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Erfolge


Hinode Jahresabschlusslehrgang am 24./ 25.11.2012 mit Norbert Dalkmann (4.Dan) und Dirk Müller (4.Dan)

Bürgermeister der Stadt Oberursel Hans-Georg Brum ehrt die Prüflinge

Mit einer hohen Beteiligung von über 50 aktiven Karatekas aus den Dojos Zanshin in Willich, Gladbeck und weiteren befreundeten Dojos, des JKA Dojos in Niedernhausen und dem Ausrichter-Dojo Hinode, der Karateabteilung des TV Stierstadt fand am Wochenende 24.11./25.11.12 ein großer Jahresabschluss-Lehrgang statt. Wir freuten uns sehr über die zahlreichen Gäste unserer befreundeten Dojos. Das Ganze wurde abgerundet durch den Besuch vieler Familienangehöriger, die sich sehr tatkräftig um das leibliche Wohl aller aktiven Karatekas kümmerten und so mithalfen, dass der Lehrgang in einer schönen, vorweihnachtlichen, aber durchaus sportlichen Stimmung ein großer Erfolg wurde!

Anders als es bei Wochenend-Lehrgängen sonst üblich ist, wurde bei diesem Lehrgang ein intensives Training mit vier Trainingseinheiten pro Tag angeboten, welche von den beiden Senseis Dirk Müller (4.Dan) und Norbert Dalkmann (4. Dan) vorgenommen wurde.

Am Samstag begann das Training bereits um 10:00 Uhr: in der ersten Einheit für alle gemeinsam standen diverse Übungen im Kihon auf dem Programm. Sensei Nobert Dalkmann wies bei den einzelnen Übungen auf die Bedeutung der Stände und die korrekte Ausführung der Techniken hin. Diese Trainingseinheit bot zum Auftakt des Lehrgangs damit die Gelegenheit, alle Elemente des Kihon (Grundschule) intensiv zu üben. Die Hand- und Fußtechniken wurden vorwiegend mit kurzen Wegen geübt, woraus danach die Abwehr- und Angriffskombinationen entwickelt wurden.

Im anschließenden Unterstufentraining bei Sensei Dirk Müller wurden die einzelne Aspekte des Kihons weiter aufgenommen und intensiviert. Im Fokus stand dabei immer die Aufmerksamkeit auf die Zielsetzung der Aktionen („Das Ziel ist, den Gegner zu Treffen“), die letztlich dahin führen (sollen), dass eine andere Ausrichtung des eigenen Trainings daraus resultiert: effizienter, zielgerichteter, nachhaltiger! All diese Aspekte wurden dann auf Übungen im Kumite und in der Kata übertragen.

In einer weiteren Trainingseinheit lag der Schwerpunkt bei Sensei Nobert Dalkmann auf der Übung einzelner Katas „einem Kampf gegen imaginäre Gegner“ für die Oberstufe (ab 6.Kyu), auch im Hinblick auf die anstehenden Prüfungen nach dem Lehrgang. Die Gruppe übte in mehreren Durchgängen die Katas Heian Yondan, Tekki Shodan, Bassai Dai und Empi. Den Abschluß dieser Trainingseinheit bildete der Bunkai (die Anwendung der Techniken) ausgewählter Katas.

Für die Oberstufe stand dann eine weitere Trainingseinheit bei Sensei Dirk Müller mit dem Schwerpunkt der Kata Jitte (übersetzt: „zehn Hände“, bzw. bezeichnet einen Eisenstab) an. Um den Teilnehmern die praktische Anwendung der Kata zu erläutern, demonstrierte Sensei Dirk Müller die richtige Handhabung eines Bo’s (bezeichnet einen langen Holzstab) und gab den Teilnehmern auch im Rahmen des Bunkai Gelegenheit, einzelne Techniken praktisch zu üben. Im Rahmen dieser Übungen gab es auch einen kleinen „Aha-Effekt“: drückt man Karatekas bei einer praktischen Übung einen Stock in die Hand, so „vergessen“ sie die Techniken im Karate und konzentrieren sich nur auf die Handhabung des Bos. „Ihr dürft auch unverändert euren Mai Geri einsetzen“, rief Dirk Müller uns zu, „und nicht alles vergessen, was ihr bisher gelernt habt.“ – ein Schmunzeln ging durch die Runde.

Zum Abschluss des Lehrgangtages gab Dirk Müller der gesamten Gruppe einen Einblick in die praktische Anwendung des Karate unter der Überschrift „Selbstverteidigung“. Interessanterweise begann die Trainingseinheit mit einer kleinen Lesung: Dirk Müller las uns ein paar Seiten aus dem Buch „Verbrechen“ des Berliner Strafverteidigers Ferdinand von Schirach vor. Die Geschichte beschreibt eine Situation auf dem Bahnsteig einer U-Bahnstation, die zahlreichen Teilnehmern aus den Nachrichten bekannt erschien, jedoch kühl und damit sehr intensiv vom Autor geschildert wird: Zwei vorbestrafte Jugendliche machen sich daran, einen Mann, der äußerlich wie ein Buchhalter erscheint, zu provozieren und zusammenzuschlagen: Die Geschichte endet – unerwartet – damit, dass die beiden Jugendlichen tot auf dem Bahnsteig liegen. Alles geschah so schnell, dass weder Augenzeugen in der Lage waren, das Geschehene im Detail zu schildern noch die ausgestellten Videokameras den Ablauf aufgezeichnet hatte. Das Fazit von Dirk Müller war: sollte man in eine lebensbedrohliche Situation geraten, bei der ein Entkommen nicht mehr möglich ist („was ist noch besser als Geistesgegenwart“? – „Leibesabwesenheit“), so muss man schnell und kompromisslos handeln. Nach der kleinen Lesung gab er der Gruppe die Gelegenheit, zwei/drei gestellte Situationen zu üben, bei denen ein Angreifer mit gezielten Techniken zu Boden gebracht werden sollte.

Im Anschluss an die intensiven und interessanten Trainingeinheiten stellen sich 22 Karatekas den Prüfungen zum nächsthöheren Kyu – 22 bestanden die Prüfung. Nach den Prüfungen klang der lange Trainingtag bei einer schönen Feier aus und gab den Teilnehmern des Lehrgangs Gelegenheit, bei gemütlichem Beisammensein in netter Runde den Tag und das Erlernte nochmals im Gespräch zu verarbeiten.

Dementsprechend freudig wurde nun am Sonntag weitertrainiert; in je einer Unterstufen- und Oberstufeneinheit vermittelten beide Senseis aufs Neue – und wiederholt – weitere Details in der teilweise millimetergenauen Feinarbeit zur Verbesserung einzelner Techniken. Ganz unerheblich, ob es im Kihon-, Kumite- oder Kata-Bereich ist, wo man gerade übt. Immer gilt: Was immer man gerade macht, es ist wichtig, es „richtig“ zu machen, sonst hat man umsonst trainiert und wird sich dementsprechend auch nicht weiter verbessern! Mit diesem Leitsatz endete ein vielseitiger und interessant gestalteter Lehrgang.

Absoluter Höhepunkt des Tages war ebenfalls am Sonntag der Besuch des Bürgermeisters der Stadt Oberursel Herrn Hans-Georg Brum, der sich seinen Besuch trotz zahlreicher terminlicher Verpflichtungen nicht nehmen ließ und die herzliche Einladung unserer Senseis annahm. Er sah als Zuschauer interessiert bei der letzten Trainingseinheit zu und übergab den erfolgreichen Prüflingen am Ende des Lehrgangs feierlich ihre Prüfungsurkunden. Zudem würdigte er die Wettkampferfolge und Leistung unserer Abteilung während des vergangenen Jahres.

An dieser Stelle möchten wir nun Dank aussprechen an die Senseis Dirk Müller und Norbert Dalkmann, die viel Inhalt in zahlreichen Facetten vermittelt haben, an unsere Senseis Alexandra und Marcus Engel, die seit Jahren allzeit unermüdlich und geduldig alle Karatekas auf ihrem Weg begleiten, und ganz besonders an Herrn Bürgermeister Brum für seinen Besuch und nicht zuletzt an die vielen Helfer, die bei diesem Lehrgang tatkräftig mit angepackt haben und eine tolle Dojo-Gemeinschaft bewiesen haben.

Oss

Fred



knapp 50 Teilnehmer haben am Lehrgang in der Vereinsturnhalle teilgenommen

Karatekas haben sich der Herausforderung der nächsten KYU Prüfung bei Dirk Müller, Norbert Dalkmann, Marcus und Alexandra Engel gestellt und erfolgreich Ihre Prüfung bestanden:


Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung- OSS


Die Urkunden wurden am Sonntag Vormittag durch den Oberbürgermeister der Stadt Oberursel Herrn Brumm überreicht. Dies war für uns und unsere Dojo Mitglieder eine bedondere Ehre. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal.

OSS

Alexandra Engel




Am 10.11.2012 fand der JKA Cup 2012 in Bottrop statt. Der JKA Cup bildet jährlich zusammen mit der Deutschen Meisterschaft des in der ersten Jahreshälfte den nationalen Wettkampfhöhepunkt für Männer und Frauen der Leistungsklasse im Deutschen JKA Karate Bund. Zum 39.mal fand das Traditionstunier unter der Schirmherrschaft von Shihan Hideo Ochi (8.DAN) in der Dieter Renz Halle in Bottrop statt.

Vom Hinode Karate Dojo TV 1891 Stierstadt e.V. waren Trainer und Dojoleiter Marcus Engel am Start, sowie Nachwuchs- Athlet Jens Friedrich.


Jens Friedrich startete in den Disziplinen Kata einzel und Kumite einzel in der Altersklasse der 15-17 jährigen. In den Vorrunden konnte er die ersten beiden Kämpfe im Kumite souverän für sich entscheiden und gewann jeweils mit 2 Wazaris. Kurz vorm Einzug ins Finale musste er sich leider gegen den späteren Sieger geschlagen geben. Jens Friedrich trainiert seit über 5 Jahren im Hinode Karate Dojo und ist nun auch im Stützpunkt Rhein Main Necker.


Marcus Engel startete in den Disziplinen Kata Einzel und Kumite Einzel in der Altersklasse der 35-40jährigen. Er kämpfte sich souverän durch die Vorrunden und belegte den 3. Platz und sicherte sich somit die Bronze Medallie.


Technisch auf hohem Niveau sah die wie immer sehr gut besuchte und gefüllte Tribüne der Dieter Renz Halle abends ein Finale, das dem JKA Cup würdig war. Vom Ausrichter dramaturgisch gut verteilt wurden abwechselnd die Einzel und Teamfinals präsentiert und nach einem straffen Zeitplan abgearbeitet.


Die sehr gute und interessierte Stimmung der Zuschauer ist nach wie vor einer der großen Stärken dieses über Jahrzehnte gewachsenen und traditionell ausgerichteten Turniers.



OSS Alexandra Engel



Lehrgang mit Toribio Osterkamp in Giessen am 03./04. November 2012 

Am vergangenen Wochenende habe ich mich aufgemacht, um einen Lehrgang von Toribio Osterkamp in Giessen zu besuchen, der dieses Mal anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Dojos Karate Gießen e.V. für dessen Karateka einen besonderen Stellenwert hatte.
                                               
Und auch dieses Mal bot der Lehrgang wieder viel Interessantes und Lernenswertes für seine Teilnehmer, wobei für mich der Schwerpunkt ein stufenweiser Aufbau einer Form des Jiju-Ippon Kumites bildete, der gleich mehrere Trainingsziele gemeinsam abdeckte. Doch dazu im Detail später.

Bereits in der Aufwärmsequenz wurde das Kumite vorbereitet: keine Bahnen, sondern fast ausschließlich im Stand wurden mehrere Facetten zum Thema Hüfte behandelt: aus Shizentai Schritt vor in Rechts- bzw. Linksauslage Fudodachi mit Abwehrtechnik, anschließend im Stand mit Hüfteinsatz (!) Gyaku Tsuki. Das alles natürlich, wie gewohnt, aufbauend in mehreren Sets ;-)
Anschließend folgte eine erste Übung zu zweit: ein Partner greift mit Oi Tsuki aus Zenkutsu Dachi an, Uke reagiert sofort bei dessen Bewegungsansatz mit Kirikaeshi und Konter.
Aufbauend darauf folgte eine erste vorbereitende Schrittübung zu Dritt: Uke in der Mitte, zwei „Angreifer“ von Außen; alle halten nur Chudan Kamae.
In einem weiteren Schritt erfolgte bei der darauf folgenden Übung ein Angriff mit Oi Tsuki Jodan; Uke reagiert mit Konter und Gyaku Tsuki.
Und schließlich in der finalen Form dieser Konstellation erfolgte von den Kogekis je 5mal ein Angriff entsprechend eines kompletten Jiju-Ippon-Kumites von Außen; aus Sicht des Ukes in der Mitte kommt der Angriff immer von hinten bzw. aus einem nicht-sichtbaren Bereich.

Diese Form des Partnertrainings beinhaltete nun zwar vordergründig das Jiju-Ippon-Kumite, aber da gibt es noch weitere Aspekte: zunächst das Training des Reaktionsvermögens. Die Angreifer sollten es sich ja nicht gemütlich machen, sondern auf Kommando punktgenau und schnell den Angriff zum jeweils angegebenen Zielbereich ausführen. Was folglich bedeutet, dass wiederum der Verteidiger in der Mitte sich schnellstmöglich orientieren muss, von wo und wie der Angriff kommt und hoffentlich rechtzeitig adäquat darauf reagiert.

Aber da ist noch ein weiterer Aspekt, mit dem man zunächst so in dieser Form nicht rechnet: denn was sich wie ein roter Faden immer durch das gesamte Partnertraining zog, war das Thema Zanshin! Da denkt man ja spontan: „Zanshin, na klar, hab ich doch immer…“ …Ups…vielleicht ja doch nicht so, wie man das von sich erwarten würde? Denn: alle Angriffe erfolgten auf Kommando; zwischen den Kommandos war jedoch immer eine gewisse Zeit gegeben, in der es nun galt, die Aufmerksamkeit beim aktuellen Partner zu lassen und eben nicht abzuschweifen und sich bereits darauf zu konzentrieren, was wohl alles hinter dem eigenen Rücken geschehen mag. Man wusste ja, dass man gleich wieder schnell reagieren muss. Und schon ertappt man sich, dass man ein wenig zur Seite schielt oder dass mindestens die mentale Aufmerksamkeit nach hinten gerichtet ist. Tja…wo war jetzt gleich das Zanshin?? Das muss man mitnehmen und im Training zuhause immer mit im Auge behalten.

Natürlich haben wir auch noch viele andere Dinge gemacht – Kata, Halteübungen, Kihon, Randori – alles mit großem Potential, viele Baustellen bei sich selbst zu finden, aber das ist ja normal…  
                 
Ich kann mich nur immer wiederholen: Toribio Osterkamps Lehrgänge sind zwar anstrengend, aber es lohnt sich – immer ! Ein superstrukturiertes und durchdachtes Training mit viel Inhalt und Detailtiefe.

Zum Abschluss sei noch besonders erwähnt, dass die Atmosphäre während des Lehrgangs klasse war! Ein sehr nettes Dojo bereitet seinen Gästen einen herzlichen Empfang und während des Trainings konnte man es förmlich knistern hören, dass alle Teilnehmer 100% dabei waren und sich gegenseitig angefeuert haben.  

In diesem Sinne, bis bald wieder beim Lehrgang.
Oss
Petra



Im Rahmen des Jubiläums Lehrgangs am 5./ 6. Oktober in Höchst im Odenwald haben Jens und Dirk Friedrich erfolgreich Ihre Prüfung zum 2.Kyu abgelegt.


Dass Vater und Sohn gemeinsam trainieren, kämpfen, Wettkämpfe bestreiten und Erfolge feiern haben Jens und Dirk Friedrich nun schone viele Male bewiesen. Die beiden trainieren nunmehr seit fast Anbeginn des Bestehens der Karate Abteilung (6 Jahre) gemeinsam unter unserer Leitung und sind ein fester Bestandteil des Dojos und der Dojo Gemeinschaft.  Sie haben mit einem reinen Anfängerkurs begonnen und sich bis zum 2. Braungurt hoch gearbeitet.Dass die beiden auch weitere Hürden gemeinsam meistern sind wir uns sicher und freuen uns auf die nächsten Jahre.

Jens Friedrich ist nun auch im Stützpunkt Rhein Main Neckar und trainiert dort um seinen Karate Do Weg auch Wettkampfmässig weiter auszubauen

OSS

Alex und Marcus    


Beim Shobu Ippon Cup in Darmstadt waren ca.220 Karatekas am Start um sich nach dem alten Wettkampfsystem im Kata  Shiai und Kumite zu messen.  Hier gibt es keine Favouriten, denn der einzelne Kämpfer macht zuerst Kata und dann direkt im Anschluss gegen den gleichen Gegner Kumite.

Aus unserem Dojo waren am Start: Jan Niklas Pomp, Andrea Kopp, Andrea Kortus, Jens Friedrich, Peter Kilb, Conny Kegler, Sandra Schubinski, Dirk Friedrich,  Marcus und Alexandra Engel

Folgende Platzierungen konnten wir erzielen:

Kategorie 14-15 Jahre männlich: 3.Platz: Jan-Niklas Pomp

Kategorie 16-17 Jahre gemischt: 1.Platz Andrea Kopp

Kategorie ü 35 Jahre weiblich: 2.Platz: Conny Kegler

                                                      3.Platz: Andrea Kortus

                                                      4.Platz: Sandra Schubinski


Kategorie ü 35 Jahre männlich: 3.Platz Marcus Engel


Kata Team ü 18 Jahre: 1.Platz Hinode 1  (Alexandra und Marcus Engel und Michael Szumlewski)

                                         2.Platz Hinode 2 (Jens Friedrich, Conny Kegler und Sandra Schubinski)

Kata Team ü 35 Jahre : 1.Platz Hinode 1 (Alexandra und Marcus Engel und Michael Szumlewski)

                                         2.Platz Hinode 2 (Dirk Friedrich, Conny Kegler und Sandra Schubinski)  


Wir bedanken uns bei allen Aktiven, mitgereisten Fans und Schlachtenbummelern für Eure tatkräftige Unterstützung und die tolle Dojo - Geminschaft, die mit dazu beigetragen haben dass dieser Tag so erfolgreich war.

OSS

Alexandra Engel




Mit 17 Personen aus unserem Dojo haben wir am Samstag den 22.9. 2012 an einem Lehgang mit Sensei Tomie Ochi und Sensei Kirsten Manske teilgenommen.

Mit dabei waren: Colin, Robert, Tom, Mark, Simone, Timo, Andrea, Karin, Conny, Sandra, Peter, Fred, Petra, Dirk , Alexandra, Marcus und Silas. Bettina und Oma Gabi haben uns von der Zuschauertribühne unterstützt und sich um Silas und tolle Fotos gekümmert. Vielen Dank dafür .  

Colin hat sich nach 2 anstrengenden Trainingseinheiten noch der Prüfung zum 8.Kyu (Gelbgurt) gestellt. Unter den strengen Augen von Sensei Kirsten Manske hat er erfolgreich seine Prüfung abgelegt und bestanden . Herzlichen Glückwunsch. Mach weiter so!

Toll war, dass viele Dojo Mitglieder noch auf das Ende der Prüfung gewartet haben, die ca. 1,5 Stunden gedauert hat und unseren neuen Gelbgurt in Empfang genommen haben  - tolle Dojogemeinschaft!  

OSS

Alexandra Engel


Bericht eines 6. Kyu:

Bei schönstem Sonnenschein auf nach Groß-Umstadt zum Lehrgang mit Tomie Ochi und Kirsten Manske - so hatte ich es mir als Kompensation für eine urlaubsbedingte Abwesenheit  im heimischen Dojo gedacht. Vorher allerdings noch schnell das Internet zu Rate gezogen, wer oder besser was mich denn dort erwarten könnte: Senseis mit 4. bzw. 5. DAN, Kirsten Manske mit JKA-Europameistertiteln und Kata-Vizeweltmeisterin. Na, das konnte ja heiter werden.

Zunächst leichte Schwierigkeit , in Groß-Umstadt die Halle zu finden. Aber wie man weiß, führen ja alle Wege nach Rom. Dann Freude über die vielen bekannten Gesichter, die Hinode war mit 17 Karateka vertreten. Eine geräumige, hohe Halle - Saunabedingungen waren somit also glücklicherweise nicht zu erwarten.


Dann ging es auch schon los. Begrüßung und Aufwärmen, das übliche Prozedere mit nun insgesamt etwa 120 Teilnehmern. Nach dem Aufwärmen wurde die Gruppe geteilt in Unter/Mittelstufe und Oberstufe, der Vorhang heruntergelassen und Sensei Tomie Ochi legte mit uns los. Zunächst Kihon: Gedan-Barai, Age-Uke, Oi-Tsuki jodan/chudan und Soto-Uke. Auch Mae-Geri durfte natürlich nicht fehlen. Dabei war die korrekte, tiefe Stellung besonders im Fokus des Sensei. Geduldig wartete Frau Ochi, immer lächelnd und bedächtig, bis auch die jüngeren Teilnehmer ihre Positionen gefunden hatten. Anschließend folgte Gohon-Kumite, aus Gedan-Barai bzw. Shizentai: Oi-Tsuki jodan/chudan jeweils geblockt mit Age-Uke bzw. Soto-Uke. Den Abschluss bildeten dann die Katas Heian Yodan und Heian Nidan. Hier ging Frau Ochi öfters durch die Reihe und prüfte bei dem ein oder anderen ob bei Age-Uke oder Nukite auch die entsprechende Körperspannung vorhanden war. Dann noch ein paar Sit-ups und Liegestütze. Die ersten anderthalb Stunden gingen somit schnell vorbei.


Pause. Die große Frage war nun, was und wie viel sollte man essen. Es kam ja noch eine Trainingseinheit. Leckeren Nudelsalat mit viel Mayonnaise und Siedewürstchen? Nun ja, Apfelschorle und Käsebrötchen waren hier erste Wahl.


Zur zweiten Trainingseinheit wechselten die Senseis, so dass wir nun von Sensei Kirsten Manske gefordert wurden. Eine lange Aufwärmphase stand an, gefolgt wieder von Stellungsübungen, welche u.a. als Trockenübung das folgende Kihon-Ippon Kumite vorbereiten sollten. Also auch hier: tiefer, sicherer Stand, Mae-Geri mit ordentlichem "Schnappen" und Druck aus der Hüfte, Ausweichen 45° nach links oder rechts, Abwehr mit Age-Uke, Soto-Uke oder Gedan-Barai. Jede kombinierte Ausweich-/Blocktechnik bekam eine Zahl, der Sensei rief diese dann in beliebiger Reihenfolge in die Halle und wir mussten entsprechend schnell die Kombination ausführen. Hier kam schon ein anderer Geist, als in der ersten Trainingseinheit, auf: schneller, aggressiver. Aber natürlich mit Augenmerk auf eine saubere Ausführung. Nach der Trockenübung erfolgte die Anwendung mit Partner. Interessant war hierbei auch, einige (gleichberechtigte ?) Unterschiede bei den Partnern kennen zu lernen: schaue ich beispielsweise den Gegner an, oder blicke ich stur geradeaus? Der eine lernt es im heimischen Dojo so, der andere anders.


Den Abschluss bildeten die Heian Katas, nun bis Heian Yondan. Sensei Manske korrigierte viel, und wusste auch gut mit den jüngeren, etwas unruhigeren kleinen Karateka umzugehen: hinsetzen, schweigen, wieder aufstehen. So verging manchmal einiges an Zeit, während man selbst im Zenkutsu-Dachi mit Age-Uke stand und der Arm immer schwerer wurde, die Schulter zog. Dann: die Trennwand wurde hochgezogen, die Gruppen vereint, ich dachte schon ans Abgrüßen. Aber nichts mit Durchschnaufen. Noch einmal voll durchstarten mit alle Mann, tiefer Stand, Mae-Geri und Sanbon-Tzuki die Halle rauf, die Halle runter. Die Beine zitterten, es hieß Zähne zusammenbeißen.

Fazit: Ein kurzweiliger Tag, mit zwei hervorragenden Senseis, die beide ihre ganz eigene Herangehensweise hatten und ein feiner Muskelkater am nächsten Tag in den Oberschenkeln.

OSS

Timo

Lehrgang bei Frau Ochi und Kirsten Manske- Bericht von Peter (1.Kyu) 

 
Die erste Trainingseinheit begann für alle Teilnehmer gemeinsam. Zunächst standen Aufwärmen und Dehnen mit Frau Manske auf dem Programm.
Unter Leitung von Frau Ochi folgten ein paar „Bahnen“ Kihon.
Nach knapp 30 Minuten wurde die Gruppe in zwei Teile, (9 bis 6 Kyu und ab 5 Kyu) aufgeteilt. Wir, die Gruppe ab fünfter Kyu, bestritten unsere erste Einheit mit Kirsten Manske.


Nach einigen Übungen aus dem Stand ging es weiter mit Vorbereitungen für die späteren Kumiteübungen.  Suri-Ashi -3 mal Vorwärts bzw. Rückwärts und Gyaku-Zuki bzw. Mae-Geri.
Bei dem Mae-Geri sollte man das Knie beim Hochziehen möglichst so hoch und mittig vor den Körper bringen, dass es den eigenen Shudan-Bereich vor einem Angriff schützt.
Im Anschluss folgten Partnerübungen.


Der Angreifer sollte mit Suri-Ashi Gyaku-Zuki angreifen. Aufgabe des Verteidigers war, auf den Angriff frühzeitig zu reagieren, das Knie blitzschnell hochzureißen und den Angriff mit einem Mae-Geri zu stoppen. Zuletzt wurde diese Übung noch einmal aus der freien  Bewegung wiederholt.
Damit war die erste Einheit erledigt.


Die zweite Einheit begann wie immer mit dem Angrüßen, dann wurde die Gruppe wie zuvor geteilt. Die zweite Einheit hielt bei uns Frau Ochi.
Nach dem Aufwärmen mit Sensei Alexandra Engel, starteten wir mit Kihon.
Im Anschluss daran absolvierten wir einige Partnerübungen. Hierbei sollten wir als Verteidiger, die Angriffe des Partners (Kizami-Zuki dann Gyaku-Zuki) mit einem Arm abwehren (Age-Uke dann Shuto-Uke).
Es folgten weitere Partnerübungen, Kihon-Ippon-Kumite und ein wenig Randori.

Zuletzt trainierten wir Kata. Dafür wurde die Gruppe ein weiteres mal geteilt . Die Blaugurte sollten unter der Leitung von Sensei Marcus Engel die Heian Yondan üben, während der Rest sich mit der Bassai Dai beschäftigte.
Bei abschließenden Kihonübungen konnte jeder Lehrgangsteilnehmer nochmal zeigen was in ihm steckt. 

So ging ein kurzweiliger und sehr interessanter Lehrgang zu Ende.
 
Oss Peter



Am Samstag den 08.09.12 fuhren Sandra und ich (Conny) auf einen Lehrgang, der unter dem Motto stand:
Wir helfen krebskranken Kindern helfen Sie mit !

Wir wurden herzlich von den Vereinen Samurai Odenwald und Shotokan Karate Bad König mit einem Glas Sekt empfangen.

Nach der Begrüßung gab es eine Vorführung in Jiu Jitsu. Danach kamen die einzelnen Mitmachaktionen, an denen jeder teilnehmen konnte.
Die 1.Stunde begann mit Ayhan Ismail, dem Ausrichter der Veranstaltung. Mit Partnerübungen boten wir den Zuschauern einen schönen Einblick ins Karate.


In der 2.Stunde ging es um Gesundheitsgymnastik mit Tine Scaramuza, die einen ganz schön ins schwitzen brachte. Mit einem Ball machten wir Übungen für Bauch, Beine und Po, was wir am nächsten Tag noch spürten.

Nach einer kurzen Pause bekamen wir noch einen Einblick in Jiu Jitsu mit Michael Szumlewski aus Hainburg. Wir versuchten den Partner mit Hebel und Drehung auf die Matte zu bekommen, was nicht so leicht war.

Die letzte Stunde rundete Marcus Engel aus unserem Hinode Karate Dojo Stierstadt mit Gesundheitskarate ab. Mit Hugo (Skelett) demonstrierte er von Fuß bis Kopf, welche Bewegungen gut und schlecht für unseren Körper sind. Durch verschiedene Übungen wurde es einem auch sehr gut verdeutlicht.

 Für den Verein krebskranker Kinder Odenwald e.V. kamen im Vorfeld schon von vielen Firmen Spenden zusammen.  Zuschauer und Teinehmer spendeten den Rest, was dann eine beträchtliche Summe ergab.
Es war eine tolle Aktion die wir das nächstmal wieder untstützen werden :-))


OSS Sandra und Conny



Karate & Entspannung zum Mitmachen für Jedermann

Helfen Sie helfen, in dem Sie diese Veranstaltung besuchen.
Die Einnahmen kommen in voller Höhe dem Verein krebskranker Kinder
zugute und somit denen, die dringend Unterstützung benötigen. Die Lehrgangsgebühr bestimmen Sie mit ihrer Spende

Unter dem Motto fand am 08.09.2012 von 11:00 Uhr - 17:00 Uhr in der TSV-Turnhalle in 64739
Höchst i. Odw., Jahnstr. (Nähe Schwimmbad) ein Tag der "offenen Tür" statt.

Um 10.30 Uhr begann das Programm mit einer Begrüßung und Vortrag der Kinderkrebshilfe. Die Karate und Jiu Jitsu Kindergruppe vom Budo Gym Hainburg machten jeweils eine Vorführung. DAnn folgte ein 1 stündiges Karate Programm mit Ayhan und Burak Ismail als Mitmachaktion im Rahmen von Partnerübungen für Jedermann.  Nach der Mittagspause gab es 1 Stunde Gesundheitsgymnastik mit Tine Scaramuza als Mitmachaktion. In den kurzen Pausen zwischen den jeweiligen Programmpunkten konnte sich gestärkt werden. Eine weitere Mitmachaktion waren Partnerübungen Jiu Jitsu mit Michael Szumlewski. And last but not least eine weitere 1 stündige Mitmachaktion unter der LEitung von Diplom Osteopath und Pyhsiotherapeut Marcus Engel. Dermit Hilfe des Skeletts "Hugo-San" anatomische Strukturen erklärte und anschaulich aufs Training übertrug.

Am Ende  rundete dei Checkübergabe von Ayhan Ismail an die Kinderkrebshilfe einen gelugenen Tag für einen wirklich "guten Zweck" ab. Wir sind sehr froh dass wir dies unterstützen konnten. Schön, dass auch Conny und Sandra mit dabei waren

OSS

A.+ M.Engel



Die 1. Trainingseinheit begann mit einem 45 minütigen Partnertraining.
3 Angriffstechniken mit Abwehr, Sabaki raus + Gegenangriff wurde geübt.
Durch die geringe Anzahl von Teilnehmern konnten wir sehr viel mitnehmen und Julian hatte ein Auge auf jeden !
Durch den dauernden Partnerwechsel mußten wir die Distanz immer wieder aufs Neue kontrollieren und aufbauen.
In 3er Teams versuchten wir uns an 10 verschiedenen Sabaki Bewegungen, welches völlige Konzentration forderte.
In der Pause stärkten wir uns mit lecker Kaffe und Kuchen so konnten wir die 2. Einheit gestärkt beginnen.
Es stand die Kata Goju shi ho sho auf dem Programm.
Wir übten erst die einzelnen Sequenzen um später die Komplette Kata laufen zu können.
4 verschiedene Bunkais halfen dabei die Umsetzung der Kata besser zu verstehen.
Es war ein schöner und lehrreicher Samstag für uns :-)

Oss Sandra und Conny



Der Kumitetag des DJKB – Stützpunkt Rhein-Main-Neckar  fand am 1.9.2012 in Groß-Umstadt statt. 19 Atlethen fanden sich in der kleinen Turnhalle der Ernst-Reuter Schule ein um gemeinsam diesen Tag zu meistern.  Von unserem Dojo war Jens Friedrich mit dabei, der auch im Stützpunkt Rhein-Main-Neckar ist. Zu Beginn fand eine schweißtreibende Trainigseinheit unter der Leitung von  DJKB Bundestützpunktrainer: Ekkehard Schleis und Andreas Leitner statt.


Die Trainings - Einheit schloss mit einem lockeren Randori, wo es für die Außenstehenden schon richtig zur Sache ging. 54 Kämpfe fanden an diesem Tag statt. Unter Wettkampfbedingungen konnten die Atlethen mehrere Kämpfe ausfechten. Dies bietet ein gutes Übungsfeld, da der Druck doch ein bisschen weg ist in der ersten Runde raus zu fliegen. Dennoch war die Spannung nicht viel anders als bei einem Wettkampf selber.  

 

Eine gute Organisation durch den DJKB Bundestützpunktleiter: Christian Gradl und sein Team  und DJKB Bundestützpunktrainer: Ekkehard Schleis und Andreas Leitner sowie die Kampfrichter, Sanitäter und Ärztin rundeten einen gelungenen Tag ab.


Für uns als Dojo Trainer war es auch mal interessant hinter die Kulissen zu schauen und unsere Atlethen parallel zu coachen in Kombination mit den Stützpunkttrainern....auch einige Kommentare oder Erklärungen der KAmpfrichter waren sehr einleuchtend. Und zu guter Letzt wie heißt es so schön Erfahrungen sammeln ist gut, trainieren muss man zu Hause im Dojo.

OSS

Alex  



Nachwuchstrainer Lehrgang in Saarbrücken – Fortsetzung folgt…

Der DJKB richtet nunmehr schon seit 7 Jahren einen Nachwuchstrainer – Lehrgang aus. Dieser richtet sich zwar vorrangig an „junge“ Karateka im Braungurt-Bereich, aber in weiterem Sinne an all diejenigen, die im eigenen Dojo Training leiten. Ob das nun regelmäßig oder unregelmäßig geschieht, ist hier eher zweitrangig. Es geht in diesem speziellen Lehrgang darum, die Problematik des Lernens und Lehrens im Karate mit all seinen Facetten gezielt zu adressieren. Dieser Lehrgang umfasst über das Jahr verteilt immer fünf Wochenenden, wobei ein Termin (bislang immer der 4.) etwas weiter gefasst wird, denn hier haben Absolventen früherer Jahrgänge die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Und zu diesem Termin gibt es zusätzlich zum an sich schon hochkarätigen Trainerteam bestehend aus Toribio Osterkamp, Anika Lapp, Rolf Hecking und Bernd Hinschberger immer noch Gastreferenten, die Ihre umfangreiche Erfahrung mit in das Programm einbringen. In diesem Jahr hatte man zum Fortbildungs-Wochenende Nationalcoach Thomas Schulze als Gastreferenten gewinnen können.

Das zweitägige Programm der diesjährigen Fortbildung umfasste ein abwechslungsreiches Programm, was sich fast ausschließlich in Praxisübungen unterschiedlichster Art gliederte: In einem Zeitraum von 10:00 bis 19:00 Uhr am Samstag waren fünf Einheiten à 1,5 Stunden zu absolvieren. Das allein spricht schon für sich.

Begonnen wurde mit einer Einheit „zur Verbesserung der eigenen Karatetechniken“ bei den Senseis Toribio und Anika. Vordergründig mit dem Thema Tekki Nidan und Tekki Sandan, aber mit eigentlichem Schwerpunkt „Verbesserung des Standes und der Haltung“ (Toribio) und „möglicher Anwendungen“ (Bunkai), die jetzt mal nicht in gängiger Literatur zu finden sind (Anika). Natürlich orientierte man sich an den Katas, aber diese Themen kann man auch ohne weiteres von anderen Katas ausgehend betrachten.

In der zweiten Einheit wurde das Thema „Theorie und Praxis des Pratzentrainings“ bei Anika behandelt. In einer Mischung aus Demonstrationen und eigener Anwendung gab es viele Anregungen, wie vielfältig man mit Pratzen trainieren kann, ohne dass ein falscher Fokus entsteht, wobei mit „falschem Fokus“ hier gemeint ist, dass man mit einem falsch aufgesetzten Pratzentraining sich vielfach eigene Techniken (Haltung, Fokus, Brennpunkt, etc.) regelrecht ruinieren kann. Anika brachte hier eine Fülle von Beispielen und Anregungen.

Die dritte und fünfte Einheit wurde von Sensei Thomas Schulze allein bestritten. Er hat sich mit der Fragestellung „Integratives Training von wettkampforientierten Leistungssportlern und Freizeitsportlern“ beschäftigt. In anderen Worten bedeutet dies: Wie kann ich es als Trainer schaffen, ein Training zu gestalten, dass sowohl untere Kyu-Grade ab Weißgurt nicht permanent überfordert werden, aber dass auch Dan-Träger und Wettkampfsportler gleichzeitig nicht unterfordert sind und die Möglichkeit haben, sich in ihrem Leistungsspektrum weiter zu entwickeln? Kein einfaches Thema. Innerhalb dieser zwei Einheiten ist Thomas Schulze dann gezielt auf die Bereiche Kihon, Kata und Kumite eingegangen. Der Kumite-Bereich wurde hierbei sehr ausführlich behandelt, da eine Trennung /Aufteilung nach Leistungsniveau in diesem Bereich am schwierigsten durchzuführen ist. Sehr ausführlich baute Thomas von spezifischen Aufwärmübungen ausgehend die einzelnen Kumite-Formen Gohon-Kumite, Kihon-Ippon-Kumite bis hin zum Jiju-Ippon-Kumite auf. Eine Herzensangelegenheit war ihm dabei begleitend immer das Thema „Zanshin“. Denn Zanshin ist nicht nur wichtig, was die wörtliche Wachsamkeit dem Trainingspartner gegenüber betrifft, sondern es hat auch einen direkten Einfluss auf die eigene Spannung und den Kraftaufbau. Das Training wird sofort intensiver und gezielter, wenn parallel der Fokus auf Zanshin immer mit berücksichtigt wird. Ein Punkt, der oft zu gering beachtet wird. Die Gruppe absolvierte im Wechsel immer gezielte Übungsformen, die sowohl aufeinander aufbauten aber es wurde auch gezeigt, wie diese Übungen jeweils für Anfänger und Leistungssportler entsprechend ausgebaut bzw. angepasst werden können.

Die vierte Einheit beinhaltete Lehrproben: einer Gruppe von jeweils drei Personen wurde die Aufgabe gegeben, zu einer Technik eine methodische Übungsreihe zur Verbesserung der Technik zu erstellen. Die Schwierigkeit bestand hierbei, deutlich zwischen dem Erlernen und der Verbesserung einer bereits bekannten Technik zu unterscheiden.

Für den Sonntag war der Zeitraum von 9:00 bis 13:00 Uhr angesetzt und beinhaltete zwei Unterrichtseinheiten mit den Senseis Toribio und Thomas zum Thema „Verbesserung der eigenen Karatetechniken“: die erste Einheit am Beispiel der Kata Jiin und die zweite Einheit mit verschiedenen Kumiteformen. Leider konnte ich familienbedingt an diesem Trainingstag nicht teilnehmen.

Insgesamt kann ich nur jeden ermutigen, der eine Affinität zum Unterrichten in Karate hat, an dieser Ausbildung teilzunehmen und auch die Fortbildungs-Lehrgänge immer zu besuchen. Abgesehen davon, dass eigene Kenntnisse immer aufgefrischt werden – und das ist tatsächlich immer dringend notwendig – so bekommt man durch die gemeinsame Arbeit miteinander doch stets eine Fülle von neuen Impulsen, die man später in das eigene Repertoire (hoffentlich) einfließen lassen kann. Die Schwierigkeit besteht nur leider darin, dass man sich diese Fülle von Informationen, Beispielen, etc. eigentlich direkt notieren müsste, um sie nicht bald wieder zu vergessen. Das ist leider schwer möglich, denn Pausen sind während dieses Tages nur kurz und man benötigt die Zeit schon für sich.
Aber allein durch die Tatsache, dass aus den verschiedensten Dojos Trainierende zusammen kommen, bekommt man durch den Austausch miteinander die Möglichkeit, so etwas wie ein gemeinsames Wissen aufzubauen, was ohne diesen Austausch weiter in den einzelnen Dojos verstreut bliebe. Darin liegt meiner Meinung nach der große Wert dieser Ausbildung, für den allein es sich schon lohnt, weiter zu machen und immer regelmäßig Leute zu motivieren, daran teilzunehmen. Und ich hoffe, dass die Ausbilder gleichermaßen nicht müde werden, ihr Wissen weiter zu geben, auch wenn es sicherlich – und gerade auf Jahre hinaus – anstrengend ist; von der investierten Zeit allein schon ganz abgesehen.

In diesem Sinne, vielen Dank an die Senseis für viele gute Trainingseinheiten, für zahlreiche Ideen, Impulse und nicht zuletzt für all die unermüdlichen Korrekturen im Kleinen.

Oss
Petra




Karate am Strand – Karateabteilung des TV Stierstadt verbringt gemeinsames Wochenende

Am vergangenen Wochenende hat die Karateabteilung „Hinode“ des TV Stierstadt erstmalig ein Wochenende mit dem gesamten Dojo durchgeführt.

Getreu dem Motto: „miteinander trainieren und miteinander leben“, welches ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Miteinander im Karate ist, verbrachten mehr als 30 Mitglieder zum Teil mit ihren Familien das vergangene Wochenende gemeinsam an der Krombachtalsperre. Mit einem umfassenden und sehr abwechslungsreichen Programm wurde gemeinsam gezeltet, gegessen, trainiert und Wassersport betrieben.


Neben dem Ziel, die Dojogemeinschaft und den Zusammenhalt der Mitglieder untereinander zu fördern, war Anlass zu diesem gemeinsamen Wochenende die Idee, unseren Sensei Marcus Engel zu seinem nahen runden Geburtstag zu überraschen. Und so machten sich bereits am Freitagmittag die Ersten auf in Richtung Krombachtalsperre.


Dieser im hessischen Westerwald gelegene Stausee bietet vielfach Möglichkeiten zum Baden, Segeln, Rudern und Surfen und ist relativ schnell von Frankfurt und dem Taunus aus zu erreichen. Dort hatte das Dojo Plätze auf einem Zeltplatz angemietet. Im Laufe des Nachmittages trafen dann nach und nach alle Teilnehmer ein und bald war munteres Zeltaufbauen allerorten zu beobachten.


Gerade rechtzeitig zur ersten Trainingseinheit um 19:00 Uhr war alles soweit aufgebaut und gerichtet, und so machte sich unter der genauen Beobachtung der restlichen Zeltplatzbewohner eine beachtliche Gruppe in weißen Anzügen und Gürteln jeglicher Farbe auf zum Strand. Aus anfänglicher Verwunderung und Skepsis der Beobachter wurde dann bald offenkundiges Interesse und so konnten sie mit erleben, wie eine Karateeinheit bei uns stattfindet, ohne dass die Trainierenden sich in irgendeiner Form von den Beobachtern ablenken oder irritieren ließen. Sensei Alexandra Engel ließ Kihon, Kumite und Kata im Sand trainieren. Dieser Untergrund ist deutlich anders als jedweder Hallenboden und etwaige Fehler in Stabilität und Haltung werden um ein Vielfaches verstärkt. Eine sehr lehrreiche Erfahrung. Nach dem Training fand der Freitag Abend seinen Ausklang in gemütlicher Runde beim gemeinsamen Grillen.


Der Samstag morgen begann zunächst mit etwas widrigen Wetterverhältnissen und machte uns einen Strich durch die geplante Morgeneinheit: Regen hatte während der Nacht Einzug gehalten und zog sich bis weit in den Morgen hinein. Doch die Gruppe ließ sich davon nicht beirren.


Mit einem gemeinsamen Frühstück startete man in den Tag und begann zunächst eine Reihe von Aktivitäten rund um das Thema „Wasser“: es wurde in verschiedenen Gruppierungen ausgiebig gebadet, gerudert und gesurft. Na klar – nass war man doch sowieso!


Gegen Mittag klarte der Himmel auf und bescherte uns einen Überraschungsgast: Sensei Dirk Müller vom Dojo Zanshin Willich mit seiner Frau Kiki. Er gab auch gleich darauf seinen offiziellen Einstieg in Form einer zweiten Trainingseinheit am Strand rund um das Thema „Sonoba Geri“. Grund genug, gleich danach eine zweite Badeeinheit anzuschließen…


Das Wetter hielt zum Glück für den Rest des Tages und so konnten wir gemeinsam bei sonnig-warmen Temperaturen den Abend in gemeinsamer Runde mit Grill und Gemütlichkeit beschließen.

Leider startete unser letzter Morgen am Sonntag wiederum mit viel Regen, sodass wir aufs Neue um unsere letzte gemeinsame Morgeneinheit gebracht wurden und nach dem Frühstück etwas verfrüht mit dem Abbau unseres Zeltdorfes begannen.


Nichtsdestotrotz war dieses Wochenende ein voller Erfolg, dem das Wetter nichts anhaben konnte. Man hatte auch einmal viel Zeit und Gelegenheit, einander doch vielleicht etwas ausführlicher kennen zu lernen, als es der „normale“ Trainingsbetrieb während der Woche und in Teilen auf Lehrgängen ermöglicht. Denn selbst wenn man hier und da im Zusammenhang mit dem Training noch etwas Zeit miteinander verbringt, so ist dies doch nur eingeschränkt möglich und ein Wochenende bietet da ganz andere Möglichkeiten. 
Zum Schluss sei ein Wort des Dankes erwähnt, welches an alle geht, die hier ohne ein großes Wort zu verlieren, Beiträge geleistet haben, die Herz und Seele dieses Wochenendes ausgemacht haben. Ob es Dinge sind, die man einander ausgeliehen hat oder Dinge, die Einzelne sogleich für die Gemeinschaft besorgt haben, ohne eine Gegenleistung dafür haben zu wollen und nicht zuletzt Engagement und Zeit im Vorfeld, die investiert worden sind. Das sind genau die Dinge, die tragen in einem Dojo und schaffen Gemeinschaft, die spürbar und erlebbar wird. Und das ist eben auch Karate, so wie wir es in unserem Dojo leben wollen.

Oss
Petra und Fred





Vom 30.7.-3.8.2012 fand das diesjährige 1 wächige Gasshuku in Konstanz am Bodensee statt.

3 mal täglich wurde bei Top Trainern aus der ganzen Welt trainiert. 1400 Karatekas aus Deutschland, Italien, Tschechien, Schweiz, Frankreich, Belgien.....haben diese eine Woche gemeinsam trainiert und geschwitzt.  

Aus unserem Dojo waren mit dabei Alexandra, Marcus und Silas, Andrea mit ihrem Mann und Hund, Susanne mit Familie, sowie Anna-Lena und ihre Mutter. Leider haben wir Susanne und Anna- Lena in dieser Woche nur ein- oder zweimal kurz gesehen.


Gegrillt wurde abends in gemütlicher Atmosphäre unter der Brücke am Wohnmobil :-)

Training der Gruppe ab 2.DAN

In einer Woche ist viel Schweiß geflossen........... 

In dieser Woche treffen sich fast 1.400 Karate-Begeisterte, um bei internationalen Top-Trainern dreimal täglich trainieren zu können. Zum festen Trainerstab gehören neben dem DJKB Chief-Instructor Hideo Ochi (8. Dan) und den übrigen DJKB-Instructoren auch hochkarätige Dan-Träger insbesondere aus Japan und dem Rest der Welt. Das Training wird dabei jeden Tag in bis zu neun verschiedene Gruppen eingeteilt. So kommt jeder Graduierung ein dem Leistungsniveau angepasstes Training zu Gute.

Violettgurt Training Andrea in Action

Eine super schöne Trainingswoche ist leider viel zu schnell zu Ende gegangen. Wir freuen uns auf den nächten Gasshuku in Wald Michelbach im Odenwald

OSS

Alex, Marcus und Silas



Am Freitag den 13.7.2012  fand in Rosbach ein Dankeschön Grillen statt. Alle Karate Helfer der Kerb waren zum gemütlichen grillen und Beisammensein eingeladen. Trotz einiger kleiner Regenschauer wurden alles satt und die Kerb bekam einen würdigen Abschluss.


Vielen Dank nochmal an alle.

Oss

Alexandra und Marcus  



An den Zapfsäulen....

Vom 6.-9.Juli fand in Stierstadt die Zelt Kerb statt. Dieses Jahr war der Ausrichter der TV Stierstadt, so dass auch wir als Abteilung helfen durften.

Conny, Sandra und Simone waren für den Verkauf von Pommes und Würstchen zuständig

Unser Dienst ging von 15.30 Uhr - 20.30 Uhr ...es wurde gebrutschelt, gebraten, gegrillt, gezapft, aufgefüllt, Brötchen geschmiert, verkauft und bedient ....


Bernd und Manfred kämpften an der Friteuse......im wahrsten Sinne des Wortes....


Am Weinstand waren Heinz, Dirk und Bettina im Einsatz sowie 2 Damen vom Aerobic....


An den Zapfsäulen / Getränken kämpften Patrick, Helmut, Andrea, Peter, Thomas und Katrin.


Auch Silas "Spiderman"  fand den Tag zusammen mit Oma Gabi auf der Kerb toll... zwischendrin durften Mama oder Papa mal Karusell oder Autoscooter fahren.....den Großteil des Tages hat er mit Oma beim Sportparcour in der TV Stierstadt Halle verbracht und mit einer Planwagenfahrt


Um 20.15 Uhr ging es dann direkt von der Friteuse/ Zapfsäule auf die Showbühne......


Während Bernd durchs Programm moderierte folgten die 16 Karatekas dem Kommando von Marcus und zeigten ein beeindruckendes Kihon ....

Unterstufe

Ganz nach unserem Motto trainieren Jung und Alt gemeinsam...heute standen Karatekas von 17 bis 60 Jahre auf der Bühne...

Oberstufe

Nach einer Kihon Demonstration folgte Kumite und Bunkai von Marcus und Peter...


Den Abschluss bildete eine Kata Demonstration der Kata UNSU von Alex und Marcus sowie eine Stockkampfeinheit.

Beim anschließenden Bierchen ging ein gelungener Tag zu Ende.

Vielen Dank für Eure Unterstützung

OSS

Alex und Marcus




Im Rahmen unserers Sommerlehrgangs wurden folgende Prüfungen erfolgreich abgelegt:

zum 9.KYU: Selina Kreissl, Janine Hasterok, Jannik Steier, Helena Mehler, Sarah Reinecke, Liesa Meiner, Laura Weber,

zum 8.Kyu: Anna- Lena Blumenstein, Yamuna Henke, Mia Landripet,  Patrick Kesz

zum 7.Kyu: Thomas Kortmann, Peter Starlinger, Simone Aulbach, Sarina Cognetta

zum 5.Kyu: Ilias Kamouzis

zum 3.Kyu: Heinz Elbrecht

Herzlichen Glückwunsch OSS

macht weiter so....

die Prüflinge... nch bestandener Prüfung




Wir heißen unsere neuen Karatekas HERZLICH WILLKOMMEN im Kreise der Karatekas....

Selina, Janine, Jannik, Sarah, Helena, Liesa, Katrin und Laura haben sich hervorragend durch die letzten 3 Monate Anfängerkurs "durchgebissen" oder wohl besser gesagt "durchgekämpft".....und am Wochenende nach 3 Tainingseinheiten erfolgreich ihre 1.Gürtelprüfung zum 9.Kyu (Weißgurt) abgelegt. Wir freuen uns dass Ihr bei uns seid und wünschen Euch für Euren weiteren Karate Weg alles Gute, viel Kraft, Kime...und einen guten Kiai und Durchhaltevermögen.

OSS Euer Dojo

und Eure Anfängertrainier Alexandra, Marcus und Petra



Lehrgang am 09.Juni mit Marijan Glad und Risto Kiiskilä.

Susanne und Ich waren am Samstag auf dem Lehrgang  mit Marijan Glad und Risto Kiiskilä. Die erste Einheit begann in Halle 1 mit Maijan Glad.
Nach dem Aufwärmtraining  begannen wir mit dem Kihon. Die Schwierigkeit dabei war allerdings, das wir sowohl die Angriffe als auch die Blocks beidseitig ausführen mußten. Begonnen wurde mit dem Gedan Barai, dann kamen die Zukis jeweils Jodan und Chudan. Danach begannen wir mit den Blocks. Zuerst Age-Uke, dann Soto-Uke und als letztes der Gedan Barai. Nach einiger Übung klappte es ganz gut und wir sollten die Techniken jetzt im Kumite mit dem Partner anwenden.
Nach anfänglichen Knoten ging es dann nach einigem  üben  besser und hat richtig Spaß gemacht. Die Technicken beidseitig anzuwenden war für mich ganz neu und eine Herrausforderung bei der ich viel gelernt habe und Spaß hatte. Über die 2. Einheit mit Risto Kiiskilä berichtet Euch Susanne.............

Oss
Simone

 Wir zwei, Simone und ich, sind am Samstag früh los gefahren. Wir genossen die Fahrt die ab der A 45 (Höhe Wetzlar) durch einen wunderschönen Wald fÜhrte, mit dem blauen Himmel und den paar weißen Wolken, war die Fahrt zum Lehrgang schon ein Highlight. Wir wurden herzlich vom Freudenberg-Alchen Dojo begrüßt und verpflegt. Und so ging es in die erste Runde mit Maijan Glad ging, siehe oben. 

Die zweite Rund mit Sensei Risto Kiiskilä war nicht weniger eine Herausforderung für Körper, aber in erster Line für den Geist. Er stellte uns viele Fragen, auf die wir meistens nicht die richtige Antwort wussten!!! Sensei Risto Kiiskilä legt seinen Schwerpunkt auf die Gewichtsverlagerung, die so bedeutend ist um schnell von der Stelle zu kommen! Wir trainierten die Abwehr, Age-Uke und Shoto-Uke, immer und immer wieder. Immer konzentriert auf die Gewichtverlagerung, die erste Bewegung, Gewicht auf linke Bein, Schulter zurück (bei Shoto-Uke), ausholen und im letzten Moment (gleichzeitig mit der Beinbewegung) kommt der Block, 45 Grad aus der Angrifflinie und Konter!!!! Sensei Risto gab genaue Kommandos, jede kleine Bewegung sagt er an und erklärte uns die Besonderheit und Wichtigkeit.
Kihon Ippon-Kumite = grundlegendes Ein-Schritt-Kumite
Es waren volle 90 Minuten. Er vermittelte uns beeindruckend, wie wichtig Körperhaltung, korrekte Stellung und technische offensiv- und Defensivfähigkeiten auszusehen haben. Er bestärkte uns für die Zukunft und unseres weitere Training. Er zeigte deutlich auf wie wichtig die richtige Haltung in jeder Stellung ist (schon beim Angrüssen und Abgrüssen), um Würde und ein ästhetisches Erscheinungsbild zu präsentieren. Die Atmung kam auch noch hinzu, wie bedeutend sie für jede Technik ist haben wir ausgiebig geübt.

Es war ein sehr reichhaltiger, schöner und spannender Lehrgang! 
Oss
Susanne 




Am 2.Juni fand zum 8mal der Shihan Ochi Cup in Bad König im Odenwald statt. 140 Karatekas waren am Start in den Kategorien: Kata einzel, Kumite einzel und Kata Mannschaft.

Aus unserem Dojo waren mit dabei: Anna-Lena Blumenstein, Yamuna Henke, Mia Landripet, Jan-Niklas Pomp, Andrea Kopp, Andrea Kortus-Wolter, Peter Kilb und Alexandra und Marcus Engel und natürlich unser SILAS .

Ein aufregender Tag mit spannenden und fairen Kämpfen ging für alle Starter erfolgreich zu Ende:

Mädchen 12-14 Jahre 9.-7.Kyu: 3.Platz Kata einzel : Yamuna Henke

Yamuna 3.Platz Kata

Mädchen 12-14 Jahre 9.-7.Kyu: 3.Platz Kumite einzel: Anna- Lena Blumenstein

Anna-Lena 3.Platz Kumite

                                                        4.Platz Kumite einzel: Mia Landripet  

Jungen 12- 14 Jahre 9.-7.Kyu: 2.Platz Kata einzel: Jan - Niklas Pomp

                                                      2.Platz Kumite einzel: Jan- Niklas Pomp

2mal 2.Platz für Jan- Niklas                                               

Mädchen 15 - 17 Jahre 9.-7. Kyu  2.Platz Kata einzel: Andrea Kopp

                                                           2.Platz Kumite einzel: Andrea Kopp

2mal 2.Platz für Andrea

Damen ü35 Jahre 6.-4.Kyu: 1.Platz Kata einzel: Andrea Kortus- Wolter

                                                1.Platz Kumite einzel: Andrea Kortus- Wolter

2mal 1.Platz Kata und Kumite für Andrea

Herren ü18 Jahre 3.Kyu- DAN: 2.Platz Kumite: Peter Kilb

1.Platz: Michael Szumlewski (Hainburg) , 2.Platz Peter Kilb (Hinode), 3.Platz Georg Eckert (Calw)

Herren ü 18 Jahre 3.Kyu - DAN : 2.Platz Kata einzel: Marcus Engel

                                      ü35 Jahre: 3.Platz Kumite: Marcus Engel

Damen ü 35 Jahre: 3.Kyu - DAN: 2.Platz Kata einzel Alexandra Engel  

Die Kata Teams der Mädels (Yamuna, Anna-Lena und Andrea) wurden aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl zusammengelegt und so mussten unsere "Weißgurtmädels" gegen Braungurte in der Kategorie 12-14 auch gegen die 15-17 jährigen antreten. Sie belegten souverän mit Kata Heian Shodan  einen super 3.Platz   fürs Hinode Karate Dojo Stierstadt.OSS

Anna- Lena, Yamuna und Andrea im Kata Team

In der Kategorie ü 18 belegte das Team Hinode mit Alexandra Engel, Marcus Engel und Michael Szumlewski den 2.Platz, bei den ü35 konnte der Pokal (1.Platz)  für Stierstadt gesichert werden.

Kata Nijushiho

Somit ging ein erfolgreicher Wettkampftag zu Ende. Mit Ausnahme von Alexandra, Marcus und Peter war es für die anderen Karatekas ihr erster Wettkampf den sie souverän gemeistert haben. Tolle Leistung. Wir sind stolz auf Euch und freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe.

Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich den mitgereisten Fans die uns toll unterstützt haben und natürlich auch den Dojos Bad König und Höchst für eine tolle Gastfreundschaft, super Athmosphäre und wie immer tolle Organisation.

OSS  Alexandra Engel

Fazit: 3mal gold, 6mal silber, 3mal bronze im Einzel plus Kata Team: Hinode,  gold, silber und bronze


Bericht kommt in Kürze ...


Über Pfingsten fand zum 8.mal das Renshu in Willich statt. Als Trainer waren dieses mal mit dabei: Sensei Julian Chees, Sensei Georgi...(JKA Instruktor aus Bulgarien), Sensei Norbert Dalkmann, Sensei Willi Oligschläger und Sensei Dirk Müller.

Oberstufentraining bei Dirk Müller




Kata-Spezial in Wangen/Allgäu – 17.-20.5.2012

10 Karatekas aus unserem Dojo hatten sich nach Wangen aufgemacht, um am „Kata-Spezial
2012“ teilzunehmen. Mit dabei waren Petra, Fred, Sandra, Conny, Helmut, Bernd, Susanne, Anna-Lena, Karin und Andrea.
In den einzelnen Trainingseinheiten wurden, nach Kyu-Graden getrennt, verschiedene Katas eingeübt, und zwar der Reihe nach durch sechs große Karate-Meister: Shihan Hideo Ochi, Shihan Tatsuya Naka aus Japan und die Senseis Jean-Pierre Fischer, Toribio Osterkamp, Thomas Schulze und Julian Chees.
Die Gruppe der Violettgurte startete am Donnerstag mit Sensei Fischer, der bei den Katas Heian Godan und Tekki-Shodan besonderen Wert auf Präzision der Techniken und Hüfteinsatz legte. Danach ging es mit unseren Einheiten für die Violettgurte so weiter, dass wir nacheinander jeweils eine der fünf Sentei Katas trainierten sowie am Schluss die Tekki-Nidan. Wir übten also in der 2. Einheit mit Sensei Osterkamp die Kata Bassai-Dai, mit Shihan Ochi am Freitag die Kanku-Dai und mit Sensei Thomas Schulze die Empi.
Nachdem Sensei Julian Chees uns am Samstag Morgen bei der Jion an unsere Körpermitte erinnert hatte, auf die zu achten er uns ans Herz legte, ermahnte uns Naka Sensei, die Atmung mit der Bewegung – hier besonders bei der Kata Hangetsu – in Einklang zu bringen. Er demonstrierte, wie die Atmung die Distanz zum Gegner verändert. Interessant war, dass er uns danach aufforderte, nicht nur auf die eigene Atmung zu achten und sie zu kontrollieren, sondern auch auf die des Gegners, da dieser beim Einatmen bewegungsunfähig sei. Wie man diesen Moment beim Gegner provozieren kann, führte er uns unter Beteiligung einiger Schwarzgurte vor. Beeindruckend war besonders seine unglaubliche Ausstrahlung, sobald er anfing, etwas vorzumachen, die Blitzartigkeit seiner Techniken bei gleichzeitiger entspannter Gelassenheit. Da war nichts Angestrengtes, geschweige denn Verbissenes. Und auch uns riet er mit einem Lächeln, Karate mit Freude zu machen, die Techniken immer im Einklang mit unserer Atmung und unserer Mitte.
Nachdem uns auf diese Art wieder bewusst geworden war, dass Karate nicht nur ein Sport, sondern eine Kampfkunst und Lebenseinstellung ist, appellierte zum Abschluss am Sonntag Sensei Osterkamp an uns, dass wir uns von unseren Senseis führen lassen und nicht alles hinterfragen. Bei der Demonstration eines Bunkai der Kata Tekki-Nidan vermittelte er uns, auch im Alltag immer auf unser Zanshin zu achten, um potentielle Gefahrensituationen vorausschauend zu erkennen und ihnen möglichst auszuweichen. 
So konnten wir insgesamt viel mitnehmen – aber nicht nur von dem, um was es beim Karate geht, sondern auch von der Gastfreundschaft der Wangener und des dortigen Dojos, deren Mitglieder mit viel Einsatz alles getan haben, damit wir uns wohlfühlen.
Schön war auch das Zusammensein untereinander mit allen aus unserem Dojo und dabei besonders das gemeinsame Abendessen in einem einheimischen Lokal.    
Das Kata-Spezial war ein tolles Erlebnis, und wir konnten am Sonntag mit vielen Eindrücken nach Hause fahren.
Oss,

Karin und Andrea



Kumite-Lehrgang mit Detlef Krüger in Höchst im Odenwald

Am 6.Mai fand in Höchst im Odenwald  ein Kumite Lehrgang mit dem national und international erfolgreichen Trainer Detlef Krüger statt. Mit dabei waren Simone, Susanne und Marcus Die Übungen verlangten den Karatekas sehr viel Konzentration ab. Es ging z.B darum, verschiedene Distanzen zum Gegner zu erkennen und entsprechend zu handeln. Dabei ging es zunächst um die nahe Distanz, die mittlere Distanz und die weite Distanz. Hierbei galt es nach einem Angriff mit z.B. Suri-Ashi und Gyaku-Zuki durch verschiedene Schritte die unterschiedlichen Distanzen herzustellen und dann einen jeweils passenden Gegenangriff durchzuführen.


Der Schwerpunkt lag hier darauf, dass Basistechniken, bei denen man dazu neigt, zu spontan zu reagieren und möglicherweise eine ungünstige Reaktion einzuüben, stattdessen durch Einsicht besser begreiflich macht und so eine vorteilhafte Reaktion erarbeitet, die auch eine passende Folgetechniken ermöglicht. Sensei Krüger versteht es, die Techniken faszinierend zu präsentieren, so dass alle diszipliniert und konzentriert mitarbeiteten.


Durch viele Varationen wurden bekannte Dinge doch auf einmal sehr komplex und die ersten Köpfe fingen an zu qualmen. Es braucht allerdings Zeit sich aus seiner Routine zu lösen und neue Dinge umzusetzten….auch wenn es einem eigentlich klar ist.  Detlef Krüger demonstrierte geduldig die Techniken und zeigte , wie man, indem man Arm- und Fußtechnik voneinander löst, eine besonders große Reichweite erzielt und sehr effektiv kämpft.
Besonderen Wert legte Sensei Krüger darauf, dass man nicht nur die vorgezeigten Techniken machen sollte, sondern auch verstehen konnte bzw. sollte, damit man sich  letztlich eine Strategie zurechtlegen und mehrere Möglichkeiten für eine Reaktion hat und die dann auch abrufen kann 


Ein Kumite-Lehrgang bei Sensei Krüger ist nichts für „Schläger“ , sondern ein praxisnahes Training voll guter Tipps, ausgezeichnet geeignet für Karateka, die bisher noch nicht so viel Kumite Erfahrung haben. Aber auch für die „alten Hasen“ ein super Lehrgang.
Der schrittweise, in sich schlüssige Aufbau der Trainingstechniken, die guten Erklärungen und Sensei Krügers ruhige Art, mit der er ein sehr kurzweiliges und spannendes Training gehalten hat rundeten einen schönen Lehrgangssonntag ab. 

Nicht zu letzt auch die tolle Atmosphäre in Höchst. Klasse Organisation, tolle Verpflegung und herzliches Miteinander ...

OSS

Alexandra  




Am 3./4.März 2012 fand in Veitshöchheim ein Lehrgang mit Sensei Shinji Akita statt. Schwerpunkt in der ersten Einheit lag im Bereich des Kihon. Alle Übungen wurden im Stand ausgeübt (Zenkutsu Dachi) Hier wurde schnell klar dass der richtige feste stabile Stand und der korrekte Einsatz der Hüfte das elementar wichtige ist....alles bekannt, doch gar nicht so leicht umzusetzten bei gefühlten 200 Wiederholungen pro Bein. Immer wieder hieß es Schwerpunkt tief, Hüfte sinken lassen,  schneller Hüfteinsatz, stabiles vorderes Knie....und die Ferse durfte natürlich auch den Boden nicht verlassen....somit wurden alle Blocktechniken und Konter mit einem Arm oder mit Gyaku Hamni Seite trainiert, sowohl rechte als auch die lnike Seite. In der 2.Einheit ging es dann in die Vor- und Rückwärtsbewegung aus Zenkutsu Dachi mit denselben elementaren Wichtigkeiten aus der ersten Einheit. Hier galt es "alte antrainierte falsche Muster auszubügeln....und die Techniken zu "schmieden"

Shinji Akita betonte immer wieder dass die Techniken "geschmiedet" werden müssen...wie ein Katana. Das entwickelt auch seine "Schönheit" von innen heraus. Ein gutes Katana wird auch sehr lange geschmiedet, Schicht für Schicht...so ist es auch mit der Karate Technik. Das ist harte Arbeit. Dies bedeutet wenn von 1000 Techniken eine annähernd gut ist vom Gefühl her, dann war es ein gutes Training...Die Grundschule ist die Basis, darauf baut sich alles auf. Die Grundschule muss stimmen, dies bedeutet immer wieder "schmieden", schmieden, schmieden, immer wieder harte Arbeit! und dies in jedem Training!

Weiter Schwerpunkte bildete die Kata Heian Shodan, Enpi und das Partnertraining ...jetzt heißt es schmieden, schmieden schmieden...

Oss bis bald und vielen Dank an Akita Sensei für das super Training und an Schlatt für die klasse Übersetzung

Alexandra



DAN-Vorbereitungs-Lehrgang mit Sensei Risto Kiiskilä in Frankfurt am 25. Februar 2012 

Von Zeit zu Zeit bietet Sensei Risto Kiiskilä spezielle Lehrgänge an. Dazu gehört unter anderem auch sein „Dan-Vorbereitungs-Lehrgang“. Am 25. Februar fand wieder ein solcher Lehrgang statt. Die Dauer ist veranschlagt über einen Zeitraum von sechs Stunden. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt; es ist also Voranmeldung erforderlich. Spannend. Aus dem Titel und der Dauer abgeleitet fragt man sich natürlich, was einen da wohl erwarten mag. Aus welchen Komponenten besteht die Prüfungsvorbereitung? Und was ist innerhalb von sechs Stunden darstellbar?

Zum einen orientiert sich der Lehrgang an der Struktur des DAN-Prüfungsprogramm. Zum anderen ist die Zielsetzung doch wohl etwas differenzierter, worauf ich etwas später wieder zurückkommen möchte. 

Die zeitliche Aufteilung der sechs Stunden untergliederte sich in Kihon (veranschlagt mit ca. 2,5 Std.), eine kurze Mittagspause (ca. halbe Std.), am Nachmittag zunächst Kata und zum Schluss Kumite. Unsere Gruppe umfasste ca. 15 Personen, darunter auch einige Teilnehmer, die sich auf den Nidan vorbereiteten.

Nun, also starteten wir zunächst mit dem Kihon. Die Vorgehensweise war immerzu identisch. Die Gruppe durchlief in zwei Sets jeweils eine Sequenz aus dem Prüfungsprogramm und diese wurde anschließend genauestens im Detail anhand der von den Teilnehmern gelieferten „Qualität“ verbessert und anschließend nochmals absolviert. Das mag jetzt etwas harmlos klingen; allerdings kommen an dieser Stelle ein paar Faktoren zusammen, die eine etwas genauere Erläuterung verdienen. Wer Risto etwas kennt, der weiß in etwa um seine Qualitätsansprüche. Diese umfassen im Wesentlichen die folgenden Bereiche: Korrekte Stände, exakte Bewegungsabläufe und –übergänge, Stabilität und Dynamik. Was genau darunter zu verstehen ist, bekommt man wiederholt anhand der unzähligen Beispiele am eigenen Leib erläutert, die behandelt werden. Und das genau so lange, bis man das Angesagte einigermaßen „verstanden“ hat; bedeutet: dass man es in im eigenen Bewegungsablauf wenigstens in etwa umsetzen kann, was gerade korrigiert worden ist. Dazu erhält man durch Sensei Risto noch weitere, tiefere Erklärungen, warum man das alles eigentlich macht zusammen mit vielen Fragen, die man idealerweise auch noch beantworten sollte. Im anschließenden Kata-Training wurde ausführlich am Beispiel von Bassai Dai, sowie Jitte und Bassai Sho das zuvor verbesserte Wissen aus dem Kihon angewendet. Als wir all das absolviert hatten, blieb für den Kumite-Anteil leider nur noch wenig Zeit übrig, was ich persönlich etwas schade fand. Andererseits hatten wir zuvor so intensiv und umfangreich dicht an dicht gepackte Detailinformationen mitbekommen, dass man nach der ganzen Zeit auch kaum mehr aufnahmefähig für noch mehr Information war. 

Ich habe mich hinterher gefragt, was solch einen Lehrgang eigentlich ausmacht. Genau betrachtet sollten einem die vermittelte Grundsätze bereits bekannt sein – bis auf ein paar Details, die einen jeden persönlich betreffen, trainieren wir bei uns im Dojo schon nach diesen Grundsätzen und sind dank unserer Senseis was Bewegungsabläufe, etc. betrifft sehr auf Detailebene. Was ist es also dann? Ich denke, dass Sensei Risto Kiiskilä mit seinen intensiven Korrekturen auf vielen kleinen Bereichen damit jedem Teilnehmer die Chance gibt, sich persönlich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu tun. Dazu muss man gewisse Dinge körperlich wiederholt intensiv erfahren, und das würde den Rahmen eines einzigen regulären Trainings im Dojo möglicherweise übersteigen. Und ich denke, dass man diesen Lehrgang auch so verstehen sollte. Man trifft sich hier nicht, um sich gegenseitig zu erzählen, wie toll man ist. Im Gegenteil! Nach kürzester Zeit schon hat man das Gefühl, dass man sich am liebsten den weißen Gürtel wieder umbinden möchte. Man muss die Ziele hier etwas weiter fassen: es geht um die längerfristige eigene Entwicklung und nicht nur um eine Prüfung. Die kommt dann sicher irgendwann auch einmal, aber um das hier Mitgenommene zu behalten und nicht gleich wieder zu vergessen, dazu braucht es Zeit. Und diese Zeit ist auch erforderlich, um tatsächlich irgendwann einmal den Level zu erreichen, den man für einen DAN – einen Meistergrad – haben sollte. Auch da ist Risto völlig klar in seiner Erwartung. Insofern an dieser Stelle also ein deutliches „Nein“, wenn man erwartet, dass dieser Lehrgang eine direkte Prüfungsvorbereitung ist. Ich persönlich kann es nur dringend empfehlen, einmal (oder auch öfter) an solch einem Lehrgang teilzunehmen. Je mehr man sich darauf einlässt, es nicht persönlich zu nehmen, wenn man vor versammelter Gruppe korrigiert wird, umso mehr kann man mitnehmen. In diesem Sinne – nochmals vielen Dank an Sensei Risto Kiiskilä und auf bald beim nächsten Lehrgang.

Oss
Petra




Sandra Schubinski, Conny Kegler und Peter Kilb bestehen bei Sensei Toribio Osteramp erfolgreich ihre Prüfung zum 1.KYU

Am 25./26.Februar 2012 fand in Langenbrettach ein Lehrgang mit Sensei Toribio Osterkamp (6.DAN/ DJKB Instruktor) statt.


Schwerpunkt der Traingseinheiten lag im Kihon in Standübungen wie z.B. Wechsel zwischen Zenkutsu Dachi und Sochin Dachi, Suri Ashi, Gyaku Hamni, uv.m....natürlich durfte die Standdefinition nicht vernachlässigt werden, was beinhatet :korrekte Ausführung der Stellungen und Techniken, tiefer Schwerpunkt und Kime im richtigen Moment. Desweiteren wurde Kata Kankudai  und passende Anwendugnen im Bunkai trainiert und geübt. Abschluss und/ oder Beginn eines Trainings bildete auch das Randori...das üben und trainieren mit dem Partner (in freier Form) .


Höhepunkt bildete für unsere 3 Braungurte Conny, Sandra und Peter die Prüfung zum 1.Kyu. Auf die Frage von Sensei Osterkamp ob sie sich denn sicher wären antworteten alle 3 mit einem kräftigen OSS. Ein mulmiges Gefühl htten sie allerdings doch, was die Prüfung anging, denn im Vorfeld sprachen doch einige Mittraninierenden die drei an..."oh dass ist aber mutig bei Toribio Prüfung zu machen....das würde ich aber nicht machen...der ist doch so streng...." Doch unsere 3 Karatekas waren "mutig" denn sie wollten es wissen....und hatten sich gerade deshalb im Vorfeld Toribio Osterkamp als Prüfer raus gesucht....und lange auf diesen Tag hin trainiert. Ihnen war natürlich die Bedeutung des 1.KYU Grad klar: das ist der höchste Schülergrad; die letzte Graduierung vor dem ersten Meistergrad. Hier zeigt es sich, was aus dem Schüler wird. Hat er den Willen, diesen Weg weiter zu gehen, oder gibt er auf?

Glücklich und zufrieden kamen sie dann nach der Prüfung aus der "Höhle des Osterkamp" und hatten "BESTANDEN"! und das schöne daran Sensei Osterkamp gibt auch wie in jedem seiner Trainings wertvolle Tips und Aufgaben an denen man arbeiten muss....auf seinem Weg des Karate-Do.  


Ein gemütliches Beisammensein auf dem Reiterhof Küffler rundete einen durchaus erfolgreichen und wunderschönen Trainingstag ab.....und so starteten alle hochmotiviert in die letzte Trainingseinheit am Sonntag Morgen.

Ein herzliches Dankeschön an Toribio für einen super Lehrgang, sowie an das Dojo Langenbrettach die eine tolle Atmosphäre geschaffen haben. Es war alles super organisiert, Verpflegung super, Stimmung toll und eine herzliche familiäre Atmosphäre....wo es an nichts fehlte.

Wir kommen bestimmt wieder  (und da spreche ich bestimmt auch für Conny, Sandra, Peter und Marcus und natürlich Silas )

In diesem Sinne,bis bald

OSS

 Alexandra Engel



Mit 20 Karatekas waren wir am vergangenen Wochenende beim Lehrgang von Sensei Julian Chees in Groß Umstadt.

Mit dabei waren unsere Weißgurte: Mia, Yamuna,  Anna-Lena, Andrea und Peter, unsere Orangegurte: Luca und Clarissa, unsere Grüngurte: Ilias, Susanne und Karin, unsere Violettgurte: Bernd und Andrea, unsere Braungurte: Fred, Conny, Sandra, Peter sowie Alexandra, Marcus und Silas Engel.

bestandene Prüfungen: zum 5.KYU: Susanne Mayer und Karin Steier ; zum 8.Kyu: Peter Starlinger

Am 4./5. Februar 2012 fand zum 12.mal in Folge ein Lehrgang mit Kata Weltmeister Sensei Julian Chees in Groß Umstadt statt.

In der  Unterstufeneinheit lag der Schwerpunkt auf Kata Heian Shodan und Heian Nidan. Geduldig wies Sensei Chees immer wieder auf Kleinigkeiten hin, die es zu beachten und zu üben gibt; wie z.B. korrekte und große Ausholbewegung, tiefe Stellungen, „Höhe bleibt“ sowie korrekter und effektiver Hüfteinsatz.


In der  Oberstufeneinheit lag der Schwerpunkt bei der Kata Nijushiho, mit den gleichen feinen Kleinigkeiten die es zu beachten gibt .


In der Nachmittagseinheit brachte Sensei Julian Chees der Unterstufe schrittweise die anspruchsvolle Kata Hangetsu bei. Bei dieser Einheit ging es v.a. um das Erlernen des Ablaufs der Kata. Augenmerk sollte v.a. auf die Abstimmung zwischen den einzelnen Bewegungen gelegt werden und ansatzweise die Atmung. „Ohne Atmung kein Kiai, ohne Kiai keine Kime und ohne Kime keine Kraft. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Ausatmung. Nach dieser Einheit hatte Sensei Chees es geschafft, allen diese Kata nahezubringen.


Er wiederholte immer wieder: Ihr müsst eins werden mit der Kata. Ihr müsst die Kata fühlen, dann erweckt ihr sie zum Leben. Dann kommt der Spirit…..und dazu zählt- die Kata von Beginn bis zum Ende mit größter Aufmerksamkeit zu machen, mit fließenden Stellungswechseln, tiefen kraftvollen Stellungen, richtigem Hüfteinsatz…..-und nicht zusammenfallen bevor wirklich Schluss ist, egal um welche Kata es sich handelt. 

Zwischen den beiden Einheiten begrüßte Bürgermeister Joachim Ruppert die Teilnehmer und v.a. Sensei Julian Chees der nun schon zum 12.mal in Folge in Groß Umstadt einen Lehrgang leitete und wünschte allen weiterhin ein tolles Training und viel Spaß in Groß Umstadt. Wir können auch die Frage des Bürgermeisters beantworten: Das Auto mit dem Lenkrad auf der anderen Seite und GB Nummernschild kommt aus unserem Dojo Oberursel J Dia Anreise war also doch nicht über den „großen Teich“.


In der 2.Einheit der Oberstufe wurde die Kata Chinte in Einzelstücke „zerpflückt“, trainiert und anschließend mehrere Passagen mit Partner im Bunkai geübt und trainiert.

Mit seinem Blick für die Genauigkeit und durch seine Präzesion in der Demonstration der einzelnen Elemente und der ganzen Kata, half er allen- Unterstufe wie auch Oberstufe- Neues zu erlernen oder Bekanntes zu vertiefen.

unsere Mädels mit Sensei Chees haben sich auch Sonntag Morgen "durch gekämpft" OSS


Das Dojo von Christian Gradel hat es wieder einmal geschafft ein gutes Ambiente für einen tollen Lehrgang zu schaffen. Einziges kleines Manko war die „eiskalte“ Halle was aber nicht verwunderlich ist bei Außentemperaturen von -12Grad Celsius. Die Füße fühlten sich bei Trainingsbeginn an wie geschätzte -20 Grad, was sich dann aber doch bald änderte.  Unsere 20 Karatekas (von weiß- bis Schwarzgurt) haben sich sehr wohl bei Euch gefühlt und freuen sich schon auf den nächsten Lehrgang in Groß Umstadt

OSS

Alexandra Engel




Am vergangenen Wochenende waren wir mit 27 Karatekas aus unserem Dojo beim Lehrgang in Obertshausen mit Shihan Hideo Ochi. Mit dabei waren: Alexandra, Marcus und Silas, Rainer, Petra und Fred, Conny, Helmut, Michael, Peter K., Jens und Dirk, Bernd, Andrea, Timo, Susanne, Karin, Manfred, Thomas, Alex, Patrick, Collin, Leo, Lotta, Mia, Peter St.  und Jan .

Mit 8 Weißgurten, 2 Gelbgurten, 1 Orangegurt, 3 Grüngurten, 2 Violettgurten, 8 Braungurten und 3 Schwarzgurten war unser Dojo sehr gut vertreten. Anlass war natürlich der super Lehrgang in Obertshusen mit Shihan Hideo Ochi, aber auch der Geburtstag von unserem Sohn Silas, der am 28.1.2012 2 Jahre alt geworden ist. Da er immer mit dabei ist, war es für ihn toll seinen "Purtstag" mit seinen "Katas" (Karatekas)  "Opa Ochi" (Shihan Ochi)  und dem "Kiai" zu feiern. Dementsprechend haben es sich unsere Karatekas nicht nehmen lassen mit ihm zusammen seinen großen Tag zu feiern. Vielen DAnk dass Ihr so zahlreich mit dabei wart.


Vielen Dank an Thomas Flohrer der einen tollen Rahmen dafür geschaffen hat und an alle Karatekas die für Silas Happy Birthday gesungen haben. Es war ein toller Lehrgang und super schöner Geburtstag für Silas.

OSS

Alexandra und Marcus 


Bericht von Petra:

Traditioneller Saisonstart mit Cheftrainer Ochi Sensei in Obertshausen am 27./28.1.2012

Wie bereits in den Jahren davor, so hat auch am vergangenen Wochenende ein Großteil unseres Dojos den jährlich stattfindenden Januar-Lehrgang mit unserem Cheftrainer Shihan Hideo Ochi in Obertshausen besucht. Wir hatten in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung – 28 Karateka (von weiß- Schwarzgurt) fuhren gemeinsam zum Lehrgang, das war für uns etwas ganz Besonderes. Und obgleich es inzwischen auch andere Lehrgänge Anfang Januar gibt, so ist dieser Lehrgang mit Shihan Ochi für uns der eigentliche Start in die neue Saison des Karate-Jahres in unserer Region.
Schon zum Training am Freitag waren 100 Aktive angereist um bei Shihan Ochi zu trainieren. Am Freitagabend fand das Training für alle gemeinsam statt. Der Trainingsschwerpunkt lag im Bereich Kihon, wo die jeweiligen Techniken in Kombinationen zusammengestellt wurden, deren Komplexität stufenweise gesteigert wurde. Auch das anschließende Kumite war nach dem Aufbau kein reines Gohon-Kumite, sondern durch Hinzunahme zweier weiterer Schrittfolgen eine kleine Erweiterung in Richtung Kaeshi-Kumite. Den Abschluss bildete schließlich Heian Shodan.

Auch am Samstag waren beide Gruppen gut besucht. Es trainierten zahlreiche Kinder und Erwachsene; insgesamt waren über 220 Aktive beisammen. Auch die JKA Instructoren Ronald Repp (6. DAN) und Risto Kiiskilä (6.DAN) sowie Shinji Akita Sensei (5.DAN) waren angereist, um mit in den Reihen zu trainieren. 

Trainingsinhalte am Samstag waren im Kihon wieder verschiedene Kombinationen, die in Umfang, Variation und Tempo dann gesteigert wurden. In der Unterstufe folgte darauf Gohon Kumite und in der Oberstufe der Aufbau eines Kihon Ippon Kumites, welches in der Variation über Jiyu Ippon Kumite schließlich seinen Abschluss in einem Okuri Ippon Kumite fand – letzteres allerdings in einer etwas kontrollierteren Variante.
Den Schwerpunkt in der zweiten Trainingseinheit bildete in beiden Gruppen die Kata, am Ende jeweils abgerundet mit einer kurzen Kumite-Einheit.

Höhepunkt war unser kleiner Silas, der am Samstag Geburtstag (2 Jahre) hatte. Nach dem Oberstufentraining freuten sich alle Teilnehmer, besonders die Eltern von Silas, Alexandra und Marcus Engel (Dojoleiter und Trainer des Hinode Karate Dojo) und unser Chiefinstructor Shihan Hideo Ochi. Der 1.Vorsitzende vom KD Obertshausen  Thomas Flohrer stimmte das Geburtstagslied ein und alle Karatekas sangen kräftig mit. Über den neuen Karate Gi hat sich Silas sehr gefreut. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Thomas Flohrer.  Im Anschluss forderte Shihan Ochi noch von allen Teilnehmern drei Lautstarke Gyaku-Tsuki mit einem kräftigen OSS zu Ehren unseren kleinen Karatekas Silas.


Für unser Dojo war dieser Tag etwas ganz Besonderes. Zum Einen konnten wir mit einer großen Anzahl an Karatekas aus dem eigenen Dojo bei Shihan Hideo Ochi trainieren. Zum anderen durften wir den Tag gemeinsam mit unserem kleinen Silas feiern, der ja auch in den Trainingseinheiten in der Woche und auf diversen Wochenend- Lehrgängen und Wettkämpfen immer mit dabei ist. Somit ließen wir es uns auch nicht nehmen gleich nochmal ein Ständchen zu singen und ihm ein weiteres Geschenk zu überreichen. Mit Bagger und Gi bewaffnet düste er im Anschluss überglücklich durch die Halle. 


Insgesamt traten für die DAN-Prüfungen 16 Karatekas für die Prüfung zum 1. DAN und 4 Karatekas für die Prüfung zum 2. DAN an. Alle haben Ihre Prüfungen bestanden und waren überglücklich. Im Anschluss gab es noch viele Gratulanten der mitgereisten Vereinsmitglieder und Freunde.

Wenn man nun versucht, es zu beschreiben, was einen Lehrgang bei Herrn Ochi zu solch einem besonderen Ereignis macht, dann muss man etwas ausholen. Anders als die meisten Instruktoren macht Shihan Hideo  Ochi eher wenig Worte. Es gibt kein Zusammenholen der Gruppe und keine ausführlichen Erklärungen. Die Kommunikation funktioniert komplett anders, als man es gewöhnt ist, aber dennoch nicht weniger deutlich und interessanterweise auch nicht weniger detailliert. Ich habe es oft erlebt, dass Leute diese Art des Unterrichtens belächeln und es so darstellen, als ob man ja gar nichts lernen könne. Wie wenig haben sie doch zu-gehört! Das Training von Shihan Hideo  Ochi ist über die Steigerung der Komplexität und des Tempos systematisch so aufgebaut, dass es während der gesamten Trainingszeit vollkommene Konzentration einfordert. Kommt man nur ein Weniges davon ab, hat man sofort in der jeweiligen Sequenz den Anschluss verpasst, was auch gerne mal zu Wiederholungen des Abschnittes für die ganze Gruppe führt. Über die Aufstellung sieht Shihan Ochi immer sofort, wenn sich jemand anders bewegt als die Gruppe, völlig unabhängig davon, wo er selbst steht. Gleichzeitig gibt er sehr geduldig Hilfestellungen, wenn es mal auf Anhieb nicht klappt, achtet auf korrekte Stellungen und auf Etikette und ist mehr oder weniger überall präsent. Und all das bekommt man vermittelt, nur anders, aber nicht weniger fordernd und wenn’s mal gar nicht ankommen mag, dann eben auch mal mit einem kurzen Laut des Missfallens. Es sind hier eher die kleinen Botschaften, über die Änderung vermittelt werden möchte, aber mit etwas Aufmerksamkeit kann man so viel hören und mitnehmen, dass es nach europäischer Art wohl in einem langen Monolog enden würde.

Insofern kann ich nur jedem empfehlen, sich darauf einmal einzulassen und einmal anders zu-zuhören. Man nimmt mit dieser Art zu trainieren auch eine andere innere Haltung an.

Und nicht zuletzt kann ich besonders die Teilnahme in Obertshausen empfehlen – Thomas Flohrer und sein Dojo umsorgen in einer herzlichen Atmosphäre mit allem, was man braucht.
Insgesamt war es ein rundum gelungener Lehrgang
In diesem Sinne – es war schön bei Euch und spätestens bis nächstes Jahr wieder in Obertshausen mit unseren Chiefinstructor Shihan Hideo Ochi.

OSS
Petra Fritzel




Am 21.22.1. fand ein Kumite Lehrgang bei Detlef Krüger und Sensei Risto Kiiskilä im Karate Dojo Ippon in Frankfurt statt.


Aus unserem Dojo waren mit dabei: In der Unterstufe: Susanne und Karin. In der Oberstufe: Peter, Conny, Sandra und Marcus


OSS Alexandra  

Bericht von Karin und Susanne:

In der ersten Einheit bei Sensei Risto am Samstag, übten wir die Schwerpunktverlagerung in der Abwehrbewegung Age-Uke nach hinten, zusammen mit dem korrekten Hüfteinsatz beim Gyaku-Zuki.
Nachdem wir lernen durften, dass schöne Augen für Karate nicht ausreichen, sondern man auch einen schönen Rumpf braucht, wurde hier die richtige Stellung von Hüfte und Rumpf immer wieder demonstriert und korrigiert. Besonders Ristos "modellieren" des Körpers zur richtigen Haltung war beeindruckend, da diese auf einmal ganz anders aussah und sich auch anders anfühlte.
 In der zweiten Einheit bei Detlev Krüger kamen unsere bereits erlernten Kumite-Künste zu vollem Einsatz. In einer immer anspruchsvoller werdenden Kombination, übten wir Mae-Geri, Yoko-Geri, und Ushiro-Geri mit den dazugehörigen Abwehr- und Ausweichbewegungen. Am Ende rauchten nicht nur die Muskeln, sondern auch die Köpfe.
 
Es war ein sehr schöner Lehrgang mit zwei beeindruckenden Senseis.
 
Oss
Karin


Das Gewicht/Masse verlagern war auch am weiterhin am Sonntag unser Thema, eine der vielen Details des Kumite-Lehrgangs die mit uns geübt und trainiert wurden. Bevor wir mit einer Technik, z.B. Nagashi-Uke, mit Schritt 45 Grad aus der Angriffsrichtung oder nach hinten, haben wir bewusst unser Gewicht auf das Standbein verlagert, erst die „Masse“ nach links oder rechts, dann die Technik. „So kommen wir auch schneller weg!“

Meine hoch geschätzten Sensei Alexandra und Marcus, das wurde bestimmt schon oft erklärt und demonstriert, aber ich habe es hier erst verstanden!! Ich denke mir das, das auch so sein soll, wir gewinnen viel Erfahrung mit den verschiedenen Lehrgängen die wir besuchen, und lernen auf einen anderen Weise oder hören anders zu. 

Der Lehrgang bei Sensei Risto Kiiskilä und Detlef Krüger in Frankfurt/Sossenheim war sehr lehrreich, interessant und anstrengend für Kopf, wie für die Muskeln. Unser Gi war so nass, als käme er gerade aus der Waschmaschine. Wir haben natürlich noch viel mehr gemacht, aber ich muss ja nicht alles verraten! Der Lehrgang war Spitze, die Atmosphäre im Ippon-Dojo war sehr schön. Wir hatten zwischen durch auch immer wieder Gelegenheit in unserer eignen Zeit auszuprobieren, interessant war das wir im Eifer fast das Yame überhörten.

Yame
Viele Grüsse an die Karatekas des Lehrgangs der Unterstufe
Oss
Susanne 



Am 7./8. Januar 2012 fand der alljährliche „Drei Königs- Lehrgang“ in Frankenthal statt. Mit 11 Karatekas aus unserem Dojo war es ein guter Jahresstart fürs Neue Jahr 2012.

Simone, Susanne, Andrea und Bernd schwitzten in der Unterstufe. Jens, Dirk, Peter, Petra, Sandra, Marcus und Alex in der Oberstufe.

Dass die „grauen Zellen“ über die „Jahre“ etwas eingerostet sind, wurde uns schon in der ersten Einheit klar. Es ging los mit Heian Shodan „ura“, d.h. nicht so wie wir es gewöhnlich trainieren, sondern seitenverkehrt.

Dies zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Training. Alle Heian Katas 2mal ura, dann direkt im Anschluss 1mal stark ohne Kommando richtig rum. Hier musste man schnell Umschalten und die Betonung lag auch „Stark“, was natürlich tiefe saubere Stellungen, richtigen Hüfteinsatz, richtiges Timing und alle anderen wichtigen Elemente beinhaltete. J

Ebenso wurden alle Sentai Katas behandelt, 2mal „ura“, 1mal richtig rum stark. Hier kam es nicht nur zu einem Knoten im Kopf, Armen oder Beinen. Grönender Abschluss bildete die Kata Gojushiho Dai „ura“.

In der 2.Einheit der Oberstufe war der Schwerpunkt Tekki Sandan. Das Bunkai erinnerte an die ein oder andere „Schulhofrangelei“. Hier war klar dass man an oder in den Gegner rein musste um den Kopf auch wirklich „einzufangen“. Die schnell aufeinander folgenden Kombinationen am Partner erforderten auch hier volle Konzentration und die „grauen Zellen“ wurden fürs Neue Jahr anspruchsvoll gefordert.

Den Abschluss bildete dann- wie sollte es anders sein- Tekki Shodan „ura“. Dem Partner gegenüberstehend, machte die eine Seite die Kata richtig rum, die andere Seite „ura“ also seitenverkehrt….wie ein Spiegel….wichtig: …“dass das  Spiegelbild  einen nicht aus der Bahn wirft“….

Die Neujahrswünsche von Sensei Toribio Osterkamp kamen rüber: Ein gutes erfolgreiches Neues Jahr und fürs Karate:…dass jeder bemüht ist an sich zu arbeiten….

Es war wie immer bei Sensei Osterkamp ein super toller Lehrgang und ein hervorragender Start ins Neue Karate Jahr.

Für uns war es sehr schön, dass wir nach knapp 3 Jahren wieder gemeinsam trainieren konnten. Unsere 3 Mädels aus der Unterstufe Susanne, Andrea und Simone haben sich toll um unseren Silas gekümmert. Vielen Dank an dieser Stelle.

Vielen Dank auch an Sensei Toribio Osterkamp für diesen tollen Einstieg ins Neue Karate Jahr 2012.

OSS

Alexandra  Engel        



TRAININGSBETRIEB

-  Das Training findet 3mal wöchentlich (Montags, Mittwochs, Freitags) statt getrennt nach Unter- und Oberstufe sowie Anfängerkurs
-  Zweimal jährlich (Frühjahr, Herbst) findet ein Anfängerkurs mit zwei Trainingseinheiten wöchentlich statt, der kontinuierlich gut besucht ist
-  Über alle Aktivitäten werden regelmäßige Presseberichte in der Oberurseler Woche, der Taunuszeitung sowie in der Verbandszeitschrift des Karate-Verbandes DJKB veröffentlicht (im vergangenen Jahr insgesamt 16 Zeitungsberichte)

LEHRGÄNGE:

Während des ganzen Jahres besuchen die Mitglieder neben dem regulären Training zusätzlich zahlreiche Lehrgänge im gesamten Bundesgebiet und im Ausland. Hier sind besonders die folgenden Lehrgänge hervorzuheben:
-  Kata Spezial in Groß Umstadt  (findet alljährlich über das Himmelfahrt Wochenende statt) mit 14 Teilnehmern aus der Abteilung bei einer Beteiligung von ca. 800 Karatekas aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, etc…. 

Die folgenden Lehrgänge wurden von Alexandra und Marcus Engel geleitet:
-  Dojo Lehrgang im am 29.Mai 2011 mit Prüfungen und anschließend mit Sommerfest der Abteilung
-  17./18. September Lehrgang mit Alexandra und Marcus Engel und Michael Szumlewski in Höchst im Odenwald
Wie bereits im Vorjahr wurden unsere Trainer nach Höchst als Lehrgangsleiter eingeladen zum Thema Gesundheit und Bewegung in den Budokünsten mit Schwerpunkt Anatomie und funktionelle anatomische Zusammenhänge sowie das praktische Üben. Auch hier waren 12 Teilnehmer aus dem eigenen Dojo dabei
-  Jubiläums Lehrgang anlässlich des 5 jährigen Bestehens der Karate Abteilung mit  drei intensiven Einheiten pro Unterstufe und Oberstufe , anschließenden Prüfungen und anschließender Jubiläums Feier in der Vereinsturnhalle. Auf dem Lehrgang waren 36 Personen der Karate Abteilung des TV Stierstadt und Karatekas von außerhalb. Es kamen Karatekas aus Hainburg, Höchst, Bad König, Limburg und Dietzenbach.
-  Das traditionelle „Weg mit dem Weihnachtsspeck“ – Training fand am 28.12.2011 in der Vereinsturnhalle statt.

Des Weiteren wurden die folgenden Lehrgänge von den Mitgliedern besucht:
-          8./9.Januar Drei Königs Lehrgang in Frankenthal bei Sensei Toribio Osterkamp
-          15.1. LG mit Shihan Hideo Ochi in Tamm
-          29.1. LG mit Shihan Hideo Ochi in Obertshausen
-          5./6.Februar LG mit Sensei Julian Chees in Groß Umstadt
-          Mitteldeutsche Meisterschaft in Dieburg
-          Südwestdeutsche Meisterschaft in Iffezheim
-          2.April LG mit Sensei Akita in Glauburg
-          9./10.April LG mit Sensei Toribio Osterkamp in Limbach
-          Oster Lehrgang in Troisdorf
-          20.22.Mai WKC Weltmeisterschaft in Liberec Czech Repubic
-          26.Mai LG mit Sensei Jörg Reuss in Bad König
-          Dojo LG am 28.Mai in Stierstadt
-          2.-5.Juni Kata Spezial in Groß Umstadt
-          11.Juni Shihan Ochi Cup in Bad König
-          10.-19.Juni Hessentag in Oberursel
-          27./28.August LG mit Sensei Toribio Osterkamp in Frankfurt Harheim
-          Ende August startete ein neuer Anfängerkurs mit 14 Interessenten
-          3./4.September LG mit Sensei Toribio Osterkamp in Wolfskehlen
-          10./11.September Instruktor Lehrgang in Göttingen                                                                      -          17./18.September LG mit Alexandra und Marcus Engel und Michael Szumlewski in Höchst
-          25.9 Shobu Ippon Cup in Darmstadt
-          8.Oktober LG mit Shihan Hideo Ochi in Groß Umstadt
-          15.10. LG mit Sensei Julian Chees in Wenden
-          29.10. 120 Jahrfeier TV Stierstadt mit Karate Vorführung
-          5.November traditioneller JKA Cup in Bottrop
-          12./13. November LG mit Sensei Toribio Osterkamp in Dietzenbach
-           12./13. November LG mit Sensei Akita in Bad Camberg
-          26.November Jubiläums Lehrgang 5 Jahre Hinode Karate Dojo 
-          17.12. Jahresabschluss Lehrgang bei Shihan Hideo Ochi in Freiburg 

 WETTKÄMPFE:

Es wurden von verschiedenen Mitgliedern im letzten Jahr folgende Wettkämpfe besucht, in denen es zahlreiche Platzierungen gab:

Südwestdeutsche Meisterschaft
Sieben Karatekas vom Hinode Karate Dojo Stierstadt fuhren zur Südwestdeutschen Meisterschaft nach Iffezheim, am 27.3.2011 in Baden Baden. Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen circa 160 Teilnehmer.
Wir starteten sowohl als Team als auch im Einzel.
Unser Jüngster war der Erfolgsreichste Abräumer. Jens Friedrich wurde Südwestdeutscher Meister in Kata Einzel, Vizemeister in Kumite und belegte mit dem Kata Team Herren den 3. Platz.
Außerdem im Kata Team der Männer Ü18 vertraten uns : Marcus Engel und Peter Kilb.
Weiter wurde der TV Stierstadt vertreten durch: Alexandra Engel, Sandra Schubinski und Conny Kegler. Das Kata Team weiblich Ü18 belegte den 4. Platz. Alexandra konnte sich bis zum Pool - Finale im Kata Einzel durchsetzen, musste sich gegen die Südwestdeutsche Meisterin jedoch geschlagen geben.

WKC Weltmeisterschaft Karate in Liberec

Am Freitag, den 20.mai 2011 fuhren wir morgens um 2 Uhr los zur 8th WKC World Championchip for Seniors. Diese fand vom 20.- 22. Mai 2011 in Liberec Czech Republik statt.
Teilnehmende Nationen waren: UKF-Ukrainie, NKF-Scotland, SKU-Serbia, AAU-USA, FIAM-Italy, KFR_Russia,-KAA-Australia,- UKC-N.Ireland, IKAW-Ireland, ISKU-Ireland, SKB-Czech Republic,- LKA-Latvia,-SFKBU-Slovakia,USKA-Ukraine, GKC-Germany, CFOK and CFWMA Czech Republik, AKc-T-Austria, ASKFK-Russia, AWKF-Armenia, KSRS-Srpska, AKC-AZ-Azerbajan. Wir sind mit 5 Personen für die German Karate Confederation gestartet und haben somit nicht nur den TV Stierstadt vertreten sondern Deutschland.
Im Kata Team Wettbewerb mit 24 Nationen  belegte unser Team bestehend aus Marcus Engel (Hinode Karate Dojo Stierstadt), Michael Szumlewski (Hainburg) und Ayhan Ismail (Bad König) einen  hervorragenden  5.Platz.
Über mehrere  Monate  hatten sich die 3 Athleten regelmäßig zum Training getroffen und unter der Leitung von Sensei Alexandra Engel sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Im Kata Team Wettbewerb geht es v.a. um synchronität  sowie natürlich alle anderen Elemente des Karate Do (Schnelligkeit, Dynamik, Kraft, Stabilität,….um nur einige Dinge zu nennen )


Shihan Ochi Cup

Folgende Erfolge konnten wir mit nach Hause nehmen: 12 Medallien und 1 Pokal
Jens Friedrich: Kata einzel ab 18 Jahre (6.-4.Kyu) 2.Platz.....super Leistung! Man beachte Jens ist erst 15 Jahre und hat sich souverän im Kata Shihai durchgekämft! Leider ist seine Altersklasse aus Mangel an Teilnehmern leider nicht zustande gekommen!
Kata einzel weiblich ab 35 Jahre: 1.Platz Alexandra Engel, 2.Platz Conny Kegler, 3.Platz Sandra Schubinski
Kata Team weiblich: bestehend aus Alexandra Engel, Conny Kegler und Sandra Schubinski belegte in der Kategorie +18 den 2.Platz und in der Kategorie +35 Jahre auch den 2.Platz.
Marcus Engel : Kata einzel +35 Jahre 2.Platz, Kumite einzel +35 Jahre 2.Platz und Kumite Team hier ist er für das Dojo Calw gestartet: 2.Platz


Shobu Ippon Cup

Jens Friedrich setzte sich in der Kategorie der 15-17 Jährigen (6.Kyu- 4.Kyu) souverän bis ins Finale durch und belegte den 1.Platz.
Das Kata Team weiblich des Hinode Karate Dojos bestehend aus Conny Kegler, Sandra Schubinski und Trainerin und Dojoleiterin Alexandra Engel belegte in der Kategorie der +18 jährigen den 3.Platz
In der Kategorie der +35 jährigen belegte das Kata Team souverän den 1.Platz. 


SONSTIGES

-  Besonders hervorzuheben ist dass mit Sohn Silas der Trainingsbetrieb und die Abteilungsarbeit (Homepage/ Besuch von regelmäßigen Lehrgängen und Wettkämpfen, Verbandsarbeit/ Organisation von Lehrgängen und vieles mehr) in vollem Umfang von Alexandra und Marcus Engel weiter geführt wurden und wird .
-  Trainiert wird immer noch von „Jung“ bis „Alt“ gemeinsam,
-   Am Hessentag in Oberursel hat unsere Abteilung eine Schicht übernommen und im Karate Gi gebrutschelt und gebraten
-  Im letzten Anfängerkurs waren 14 neue Mitglieder im Alter von 10-55 Jahren was der Mundpropaganda, den Presseberichten und der Präsenz der Abteilung zu verdanken ist
-  weitere Infos und alle ausführlichen Berichte zu den Events kann man auf unserer Homepage unter Berichte 2011 nachlesen. www.karate-oberursel.de

Wir freuen uns auf ein spannendes Neues Karate Jahr 2012

OSS
Alexandra und Marcus Engel




 
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