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Erfolge



Am Sonntag den 19.12. rief das Karate Dojo Hinode, eine Abteilung des TV  1891 Stierstadt e.V., seine Mitglieder zu einem Weihnachtslehrgang und trotz chaotischer Straßenverhältnissen folgten 23 Karateka dem Ruf ihrer Trainer Alexandra und Marcus Engel.


Wer nun dachte, sich zu einem beschaulichen Sonntags Morgen Stelldichein einzufinden, der sah sich allerdings getäuscht. Den Karateka im Alter zwischen 14 und 60 Jahren, mit Graduierungen vom 9. Kyu ( Weißgurt ) bis zum Dan ( Schwarzgurt ), wurde in drei knallharten Trainingseinheiten alles abverlangt.


Die erste Einheit, in der natürlich zur Vorbeugung vor Verletzungen zunächst ein schweißtreibendes Aufwärmtraining absolviert wurde, beinhaltete das Kihon ( Grundschule ). Das Ziel des Kihon ist es, an sich selbst und seinen Techniken zu arbeiten und diese zu verfeinern um deren Wirkung zu maximieren. 


Die Pausen zwischen den Einheiten wurden genutzt um neue Luft und Kraft zu schöpfen, sich an den selbstgebackenen Kuchen, den belegten Brötchen und den gereichten Getränken zu laben, und Erfahrungen auszutauschen. 

In der zweiten Einheit wurde das Kumite  ( Kampf ) in seinen verschiedenen Formen trainiert. Das Kumite geht vom grundschulmäßigen Mehrschrittkampf bis zum Freikampf gegen einen oder mehrere Gegner. 

Nach der verdienten Pause und vor der dritten Einheit ging es zum Gruppenfoto, wie es sich für Karateka gehört im Gi ( Karateanzug ) und barfuß hinter der Vereinsturnhalle im Tiefschnee. Die Füße wurden dann direkt im Anschluss, bei der dritten Trainingseinheit schnell wieder warm, denn hier ging es um das Kata Training.
In einer Kata werden Einzeltechniken nach einem definierten Ablauf ausgeführt.
Hierbei wird der Kampf gegen imaginäre Gegner simuliert. Nach diesen drei Kräftezehrenden Einheiten war aber noch nicht für alle Karateka das wohlverdiente Ende erreicht. Ein Teil der Anwesenden stellte sich zum Abschluss noch der Prüfung zum nächst höheren Gürtelgrad.

Die Prüfung legten mit Erfolg ab: zum 9.Kyu (Weißgurt) Olaf Jordan, Sarina Cognetti; zum 8.Kyu (Gelbgurt): Marvin Schulz, Sebastian Merk, Ilias Kamouzis und Jan Marc Feigl. zum 7.Kyu (Orangegurt): Susanne Mayer. Zum 4.Kyu (Violetgurt): Daniel Ruppert, Michael Kunzmann und Jens und Dirk Friedrich. Somit bildete der Lehrgang einen erfolgreichen Jahresabschluss der am 28.12.2010 mit einem „weg mit dem Weihnachtsspeck Training“ abgerundet wird. Für die guten Vorsätze im neuen Jahr: Ein neuer Anfängerkurs für Shotokan Karate startet im Februar 2011.

OSS Helmut

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen KYU Prüfung



19.11.-21.11.2010 Dieburg



Zum Jahresende fassten wir nochmal den Entschluss einen Lehrgang zu besuchen. Dabei waren Antje, Jens, Dirk, Sandra und Conny. Also packten wir unsere Taschen und fuhren am Freitag nach Dieburg um 3 Tage von Sensei Risto Kiiskilä /6Dan) Altes zu vertiefen und Neues mitzunehmen. Freitag war er leider nicht da so trainierten wir alle gemeinsam bei Reinhold Kunkel (5Dan).Wir liefen die Kata Heian nidan und zerpflückten Einzelteile im Bunkai.


Am Samstag war Risto dann da und wir machten viele Grundtechniken wo er sehr viel Wert auf die Hüfte legte. Da die Beteiligung nicht sehr groß war hatten wir das Glück das er sich um jeden einzelnen kümmern konnte.  Das vertieften wir dann in der zweiten Einheit und versuchten es mit dem Partner umzusetzen.


Nach 3 Std. und 45min. Training waren wir fix und fertig. Er wollte wohl die Zeit von Freitag wieder reinholen. Sonntag früh waren wir wieder alle zusammen und übten den Tritt "Ushiro Geri". Wir hatten viel Spaß und konnten sogar dabei noch lachen. Zum Schluss tanzten wir noch ein wenig und 2 Std. später konnten wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurückschauen.

OSS Sandra und Conny





6.20 Uhr: Als sich das Gebrüll der Hähne nicht mehr ignorieren lässt, beschließe ich, den Tag zu beginnen. Ich schwinge meine Beine aus dem steinharten Bett und schlüpfe in meinen maßgeschneiderten Wudanganzug. Draußen kommen die ersten Schüler der daoistischen Wudang-Kongfu-Akademie von ihrem Konditionstraining zurück. Ich koche mir einen Tee, schnappe mein Blechgeschirr und hüpfe beschwingt zum Frühstück hinunter. Heute gibt es die geschmacksneutrale Reissuppe zur Abwechslung mal in Rot. Nach dem Frühstück geht es weiter zu einer Übungsfläche mitten in einem Orangenhain. Wir machen uns mit Qigong fit für den Tag. Anschließend wiederholen wir unsere Form. Wir lernen hier die Mutter aller chinesischen Taiji-Formen – die „13“. Sie ist gut für alle möglichen Körperfunktionen und dauert mindestens 8 Minuten. Von hier geht es direkt zum Tempel, wo das Training stattfindet. Wir dehnen uns selbstständig bis der ehrwürdige Meister erscheint.  Der Unterricht beginnt mit Qigong, den 6 Grundformen des Wudang-Taiji und den verschiedenen Ständen. Dann wiederholen wir die Form und endlich zeigt der Meister uns die nächsten Schritte. Während wir die Neuigkeiten üben, schreitet der Meister weiter zur nächsten Gruppe, die seiner Aufmerksamkeit bedarf. 10.45 Uhr: Mittag. Wir beschließen nach dem Mittag den Taiji-Lake zu suchen. Nach einer Stunde Fußmarsch lesen uns ein paar Jugendliche auf und fahren uns mit ihren Mopeds zum See. Wir nehmen spontan ein ausgiebiges Bad. Zurück in der Akademie geht es weiter mit dem Nachmittagstraining. Das chinesische Staatsfernsehen ist auch wieder da. Diesmal sind wir jedoch nicht so gefragt, so dass wir weitgehend ungestört bis zum Abendbrot an unserer Form arbeiten können.  Gleich anschließend gibt es eine Karateeinheit. Zur Einstimmung greifen wir den stillstehenden Partner mit allem an, was Hände und Arme hergeben. Das Gleiche machen wir später in abgewandelter Happo-Kumite-Form. Nach dem Training üben wir noch mal unsere Taiji-Form. Dann genießen wir es, den richtigen Wudangschülern beim Training zu zuschauen, während wir uns abwechselnd dehnen, auf einen Sandsack einschlagen oder einfach nur einzelne Handbewegungen unserer Taiji-Form üben. Die Zeit reicht gerade noch für ein geselliges Zusammensein und schon ist wieder ein schöner erholsamer Urlaubstag vorbei.


OSS Antje



Beim diesjährigen Shobu Ippon Cup in Darmstadt waren am Start Peter Kilb, Marcus und Alexandra Engel. Peter musste sich leider gegen einen Schwarzgurt geschlagen geben, obwohl er das Kumite eindeutig für sich entschiedern hat. Da aber nur die Gesamtwertung zählt reichte es dieses mal leider nicht. Beim Shobu Ippon Cup in Darmstadt handelt es sich um einen Kombinations Wettkampf, d.h man startet erst Kata gegeneinander und anschließend direkt gegen den gleichen Gegner Kumite.


Marcus kämpfte sich bis ins Finale durch. Im Endkampf standen sich zwei "alte" Freunde gegenüber.Michael Szumlewski vom Budogym Hainburg und Marcus Engel aus unserem Dojo. Die beiden lieferten sich, den Zuschauern und Kampfrichtern einen spannenden, fairen und sauberen Endkampf. Obwohl Marcus mit einem Wazari führte holte Michael in den letzten 5 Sekunden vor Schluss mit Uramawashi den Ippon und siegte.    

Herren ü 35 Jahre

Direkt im Anschluss an den Endkampf fand die Disziplin Kata Team statt. In der Kategorie ü 18 und ü 35 holten Alexandra und Maarcus Engel gemeinsam mit Michale Szumlewski vom Budogym Hainburg den 2.Platz und damit 2mal die Silbermedallie.  

Kata Sochin

Vielen Dank auch an die mitgereisten Zuschauer aus unserem Dojo Jens, Dirk, Conny und Sandra die uns tatkräftig unterstützt haben. Somit war es mit dem Seminar in Hainburg ein schönes und erfolgreiches Wochenende





Gesunde Gymnastik und Bewegungslehre in den Kampfkünsten 25.September 2010

mit Sensei Alexandra und Marcus Engel, in Hainburg im Dojo von Michael Szumlewski

Von den Zehenspitzen bis hin zum Kopf haben, wir uns angeschaut und ausprobiert, was gesunde Bewegungsabläufe, wie auch ungesunde Bewegungsabläufe für unseren Körper sind. 
Nicht nur in den üblichen Stellungen unseres Karate Sport, sondern auch in gymnastischen Bewegungsformen ( z.B. Aufwärmtraining oder im Alttag ). Bewusst sind wir in verschiedenen Körperbewegungen gegangen. Alexsandra hat am Anfang bis zur Hüfte, die verschiedensten gymnastischen Übung zum aufwärmen gezeigt, wie auch die Bewegungsabläufe, die wir im Karate immer wieder ausführen. Hier wurde klar wie wenig Aufmerksamkeit wir, z.B. unsere Zehen schenken, wie wichtig es ist sie immer gut in Bewegung zu halten, da sie für viele andere Bereiche der Beine, bis zur Hüfte hinauf eine wichtige Rolle spielen. 

Gute Körperbeherrschung, durch die Koordination von Schrittfolgen oder „einfachen“ Handbewegungen gehörte zum Thema. z.B. unsere Knie, die bei falscher Stellung sehr schmerzen können. Auf das Kniegelenk sind wir immer wieder eingegangen, hier ist besonders wichtig darauf zu achten, das der Bewegungsablauf eines Kniesgelenks nach vorn und hinten beschränkt ist, und jegliche seitliche Bewegungen vermieden werden sollen. 

Im zweiten Teil des Lehrgangs ist Marcus auf die obere Hälfte unseres Körpers eingegangen, und hat uns an Hand von Bewegungsbeispielen näher gebracht, was hier gesunde und ungesunde Bewegungsformen für unsere Gelenke sind. Marcus erklärte den Muskelverlauf, und die Gefahren bei einseitigen Bewegungs- und Haltungsformen, wie z.B PC-Arbeit, Arbeit über Kopf usw.
Wichtig ist es bei jeder Bewegung ( sportlich oder im Alttag ) auf seine Körper eigenen Grenzen zu achten. Mit unseren Sport, trainieren wir einen grossen Teil unserer 650 Muskeln. 

Das sind nur ein paar Beispiele die Alexandra und Marcus und sehr anschaulich gezeigt haben. Sehr interessanter Lehrgang für jeden nur zu empfehlen der seinen Körper gesund bewegen möchte.

OSS Susanne




Wir waren am 5. September anlässlich des 30jährigen Bestehens der Karate Abteilung Seligenstadt auf dem Lehrgang mit Shihan Hideo Ochi (8.DAN) .

OSS Alex und Marcus  


6 Karatekas des TV-Stierstadt besuchen den Gasshuku in Tamm - Über 1500 Karatekas in Tamm, größter Karate Lehrgang Europas

Sechs Mitglieder der Karate-Abteilung des TV-Stierstadt haben den diesjährigen „Gasshuku“ in Tamm besucht. Weit über 1500 Karatekas waren aus dem gesamten Bundesgebiet, Tschechien, Belgien, Frankreich, Schweiz, Italien, Japan, England und Österreich angereist.

Die Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder hochkarätig besetzt: neben dem DJKB Chefinstructor Shihan Hideo Ochi (8.Dan) waren Toribio Osterkamp (6.Dan, DJKB Instruktor), Hanskarl Rotzinger (6.DAN, DJKB Instruktor), Julian Chees (5.Dan und KATA Weltmeister), Thomas Schulze (5.Dan, Nationalcoach), sowie ausländische Gäste wie Shihan Katsunori Tsuyama (JKA Instruktor aus Japan), Shihan Toshihiro Mori (Instruktor aus Japan), Shihan Takuya Taniyama (JKA Instruktor aus Japan) , Shihan Ken Wittstock (JKA Instruktor aus Südafrika), Shihan Koichi Sugimura (Chefinstructor aus der Schweiz), Sensei Shinji Akita nach Tamm gekommen.  Gasshuku bedeutet 1 Woche lang hart trainieren mit 3 Trainingseinheiten am Tag a 1,5 Stunden. Das Wort gasshuku besteht aus dem Verb gasuru, was soviel bedeutet wie „zusammenkommen“ und dem Substantiv shuku mit der Bedeutung von „Unterkunft. Das wichtigste sollte also nicht nur sein zusammen zu trainieren, sondern im gemeinsamen Streben in der Kunst zusammenzukommen und gemeinsam zu übernachten und sich auszutauschen. Die Anhäufung der Trainingseinheiten allein wird dem Sinne dieses Begriffs also nicht gerecht.  Bei diesem Lehrgang trainieren jung und alt zusammen. Der Lehrgang ist so aufgebaut, dass für jede Graduierung ein separates Trainingsprogramm vorbereitet ist. Die Mitglieder der Karate-Abteilung des TV Stierstadt haben mit großem Enthusiasmus an dem sehr anspruchsvollen Training teilgenommen und wussten sich durch die regelmäßigen Trainingseinheiten bei den beiden Trainern Marcus und Alexandra Engel exzellent vorbereitet. Die gemeinsamen abendlichen Stunden rundeten die Woche ab.
Die Karatekas trainieren im Verein in der Regel mindestens zweimal pro Woche – das Üben der Grundsäulen des Karates Kihon, Kata und Kumite ist dabei wichtiger Bestandteil des Trainings. Für Beginner/ Anfänger  startet am 10. September ein Anfängerkurs auf der Tribüne der Grundschule in Stierstadt. Trainiert wird barfuß immer dienstags und freitags. Ziel des Karate Anfängerkurs ist es nicht Karate zu den Menschen zu bringen sondern die Menschen an das Karate heranzuführen, gemäß den Richtlinien der JKA und des Chefinstruktor Shihan Hideo Ochi. Weitere Informationen unter www.karate-oberursel.de oder telefonisch unter Praxis Engel 06003/829714



Gasshuku in Tschechien oder All-Inclusiv-Urlaub mit Ganztagsanimation

5:30 Uhr Wecken. 7:00 Uhr Katatraining für mich, 8:00 Uhr für Helmut. Mein Katatraining wurde von den tschechischen Spitzentrainern Karel Strnad und Richard Ruzicka durchgeführt in einem Mischmasch aus Englisch und Tschechisch. Wir beschränkten uns dabei auf die Heian Kata’s eins bis vier. So konnten die Schwerpunkte hier auf Bunkais und wichtige Details gesetzt werden ohne Ablenkung durch Ablaufprobleme in der Kata. Bei Helmut wurde mehr Wert auf die Verbesserung von Ausführungsdetails gelegt. Nach dem Katatraining hatten wir eine große Frühstückspause. Um 12 ging es gut erholt zur zweiten Trainingseinheit. Abwechselnd unterrichteten uns die japanischen Sensei’s Tatsuya Naka, Koichiro Okuma und Yuko Takahashi. Manchmal gab es eine deutsche Übersetzung, aber immer eine englische und eine tschechische. In dieser zweiten Einheit des Tages machten wir uns an die Eliminierung überflüssiger Bewegungen. Zwischen dem 2. und 3. Training war dann jeweils genug Zeit zum Sightseeing, Shoppen oder was auch immer. Weiterhin arbeiteten wir am ersten Tag an unserer Reaktionsgeschwindigkeit und an unserer Fähigkeit, die Aktionen des Gegners vorauszuahnen. Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit der Balance zwischen Ober- und Unterkörper, führten Distanzübungen durch und erarbeiteten uns Blocktechniken aus Kata’s fürs Kumite. Der Tag wurde abgerundet durch den Sieg Deutschlands über Argentinien und einem Grillabend. Unter ständiger Wiederholung von: „Use your hole body“, „Keep your body straight“, „Relaxe your shoulders“, „Protect your centerline“ und vor allem „Honem honem“ (schnell schnell) reihten sich unsere Urlaubstage bis zur Sayonara-Party aneinander. Dann am letzten Tag noch einmal das liebgewonnene Katatraining am frühen Morgen, danach Unterschriften- und Foto-Stunde und zum Schluss der Showdown mit einer 3-stündigen Einheit, der in einem Kata-Team-Wettkampf gipfelte, in dem wir alle Sieger waren. Und ehe wir uns versahen, saßen wir wieder im Auto und machten uns auf den Heimweg.

Das tschechische Gasshuku ist etwa halb so groß wie das deutsche Gasshuku. Durch die Teilnahme vieler Deutscher (bestimmt ein Viertel) und die Intimität des tschechischen Gasshuku’s war das ganze Ereignis durch ein freundliches Miteinander aller Teilnehmer geprägt. Mit Deutsch, Englisch und der Kenntnis ganz ganz weniger Worte in Tschechisch und Japanisch konnte man sich ausgezeichnet verständigen (es ging selbstverständlich auch sehr gut ohne die letzten Beiden). Und natürlich waren die Trainer einfach toll. Mit einem „honem honem“, der Demonstration, wie schnell man sein kann und einem Lachen über unsere Ungeschicklichkeit spornten sie uns immer wieder zu Höchstleistungen an. Honoriert wurden unsere Anstrengungen mit Lob und vielen Trinkpausen. 

Also mir hat das Ganze so gut gefallen, dass ich nächstes Jahr bestimmt wieder nach Tschechien fahre.

OSS, Antje



Sommerlehrgang des Karate Dojo Hinode des TV Stierstadt  am 26. Juni 2010 mit Sensei Alexandra und Marcus Engel.
               
Bereits zum 4. Mal seit Bestehen der Karateabteilung des TV Stierstadt fand unser von aktiven Karatekas und Familienangehörigen sehr zahlreich besuchter Lehrgang statt.Trotz Fussball-WM und herrlichstem Sommerwetter, oder gerade deshalb, war die Motivation riesengroß, sich sportlich zu beweisen und bei den anschließenden Trainingseinheiten mit vollem Einsatz sein Leistungsvermögen wieder ein wenig verbessern zu wollen. Schließlich standen am Ende des Tages noch Gürtelprüfungen an.Ganz besonders freuten wir uns auf unseren jüngsten „Neuzugang“ im Dojo: Silas, der Sohn unserer Senseis Alexandra und Marcus, knapp ein halbes Jahr alt, aber schon bei allen Trainingseinheiten aktiv dabei.

Bei unseren nun anstehenden Einheiten war diesmal das “Pratzentraining” schwerpunktmäßig angesagt. Doch am Anfang stand wie immer ein lockeres Aufwärmen, welches dann fließend zur Grundschule, dem “Kihon” überging.  Hierzu gehören alle  Arm-und Beintechniken sowohl zur Abwehr als auch für den Angriff. Unter den strengen Augen unserer Senseis Alexandra und Marcus alle Abwehrtechniken (Uke) wie Age-Uke, Uchi-Uke, Soto-Uke etc. sowie die Angriffstechniken mit der Faust, die Zukis, wie Oi-Zuki, Gyaku-Zuki oder Sanbon-Zuki geübt. Ebenso die Beintechniken (Geri) wie Mai-Geri, Yoko-Geri oder Mawashi-Geri. Alle Teilnehmer kamen nun kräftig ins Schwitzen, denn korrekte und kraftvolle Ausführungen der Techniken sind elementar wichtig  für das Kumite, dem Partnerkampf.

Im Kumitetraining bedarf es höchster Konzentration und Körperbeherrschung sowie einer guten Einschätzung seiner eigenen Möglichkeiten, denn obwohl man gegeneinander kämpft, “trainieren wir miteinander”, wie Marcus stets betont. Miteinander bedeutet, vom Weißgurt bis zum Schwarzgurt zwischen Jung und Alt, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen, trotzdem seine Angriffe konsequent und zielgenau vorzutragen, damit der Partner “auch was zu blocken hat”, wie Marcus uns wiederholt in Erinnerung ruft. Wie immer ist das Beherrschen der Distanz ganz wichtig, denn die Angriffe müssen punktgenau auf das Ziel vorgetragen werden und stoppen dann direkt kurz vor dem Körper ohne Kontakt. 

Im direkten Zweikampf, z.B.zur Selbstverteidigung, ist es aber notwendig einen Gegner so zu treffen, dass die Wirkung direkt zur Kampfunfähigkeit führt. Um hierfür ein Gefühl zu entwickeln, übten wir nun das Kumite mit Einsatz der Pratzen. Das sind quasi mit Schaumstoff gefüllte Kissen in verschiedenen Größen, die vor den Körper gehalten, vor Verletzungen schützen sollen. Nun kam richtig „Dampf“ ins Training, denn jetzt sollten die Angriffe bis kurz hinter das Ziel geführt werden, welches den Gegner im Ernstfall kampfunfähig macht. Nun stellte sich aber sehr schnell heraus, wie schwer es ist, z.B. einen Zuki so zu führen, dass er volle Wirkung erzielt. Jedoch nach einiger Zeit gelang es den meisten Sportlern doch, den Angriffspunkt so weit nach vorn zu versetzen, dass der eine oder andere mit der Aufprallwucht der Zukis und Geri ganz schön zu kämpfen hatte.

Insgesamt waren wir Karatekas doch ganz schön verwundert, mit welcher Kraft wir unsere Angriffe durchführen konnten. Dies bedeutet dann auch, sehr „verantwortungsvoll und restriktiv“ damit umzugehen, besser noch, solche Techniken niemals einsetzen zu müssen. Zum Abschluss dieser sehr schweißtreibenden Trainingseinheit wurden noch verschiedene Katas geübt, die bei der anschließend stattfindenden Gürtelprüfung von den Prüflingen nochmals vorgeführt werden mussten.

Wir haben uns alle sehr darüber gefreut, daß dann auch alle Teilnehmer die Prüfung mit Bravour bestanden haben.

zum 9.Kyu
Luca , Sebastian und Marvin

zum 8. Kyu
Phillipp Morath

zum 7. Kyu
Carsten Michael

zum 5. Kyu
Heinz Elbrecht und Bernd Dammann

Bei wunderschönem Sommerwetter feierten wir dann unser Sommerfest mit Familienangehörigen und Freunden mit toller Stimmung bis in den späten Abend. 

OSS Bernd  




Am 19.6.2010 fand in Wiesbaden die 16. Deutsche Meisterschaft für Kinder und Jugendliche statt.

Jens startete in der Kategorie Kumite 15-17 Jahre und Kata 15- 17 Jahre.

 

In der ersten Runde mit Flaggen k.o.System überzeugte Jens mit Kata Heian Nidan mit 4 weißen Fahnen die Kampfrichter für sich.  


In der nächsten Runde musste er sich leider gegen einen Braungurt geschlagen geben. Für uns alle war es ein toller Tag mit schönen Erfahrungen. Das Dojo in Wiesbaden hat die Deutsche Meisterschaft hervorragend ausgerichtet. Deutsche und japanische Flaggen empfingen uns schon draussen an der Strasse und in der Halle rundeten die Fahnen der ganzen Bundesländer das tolle Ambiente für eine Deutsche Meisterschaft ab.

Das es im Kumite für die 15-17jährigen schon um 5 minuten nach 9 Uhr los ging konnte man nicht ahnen....aber fürs nächste Mal sind wir gewappnet. 

Tolle Leistung Jens

OSS Alexandra und Marcus



Ochi-cup 5.juni 2010 Bad König  "Dabeisein ist Alles - und mit wertvollen Erfahrungen nach Hause gefahren!"

Unter diesem Gesichtspunkt habe ich es gewagt -nach fast 20 Jahren Wettkampfpause- wieder einmal einen Wettkampf zu bestreiten, der erste Wettkampf im Karate überhaupt. Meine Trainer Alex und Marcus haben mich ermutigt und das war auch absolut richtig, auch wenn ich es mir nicht so ganz zugetraut habe.Natürlich fängt man einige Tage vor dem Kampf an, sich selbst unter Druck zu setzten, denn blamieren möchte man sich ja auch nicht. Also setzt man sich einrealistisches Ziel, wie man die Wettkämpfe bestreiten möchte. Sieg oder Niederlage waren für mich nicht so wichtig, sondern "versuch einfach dein Bestes zu geben" und es deinen Gegnern so schwer wie möglich zu machen. Tja, damit ist eigentlich schon alles gesagt....! Denn sowohl in Kata als auch Kumite habe ich richtig Lehrgeld bezahlen müssen, denn es gelang leiderüberhaupt nicht, das umzusetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Ich will ehrlich sein, ich war richtig enttäuscht. Nun kann ich meinen Sohn Manuel( 12J.,4.Kyu),den ich auf viele Wettkämpfe begleitet hatte, gut verstehen, wenn er nach verlorenem Kampf weinte. Aber ein Aufgeben gibt es nicht, "aus den Fehlern lernen" und es beim nächsten Mal besser zu machen. Das begann bereits im nächsten Training. Und in diesem gab es so viele imaginäre Gegner, die es zu besiegen gab, dass es für Selbstzweifel oder so überhaupt keinen Raum gab. Unsere sehr zahlreiche Mannschaft war beim Ochi-Cup ürigens auch überaus erfolgreich mit vielen Pokalen und sehr guten Plaztierungen. Ein Teil dieserMannschaft gewesen zu sein war eine wirklich tolle Sache und macht Spaß auf die nächsten Wettkämpfe.  

OSS Bernd  




Am Samstag den 5.Juni 2010 fand in Bad König im Odenwald der jährliche Shihan Ochi Cup statt. Mit einer großen Anzahl ü35 jähriger sind wir hochmotiviert in den Odenwald gefahren. Unter den Startern (alle ü35) waren aus unserem Dojo Bernd Dammann (6.Kyu), Dirk Friedrich (5.Kyu), Fred Fritzel (5.Kyu), Sandra Schubinski (3.Kyu), Petra Fritzel (2.Kyu), Alexandra Engel (3.DAN) und Marcus Engel (3.DAN)  

Wir freuen uns über die große Ressonanz an Teilnehmern aus unserem Karate Dojo. Im Karate gilt der Leitspruch: "Es geht nicht um Sieg oder Niederlage sondern um die Vervollkommung des menschlichen Charakters" .....und somit kann jeder Wettkämpfer mit einem reichen Erfahrungsschatz ins nächste Training und/ oder den nächsten Wettkampf starten.

Für uns als Trainer ist es schön zu sehen, dass sich so viele Karatekas aus underem Dojo einem Wettkampf stellen und dies als Herausforderung ansehen, um noch weiter an sich zu arbeiten. Toll ist der Teamgeist und das tolle Gemeinschaftsgefühl das auch diesesmal mit dabei war, denn alle haben bis zum Schluss der Siegerehrung gewartet und lautstark applaudiert.  Vielen Dank auch an die mitgereisten Zuschauer die unser Team vom Wettkampfrand unterstützt haben und Fotos gemacht haben.

Bis ins Finale konnten sich durchsetzen:

Fred Fritzel Kata männlich ü35 (6.- 4.Kyu) 3.Platz

Petra Fritzel Kumite weiblich ü18 (3.-1.Kyu+DAN) 3.Platz

Alexandra Engel Kata weiblich ü35 (3.-1.Kyu+DAN) 3.Platz

Marcus Engel Kata männlich ü18 (3.-1.Kyu+DAN) 2.Platz

                   Kata männlich ü35 (3.-1.Kyu+ DAN) 1.Platz

                   Kumite männlich ü35 (3.-1.Kyu+DAN) 2.Platz   

Herzlichen Glückwunsch OSS

Alex, Marcus und Silas  



geleitet wurde der Renshu dieses Jahr von Sensei Dirk Müller, Sensei Norbert Dalkmann, Sensei Willi Oligschläger, Sensei Tobias Prüfert, Sensei Marcus Haak, Sensei Marcus Engel und Sensei Alexandra Engel

Das Wetter an dem Pfingstwochenende (22.5. + 23.5.2010) war genauso wie der 6. Renshû in Willich, her­vor­ragend. Nach einem kleinen Stau 5 km vor der Autobahnabfahrt nach Willich, ging es los mit der ersten von vier Trainingseinheiten am Samstag.

Sensei Dirk Müller Gruppe 9.-7.Kyu

Zur Einstimmung war ein gemeinsames Training angesetzt. Danach wurde getrennt in Unterstufe, Oberstufe und Dan und mit unterschiedlichen Schwerpunkten trainiert. Da im Dojo Zanshin die Kinder­arbeit sehr forciert wird, gab es in der Unterstufe eine eigne Trainingsgruppe für Kinder. Zwischen den weiteren Trainingseinheiten wurden Workshops angeboten, bei denen es um die Themen Bewegungslehre, Prävention gegen Verletzung, Kumite (Regeln, Wertung, Training) sowie gesetzliches zur Selbstverteidigung behandelt wurde. Das Thema Prävention gegen Verletzungen wurde von unserem Sensei Marcus Engel referiert. Bei mancher Frage wurden die Zuhörer mit unterschiedlichen Ansichten zwischen Physiotherapeuten und Karateka konfrontiert.

Sensei Marcus Engel Gruppe 6.-4.Kyu

Zum Trainingsabschluss am ersten Tag machte Sensei Alexandra Engel das gemeinsame Training und lies den/die ein oder andere noch mal an seine Grenzen gehen.

Sensei Alexandra Engel Gruppe 9.-4.Kyu

Das Dojo Zanshin wurde auch dem Anspruch der Fußballbegeisterten Karatekas gerecht und so gab es zum abendlichen Grillsteak und dem Weizenbier auch noch die Großbild­leinwand. Das die Tore dann für das falsche Team gefallen sind war zwar sehr schade, aber nach einem so hervorragenden Trainingstag blieb die Stimmung bestens. Der nächste Tag startete mit einem Trainingslauf durch die Willicher Felder als Extraeinheit, bevor es dann mit dem Training in der Halle weiterging.


Mit einem gemeinsamen Abschlusstraining endete ein erfolgreicher und auf jeden Fall wiederholungsfähiger Pfingstlehrgang in Willich.

Der 7. Renshû in Willich kann kommen.

Oss Rafael



Zelte und die Wagenburg von Neureut- Elfeinhalb Karatekas besuchen das Kata Spezial in Karlsruhe-Neureut 

Auf das Wetter ist doch Verlaß: es regnet. Es regnet eigentlich immer beim Kata Spezial, so hatte ich es mir zumindest gemerkt, aber falsch: Wangen und Schleich bei strahlendem Sonnenschein, aber in Neureut begrüßt uns der Regen. Nun denn, ist auch nicht schlimm, unser Sport findet ja glücklicherweise in der Halle statt.

Und der guten Laune aller angereisten Karatekas des Hinode DoJos schadet der Regen auch nicht. Marcus und Alex hatten einen guten Platz für unsere Wohnmobile ausgesucht und so bildeten wir eine kleine „Wagenburg“ auf dem Hof des Schulzentrums in Neureut, in zentraler Lage zwischen den Hallen und dem Schulgebäude mit der Verpflegung. Dirk Jens und Antje hatten einen „Außenposten“ bei den Zelten am Sportplatz ausgemacht und litten nachts ein wenig unter der nicht enden wollenden Geselligkeit einzelner Mitzelter dort.

Über Nacht und am frühen Morgen des ersten Tages füllte sich der Hof weiter mit Wohnmobilen und Wohnwagen. Am nächsten Morgen – unser erstes Training begann um 8.00 Uhr - sah man bereits die Ersten auf dem Weg zur Tasse Kaffee: der austragende Verein 1.Shotokan Karate Club Neureut hatte durch unzählige engagierte Helfer bereits am frühen Morgen ausreichend belegte Brötchen und heißen Kaffee bereitgestellt. Gestärkt konnte man dann zum ersten Training gehen.

Und dort konnte man dann mit Erstaunen feststellen, wieviele Karatekas den Weg nach Karlsruhe gefunden hatten: bei den Violettgurten standen wir in vier Reihen, die Braungurte sogar in acht bis zehn Reihen und bei den Dan-Trägern waren es sicherlich auch über 200 Teilnehmer. Zusammen weit über 800 Sportler, auch aus Österreich, der Schweiz, aus Tschechien, Belgien und Frankreich haben an dem dreieinhalbtägigen Lehrgang teilgenommen.


Die Trainingeinheiten sahen bis zum 4. Kyu jeweils eine Kata vor, ab dem 3 Kyu wurden sogar zwei Katas in anderhalb Stunden geübt. Die Veranstaltung war auch wieder hochkarätig besetzt: neben unserem Shihan Hideo Ochi (8.Dan) waren Toribio Osterkamp (6.Dan, DJKB Instructor), Julian Chees (5.Dan und KATA Weltmeister), Thomas Schulze (5.Dan und Jugend-Nationalcoach), sowie ausländische Gäste wie Shihan Yasunori Ogura (7. Dan Instructor aus dem JKA Headquarter in Japan) und Jean-Pierre Fischer (7.Dan Frankreich) nach Neureut gekommen. Durch den Wechsel der sechs angreisten Trainer konnten alle Teilnehmer auch bei jedem Sensei trainiern.


Nach kurzem Aufwärmen ging es auch schon los: bei der Gruppe 5. und 4. Kyu standen am ersten Tag zuerst die Kata Heian Godan, am Nachmittag die Tekki Shodan an. Selbst wenn man den Ablauf zu kennen glaubt, so bekommt man doch Respekt vor den Feinheiten dieser Katas, die im Rahmen dieses Lehrgangs wiederholt herausgearbeitet werden. Auch wenn die Oberschenkel brannten, die Trainer feuerten uns an und ermutigen uns, doch „noch tiefer zu stehen. In den folgenden Tagen haben wir dann weitere Sentei-Katas geübt.


Nach den Trainingseinheiten und einer erfrischenden Dusche ließen wir die Nachmittage „eher locker angehen“. Abends trafen sich dann alle wieder an der Wagenburg zum Grillen, einem Bier (es schauten sogar die Senseis wie Julian Chees und Dirk Müller bei uns vorbei) oder einem Schnitzel im Restaurant. Hier konnte auch unser Nachwuchs-Karateka Silas erstem Karate-Fachsimpeln beiwohnen. Am Samstagabend ging es dann zur Abschlußfete in die Schule. Dort trafen sich Teilnehmer und Senseis zum Tanzen mit Liveband und einen gemütlichen Schoppen.

Über die Tage hinweg nahm der Muskelkater in den Beinen leider nicht ab und am Sonntag hieß es dann nach durchtanztem Abend nochmals um 8.00 Uhr Training bei Julian – wir übten die Hangetsu, eine Kata, die sehr kraftvoll, mit Kime und hohem Augenmerk auf die richtige Atmung geübt wird.


Vor der Rückseise namen Antje, Petra und ich noch an der Prüfung zum nächsthöheren Kyu-Grad bei Julian Chees teil. Nach einem Lehrgang mit sieben Trainingseinheiten spürt man dann schon konditionelle Grenzen und man geht anders in die Prüfung als nach einem „normalen“ Lehrgang: wir freuen uns alle sehr über die bestandene Prüfung, an dieser Stelle auch nochmals ein herzliches „Danke“ an Alex und Marcus für die tolle Vorbereitung..

Es gibt sicherlich viele erstaunliche Dinge auf einem Lehrgang wie dem Kata-Spezial. Eine davon ist die Fähigkeit unseres Shihans Hideo Ochi, der auch mit 70 Jahren noch immer zeigt, wie beweglich man sein kann und dass unsere Bauchmuskeln weit weniger  „Klappmesser“ durchhalten können, als er. Sehr beeindruckend !! 

Oss Fred Fritzel


Wir gratulieren zur bestandener Prüfung:

Fred Fritzel zum 4.KYU

Petra Fritzel zum 2.KYU

Antje Köhler zum 5.KYU

OSS




Am Sonntag, den 9.Mai 2010 fand zum 36.mal das Billerbecker Pokaltunier statt. 179 Karatekas waren am Start. 2mal silber ging an das Hinode Karate Dojo.

Mit dabei waren Dirk und Jens Friedrich, Peter Kilb, Marcus Engel, ANtje Köhler und Conny Kegler

Antje (6.KYU) setzte sich in der Gruppe ü35 Kata weiblich (9.-1.KYU + DAN) durch und belegte einen sehr guten 2.Platz. Man beachte das sie sich souverän auch gegen Schwarzgurt Frauen durchsetzte. Respekt! OSS   

Marcus belegte in der Gruppe Kata männlich ü35 den 2.Platz  OSS

Für die anderen war es ein interessanter Wettkampf zum Erfahrungen sammeln und wir freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe

OSS Alexandra Engel



Vom 19.03. bis 21.03.2010 kamen ca. 300 Karateka aus fast aller Herren Bundesländer nach Weißensee um von Ochi Sensei und Naka Sensei zu lernen. Während Ochi Sensei unsere Körper und Köpfe mit seinen unterschiedlichen bewährten und doch immer wieder neuen Kombinationen zum Dampfen brachte, legte Naka Sensei sein Hauptaugenmerk auf einen effizienten Bewegungsablauf. Er demonstrierte uns gleich, wie schnell man sein kann, wenn man seine Hinweise beachtet. Außerdem begeisterte er durch sein gut durchdachtes Training und seine brillanten Techniken.

Naka Sensei erzählte uns aber auch etwas über die „andere“ Bedeutung des "Rei“: In allen Kampfkünsten, die sich mit dem Oberbegriff "Budō" zusammenfassen lassen, ist der Begriff "Rei" bekannt. "Rei" bedeutet Gruß, Verbeugung und ist somit eine Respektbezeugung. Darüber hinaus hat eine korrekt ausgeführte Verbeugung eine Verbindung des Herzens mit dem Körper zur Folge. Das äußert sich darin, dass man im anschließenden Yoi einen viel stabileren Stand hat; so dass ein anderer bedeutend mehr Kraft aufbringen muss, um einen weg zu stoßen. Oder wenn man nach dem "Rei" einen Arm vorstreckt, z. B. zum Choku-Zuki, ein anderer mehr Kraft aufbringen muss, um den Arm herunter zu drücken. Und wer jetzt ungläubig den Kopf schüttelt oder das belacht, der soll das ruhig mal ausprobieren – einmal mit einer absichtlich unordentlichen Verbeugung und einmal mit einer Verbeugung so schön und konzentriert wie immer.

OSS Antje



Anlässlich des 70. Geburtstag von DJKB Chefinstruktor Shihan Hideo Ochi (8.DAN) reisten 19 Karatekas des Hinode Karate Dojo TV Stierstadt 1891 e.V. zum Geburtstags- Lehrgang nach Bad Camberg.


Neben ca. 400 Teilnehmern aus ganz Deutschland sowie dem Ausland, waren auch hochrangige japanische Instruktoren gekommen.

Chefinstruktor Koichi Sugimura aus der Schweiz, Shinji Akita Chefinstruktor aus England, der mittlerweile seinen Wohnsitz in Bad Camberg hat und v.a. aber Shihan Ochis Lehrmeister Katsunori Tsujama (9.DAN). Er ist langjähriger Trainer der japanischen Nationalmannschaft und Leiter der Sportabteilung der Takushoku Universität iin Tokio. Diese Universität hat hervorragende hochrangige Karatekas hervorgebracht und als Botschafter des traditionellen Shotokan Karate in die Welt entsandt.
So ist auch Shihan Ochi vor 40 Jahren nach Deutschland gekommen. Seinen Wohnsitz und das Bundesleistungszentrum hat der Träger des Bundesverdienstkreuzes in Bottrop. Hier trainierte auch die Trainerin und Dojoleitung Alexandra Engel (3.DAN) viele Jahre unter Shihan Ochi in Bottrop.


Für das Trainer Ehepaar Alexandra und Marcus Engel (beide 3.DAN und Leiter des Hinode Karate Dojo TV 1891 Stierstadt e.V) war es eine große Ehre mit einer so großen Anzahl an Karatekas am Geburtstags Lehrgang teilzunehmen.


Shihan Ochi und seine Frau gaben schließlich den beiden Dojoleitern für ihre Karate Abteilung des TV Stierstadt 1891 e.V. den Namen „Hinode“    = die Kraft der aufgehenden Sonne…..und das das Dojo wächst und gedeiht und traditionelles Shotokan Karate im Sinne von Shihan Ochi betreibt zeigt sich an einer großen Teilnehmerzahl.Das Dojo startete bei 0 mit einem reinen Anfängerkurs im November 2006 und freut sich über stetig wachsenden Zuwachs 


Für die Dojo Mitglieder des Hinode Karate Dojo war es eine große Ehre bei Shihan Ochi gemeinsam mit ca. 400 Karatekas zu trainieren. „Da kommt ein besonderes feeling auf was man so nicht in Worte fassen kann“ ....man muss es erleben....


Ochi Sensei freute sich besonders über den jüngsten Karateka, der gerade mal 4 Wochen auf der Welt ist und Sohn des Trainer Ehepaars Engel ist. Da Ochi Sensei auch Trauzeuge bei der Hochzeit war, macht die Geburt von Silas das Glück perfekt.


Die Trainingseinheiten 2 am Samstag und 1 am Sonntag a 1 ½ Stunden wurden von Shihan Tsuyama, Sensei Akita, Sensei Sugimura und last but not least von Shihan Ochi persönlcih geleitet.

OSS Alexandra  




Lehrgang Groß-Umstadt 6. & 7. Februar 2010

Am Samstag dem 6. war es wieder soweit, Lehrgang in Groß-Umstadt mit Julian Chees.


Der Schwerpunkt war das Erlernen von Kata’s und deren Anwendung.In der ersten Einheit für die Unterstufe lag der Schwerpunkt auf den Kata’s „Heian Shodan“ und „Heian Nidan“. Trotz der großen Teilnehmerzahl (ca. 100 von 5 bis 60 Jahren) nahm jeder etwas aus dem Training mit. Julian zeigte gekonnt eine Anwendung zur „Heian Shodan“ und schaffte es noch jeden zu korrigieren und Tipps zu geben. Die Nachmittagseinheit befasste sich dann mit der „Hangetsu“. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang es Julian durch gezielte Übungen fast jedem diese Kata mit ihren Feinheiten nahe zubringen. Nach einer kurzen Pause standen für drei von uns noch die Prüfung zum nächsten Kyu auf dem Programm. Der Kampfgeist war noch stark genug, diese Aufgabe zu bewältigen und bei der Prüfung auch noch etwas zu lernen. „Das Temperament will und muss beim Karate raus.“


Am Sonntag startete das Training um 10.00 Uhr. Müdigkeit war nicht angesagt.

Nach dem Aufwärmtraining ging es an das Erlernen der „Tekki Shodan“. Was für mich beim Training lange völlig undurchschaubar aussah, konnte Julian in kleinen Bissen serviert mir doch sehr nahe bringen. Diese Kata eignet sich auch gut für das Üben in kleinen Räumen. Nach 1 ½ h war mal wieder eine Dusche fällig.


Fazit: Das Wochenende war Klasse. Am Anfang war ich wegen der großen Teilnehmerzahl und der Anwesenheit so unterschiedlicher Altersklassen sehr skeptisch aber Julian Chees hatte für jeden etwas zu bieten: Manche konnten ihre Technik verfeinern andere etwas völlig Neues lernen.

OSS Karsten


Wir gratulieren zur bestandener Prüfung

zum 5.KYU: Dirk und Jens Friedrich

zum 8.KYU: Karsten Michael

OSS macht weiter so





mal ganz ohne Karate Training starteten wir bei gemütlichem Essen und Trinken am 9.1.2010 ins Neue Jahr......




Durch unzählige Mae-Geris, Mawashi Geris, Yoko Geris, Ushiro Geris im Stand ... wurde die Hüfte so langsam wieder locker

Am 4.1.2010 starteten wir wie jedes Jahr mit einem "Weg mit dem Weihnachtsspeck Training" hoch motiviert ins neue Jahr....machte sich doch recht schnell bemerkbar ,daß die Hüfte eingerostet ist und auch das Gleichgewicht ganz schön zu wünschen übrig ließ...(ob daran wohl die Weihnachtsgans schuld ist ?! :-) )  


Im Kihon kam die ganze Gruppe ganz schön ins Schwitzen...man konnte fast die Pfunde purzeln hören.....


Schwerpunkt der Trainingseinheit lag im Bereich der Beintechniken, die hinterher mit Partner in Form von Deai (dem Angriff zuvor kommen) geübt wurden....wichtig hierbei sind die Entschlossenheit für den Angriff, saubere korrekte Ausführung der Technik und v.a. das richtige Timing 


Den Abschluss der Trainingseinheit bildete das üben der Heian Katas 1-5, Tekki Shodan, Bassai Dai und Enpi....und auch hier kamen die grauen Zellen ganz schön in Wallung. Es gibt viel zu tun, der Anfang ist gemacht :-) ...packen wir es an....reguläres Training wieder ab 11.1.2010

In diesem Sinne einen guten, gesunden und sportlichen Start ins NEUE JAHR 2010 !

OSS Alexandra und Marcus  

 
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