen wir Uchikomi-Kumite. Hier dient ein Partner nur als Ziel während der andere angreift. Weiter ging es mit Kihon-Ippon-Kumite. Dann trainierten wir De-Ai. Im Randori zum Schluss wendeten wir das Geübte an.

Nun sind die tapferen Kämpfer wieder daheim und was ihnen bleibt, sind Freunde, die Erinnerung und der Wunsch, dass andere ihren Spuren folgen mögen.

OSS Antje (8.Kyu)  



Hier ein paar Eindrücke von unserem 3tägigem Wochenende. Man muß ein großes Lob dem Ausrichter und seinen Helfern aussprechen. Es war wirklich eine gelungene Sache von der Wegbeschreibung angefangen, Verpflegung und der ganzen Sauberkeit der sanitären Räumen in den ganzen drei Tagen. Man fühlte sich richtig wohl.

Zum Training gibt es zu sagen, wir fanden es sehr gut, das die Kyu-Grade getrennt wurden, so konnte gut auf alle eingegangen werden. So machten wir also 4+5 Kyu zusammen. Da 3mal am Tag 1Std. Training mit jeweils einem anderem Trainer war, konnte wir viel Neues erleben bei jeder Einheit. Jeder einzelne Trainer legte seinen Schwerpunkt auf eine andere Technik. Sensei Kirsten Manske achtete sehr auf einen tiefen Stand und konnte auch gut motivieren. Wir übten einzelne Techniken zum angreifen und abwehren und setzten es dann mit dem Partner zusammen.
Bei Sensei Yuichi Sato mußte man wegen der französischen Sprache genau hinsehen. Bei ihm machten wir die Kata Tekki Shodan. Er achtete sehr auf unseren Stand, der eigentlich immer im Kiba dachi und tief sein sollte.
Bei Sensei Julian Chees machten wir die Kata Jion. Er suchte sich einzelne Sequenzen heraus, die wir übten und mit dem Partner im Bunkai anwendeten. 
Sensei Thomas Schulze verlangte noch mal viel von uns. Wir machten erst einmal die ersten Katas zum aufwärmen, dann gingen wir die Kata Kanku Dai langsam und in Abschnitten durch und übten einige Techniken am Partner bis alles saß.

Das war eine kleine Zusammenfassung des drei tägigen Trainings, denn man kann nicht alles und jede Technik erklären, man muß einfach dabei gewesen sein.

Zwischen den Trainingspausen konnte man sich lecker verpflegen lassen, oder einfach mal die Sonne genießen. Am Ostersonntag gab es eine Abschlussfete mit asiatischem Büffet und Kölsch, was wirklich lecker war. Besonders das intensive Zusammensein, quatschen und austauschen von Karate-Erfahrungen mit unseren Mitstreitern (Antje+ Bernd) hat uns sehr gefallen. Das " Wir- Gefühl, der Zusammenhalt" stand an erster Stelle.


Fazit des ganzen Wochenendes wir waren sehr froh dort gewesen zu sein. Auch wenn es sehr viel Schweiß gekostet hat, sind wir der Meinung es hat uns wieder ein Stück in unserem Karate weitergebracht. Wir kommen wieder!

OSS Conny und Sandra   




...ein paar Worte zum gestrigen Training.... Es war..., wie ich finde hat Alexandra mit ein paar wenigen, aber genialen Worten"wer will kämpfen"  oder "was bedeutet kämpfen"  eine klare Ansprache an uns alle gegeben.Jeder durfte sich angesprochen fühlen, die Jungen und die Alten (ich). In welcher Sportart gibt es eine solche Gemeinsamkeit.

Wenn ich richtig verstanden habe, bedeutet das :kämpfen, um sich zu messen (mehr die Jüngeren),kämpfen, mit sich selbst, um seinen Einsatz und Fähigkeiten zu verbessern und kämpfen für die Euch, die Trainer, um Euch zu zeigen ,dass man es will, auch wenn man nicht alles immer verstanden hat oder meint am Ende der Kräfte zu sein.

Es heisst ja - Karate Do - Der Weg. Der Weg des Lernens - jeden Tag ein kleiner Schritt. 

Dass wir diese Schritte tun können, bedarf es Trainer, die ihre Schüler mitnehmen und motivieren auf diesem Weg. Trainer wie Alexandra und Marcus, für die es zu "kämpfen" lohnt! 

Danke und OSS Bernd




leider nicht mit am Bild aber beim Lehrgang mit vollem Einsatz dabei: Bernd und Alexander

Am vergangenen Wochenende haben wir einen Lehrgang mit Julian Chees besucht. Dieses Mal nicht ausschließlich, um an einem Lehrgang teilzunehmen, sondern auch, um eine Kyu-Prüfung abzulegen. Der Lehrgang entpuppte sich sehr zu unserer Freude als reiner Kata-Lehrgang, von denen es ja während eines Jahres nicht so viele gibt.


Das Programm umfasste während der zwei Trainingstage in der Unterstufe die gesamten Heian-Katas; in der Oberstufe wurden die Katas „Nijushiho“ und „Gojushiho-sho“ intensiv inklusive Bunkai behandelt.


Nun ist das Kata-Training immer ein fester Bestandteil bei Lehrgängen und das Training ist von hoher Intensität, guter Qualität und die Techniken sind präzise. Dennoch gibt es Unterschiede. Julian Chees versteht es, eine Kata so zu vermitteln, dass man das Erlernte tatsächlich auch behalten kann und nicht am Tag danach bereits wieder vergessen hat. Und hierbei macht es keinen Unterschied, ob man eine Kata neu kennen lernt oder ob man seinen aktuellen Trainingsstand individuell vertieft. Julian vermittelt die Struktur einer Kata
- durch Baukastenartiges Zerlegen
- durch Hinweise auf bereits bekannte Katas
- detailliertes Üben besonders schwieriger Sequenzen und dazu für den etwas fortgeschrittenen Teilnehmer präzise Details
- insbesondere bei Positionswechseln. Wie erfolgen Positionswechsel, dass sie stabil    erfolgen und auch noch gut aussehen?
- bei Hand-und Körperhaltungen. Augenmerk auch hier auf Synchronisation von  Ausholbewegungen zusammen mit Übergängen zwischen den einzelnen Stellungen


Das ein Training diese Bandbreite abdeckt, ist nicht selbstverständlich. Hinzu kommt noch, dass Julian Chees jede Menge Spass und Freude vermittelt, selbst wenn man hart trainiert. Auch nicht selbstverständlich. Und was vermutlich erklärt, warum der Lehrgang so gut besucht war: ca. 70 Teilnehmer in der Unterstufe und ca. 90 in der Oberstufe.


Im Anschluss an den ersten Trainingstag sind wir dann gemeinsam mit Zeljko zur Kyu-Prüfung angetreten. Natürlich war der ein oder andere „ein wenig“ nervös, was wir aber eigentlich nicht hätten sein müssen, denn durch das Training im Dojo sowieso und speziell in den Wochen vor dem Termin sind wir alle durch Alex und Marcus exzellent auf die Prüfung vorbereitet worden. Das Feedback von Julian Chees war auch entsprechend positiv. All das zusammen mit unseren netten Dojo-Kollegen, die noch bis nach der Prüfung auf uns gewartet haben, hat es für uns zu einem tollen Ereignis gemacht.

Vielen Dank an Euch alle, besonders an Alex und Marcus für die sehr gute Vorbereitung.

OSS
Fred und Petra
 


Wir gratulieren zur bestandener Kyu Prüfung: zum 5. Kyu: Fred Fritzel, zum 3. Kyu: Petra Fritzel, zum 2.Kyu: Zeljko Trivicevic. Macht weiter so

OSS Alexandra und Marcus



Freitag:
Am 30.01.2009 trafen wir uns vor dem Vereinshaus des TV Stierstadt, um gemeinsam zum Lehrgang von Shihan Ochi in Obertshausen zu fahren. Da an diesem Abend nur eine Trainingseinheit stattfand, trainierten vom Weißgurt bis zum DAN Träger, alle gemeinsam die Technik der Grundschule und das Kumite. Diese Trainingseinheit ging sehr schnell vorbei, aber war doch sehr anstrengend.
OSS Dirk

Samstag:
Aus unserem Dojo waren Antje, Cem, Nikola, Paul, Cornelia, Petra, Dirk, Jens und natürlich Alex und Marcus dabei. Leider konnten Peter und Helmut am Samstag nicht teilnehmen. Da wir viele Karatekas waren, mussten wir bei der Begrüßung zwei Reihen ausrichten und danach sogar sechs Reihen ausrichten (die Lehrgänge von Shihan Ochi sind wohl sehr beliebt).Nachdem Aufwärmen kam die Grundschule, wo wir alle Techniken wiederholten. Im Anschluss kam das Kumite, da es aber auch kleinere Karatekas gibt, musste man ziemlich tief stehen.
In der zweiten Trainingseinheit wurden nochmal alle Heian Katas wiederholt und wer eine Kata nicht konnte musste sich an den Rand setzen, da sich aber keiner aus unserem Dojo an den Rand setzte, war Markus wahrscheinlich sehr stolz. Zum Schluss kam noch das Jiyu Kumite.
Der Lehrgang war zwar sehr anstrengend, aber auch sehr lehrreich.

Wir gratulieren Paul noch zum bestandenen 9. Kyu.
OSS Jens



Die Dinge falsch machen oder richtig machen ist die gleiche Arbeit, da kann man sie auch gleich richtig machen.“ Klingt banal ist es aber bei genauerem Hinsehen nicht.

Ein Lehrgang mit Risto zeigt insbesondere in der Unterstufe, wie viel man dennoch noch besser machen kann. Ein Schwerpunkt für die ca. 25 Teilnehmer war dann auch das Üben der richtigen Atmung, die synchron mit der Bewegung erfolgen muss. Dazu kamen diverse Übungen für den  richtigen Einsatz der Hüfte, und diese beginnt, wie wir gehört haben, bei den Oberschenkeln. Die Drehung der Beine ermöglicht aus dem Zenku-Tsu-Dachi den richtigen Einsatz der Hüfte, wenn man mit einem Gyaku-Tsuki einen Konter anbringen will. Den Einsatz der Hüfte haben wir auch bereits in unserem Dojo intensiv geübt, hier wurden die Techniken noch vertieft. Die Übungen im Kihon-Ippon-Kumite der Unterstufe bestanden gegen Ende des ersten Trainings aus einem Angriff Kizami-Tsuki mit Soto-ude-uke, wobei die Belastung dann auf dem hinteren Bein lag, der Konter wurde mit Suri-ashi und Gyaku-Tsuki ausgeführt.

Im Oberstufen-Training wurden die Ansätze aus dem Unterstufen-Training ausgebaut und angewendet. Mit verschiedenen Kombinationen, jeweils immer bestehend aus Angriff-Abwehr-Abfolgen, wurde das Hauptaugenmerk sowohl auf den korrekten Positionswechsel von einer Stellung in die nächste gebracht als auch auf den korrekten Einsatz der Hüfte bei den Abwehr- und Schlagtechniken. Auch das klingt banal, ist es aber wahrlich nicht. Man denkt ja, dass man das „irgendwie schon immer so gemacht hat“, schaut man aber ins Detail, so entdeckt man eine Fülle von Situationen, wo man eben doch mal nicht „über das Standbein“ von A nach B geht oder die Technik gerade doch ohne den Startimpuls aus der Hüfte. Wir haben mit unserem Dojo das große Glück, dass wir diese Thematik schon oft im Training „bearbeitet“ haben, aber auf Lehrgängen werden diese Details in solcher Intensität leider selten angegangen. Risto bildet hier eine Ausnahme und versucht darüber hinaus auch den Sinn und das Ziel seiner Vorgehensweise zu vermitteln. „Bei Allem, was wir im Karate machen: das Ziel ist immer Kumite. Und um gutes Kumite machen zu können, müssen wir erst die Voraussetzungen schaffen.“

Fazit ist also – mal wieder: es gibt noch viel zu tun und zu trainieren. 

Oss
Fred und Petra



In Dieburg ging es dann gleich im neuen Jahr wieder mit dem Neujahrslehrgang los.....  als Trainer hatte das Karate Dojo Dieburg Marijan Glad und Herbert Perchthold eingeladen.

Fred in Action

Die Trainingseinheiten fanden in drei Gruppen, eingeteilt nach den Gürtelgraden von Weiss- bis Orangegurt, Grün- und Violettgurte, sowie Braun- und Schwarzgurte eingeteilt, so dass Sensei Glad und Perchtold gezielt, für jedes Leistungsniveau, eine passende Kata aufbauen konnte. Für jede Gruppe war eine besondere Kata dabei. In der Unter- und Mittelstufe wurden Heian Kata’s wie Sandan und Yondan gelehrt, aber auch Katas die einem wesentlich höheren Leistungsstand entsprechen, wie „Wankan“ wurden praktisch erläutert.

Dirk, Jens, Nikola und Antje

 In der Oberstufengruppe wurden Meisterkatas wie Gojushiho Dai oder Meikyo, im japanischen „Spiegel der Seele“ von den beiden Sensei in hervorragender Weise dargestellt

Bernd und Antje in Action

Mit 8 Karatekas (Marcus, Zeljko, Fred, Dirk, Jens, Nikola, Bernd und Antje) vom Hinode Karate Dojo ein guter Start ins Neue Jar.


Zuvor möchten wir aber noch einmal das Jahr 2008 revue passieren lassen......

in der Vereinsturn- halle des TV Stierstadt

Jahresrückblick kommt in Kürze....

und somit starten wir mit guten Erwartungen mit unserem "Weg mit dem Weihnachtsspeck" Training am Samstag, den 27. Dezember 2008 in der Vereinsturnhalle des TV 1891 Stierstadt e.V.in ein weiteres "Karate-Jahr"


Schwerpunkt der beiden Trainingseinheiten lag im Bereich Kihon und Aufbau zum Kaeshi-Ippon Kumite

Training in der Vereinsturnhalle am 27.12.2008 "Weg mit dem Weihnachtsspeck"

zu Beginn wurden die einzelnen Sequenzen im Kihon geübt. Schwerpunkt lag hier auf der korrekten Hüftstellung bei Angriff und Kontertechniken...... gar nicht so einfach wenn der Weihnachtsspeck sich als Hüftgold bemerkbar macht....

aber hoch motiviert waren alle dabei...

wie immer trainieren "Jung" und "Alt" gemeinsam, Seite an Seite und miteinander :-)

Die erste Einheit bei Marcus hat die müden Knochen wieder in Schwung gebracht.....Oi-Zuki, Mae Geri, Age Uke, Sote-Ude-Uke.....bis zum umfallen....im wahrsten Sinne des Wortes. Interessant war, dass keiner auch nur annähernd geahnt hat warum es vor, zurück und wieder vor ging....

Als Festtags- Schmankerl wurde dann noch die Bassai- Dai geübt und trainiert.

Der Knoten im Kopf wurde in der zweiten Einheit gelöst.....hier wurden alle Techniken mit Partner geübt.....und dann war es klar: Kaeshi Ippon Kumite.

Mit zahlreichen Partnerwechseln....mal Groß, mal klein, mal große Schritte, mal kleine Schritte....und dementsprechend schnell reagieren....kam auch das Kumite definitiv nicht zu kurz  

 

auf ein sportliches Jahr 2009 OSS Alexandra und Marcus

 
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