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Erfolge


Der Herbst-Anfängerkurs 2013 geht zu Ende

Rückblickend können wir doch wirklich stolz auf uns sein. Wer hätte im September schon gedacht, dass dieser unbezwingbar geglaubte Knoten im Kopf in Gestalt der Taikyoku Shodan doch noch platzen und ein Soto-Uke schon fast in Fleisch und Blut übergehen würde? Noch vor einigen Wochen war es schon eine Herausforderung, beim Kumite Augenkontakt zu halten und beim Kiai nicht in Gelächter auszubrechen.

Als besonderes Highlight und krönenden Abschluss des Anfängerkurses haben uns die Senseis Dirk Müller und Andreas Klein in ihrem November-Lehrgang wahrlich gezeigt, wo der Hammer hängt. Nicht nur technisch, auch konditionell sind wir schnell an unsere Grenzen gestoßen. Aber der Weg ist das Ziel und mit Stolz können wir sagen, mit Bestehen des 9. Kyu haben wir den ersten Schritt auf dem Weg der leeren Hand gemeistert.


Danke liebe Alex, lieber Marcus, durch euer vielseitiges Trainingsprogramm habt ihr uns Unterstufen-Grünschnabeln einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt des Karate-Dos gegeben und die Bedeutung von Respekt, Tradition, Selbstdisziplin und Fokussiertheit mitgegeben. Ihr habt jeden von uns gedanklich „abgeholt“ und dazu gebracht, die Zähne noch etwas fester zusammen zu beißen. Großen Dank für euren unermüdlichen Einsatz und eure ENGELsgeduld!

Danke auch an Anna, Christopher, Susanne, Katharina, Anna-Lena, Thorsten, Tristan und alle anderen Karatekas des Hinode Dojos – ihr seid eine tolle Truppe und es ist schön ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

In diesem Sinne: nach der Prüfung ist vor der Prüfung und mit der Heian Nidan wartet schon der nächste gordische Knoten, der geknackt werden will.

Oss,
Julia




zahlreiche Karatekas trafen sich zum gemeinsamen Training bei Sensei Andreas Klein und Dirk Müller in Stierstadt  



Am 23./24.November 2013 fand in der Vereinsturnhalle des TV Stierstadt der schon traditionelle Karate Jahresabschluss-Lehrgang statt. Dieses Jahr konnte für den Lehrgang wieder Sensei Dirk Müller aus Willich (4.DAN Shotokan Karate / 4.DAN Jiu-Juitsu, 1.DAN Stockkampf) gewonnen werden sowie Gasttrainer Sensei Andreas Klein (4.DAN Shotokan Karate / Nationaltrainer von Kambodscha, Landestrainer Kata NRW/ Stützpunkttrainer NRW, sowie Vizeweltmeister in Kata.    


Schon beim ersten Training, das die Unterstufe und Oberstufe gemeinsam absolvierten, zeichnete sich ab, dass dieser Lehrgang etwas besonderes werden sollte. So humorvoll Sensei Dirk Müller die Theorie erklärte, so knallhart zog er dann die Praxis durch und brachte so die Karateka an den Rand Ihrer Leistungsfähigkeit.


Sensei Andreas Klein  zeichnete sich durch klare und präzise Anweisungen aus und im Zusammenspiel mit Dirk Müller demonstrierte er Karate in Perfektion. Es war für alle Teilnehmer faszinierend, mit welcher Präzision Sensei Andreas Klein die Techniken vorführte und demonstrierte. Er schaffte es eindrucksvoll aus jedem noch ein bisschen „mehr“ herauszuholen und evtl. alte antrainierte Muster zu durchbrechen, damit sie wirkungsvoller und effektiver werden. 


Nach zwei weiteren 1 ½ stündigen Einheiten, die Ober- und Unterstufe getrennt absolvierten, folgte für beide Gruppen zusammen eine Einheit zu dem Thema  „ Selbstverteidigung „


Hierbei demonstrierte Sensei Dirk Müller, wie wirkungsvoll man sich mit Gegenständen des täglichen Lebens, gegen Angriffe zur Wehr setzen kann.

Und das durfte natürlich auch geübt werden….

Dann endlich, nach vier schweißtreibenden Einheiten je 1,5 Stunden ging es zum gemütlichen Teil über. Die Lehrer und Teilnehmer trafen sich zum Abendessen und zum anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Oberurseler  Gaststätte  „Zur Linde“.


Wer nun dachte, der Lehrgang klinge am Sonntag gemütlich aus, der sah sich getäuscht.
Dirk Müller trieb die Unterstufe noch einmal zu Höchstleistungen an und Andreas Klein
nahm sich die Oberstufe vor.


Der Schwerpunkt wurde nun ganz klar. Beide Trainer waren optimal aufeinander abgestimmt. Schwerpunkt des Lehrgangs lag im Bereich der Oberstufe bei der Kata Chinte (seltene Hände)  . Alles wurde am Samstag so trainiert, dass auch diejenigen am Sonntag, die die Kata noch nicht vom Ablauf her kannten sehr gut mitkamen….war die Grundschule und auch das Kumite (in diesem Fall Bunkai/ Kata in Anwendung ) vom Vortag doch genau auf diese Katas abgestimmt. Für einige löste sich am Sonntag dann doch der ein oder andere Knoten im Kopf.


Nach der letzten Trainingseinheit am Sonntag stellen sich einige Karatekas noch der Prüfung zum nächst höheren Kyu Grad. Für die Stierstädter Anfänger endete mit diesem Lehrgang auch der 3monatige Anfängerkurs, der mit Ablegen der Prüfung zum 9.Kyu (Weißgurt) einen krönenden Abschluss fand.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung:


Zum 9.KYU: Julia Elbrecht, Christopher Lahr, Anna-Lena Hock, Katharina Hock, Susanne Hock, Thorsten Bonaventura, Anna Klaas
Zum 6.YU (Grüngurt): Janik Steier und Martin Schellhaas
Zum 1.KYU (Braungurt): Norbert

Herzlichen Glückwunsch OSS


Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr mit Sensei Andreas Klein und Sensei Dirk Müller in Stierstadt Ende November 2014. Bis dahin gilt es: Es gibt viel zu tun. Die Basis, d.h. die Stellungen müssen stabilisiert und intensiviert werden und dass mit dem nötigen „Lächeln“ im Gesicht und doch mit dem nötigen Ernst. Danke für das super Training.

Ein besonderer Dank gilt auch nochmal allen Helfern aus unserem Dojo die dazu beigetragen haben, dass es ein toller unvergesslicher Lehrgang war. Ganz besonderer Dank an unsere „gute Seele“ Dirk und Heinz, die im Hintergrund fürs leibliche Wohl gesorgt haben, so dass es an nichts fehlte.

OSS
Alex 






am Samstag besuchte ich den Herbstlehrgang in Bad Camberg mit Sensei Shinji Akita.
Der Lehrgang war recht gut besucht und es nahmen sogar Karatekas aus Belgien und Italien teil.

Bei der ersten Einheit waren alle mit dabei, vom 9. Kyu - DAN. Mir machten Kihon mit unterschiedlichen Angriff- und Abwehrtechniken in Kombination. Danach wurde in 2 Gruppen, Unter- und Oberstufe, unterteilt. Die zweite Einheit war Kumite, die dritte Einheit Kata.
Sensei Akita legte sehr großen Wert auf die Konzentration, auf eine tiefe stabile Beinstellung,
eine aufrechte und gerade Haltung, sowie auf die Ausholbewegungen bei den einzelnen Katas.
"Ihr müsst euch bei der Ausholbewegung einfach vorstellen, ihr spannt ein Gummiband und lasst dies im letzten Moment wieder los. Ganz wichtig dabei ist, dass ihr dabei eure Arme ganz dicht am Körper führt", erklärt Sensei Akita in die Runde.

Ich fand den Lehrgang einfach toll und konnte für mich sehr viel mit nach Hause nehmen.
OSS, Elke




Hallo liebe Alex, lieber Marcus und lieber Silas!

Inzwischen bin ich genau auf der anderen Hälfte der Welt gelandet  und siehe da- auch hier in Australien habe ich ein freundliches Karatedojo gefunden, dass mich hat mittrainieren lassen. Eigentlich wollte ich zum training für die Unterstufe, aber das dieser Plan nicht ganz aufging merkte ich spätestens dann, als der sechste Schwarzgurt in Folge im dojo eintraf und sich aufwärmte. "Oh je", dachte ich armer Gelbgurt, aber Sensei Yossi Litvin lud mich herzlich ein, trotzdem mitzutrainieren. Ich hatte sogar besonderes Glück, da an diesem Tag ein Sensei aus Israel überraschend zu Besuch kam. Er übernahm das Training, bei dem es hauptsächlich um die richtige Atmung beim Karate ging. Ehrlich gesagt war das ein Thema, um das ich mir noch nie Gedanken gemacht hatte. Es machte wahnsinnigen Spaß, wir atmeten mal ganz leise, dann ganz laut, dann mal schnell und dann mal langsam und es überraschte mich total, wie sich das auf die Technik an sich auswirkte. Ich war superstolz, dass ich einigermaßen mit den anderen mithalten konnte und alles verstand, als der sensei mich plötzlich völlig kalt erwischte, indem er uns die Katas spiegelverkehrt laufen ließ.

Rechts und Links sind seit jeher meine natürlichen Feinde, und in diesem Moment wusste ich dann überhaupt nichts mehr. Noch nie war eine Heian Nidan so kompliziert. Jetzt weiß ich wenigstens, was ich dringend üben sollte. 

Anbei schicke ich euch noch ein Foto, vielleicht kennt ihr sogar jemanden, da viele in diesem Dojo Verbindungen nach Deutschland haben oder sogar dorther kommen. 

Ganz liebe Grüße an das ganze Dojo daheim, denn sosehr ich das Reisen genieße, so sehr freue ich mich auch schon wieder auf das Training bei euch (-:

OSS, 
Nadine



Ich war gestern in Wolfskehlen beim Lehrgang mit Toribio Osterkamp. Liebe Alex, du hattest Recht, mir hat das Training total gut gefallen. Er ist wirklich sehr streng und sein Training ist hart. Aber dementsprechend nimmt man auch sehr viel mit nach Hause ....nicht nur einen Muskelkater in den Waden :-)

Es war einfach nur KLASSE !!! Er hat mit uns viel Beinarbeit gemacht und uns unter anderem beim Kumite den "Schieber gezeigt". Wir übten mit ihm die Heian Yondan und er ging die ganzen Details dieser Heian Kata mit uns durch. Er betonte immer wieder wie wichtig es im Karate ist, den Grundstein zu legen und von Anfang an auf die richtig tiefe Beinstellung zu achten. "Es ist wie in der Schule, das kleine EINMALEINS muss sitzen" darauf kann man dann aufbauen", so sein Zitat.Ich soll Euch auch ganz liebe Grüße von Toribio ausrichten. Euch noch einen schönen Urlaub

OSS Elke



gestern war ich beim Karate-Lehrgang mit Sensei Julian Chees im schönen Sauerland in Wenden.

Es war ein sehr lehrreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken und netten Leuten. Ich habe Eure Grüße ausgerichtet und soll Euch ganz lieb von Sensei Julian zurückgrüßen. Ich finde sein Training einfach klasse, vor allem WIE er es rüberbringt, mit viel Charme und Witz.

Anbei ein Foto von Sensei Chees, Kerstin (Karate-Dojo Banzai Wilnsdorf) und mir kurz nach dem Training.

OSS Elke



Am 5.10.2013 fand in Groß Umstadt ein Lehrgang mit Großmeister Shihan Hideo Ochi (8.DAN) statt.





Elke in Action

Einige Karatekas aus unserem Dojo haben es sich nicht nehmen lassen vor der erneuten Hüftoperation von Großmeister Shihan Hideo Ochi nocheinmal bei ihm zu trainieren. Mit dabei waren in der Unterstufe: Elke und Peter. In der Oberstufe: Conny, Sandra, Bernd, Andrea, Karin und Marcus.  

Conny und Sandra auf ihrem 1.Lehrgang als DAN

In der ersten Einheit gab es ein schweißtreibendens Kihon Training sowie das Üben und perfektionieren der verschiedenen Kihonformen.

Bei den Braungurten Andrea, Karin und Bernd in Action

In der 2.Einheit wurde vor allem Kata Trainiert. In der Oberstufe alle Heian und Sentei Katas, sowie Tekki Shodan,. Tekki Nidan und Tekki Sandan sowie Schwerpunktmäßig Bassai Sho. Hier legte Shihan Ochi besonders Wert auf die korrekte Ausführung und korregierte sehr viel im Einzelnen und ins kleine Detail.  

Peter in Action

Vielen Dank an das ausrichtende Dojo für die freundliche Bewirtung und herzlichen Dank an Shihan Ochi für das tolle Training. Für Ihre anstehende Operation wünschen wir viel Erfolg und alles Gute

OSS

Alex




Ich habe gehört, dass wir jetzt drei Schwarzgurte in unserem Dojo haben und habe mich total darüber gefreut. Das haben sich Conni, Sandra und Peter wirklich verdient! Nochmal herzlichen Glückwunsch auch von mir. Wie schön, dass es sogar noch vor der OP von Sensei Ochi geklappt hat.

In San Francisco hatte ich wieder die Gelegenheit zu trainieren. Ich bin zum Shockness Shotokan Karate Dojo gegangen und hatte beinahe Privattraining, da der reguläre Kurs ausgefallen ist, weil Sensei Wayne nicht kommen konnte. So hatte ich zusammen mit zwei Grüngurten und Senpai Ed Robinson trainieren können. Zuerst musste ich allerdings ein Formular unterschreiben, dass in meinem Todesfall niemand haftet, da hatte ich dann schon ein bisschen Angst... Aber gut, umdrehen kam nicht in Frage und das Training war wirklich großartig! Richtig interessant wurde es, als wir die Katas durchgegangen sind, da sie viele Sachen ganz anders interpretieren. (Zum Beispiel das mit dem Kiage Geri bei der Haian Sandan oder geöffneten statt geschlossenen Händen bei dem letzten Kiai der heian Jondan).
Es hat riesen Spaß gemacht und war super für mich, da ich die Katas in meinen 6 Betträumen der Youthhostels eindeutig nicht üben kann. 

Vielen Dank nochmal, dass ihr mich ermutigt habt, auf meiner Reise in verschiedenen Dojos zu trainieren, ich wäre von selber nie auf diese Idee gekommen und habe jetzt so tolle Erfahrungen damit gemacht!

Bis nach Weihnachten, ganz liebe Grüße

OSS, Nadine





Am 29.9.fand in Darmstadt der diesjährige Shobu Ippon Cup statt. Hierbei handelt es sich um ein Kombinationstunier, d.h es wird nach den „alten Traditionen“ gekämpft. Der Einzelkämpfer startet gegen seinen Gengner im Kata Shihai und direkt im Anschluss gegen denselben Gegner im Kumite (Partnertraining/ Freikampf)

Neben ca. 200 Karatekas aus dem gesamten Bundesgebiet und der Niederlande starteten auch 7 Karatekas aus dem Hinode Karate Dojo TV 1891 Stierstadt e.V.

Yamuna Henke, Anna- Lena Blumenstein und L. starteten in der Kategorie Mädchen 14-15 Jahre bis 6.Kyu. In der Vorrunde trafen Yamuna Henke und ihre Teamkollegin L. aufeinander. Souverän punktete Yamuna Henke für sich und zog somit ins Finale ein. Im Finale traf sie auf ihre Teamkollegin Anna- Lena Blumenstein. Hier unterlag Yamuna Henke nur knapp und Anna Lena Blumenstein sicherte sich den Pokal. Es war gut ersichtlich dass die drei Finalisten sich gut kannten, da sie beste Freunde sind und auch gemeinsam als Kata Team starten. Souverän meisterten alle drei diese nicht einfachen Kämpfe und Platz 1,2, und 3 gingen ins Hinode Karate Dojo nach Stierstadt.

Im Kata Team Wettbewerb erzielte das Team des Hinode Karate Dojos bestehend aus Yamuna Henke, Anna-Lena Blumenstein und Lotta Gutwein einen hervorrgenden 3.Platz und sicherten sich somit die Bronzemedallie in einem stark besetzten Team Pool  

Janik Steier startete in der Kategorie Männer + 18 Jahre bis 6.Kyu. In einem sehr stark besetzten Pool setzte er sich bis zum Kampf um Platz 3 durch . Leider unterlag er dort als Orangegurt einem Violettgurt aus Calw und belegte somit Platz 4.

Jens Friedrich, Peter Kilb und Karin Steier konnten sich dieses mal  jeweils in ihrem Pool 3.Kyu-DAN nicht durchsetzen.

Über einen tollen und erfolgreichen Wettkampftag mit 1ml gold, 1mal silber, 1mal bronze, 1mal 4.Platz im Einzel, sowie die Bronzemedallie im Team Wettbewerb freute sich auch das Trainer Ehepaar Alexandra und Marcus Engel und die vielen mitgereisten Schlachtenbummler aus dem Dojo und der Familienangehörigen unserer Jugendlichen die die Starter tatkräftig unterstützten.

Danke an Dirk, Heinz, Timo, Conny, Sandra, Elke, Julia, Manfred und Albrecht die unsere Starter tatkräftig unterstütz haben. Eine tolle Dojo Gemeinschaft - OSS

OSS Alexandra



Hallo liebe Alex, lieber Marcus und lieber Silas,

 Hiermit schicke ich euch ganz liebe Grüße aus Kanada. Gestern hatte ich die Möglichkeit bei einem Karatedojo mitzutrainieren. Es war sehr schön, nach so langer Zeit wieder zu trainieren und ich kam dank eures guten Unterrichts in Deutschland sehr gut mit. Außerdem war es total interessant, andere Trainingsweisen kennenzulernen und neue Impulse zu bekommen. Bei einigen neuen Übungen kam ich ganz schön ins schwitzen!



Liebe Grüße von dem gesamten Karatedojo aus Vancouver und von Sensei Robert Lashin. 

OSS und bis bald, 

Nadine





Nun sitz ich hier mit meinem schwarzen Gürtel in der Hand und überlege zusammen zufassen was speziell die letzten Wochen passiert ist.

Es begann mit einem Trainings- und Lehrgangsmarathon. 3 mal die Woche Training und jedes Wochenende on Tour. Die Beine schmerzten die Fußsohlen kaputt und was ist eigentlich mit meiner Hüfte passiert !?
Die Flasche Franzbranntwein mein bester Freund und Helfer ;-) Ein hartes Programm aber wir wollten es so und haben noch Spaß dabei!

Was manche in unserem Freundeskreis nicht so richtig verstehen können.  Sind wir anders ?

Nein es ist das was wir wollen,  den Spirit , die Energie, dieses Hochgefühl, das ausgepowert und glücklich sein zu spüren.
Es hat einfach klick im Kopf gemacht.

Dann war der große Tag gekommen.  Gemeinsam fuhren wir nach Hennef zu Shihan Hideo Ochi.
Unsere Gedanken kreisten, wie wird alles ablaufen , schaffen wir das !?
Mit einer positiven Grundspannung absolvierten wir die beiden Trainingseinheiten. Und dann wurde es ernst.
Mit einem Viel Glück Ihr schafft das schon von Alexandra und Marcus mußten wir den letzten Schritt alleine gehen. Puh nach 1 stündigen nervenaufreibenden warten ging aufeinmal alles ganz schnell. Da wir top vorbereitet waren meisterten wir die Prüfung routiniert und professionel.

Dann war es geschafft wir hielten unsere Urkunde und den neuen schwarzen Gürtel mit unseren Namen bestickt in Händen.

Wow krass was für ein Gefühl,  unbeschreiblich. Die Freude war rießengroß und wir lagen uns in den Armen.
Freudentränen , Erleichterungstränen durften nicht fehlen. Auch Alexandra und Marcus heulten mit.

Die Anspannung war endlich weg natürlich auch bei unseren Trainern, die uns die letzten Wochen immer begleitet hatten und uns zur Seite standen.

Nochmal großes Danke an Euch Beide für die Zeit, Unterstützung und das Vertrauen was Ihr uns entgegenbringt.

Das Ihr den Weg mit uns gemeinsam gegagen seit und weiterhin wir den Weg gemeinsam gehen werden.

Danke auch an den Rest des Dojo's die mit uns trainieren und für uns da sind.
Ihr seit klasse !

Nun beginnt ein neuer Abschnitt für uns den wir gerne annehmen.

Oss Sandra Conny und Peter





Am 21.September fand ein Lehrgang unter der Leitung von Shihan Hideo Ochi in Hennef statt. Dieser Lehrgang sollte für 3 Personen aus unserem Dojo ein ganz besonderer Lehrgang werden.


Morgens um 10 Uhr ging es wie gewohnt auf Richtung Lehrgangs Ort. Dieses Wochenende stand Hennef auf dem Programm. Mit im Gepäck...."positive Grundspannung". Denn nach mehr als einem Jahrzehnt harten und ausdauerndem Training stand für Peter, Conny und Sandra die Prüfung zum 1.DAN auf dem Programm

Auf geht's

Das Training war wie gewohnt in Oberstufe und Unterstufe unterteilt. Shihan Ochi leitete ein schweißtreibendes Training mit vielen unterschiedlichen Kombinationen...eins war klar: Heute sind DAN Prüfungen.


Shihan Ochi erklärte bei den Kleinsten mit einer Engels-Geduld. Bei den Erwachsenen legte er z.T eine Strenge an den Tag, die nicht viele Möglichkeiten offen ließen.


Nach der ersten Einheit trafen sich die DAN Anwärter zum Besprechen mit Shihan Hideo Ochi....die Spannung steigt.

 

Alles geklärt....dann kann's ja bald los gehen


Nur noch eine Stunde Kata Training....nur noch einmal den Braun Gurt tagen....? Nochmal richtig Gas geben.....denn die Prüfung findet nicht nur in der Prüfung statt, dass waren unsere Kommentrare die wir unseren Schülern mit auf den Weg gegeben haben....und dann hieß es für uns warten.....

Der erste ist durch.... Peter hat's geschafft

Peter war in der ersten Gruppe. Während Conny und Sandra in der zweiten Gruppe gerade in ihrer Prüfung alles gaben, hatte Peter schon ds erlösende Ergebnis erhalten. Bestanden- OSS!

Conny und Sandra sind durch...

Über 40 Minuten kamen auch Conny und Sandra aus ihrer Prüfung.....und dann hieß es wieder warten....


Das erlösende Ergebnis- BESTANDEN- OSS - Leider haben in ihrer Gruppe nicht alle bestanden.


Nach über einem Jahrzehnt schweißtreibenden, harten und ausdauerndem Training hat sich alle Mühe gelohnt...Ein bewegender Moment. Die Hürde zum DAN wurde gemeistert.


Wir sind stolz auf Euch und freuen uns über Euer Vertrauen und dass wir Euch auf Eurem Weg begleiten dürfen 


PROST- und OSS

mit Champagner haben wir die DAN's erst mal "begossen"

...und dann ging es auf direktem Weg auf die Autobahn nach Alt- Sachsenhausen (Frankfurt) . Dort fand dann in der "Klapper 33" die DAN Party statt.


Jens umd Dirk kamen zum Feiern dazu. Das war eine tolle Überraschung...ausgelassen wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.....

 

Die drei haben schon einige Hürden gemeinsam gemeistert. Sie haben zusammen ihren 1.Kyu bei Sensei Toribio Osterkamp gemacht, die letzten Wochen waren sie auf allen Lehrgängen mit dabei, jeder von Ihnen trainiert nun schon seit über einem Jahrzehnt ....alle Mühe und Anstrengung wurde nun belohnt und wir freuen uns über unsere ersten 1.DAN Träger seit Bestehen unses Dojos.


DAN Party in der Klapper 33....


um 5 Uhr morgen zeigten sie immer noch Durchhaltevermögen

OSS auf unsere neuen 1.DAN's Peter, Sandra und Conny  

Wir schauen auf einen tollen Lehrgang mit Shihan Ochi zurück und wünschen Euch weiterhin viel Erfolg auf Eurem Karate- Do. Nun beginnt für Euch ein neuer Abschnitt....viel Freude daran. mukin shori- Der Weg zum Erfolg hat keine Abkürzung

OSS Alex und Marcus



Nadine und Sandy sind gerade in der weiten Welt unterwegs und machen Ihre Weltreise.

Bilder und Berichte könnt Ihr auf Ihrer Homepage verfolgen und natürlich auch gerne einen Gästeintarag hinterlassen.

www.einmalumdiewelt-de.webnode.com

Wir wünschen den beiden weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse...hatsuun jiindo...lasst die Wolken ziehen gehe Deinen Weg .... in diesem Sinne...eine tolle Zeit

OSS Alex, Marcus und Silas

Nadine in Kanada bei Sensei Robert Lashin  

Hallo liebe Alex, lieber Marcus und lieber Silas,

Hiermit schicke ich euch ganz liebe Grüße aus Kanada. Gestern hatte ich die Möglichkeit bei einem Karatedojo mitzutrainieren. Es war sehr schön, nach so langer Zeit wieder zu trainieren und ich kam dank eures guten Unterrichts in Deutschland sehr gut mit. Außerdem war es total interessant, andere Trainingsweisen kennenzulernen und neue Impulse zu bekommen. Bei einigen neuen Übungen kam ich ganz schön ins schwitzen!
Liebe Grüße von dem gesamten Karatedojo aus Vancouver und von Sensei Robert Lashin. 

OSS und bis bald, 
Nadine


Hi!
Wir kennen uns zwar nicht und ich kenne mich nicht mit Karate aus, aber Nada war besser als die meisten der Blaugurte gewesen (ich kenne mich bloß mit den Gürtelfarben aus :-))

Liebe Grüße von einer unbekannten Sandy



Am 14.September fand in Stein bei Nürnberg ein Lehrgang mit Großmeister Shihan Hideo Ochi (8.DAN) statt.


Conny, Sandra, Peter, Dirk, Alexandra, Marcus und Silas waren vom Hinode Karate Dojo TV 1891 Stierstadt mit dabei, um bei Shihan Ochi zu trainieren.

Alex in Action

Danke an Shihan Ochi für das tolle und schweißtreibende Training.

Marcus, Dirk, Peter, Conny und Sandra in Action

Wir bedanken uns ebenfalls beim ausrichtenden Dojo Shoshin Stein (Renate Doth, Julian Chees und Team) für die tolle Gastfreundschaft und hervorragende Bewirtung.


Wir freuen uns auf den nächsten Lehrgang bei Euch


OSS Alex, Marcus und Silas  




Am 7.September 2013 fand der 1.Randori Lehrgang in Frankfurt am Main statt unter der Leitung von Sensei Risto Kiiskilä (6.DAN Vizeweltmeister Kumite) und Sensei Giovanni Machitella (3.DAN Vizeeuropameister Kumite).   

konditionsforderndes Aufwärmtraining bei Giovanni

Aus unserem Dojo waren mit dabei: Peter, Jens, Sandra, Yamuna, Anna-Lena, sowie Alexandra, Marcus und Silas. Leider hatten wir spontan einige krankheitsbedingte Ausfälle.


Trainiert wurde parallel nach Unterstufe und Oberstufe unterteilt. Nur vorab gab es eine Extraeinheit für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre

Giovanni demonstriert Gyaku- Tzuki

Giovanni begann mit einem kräftezehrenden Aufwärmprogramm in der Unterstufe. Power-Pack pur. Sein Training motivierte nicht nur beim zuschauen :-) Es war durch und durch ein Training der Extraklasse

Risto legte besonderen Wert auf die Abdruckphase und wie immer natürlich die Stabilität im Rumpf... Sprungkraft war natürlich auch gefragt

Anhand von vielen Einzelübungen zuerst in Kihonform und anschließend mit Partner wurde das Kumite systematisch aufgebaut, sowohl bei Risto als auch bei Giovanni

 

bis letztendlich frei gekämpft wurde....

Yamuna in Action

Distanzgefühl, Timing, Abstand, "am Partner dran bleiben"....um nur einige Dinge zu nennen waren extrem wichtig für die Umsetzung der einzelnen Übungen,...


In der letzten Einheit, in der alle gemeinsam trainierten wurde Ushiro Geri, Rist- do's Spezialechnik geübt..



Übungen mit Partner für Kraft des Standbeins, Koordination, Gleichgewicht, Distanz, bis hin zum richtigen Timing wurden intensiv eine Stunde lang trainiert... 

Marcus in Action

zum Abschluss kam der gesprungene Ushiro Geri zur Anwendung.....

Sandra in Action

ca. 50 Karatekas haben an diesem Intensivtraining der Extraklasse teilgenommen.


Es war ein super Lehrgang. Vielen DANK an Risto und Giovanni und natürlich das Team vom Ippon für die Gastfreundschaft und Bewirtung . Wir freuen uns schon auf den nächsten RANDORI

Hinode KD mit Sensei Risto Kiiskilä und Sensei Giovanni Machitella

OSS Alex



Vom Elefanten zur Garzelle –

Ein Bericht über den Lehrgang mit Shihan Takahashi und Shihan Goukon 

Nachdem Nadine inzwischen gut in Reykjavik gelandet ist, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen am Samstag zum kleinen Sommerlehrgang mit Sensei  Anki Takahashi und Sensei  Ikou Goukon nach Wertheim  zu fahren. Gut angekommen, stand unser Dojo bereits vor der Halle und begrüßte mich herzlich.
Nach einer kurzen Ansprache und einem Aufwärmtraining für alle bewegte sich der Vorhang in der Halle langsam nach unten und es begann die erste Trainingseinheit für beide Gruppen.


Janik und ich nahmen in der Gruppe vom 9-4 Kyu teil. Wir wurden zuerst von Sensei  Goukon trainiert. Ein junger Mann übersetzte uns sehr zügig und präzise jeden einzelnen Satz des Großmeisters, was mich sehr beeindruckte.

Wir begannen mit Kihon. Oi Zuki Jodan und Chudan, Age-Uke, Soto-Uke, Uchi-Uke…vorwärts….rückwärts…mit und ohne Gyaku Zuki. Ikou Goukon legte dabei großen Wert auf die Stabilität der Beine und auf die richtige Hüftbewegung. Immer wieder korrigierte er die Bein und Armtechniken und zeigte uns anhand von Negativbeispielen wie es besser nicht auszusehen hat. Im Anschluss daran führte er uns dann nochmal den korrekten Ablauf vor. Er zeigte uns ein paar Übungen für zu Hause. „Die könnt ihr dann auch im Wohnzimmer vor dem Fernseher üben“, sagte Sensei  Goukon schmunzelnd.


Die erste Stunde verging wie im Flug und uns blieben noch 20 Minuten für zwei Durchgänge Gohon –Kumite mit dem Partner und ein kleines Katatraining mit der Heian sandan, Heian yondan und der Heian godan.

Nach einer einstündigen Pause und einer kleinen Stärkung mit Käsebrötchen und Bretzel ging es weiter in die zweite Runde, jetzt mit Sensei  Takahashi.

Auch hier fingen wir mit Kihon an. Der Großmeister lief durch die Halle und korrigierte immer wieder unsere Stellungen und zeigte uns anschließend  die richtige Ausführung. Den Schwerpunkt legte auch er auf die stabile und tiefe Beinstellung. Wir übten mit ihm sehr intensiv den Kiba Dachi, seitwärts übersetzen mit Yoko Geri, Yoko Geri Kekomi und dem Mawashi Geri. „Habt ihr etwa alle Elefantenfüße?, fragte der Sensei  in die Runde. Eigentlich solltet ihr Euch eher  wie eine Gazelle bewegen“, sagte er lächelnd. Zum Schluss übten wir noch  Sanbon Kumite mit verschiedenen Angriff- und Abwehrtechniken.


Nach einer sehr erfrischenden, eiskalten Dusche  fuhr ich gemeinsam mit Andrea  ziemlich ausgepowert, aber zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Der Ausflug nach Wertheim hat sich auf jeden Fall gelohnt und hat viel Spaß gemacht.


OSS Elke

 




Am 31.8.-1.9.2013 fand in Wertheim ein kleiner Sommerlehrgang mit Sensei Anki Takahashi (8.DAN JKA Japan) und Sensei Ikou Gounkon (7.DAN JKA Japan) statt.

Mit 11 Personen aus unserem Dojo waren wir bei diesem Lehrgang vertreten. Mit dabei waren: Elke, Janik, Karin, Andrea, Peter, Conny, Sandra, Jens, Dirk, Alexandra, Marcus und Silas Engel.  

Anki Takahashi, ist lehrendes Mitglied der Karate-Zentrale der JKA in Tôkyô und Mitglied im Gremium der Großmeister, dem Shihan-kai der JKA. Damit gehört er zum Kreis der wichtigsten Meister, die in der Nachfolge des japanischen Shôtôkan-Stils stehen. Er war früher schon als der exzellente Beintechniker bekannt, als der er bis heute gilt. Wer’s gesehen hat, kann es bestätigen: Anki-sensei’s Tritte sind von bestechender Präzision. Trotz seiner hohen Begabung ging er aber dennoch nicht den Weg der Wettkämpfer. Er schlug auch keine professionelle Karatelaufbahn ein, sondern vertiefte seine buddhistisch-theologischen Studien. Nach Abschluß der Universität trat er in das weltberühmte Eiheiji-Kloster ein, um sich einer Zenschulung zu unterziehen. Zielstrebig betrieb er seine Ausbildung zum buddhistischen Priester, um das Priesteramt im einem Familientempel im Nordosten Japans anzutreten. Dennoch verlor Anki-sensei nie „sein“ Karate aus den Augen. Anki Takahashi ist heute Träger des 8. Dan der JKA

Sensei Takahashi vergleicht einen Karatekämpfer immer wieder mit einem Puma. Die Techniken, sagt er, sollen schnell und präzise, aber gleichzeitig geschmeidig sein. Und daß seine eigenen Techniken so sind, wie sie sein sollen, kann Anki-sensei unter Beweis stellen: Die Geschmeidigkeit, die der heute 73-jährige Meister an den Tag legt, versetzt jeden immer wieder in äußerstes Erstaunen. In Unterricht und Training leitet Großmeister Takahashi zu hoher Konzentration auf die technischen Aspekte des Karate an. Und doch sorgt er mit witzigen Bemerkungen und Gesten nach kräftezehrenden Übungen bis zur Belastungsgrenze immer wieder für die nötige Auflockerung – das motiviert!
Takahashi ist kein Meister, der in unnahbaren Höhen schwebt. Während seiner Lehrgänge zeigt sich, daß ihm jeder Teilnehmer wichtig ist. Er beobachtete offensichtlich jeden Einzelnen ganz genau, geht immer wieder auf diesen oder jenen Teilnehmer zu und korrigiert geduldig Stellung und Technik. Sicher ist diese fast schon individuelle Betreuung für Takahashi harte Arbeit, aber Anki- sensei sagt, es sei ihm ein persönliches Anliegen, jeden einzelnen auf dem Karateweg zu fördern, wenn er nur Interesse zeigt. Jeder soll seiner Meinung nach die Gelegenheit haben, mit klaren Vorstellungen über seine eigenen Stärken und Schwächen bis zum nächsten Lehrgang an sich zu arbeiten.


Den zweiten Teil des Lehrgangs übernahm Sensei Goukon 7.DAN der JKA- Japan und auch Mitglied im  Shihankai der JKA. Leider ist mir über ihn nicht so viel bekannt. Eins ist allerdings gewiss. Er unterrichtet mit der gleichen Präzision und Motivation wie Takahashi Sensei. Sein Training war genauso kräftezehrend, zeigte er doch immer wieder mit viel Leichtigkeit dass man geradlinig im Karate sein soll. Für ihn war v.a. der Brennpunkt, die Kime Phase am Ende jeder Technik wichtig. 

Vielen Dank für dieses intensive, hoch motivierte Training.

Und natürlich auch vielen Dank an Schlatt und sein Team, die trotz Hallenproblematik einen unvergesslichen Lehrgang uns bereitet haben.
OSS
Alexandra





Vom 23.-25.8.2013 fand unser diesjähriges Karate Wochenende an der Krombach Talsperre satt. Bei schönsten Wetter reisten Freitag Nachmittag die ersten Karatekas an der Krombach Talsperre in Mademühlen / Driedorf an.

unser Campingplatz

Die Zelte wurden aufgebaut, die ersten Touren im "kalten" Wasser wurden absolviert...oder einfach nur die Sonne genossen...


und dann ging es los zum Training....

Seiza...Mokuso

Freitag Abend leitete Marcus die erste Trainingseinheit am Strand


Auf unebenen Untergrund trainieren erforderte schon ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit. Auch dass es einmal bergauf und bergab ging, war für einen stabilen Stand etwas schwieriger. Doch alle meisterten dies mit Bravour....wie man sieht :-)   

Kata Training am Strand

Nach dem Training wurde sich im kühlen Nass (Wassertemperatur 18°C) erfrischt....bei tollem Panorama.  

Abkühlung nach dem Training

Es wurde auch "gepengt"

hier war volle Konzentration gefragt....was so ein Luftballon alles aushält ?!

Der Abend klang dann mit gemütlichem Beisammensein, spielen und Grillen aus.....


Bernd versorgte uns am nächsten Morgen mit Frühstück, frischen Brötchen, Kaffee, Eiern und Speck.....

Frühstück

Nach dem Frühstück folgte eine weitere Trainingseinheit....Schwerpunkt lag auf dem Zanshin....nicht nur ein Blick ging auf den Strandboden....hatten die Enten nachts dort doch volle Arbeit verrichtet :-)


tolles Dojo....


dann tobte sich die Jugend auf dem Wasser aus. Mit Kanus und Kajaks ging es los auf der Krombch Talsperre ...


In der Zwischenzeit wurden im großen Bibacktopf Nudeln gekocht.....und das dauert....:-) Hier zählt wohl das Sprichwort: In der Ruhe liegt die Kraft


aber es hat funktioniert.......die hungrigen Münder konnten gesättigt werden....


Auch der Schinken musste bearbeitet werden.... 


Da uns der Regen einen Strich durch die nächste Trainingseinheit gemacht hat, ging es zum gemütlichen Teil über ...


.....Essen, feiern. Anlass war die vor ein paar Wochen bestandene DAN Prüfung von Alexandra und Marcus Engel. Marcus Haak hat ebenfalls mit uns zusammen den 4.DAN bestanden. Dies wurde gebührend gefeiert :-)

"alte" Weggefährten...

Die Jugend und der Nachwuchs....stürzte sich auf das Popcorn...

Silas und die "Mädels"

Die Haslnuss gab's später leider nur noch in Eisform, aber auch sehr lecker :-)


Zum Abschluss einen tollen Tages verzogen sich die Wolken und wir hatten noch einmal einen atemberaubenden Sonnenuntergang....


Hinode bedeutet ja so viel wie  "die Kraft  der aufgehenden Sonne" ob wir nun die aufgehende oder untergehende Sonne nutzen....und bei tollem Ambiente trainieren, es war ein super Wochenende mit toller Gemeinschaft

OSS

Alex





Vom 29.7.-2.8.2013 fand das diesjährige 1 wöchige Gasshuku (weltgrößte Karate Treffen) in Wald Michelbach im Odenwald statt.
In dieser Woche trafen sich fast 1.000 Karate-Begeisterte, um bei internationalen Top-Trainern dreimal täglich trainieren zu können. Zum festen Trainerstab gehören neben dem DJKB Chief-Instructor Hideo Ochi (8. Dan) und den übrigen DJKB-Instructoren auch hochkarätige Dan-Träger insbesondere aus Japan und dem Rest der Welt. Das Training wird dabei jeden Tag in bis zu neun verschiedene Gruppen eingeteilt. So kommt jeder Graduierung ein dem Leistungsniveau angepasstes Training zu Gute….und kann 3mal täglich trainieren.

Dieses Jahr waren als Trainier vertreten:
-          Hideo Ochi (DJKB – Chiefinstruktor)
-          Hideo Yamamoto (JKA Instruktor aus Japan)
-          Koichi Sugimur (JKA Instruktor aus der Schweiz)
-          Takeshi Naito (JKA Instruktor aus Italien)
-          Ryosuke Shimizu (JKA Instruktor aus Tokio)
-          Dieter Steinegg (ehemaliger deutscher Nationalkämpfer aus Neuseeland)
-          Julian Chees (Instruktor Deutschland)
-          Toribio Osterkamp (DJKB Instruktor)
-          Thomas Schulze (Nationalcoach)
-          Risto Kiiskilä (DJKB Instruktor) 
 
Aus unserem Dojo waren mit dabei Alexandra, Marcus und Silas, Conny und Klaus, Sandra, Anna- Lena, Yamuna , Ilias, Manfred, Petra, Andrea mit ihrem Mann Georg und Hund Chilok.

die Zelte werden bezogen.....

Samstags konnten wir bei ca. 38 Grad Celsius unsere Zeltstadt aufbauen. Auf dem schön gelegenen Campingplatz, im Schatten der Bäume, sollte es uns eine Woche lang richtig gut gehen. Die Halle 1 war für uns zu Fuß erreichbar. Da die Mädels mit Rädern ausgestattet waren, konnten auch sie den Weg zu der etwas abgelegenen Halle 2 gut erreichen (mit zusätzlicher Trainingseinheit, denn die Berge durften auch per Rad nicht unterschätzt werden). Leider spielte das Wetter in den ersten Tagen nicht so mit, so dass wir essenstechnisch häufig spontan umdisponieren mussten. 

der Regen konnte uns nichts an haben :-) essenstechnisch haben wir einfach spontan umdisponiert

Jedes Training war für sich etwas Besonderes…..

Training der Braungurte

Am Dienstag konnten wir alle gemeinsam den Geburtstag von Conny feiern.

HAPPY BIRTHDAY Conny

Mittwoch Nachmittag ist in der Regel trainingsfrei....Wir nutzten die Gelegenheit um auf die nahegelegene Rodelbahn zu fahren. Auch dass brachte den nötigen Adrenalin Kick und jede Menge Spaß. So jagte einer nach dem anderen die 1000m lange Rodelbahn hinunter………..

auf der Sommerrodelbahn.....

Dieser Gasshuku wurde nach hessischer Art angeboten. Es gab typische hessische Spezialitäten wie Handkäs mit Musik und Äppelwoi und jeden Abend wurde im Festzelt ein Unterhaltungsprogramm geboten. Das Dojo Dieburg und Wald Michelbach haben diesen Gasshuku gestemmt und ihr Bestes gegeben. Wir schauen auf eine tolle Trainingswoche zurück. 

am Zeltplatz.....

Unser Dank gilt den Instruktoren, die wieder neue Impulse vermittelt haben und „altes“ aufgefrischt haben, den Ausrichtern und vor allem unserem Dojo.

Ein besonderer Dank an Sandra, Conny und Klaus, Andrea und Georg und Yamuna, Anna- Lena u die sich Hand in Hand um unseren Silas gekümmert haben, so dass wir alle Trainingseinheiten gemeinsam machen konnten und am Ende erfolgreich unsere Prüfung zum 4.DAN gemeistert haben. Dies wäre ohne Euch nicht so möglich gewesen.

Empfang nach der 4.DAN Prüfung von unserem Dojo

Vielen DANK


Wir hatten eine Woche lang eine tolle Dojo Gemeinschaft mit viel Spaß und Freude, die den Gasshuku „erlebt“ hat und tatsächlich Gasshuku betrieben hat. Denn Gasshuku bedeutet so viel wie:

„Frage einen Japaner, der die Budokunst betreibt nach gasshuku, und er wird die sagen: „Harte Zeit, erst schön, wenn überstanden.“ Das Wort gasshuku besteht aus dem Verb gassuru, was soviel bedeutet wie „zusammenkommen“, und mit dem Substantiv mit der Bedeutung von „Unterkunft“. Das wichtigste sollte also nicht nur sein, zusammen zu trainieren, sondern im gemeinsamen Streben in der Kunst zusammenzukommen und zusammen zu übernachten, essen, ….die Anhäufung von Trainingseinheiten allein wird dem Sinn dieses Begriffs also nicht gerecht.""

Urkunden Verleihung abends in der Halle

Am Ende der trainingsreichen Woche konnten  Alexandra und Marcus Engel, Cheftrainer und Dojoleiter des Hinode Karate Dojo TV 1891 Stierstadt noch unter den strengen Augen von Sensei Hideo Ochi, 8. Dan die Prüfung zum 4. Dan (Yondan) ablegen. Aber vorher galt es natürlich, eine ganze Woche lang das Training der meistens japanischen Großmeister zu absolvieren. In diesem Jahr gab es in der Gruppe ab 2. Dan aufwärts nämlich die Regelung, dass diese Gruppe  nur bei den japanischen Großmeistern Unterricht hatte. Die deutschen Trainer leiteten am frühen Morgen das Kata Training und die beiden anderen Trainingseinheiten wurden jeweils von den JKA-Instruktoren geleitet. Es war jedes Mal ein strenges und forderndes Training. Es war wirklich schwer, den Großmeister zufrieden zu stellen. In der Gruppe zum 4. DAN gab es 17 Prüflinge. Bei der Gruppe der 1. Dan Grade waren es ca. 70. Insgesamt wurden an diesem Tag ca. 130 Prüfungen vom 1. bis zum 6. Dan Grad abgehalten. Sensei Ochi hatte um 9.00 Uhr morgens mit den Prüfungen begonnen. Die Gruppe des 4.DAN kam gegen 14.30 Uhr dran. Es wurde Kihon, Kata und Kumite abgefragt

bei der Urkunden Verleihung zum 4.DAN

Besonders gefreut hat uns, dass unsere Karatekas nach der Prüfung vor der Prüfungshalle auf uns gewartet haben um uns in Empfang zu nehmen. Vielen Dank auch an  Manfred und Peter die nach unserer Prüfung extra nach Wald Michelbach gekommen sind, um mit uns zu feiern, obwohl sie dieses Jahr leider nicht am Gasshuku teilnehmen konnten. 

Unterschriften Sammlung der Senseis....Sensei Julian Chees macht den Anfang

Den krönenden Abschluss bildete die Abschlussparty mit Live Musik. Mit unseren Mädels ging es dann erst mal auf Unterschriften Jagd bei den Senseis.....zum Ende hin konnten wir stolz mitteilen...alle Unterschriften sind auf dem T-Shirt gelandet (naja fast....aber dass bleibt unser Geheimnis)

Sensei Risto Kiiskilä gibt noch weitere Aufgaben auf, die es zu lösen gibt.

Bis in die tiefen Abendstunden wurde der Ende des Gasshukus und die bestandenen DAN Prüfungen ....und das "Durchhalten" gefeiert :-)

Abschlussparty

OSS
Alex, Marcus und Silas




nach der Prüfung zum 4.DAN



Wenn sich mehrere hundert Menschen unterschiedlichsten Alters trotz Ferien oder Urlaub morgens schon gegen 6.45 h bzw. 7.45 h zum Training in einer Sporthalle zusammenfinden, dann muss es sich um so etwas Besonderes wie das Gasshuku handeln – der Karate-Event mit Großmeistern aus Japan, Italien, der Schweiz, Neuseeland und Deutschland.
Die vielen Karateka sind in diesem Jahr nach Wald-Michelbach in den Odenwald gekommen und haben 5 Tage bei teilweise bis zu 38° C Hitze bis zu 3 mal täglich trainiert, um miteinander von den Meistern zu lernen und neue Impulse für den eigenen Karatedo zu bekommen.


So zeigte z.B. Sensei Dieter Steinegg aus Neuseeland bei den Braungurten, was das Spüren in die Berührungsstelle von Zeigefinger und Daumen bei der Meditation mit Karate zu tun hat: Die Wahrnehmung von sich selbst hängt mit der Wahrnehmung des anderen zusammen. Er forderte uns deshalb nach dem Spüren in unsere Finger auf, in verschiedenen Kumite-Übungen Nähe und Distanz zum Partner bzw. zur Partnerin zu erspüren, um dies für Abwehr oder Angriff zu nutzen.
Ein weiterer Aspekt der Verbindung von Meditation und Karate war der Wechsel von Entspannung und Anspannung. Dieser Aspekt begegnete uns auch bei den japanischen Meistern, besonders bei Sensei Yamamoto und Sensei Naito. Sie kritisierten unsere deutsche Angewohnheit, Bewegungen und Krafteinsatz zu sehr aus angespannten Schulter heraus zu machen anstatt locker aus der Hüfte.
Auch Sensei Thomas Schulze legte bei der Kata Sochin besonderen Wert auf die Lockerheit und Absenkung der Schultern sowie des Körperschwerpunkts.


Dies sind ein paar Beispiele von dem, was ich persönlich mir aus dem Gasshuku mit nach Hause genommen habe. Schön ist für mich bei solchen Events immer wieder die Erfahrung, einmal auf andere Art etwas schon Vertrautem zu begegnen. Denn all dies sind ja keine völlig neuen Erkenntnisse, sondern Dinge, die uns unsere Senseis Alex und Marcus immer schon und unermüdlich vermitteln. Deshalb war am letzten Tag des Gasshuku für unser Dojo die Feier der bestandenen Prüfung unserer Senseis zum 4. Dan der krönende Abschluss einer sehr schönen Woche im Odenwald.

Oss, Andrea




Am Samstag, den 29.6.2013 fand in Heusenstamm anlässlich des 40 jährigen Bestehens der Abteilung ein Jubiläums Lehrgang mit Sensei Julian Chees statt.

Sensei Chees legte in der ersten Einheit viel Wert auf Detailarbeit, korrekter Hüfteinsatz, Abstand, Timing wurden in der Gymnastik, im Kihon und anschließend im Partnertraining geübt. Er betonte immer wieder dass man eine Verbindung zu den Techniken herstellen sollte....dass man die Technik ist, lebt und spürt..... und nicht dass es einen Karateka und eine Technik gibt....Karateka und Technik sollen vom Gefühl und Gespür her EINS sein. ...Leichter gesagt als getan....und das macht den Karate-DO aus.


In der zweiten Einheit bestand der Schwerpunkt im Ablauf der Gojushiho Sho in all ihren Details und Feinheiten, incl. Bunkai. Natürlich durfte auch hier der korrekte starke Hüfteinsatz, saubere tiefe Stellungen, Gefühl, Spirit, Kraft und Dynamik nicht fehlen.

Obwohl Sensei Chees deutlich überzogen hat um die Ansprache des Bürgermeisters und 1.Vorsitzenden wieder nach zu holen, ging der Lehrgang leider viel zu schnell vorüber. Ich persönlich genieße es immer wieder bei meinem "alten" Sensei zu trainieren. Und von daher sage ich natürlich auch als Schüler nur OSS wenn er sagt Sensei Alex , mach noch eine Einheit mit in der Unterstufe , damit die Schüler besser gucken können.....OSS

Danke für diesen tollen Lehrgang

OSS Alex


Was Suppe mit Karate zu tun hat – Ein Bericht über den Lehrgang mit Julian Chees

„Darf ich als 5. Kyu auch nachher bei der Oberstufe mitmachen?“
Der eben eingetretene Schwarzgurt mit den kurzen, dunklen Haaren und dem kleinen Bärtchen sah das Mädchen an und überlegte.
„Lass mich mal deinen Gürtel sehen. An sich kannst du ja mitmachen, aber sieh mal – das eine Gürtelende ist viel länger als das andere. Das sollte aber immer gleichlang sein.  Am besten nimmst du also die Schere von deiner Oma und schneidest den einen zurecht und schon passt alles.“
Das waren die ersten Worte, mit denen wir Julian Chees kennengelernt haben.
Schon hier war uns beiden klar: Dieser Lehrgang wird super!

Dann ging es auch schon los.
Nach dem Angrüßen hieß es direkt: Umdrehen zum Partner. Aber von Kumite war keine Spur. Unsere erste Übung lautete einfach „Laufen“.
Auf den Partner zu und von ihm weg. Und wieder andersrum. Und hüpfend. Und seitlich. Und mit festhalten. Und, und, und…
Dass schlichtes laufen gar nicht so einfach ist, stellten wir beide in dem Moment fest, als wir uns gegenseitig auf die Füße traten. Nach mehreren „Au‘s“ und „Aah’s“ beendete Julian schließlich die Übung. Während wir uns um ihn sammelten, offenbarte er uns das Thema des heutigen Lehrganges.

Es ging um „Connection“ – Verbindung.


„Es ist doch so: Wenn ich eine Suppe ohne Verbindung zu ihr esse, dann schmeckt sie doch gar nicht richtig. Wenn ich mich aber voll und ganz auf die Suppe einlasse, sie bewusst esse und genieße, dann schmeckt sie köstlich. Und genauso ist das im Karate. Wir müssen eine Verbindung herstellen, erst zu uns selber, dann zu unserem Partner. Dann wird es perfekt. Dann werden aus ‚ich‘ und ‚du‘ ein Wort, dann entsteht ‚wir‘.“ Soweit die Theorie. 


Natürlich schritten wir gleich zur Praxis über, diesmal jedoch nicht mehr mit Aufwärmübungen sondern mit Sanbon Kumite. Ein tatsächliches ‚wir‘ herzustellen, das ist uns wohl trotz aller Bemühungen nicht gelungen. Manch ein Partner war zu schnell, ein anderer zu langsam, ein anderer war zu weit weg, und sicherlich hatten die anderen im Stillen genau dieselben Probleme mit uns. Eine perfekte Harmonie herzustellen, eine wirkliche Verbindung zu schaffen, das scheint wirklich etwas, wofür man länger als nur eine Trainingseinheit braucht. Und wie Julian es ganz richtig sagte: Man muss erst eine Verbindung zu sich selbst herstellen, bevor man diese dann mit einem Partner herstellen kann. 

Dies zu üben war Inhalt der zweiten Einheit.
Hier nahmen wir alle Heian Katas bis zur Heian Yondan genauestens unter die Lupe.
Das wir hierbei mitkamen war allerdings nur dem Mittwochs-Katatraining von Marcus zu verdanken. Julian ging die Katas mit flottem Tempo durch, fand jedoch immer noch genügend Zeit uns zu korrigieren, Fehler aufzuzeigen und Fragen zu klären.
Die Synchronität von Technik, Atmung und Beinen stand hierbei im Mittelpunkt. Wieder ging es um die perfekte Harmonie.


„Es sind die Kleinigkeiten. Es ist so ähnlich wie einen Blumenstrauß behutsam zusammenzustecken. Man braucht das Feingefühl, das ist die Kunst, aber trotzdem muss jede Technik auch stark sein. Das ist die Connection zu euch selbst“, erklärte uns Julian.

 Das Training machte wahnsinnig Spaß und wir beide hätten gerne die Uhr angehalten, um noch länger mit ihm zusammen an den Katas zu feilen.
Doch leider, wie das so ist, geht alles irgendwann zu Ende.

Das Glücksgefühl über das super Training überschattete die Frustration, dass natürlich noch nicht alles so klappte wie gewünscht, und ließ uns fröhlich und gut gelaunt aus der Halle laufen.

Aber halt, eine Sache wollte Mama natürlich sofort umsetzen:
„So, du hast Julian ja gehört, Nadine. Wir sollen unsere Gis mit der Hand waschen um eine bessere Verbindung zu ihnen zu bekommen. Das könnten wir gleich zuhause einführen.“

Tja, falls mein Gi also demnächst in einem nie dagewesenen weiß strahlen sollte – ihr wisst, was ich am Wochenende getrieben habe. 

OSS
Nadine und Elke



Hinode Dojo Sommerlehrgang am 22.06. 2013 in Stierstadt
mit Sensei Alexandra und Marcus Engel  

Am Samstag fand der traditionelle Sommerlehrgang statt, welcher auch wieder eine sehr rege Beteiligung erfuhr. Die  Karatekas fanden sich zusammen, um nicht nur fleißig zu trainieren, evtl. auch eine Kyu Prüfung abzulegen, sondern auch nach diesen Strapazen entspannt mit guter Laune bei schönem Sommerwetter in familiärer Athmosphäre mit Grillwürstchen und Salaten zusammen zu feiern.

Zunächst aber standen zwei schweißtreibende Trainingseinheiten an. Im ersten Teil wurde Kihon mit Sensei Marcus Engel (3.DAN)  trainiert. Besondere Aufmerksamkeit galt hier der Fuß-und Beinarbeit, um einen möglichst stabilen Stand zu erzielen. Gleichzeitig aber soll der Oberkörper locker und entspannt bleiben, um dann mit dem Hüfteinsatz einen schellen Zuki ins „Ziel“ zu bringen. Die schnellen Vor- und Rückwärtsbewegungen durch richtige Gewichtsverlagerung  mit Zuki/Gyaku-Zuki Techniken waren ein weiterer Schwerpunkt.Da wir alle zusammen trainierten, waren diese Übungen für die unteren Gürtelfarben durchaus sehr anspruchsvoll, aber auch für die Oberstufe gab es hier nichts zum Ausruhen. Denn höhere Graduierung bedeutet auch höhere Perfektion in der Ausführung. In der Lage zu sein, Fehler zu erkennen und selbständig zu korrigieren wird hier vorausgesetzt. Alle diese Aufgaben wurden sehr engagiert mit viel Kampfgeist und Kiais absolviert.

In der zweiten Einheit, geleitet durch Sensei Alexandra Engel (3.DAN) , wurde weiterhin das Kihon trainiert. Allerdings lagen hier die Schwerpunkte bei den Fußtechniken. Nun, einen Yoko-Geri Keage „herauszuschnappen“ ist noch machbar, aber den Yoko-Geri-Kekomi, gestreckt, Hüfte eingedreht und deutliche Fußaußenkante, auf Hüfthöhe gehalten mit Partner, schnell waren die Grenzen erreicht. Da war man dann für die stützende Hand des Partners sehr dankbar. Man fragte sich im Stillen „warum kann ich das nicht auch wie die Alex, den Kekomi exakt auf Kopfhöhe hinzustellen und ganz entspannt zu erklären, wie das geht“. Viel Training zum Aufbau der notwendigen Muskulatur, auch mal außerhalb des regulären Trainings, zu Hause einige Minuten Yoko-Geris, Mawashi-und Ushiro-Geris üben, bringen einen dann wieder einen Schritt weiter, wie Alexandra und Marcus immer wieder betonen.

Am Ende dieser Einheit haben wir uns erstmal auf die verdiente Mittagspause gefreut. Zumindest für einige jedoch fing der Stress nun aber erst richtig an. Die Prüfungen standen auf dem Plan.Alexandra und Marcus Engel erklären uns, dass keine Gürtel „verschenkt“ werden und somit war uns allen klar, dass wir mit Kampfgeist, Kimme und Kiais unsere Senseis zu überzeugen hatten und wir ihnen zeigen, dass wir den neuen Gürtel mit aller Kraft erkämpfen wollten. Am Ende haben es alle geschafft. Es gab individuelles Lob und wichtige Ratschläge für den weiteren „Karate Do“.

Ihre erfolgreiche Kyu Prüfung haben absolviert: zum 8.Kyu: Nadine und Elke Haas,zum 7.Kyu: Janik Steier, zum 6.Kyu: Yamuna Henke, Lotta Gutwein, Anna-Lena Blumenstein und Jan Niklas Pomp , zum 4.Kyu: Ilias Kamouzis, zum 3.Kyu: Bernd Dammann und Karn Steier, zum zum 1.Kyu: Dirk Friedrich. Dirk Friedrich hat nunmehr die letzte Hürde vorm DAN (Meistergrad) geschafft und trainiert vom Anfängerkurs an bei Sensei Alexandra und Marcus Engel im Hinode Karate Dojo.

Zum Abschluss wurden dann noch mit Sensei Marcus Engel die Suri-Ashi Techniken geübt. Sowohl Okuri-Ashi, vorderer Fuß bewegt sich zuerst, als auch Yori-Ashi, hinterer Fuß zuerst, kombiniert mit Fausttechniken wie Gyaki-Zuki oder Kizami-Zuki. Zusammen mit dem Partner bedeutete es nochmal die müden Beine zu bewegen, die Bauchmuskeln anspannen und die letzten Zukis locker und schnell nach vorne zu bringen.

Endlich war es geschafft und Entspannung war angesagt. Der Tag klang mit Grillwürstchen, Bier und Limo bei guter Laune und mit lustigen Anekdoten aus dem Karateuniversum aus.

OSS Bernd



Am 22.6.2013 fand in der alt ehrwürdigen Vereinsturnhalle des TV Stierstadt unser diesjähriger Sommer Lehrgang statt unter der Leitung von Sensei Alexandra und Sensei Marcus Engel 3.DAN.

Nach 3 anspruchsvollen Trainingseinheiten stellten sich einige Karatekas der Prüfung zum nächst höheren KYU Grad.


Wir gratulieren zur besandenen Prüfung:

zum 8.Kyu: Nadine und Elke Haas

zum 7.Kyu: Janik Steier

zum 6.Kyu: Yamuna Henke,  Anna-Lena Blumenstein und Jan- Niklas Pomp

zum 4.Kyu: Ilias Kamouzis

zum 3.Kyu: Bernd Dammann und Karn Steier

zum 1.Kyu: Dirk Friedrich

Oss Alex und Marcus




Mein Weg zum ersten Wettkampf.....

In meiner Prüfung zum 5. Kyu im Februar 2012 erhielt ich von der Prüferin eine Ermahnung wegen eines Gyaku-Zuki Chodan, in der Prüfung sei nur Chudan erlaubt. In einem Wettkampf könnte ich auch Chodan kontern, aber ich würde ja sicher nicht mehr bei einem Wettkampf mitmachen. Obwohl ich die Bemerkung einigermaßen unverschämt fand, dachte ich im Prinzip das Gleiche: bei einem Wettkampf würde ich nicht mehr mitmachen, das ist doch mehr etwas für jüngere und ehrgeizigere Karatekas.

Wie ich jetzt feststellen durfte, hatte ich falsch gedacht, vor allem, wenn man im Hinode Karate Dojo Oberursel trainiert.

Die Worte unserer Trainerin Alex im Ohr, dass jeder zumindest einmal an einem Wettkampf teilgenommen haben sollte, weil es das eigene Training und den eigenen Weg des Karate-Do verändert und dass derjenige, der sich einem Wettkampf stellt, schon gewonnen hat, begann ich, mich mit der Möglichkeit einer Wettkampfteilnahme zu beschäftigen.

Gut ein Jahr später war es dann soweit: der Shihan Ochi Cup 2013 in Bad König sollte mein erster Wettkampf sein. Ich startete in der Kategorie ü35 im Kata und Kumite Einzel.


Besonders das Kumite war sehr aufregend, weil ich hier unbedingt punkten wollte.

Nachdem ich den 1. Kampf verpatzte, weil ich zweimal mit der falschen Technik angegriffen hatte, war mein Ehrgeiz so angestachelt, dass ich den Kampf um Platz 3 unbedingt gewinnen wollte. Was dann auch funktioniert hat. 


Das Ganze hat so viel Spaß und mich um einige, auch persönliche, Erfahrungen reicher gemacht, dass ich nur sage: Der nächste Wettkampf kann kommen.

Ich hätte früher nie gedacht, dass ich einmal so denken würde.

An dieser Stelle meinen Dank an die Trainer Alex und Marcus und an unsere tolle Dojo-Gemeinschaft, denn ohne diese Unterstützung wäre ich niemals so weit gekommen.

Oss
Karin 



Hallo an alle die gestern beim Shihan Ochi Cup teilgenommen haben oder als Gast dabei waren.
Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei Euch bedanken für eure Teilnahme und Unterstützung,
und hoffe das wir uns nächstes Jahr in Bad König wiedersehen.

Glückwunsch zum Wanderpokal
Bis dahin eine schöne Zeit.

Oss 
Mit freundlichen Grüßen

Ayhan Ismail





Am 25.5.2013 fand der 7.Shihan Ochi Cup in Bad König im Odenwald statt. Dieser Wettkampf ist für unser Dojo schon zum festen Bestandteil geworden. Hier können sich auch die „Unterstufen“ Karatekas einem Wettkampf stellen und Erfahrungen sammeln, die sich dann wiederum aufs normale Training positiv übertragen. Meine persönliche Meinung ist, dass sich jeder einmal einem Wettkampf stellen sollte. Es sind andere Erfahrungen als im normalen Training

16 Karatekas aus unserem Dojo stellten sich an diesem Samstag diesem Wettkampf- von Weißgurt bis Schwarzgurt war alles vertreten. Mit am Start waren: Anna-Lena, Lotta, Yamuna, Elke, Nadine, Janik, Karin, Jens, Benno, Peter, Petra, Conny, Sandra, Michael, Marcus und Alexandra. Die Kategorien waren unterteilt in Kata, Kumite, Kata Team und Kumite Team .

Folgende Platzierungen wurden erreicht:  

15- 17 Jahre 9.-.7.Kyu Mädchen Kata einzel: 1.Platz: Anna- Lena Blumenstein
                                                                              2.Platz: Yamuna Henke
                                                                            

Die Mädels haben das Finale unter sich entschieden, keine leichte Aufgabe, wenn man sich so gut kennt :-)  

                                                               Kumite: 1.Platz: Yamuna Henke
                                                                              2.Platz: Anna- Lena Blumenstein
                                                                            

Kata Team der Mädels 

Ab 18 Jahre 9.-7.Kyu Frauen  Kata einzel: 1.Platz Nadine Haas
                                                    Kumite:         2.Platz Nadine Haas
Im Finale beim Kumite musste sich Nadine leider gegen Babett Greiling vom 1.Badener Karate Dojo geschlagen geben, die mit einem Wazari mehr gewann.


Ab 18 Jahre 9.-7.Kyu  Männer Kata einzel:1.Platz Janik Steier
                                                     Kumite:        1.Platz Janik Steier
  

Yannik erkämpfte sich souverän gegen Andreas Finger vom Shotokan Bad König den Pokal, obwohl er als Gelbgurt niedriger graduiert ist als Andreas. Mit Souveränität punktete er v.a. mit seinen Angriffen.


                       
Ab 18 Jahre 3.Kyu-DAN Männer: Kata einzel: 4.Platz Jens Friedrich
                                                             Kumite:       1.Platz Benno Haydel
                                                                                  3.Platz Peter Kilb
                                                                                  4.Platz Jens Friedrich

Im Kata Shihai konnte sich leider nur Jens bis ins Poolfinale durchsetzen und musste sich dann leider geschlagen geben und erreichte den 4.Platz in einem sehr stark besetzten Pool der ü 18 jährigen.

Im Kumite sah dass gleich ganz anders aus. Da kämpften sich alle drei Jungens bis ins Finale rein. Super- klasse Leistung. Hier zählte auf jeden Fall auch der Team Geist 


   Kumite Team: 2.Platz Hinode KD: Jens Friedrich, Benno Haydel, Peter Kilb   

Hier musste sich unser Team leider gegen das Team vom Budo Gym Hainburg unter der Leitung von Michael Szumlewski geschlagen geben.


Ab 35 Jahre 9.-7.Kyu Frauen Kata Einzel:  1.Platz Elke Haas
                                                   Kumite:         1.Platz Elke Haas

Gegen Babett Greiling vom 1.Badener Karate Dojo punktete Elke gleich zweimal und gewann souverän sowohl in Kata als auch in Kumite den Pokal im finale.


Ab 35 Jahre 6.-4.Kyu Frauen Kata Einzel: 3.Platz Karin Steier
                                                   Kumite:        3.Platz Karin Steier

Karin erkämpfte sich souverän sowohl in Kata als auch im Kumite den 3.Platz. Sie punktete im letzten Kampf deutlich gegen Annett Bader ( Shotokan Giessen). Um den Pokal kämpften S. Meier und C.Weiß. Cornelia Weiß gewann vom Shotokan Höchst 


Ab 35 Jahre 3.Kyu- DAN Frauen Kata Einzel: 2.Platz Petra Fritzel
                                                                                   3.Platz Sandra Schubinski
                                                                                   4.Platz Conny Kegler
 

Im Kata Finale mussten sich unsere Mädels geschlagen geben. Der Pokal (1.Platz) ging an Elke Streich vom 1.Badener Karate Dojo, die mit Gojushihosho punktete.

Im Kumite machten die drei Frauen das Finale unter sich aus, was nicht so einfach ist, da man sich ja schon seit Jahren aus dem Dojo kennt und zusammen trainiert. Im ersten Kampf unterlag Petra Fritzel deutlich Conny Keger. Im direkten Finalkampf danach: Conny Kegler gegen Sandra Schbinski punktete Conny auch gleich mit Shodan Zuki und erzielte den ersten Wazari. Die zweite Technik traf relativ schnell danach, wobei der Zahnschutz von Sandra flog. Wegen Chui (Verwarnung) bekam  Sandra auch einen Wazari. Conny etwas gehemmt durch den Kontakt an ihrer besten Freundin, konnte somit Sandra das Finale  für sich entscheiden.... und punktete mit einem weiteren Wazari 

Mrs. Kumite

                                                          Kumite:        1.Platz Sandra Schubinski
                                                                                2.Platz Conny Kegler
                                                                                3.Platz Petra Fritzel
 


Ab 35 Jahre 3.Kyu-DAN Männer Kata Einzel: 2.Platz Marcus Engel
                                                            Kumite:       1.Platz Marcus Engel

Der 1.Platz im Kata Shiai ging an Michael Szumlewski vom Budo Gym Hainburg. Im Kumite kämpfte sich Marcus souverän ins finale und konte auch den Endkampf gegen Georg Eggert von Calw für sich entscheiden.


Kata Team:

ü 18 Jahre 3.Platz Hinode 1   (Alexandra Engel, Marcus Engel, Michael Szumlewski)                         ü  35 Jahre Jahre 2.Platz Hinode 1


Kata Team Hinode 2 (Jens Friedrich, Benno Haydel, Peter Kilb) zeigten eine hervorragende Jion- konnten sich aber leider nicht aufs Siegertreppchen hoch kämpfen


Kata Team Hinode 3 (Janik Steier, Elke Haas, Nadine Haas) stellten sich auch dem Pool der 18 jährigen und zeigten eine hervorragende Heian Shodan                  


Fazit: Es war ein erfolgreicher Wettkampftag, viele Platzierungen gingen ins Hinode Karate Dojo. Für uns als Trainer, selber aber auch immer noch Wettkämpfer war es ein toller Tag. Es hat uns sehr gefreut dass viele unserer Karatekas mit soch einer Freude und Begeisterung dabei waren....sich dann auch mal über sich selber geärgert haben, dann aber auch den Ehrgeiz entwickelt haben es besser machen zu wollen oder evtl sogar in der Kategorie der ü 18 Jährigen zu starten und nicht nur ü35 Jahre....Dies sind Erfahrungen die man nur bei einem Wettkamp machen kann.....Es sind teilweise Grenzerfahrungen mit dem eigenen ICH. Für uns ist es selbstverständlich dass wir unsere Atlethen unterstützen wo wir nur können, sei es im Taining, an der Wettkampffläche, vor oder nach dem Tunier. Wir können nur immer wieder betonen es ist manchmal als Trainer anspruchsvoller und schweißtreibender am Wettkampfrand zu sitzen und zu coachen als selber zu starten. Aber auch dies ist eine Aufgabe die wir gerne erfüllen auf dem Weg des Karate- Do.


Dass zum Ende des Wettkampfs der legendäre Wanderpokal  tatsächlich den Odenwald verlassen solte, hätten wahrscheinlich niemand gedacht. Das der Pokal dann aber in unsere Hände kam, dass war eine riesen große Überraschung und große Ehre für uns.(Zwischenstand ind der Mittagspause nach den Kinder Wettkämpfen: da wurden wir noch mal erwähnt da wir keine Kinder am Start hatten) Die Punkte für die ersten 3 Plätze erzielten alle ü 15 Jährigen. Und mit 55 Punkten ging der Pokal mit großem Abstand an uns)  Dies zeigt dass wir auf dem richtigen Weg sind. So etwas geht nur als TEAM....und dazu benötigt man die Unterstützung des gesamten Dojos. Vielen Dank an dieser Stelle an alle die mit dabei gewesen sind und uns und Ihre Teamkollegen unterstützt haben.  

OSS

Alexandra


Unsere bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass man im Karate ganz viele erste Schritte machen muss. Den ersten Schritt, um sich überhaupt zum Karate anzumelden, den ersten Schritt in die erste Karatestunde, den ersten Schritt zur ersten Gürtelprüfung und schließlich den ersten Schritt zum ersten Wettkampf.
Unsere Erfahrung hat auch gezeigt, dass all diese Schritte wahnsinnige Überwindung kosten, dass man bei jedem mit sich selbst und seinem inneren Schweinehund kämpfen muss, dass man aber auch, im Rückblick auf diese Schritte, keinen von ihnen bereut.
Und dies trifft auch in einem ganz besonderen Maße auf unseren gestrigen Wettkampf beim
Shihan-Ochi-Cup zu. 
Dabei startete alles mit einer wilden Parkplatzsuche, viel Gewusel bei den vorangehenden Wettkämpfen für die Kinder und jeder Menge Fähnchengewedel der Wettkampfrichter in Sakko, Krawatte und Barfuß.


Nach der Preisverleihung für die Kleinen dauerte es dann zum Glück nicht mehr lange, bis wir an der Reihe waren. Trotz dass wir eigentlich das Ritual des Einlaufens auf die Kampffläche schon hundert Mal bei den Kindern gesehen hatten, ist es dann etwas völlig anderes, wenn man selbst dran ist.

So verbeugte ich mich erst mal in zwei falsche Richtungen und Mama lief fast über die heilige Wettkampffläche. Doch als es dann an Kata und Kumite ging, waren wir beide wieder im Geschäft. Und es ist tatsächlich so, dass man nach der ersten Runde so einen Spaß hat, dass man am liebsten gleich weiterkämpfen würde. Aber natürlich waren dazwischen erst die vielen anderen, spannenden Kämpfe von unseren Dojokaratekas, bei denen wir mitfieberten und die wir eifrig anfeuerten. Zeit zum Verschnaufen blieb da wenig.


Am meisten Spaß  machte uns persönlich das Katateam, das wir spontan auf Marcus Anmeldung hin letzte Woche noch schnell gegründet hatten. Zusammen mit Yannik bildeten wir hierbei ein Dreierteam. Wir drei mussten mit unseren noch hellen Gürtelfarben einen lustigen Anblick zwischen all den Braun- und Schwarzgurtkatateams geboten haben. Das war anscheinend so irritierend, dass der Wettkampfrichter uns bei der Aufstellung nochmals fragte, ob wir denn richtig seien. Tatsache war, dass wir goldrichtig waren und mit unsere Heian Shodan zwischen all den Bassai Dais mal für Abwechslung gesorgt haben.


Zum Ende hin wurde es dann nochmal richtig spannend, als die Freikämpfe der Oberstufe starteten. Hier ging es heiß zur Sache und alle fieberten mit. Vor allem beim Kampf von Marcus hätte Alex am liebsten die Kampffläche gestürmt um dem Konkurrenten eine auf die Mütze zu hauen.

Als alle Kämpfe beendet waren und es am Abend zur Preisverleihung kam, hatten wir schon einen langen und anstrengenden Tag hinter uns. Besonders tapfer hatte sich Silas geschlagen, der mit eiserner Geduld und trotz dem Fehlen seines Mittagsschlafes toll durchgehalten hatte. Soviel Durchhaltevermögen wurde dann natürlich auch belohnt und daher freuten wir uns ganz besonders als er am Ende den großen, goldenen Wanderpokal in den Händen halten durfte, den sich unser Dojo mit 45 Punkten redlich verdient hatte. Eine tolle Teamleistung, auf die wir sehr stolz waren!


Völlig fertig und während der ersten Halbzeit des Champions-League-Finales fuhren wir dann nach Hause. Dort räumten wir dann erst mal eine Vitrine für unsere Pokale frei. Und tatsächlich mussten wir dann feststellen: Da drinnen ist noch Platz für mehr. Also, nächster Shihan-Ochi-Cup, du kannst dich schon mal auf uns freuen.

OSS, Elke und Nadine




Über Pfingsten fand zum 9.mal das Renshu in Willich statt. Die Elfte von Funakoshi aufgestelle Verhaltensregel des Karatedo lautet:
Karate wa yu no gotoshi taezu netsudo wo ataezareba moto no mizu ni kaeru.
Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.

Ein traditionelles Budosprichwort sagt:
Um eine Technik zu kennen muss man sie tausend Mal üben, um sie zu beherrschen muss man sie zehntausend Mal üben und um sie vollständig zu verstehen muss man sie hunderttausend Mal trainieren.


Das aus dem japanischen stammende Wort Renshû bedeutet beharrliches Üben oder selbständiges Üben.  Es ist der Geist hinter dem alten Spruch "Sei leise und trainiere!". So zeichnet sich der Renshû durch viele Trainingseinheiten sowie Workshops zu Themen wie z.B. Kampfkunst, Wettkampf oder Trainingsmethodik aus.


Auch dieses Jahr waren wieder viele hochranginge Trainer da: Sensei Klaus Wiegand, Sensei Tobias Prüfert, Sensei Dirk Müller, Sensei Andreas Klein, Sensei Georgi Yosifov und Sensei Marcus Haack


Desweiteren wurden wieder diverse Workshops angeboten, z.B. Aikido, Selbstverteidigung, Tapen, Dehnen, Physiotherapie, Wettkampfregeln, u.v.m

Wie auch schon die letzten Jahre zuvor referierte Sensei Marcus Engel über Physiotherapie, funktionelle und anatomische Zusammenhänge in Bezug auf korrekte Stellungen, Körperspannung und Kraftverteilung, u.v.m . Auch Hugo unser Skelett war natürlich mit dabei.


Wie auch die letzten Jahre war die Nachfrage bezüglich anatomischer Gegebenheiten, Trainingsaufbau, funktionelle Zusammenhänge, Stabilität in den Stellungen, Ausweichbewegungen.....sehr sehr groß. Leider liefen die Workshops aber alle parallel, so dass die Teilnehmer sich entscheiden mussten, was sie nun als erstes hören, sehen oder mitmachen wollten. Fazit vieler Teinlehmer: Bitte die Workshops nicht parallel laufen lassen und schon gar nicht während der Trainingszeiten, da man sonst auf irgendetwas verzichten muss.  :-)  

Das Dojo Zanshin Willich hatte den Lehrgang sehr gut ausgerichtet. Am Abend fand noch ein Ländervergleichskampf zwischen Stützpunkt Nord, West, und Niederlande statt. Die Hallen waren gut zu Fuß erreichbar, tolle Buffets erwarteten die Teilnehmer nach allen Einheiten und der Abend klang bei gemütlichem Beisammensein und Spanferkel Essen toll aus. Am nächsten Morgen erwarteten die Teilnehmer dann noch 2 Trainingseinheiten.


Ein durchaus gelungener Lehrgang, der bei uns zum festen Bestandteil des Karate Jahres zählt

OSS

Alex


Lehrgang mit Shihan Hiroshi Shirai in Worms

Während meine Sportkollegen zum Pfingstlehrgang nach Willich gefahren sind, habe ich mich am Pfingstsamstag aufgemacht, um einen Lehrgang mit Shihan Hiroshi Shirai (10. Dan), den ich einmal sehen und erleben wollte, zu besuchen.

Shihan Hiroshi Shirai (Jg. 1937) gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Personen im Bereich des Shotokan-Karate. Er war Schüler von u.a. Nakayma Masatoshi und ist einer der höchstgraduierten lebenden Meister.

Der Lehrgang war ab der Graduierung 6. Kyu ausgeschrieben:
1. Gruppe: 6.Kyu bis Dan
2. Gruppe ab 1. Dan

Nachdem sich zur ersten Einheit ca. 60 Schwarzgurte, 10 Braungurte, 5 Violettgurte und 2 Grüngurte eingefunden hatten, machte Shirai die Ansage, dass das Level der Einheit 1. Dan sein würde. O.k .- dachte ich, ein Oi-Zuki bleibt ein Oi-Zuki und ich versuche, mein Bestes zu geben.

Die Einheit begann dann unmittelbar mit Kumite. Nach einer kurzen Distanzübung mit Sanbon-Tsuki und Mae-Geri wurde von Marc Stevens 6. Dan und Carlo Fugazza 8. Dan (beide sind Schüler von Shirai) eine komplexe Übung von Angriff-Abwehr-Konter-Angriff-Abwehr-Konter-Gegenangriff mit Beinwechsel, Distanzverschiebungen und Variationen gezeigt. 

Die Schnelligkeit und Präzision der Techniken waren absolut faszinierend anzusehen, nur leider vergaß ich über meiner Faszination, mir den Ablauf der Übung zu merken und als Shirai uns aufforderte, die Übung zu wiederholen, wurde mir erst klar, dass Shirai in sehr hohem Maße forderte, dass man durch bloßes Zusehen Technikabfolgen verinnerlichen und wiedergeben sollte.
"Ihr habt das jetzt alle gesehen, dann macht es". Leichter gesagt als getan.

Shihan Hiroshi Shirai ist ein unglaublich dynamischer und kraftvoller Karateka, der sehr laut werden konnte, wenn ihm bei den ausgeführten Techniken das Kime nicht gefallen hat. Es kam mehrmals vor, dass Stevens und Fugazza eine Technik so lange wiederholen mussten, bis Shirai endlich zufrieden war.

Die 2. Einheit begann wieder mit Kumite. Zunächst eine Kombination von Angriff und Abwehrtechniken mit der offen Hand, dann übten wir die Fusstechniken mit Schritt-vor und Schritt-zurück Kombinationen um das Gefühl für Distanzen zu stärken.
Im zweiten Teil wurde für die Farbgurte Heian-Godan mit Bunkai und für die Schwarzgurte Gankaku mit Bunkai geübt, wobei hier die Bunkai-Elemente nicht separat geübt wurden, sondern in den Ablauf der Kata integriert wurden.
Die verschiedenen Abläufe wurden immer wieder von Marc Stevens und Carlo Fugazzo vorgeführt und allein hierfür hatte sich der Lehrgang gelohnt.
Etwas schade fand ich, dass durch die rudimentäre Übersetzung Shirais aus dem Italienischen vermutlich einiges von dem, was Shirai zu sagen und zu geben hatte, verlorengegangen ist.

Insgesamt war es ein sehr interessanter und aufschlussreicher Lehrgang, auf dem ich sehr viel zu sehen bekam und der einen bleibenden Eindruck für mein Karatedō hinterlassen hat.

Oss Karin   


Vom 9.-12.Mai fand in Tauberbischhofsheim das diesjährige Kata Spezial statt. Über 1000 Karatekas aus der ganzen Welt nahmen an diesem „weltgrößten“ Karate Lehrgang teil. Diese Jahr zählten wir mit zu den stärksten vertretensten Dojos, und das wo wir gerade die Mitgliederzahl von 50 erreicht haben . Somit ist die Teilnehmerzahl von fast 20 aktiven Karatekas ganz schön beachtlich.

die Zelte werden aufgebaut...

Bei diesem 4 tägigen Lehrgang, der seit 1989 einmal jährlich in wechselnden Städten der Bundesrepublik ausgerichtet wird, waren auch in diesem Jahr Top Trainer da.

Braungurtgruppe Trining bei Sensei Toribio Osterkamp. von uns mit dabei: Petra, Conny, Sandra, Jens Dirk, Fred, Heinz und Andrea  

Trainiert wurde in unterschiedlichen Gruppen, nach Gürtelgraduierungen getrennt, in der Wörthalle und Grünwaldhalle in Tauberbischhofsheim .


Folgende Trainer leiteten dieses Jahr das Training beim Kata Spezial: - Tatsuya Naka (JKA Instruktor Japan),- Jean Pierre Fischer (JKA Instruktor Frankreich),- Toribio Osterkamp (DJKB Instruktor),- Thomas Schule (Nationalcoach),- Julian Chees (Instruktor Deutschland,- Shinji Akita (Instruktor Deutschland) und Hideo Ochi (Chiefinstruktor DJKB) 

Violettgurte in Action, von uns mit dabei Karin und Bernd

Schwerpunkt des Kata Spezial Lehrgang ist es "neue" Katas zu Erlernen, bzw. die bekannten Katas zu vertiefen und die "wichtigen" Kleinigkeiten zu trainieren.

Orange und Grüngurte in Action: hier waren Manfed, Anna-Lena, Yamuna mit dabei

So wurde in jeder Einheit eine Neue Kata trainiert. Schwerpunkt legten alle Trainer immer wieder auf aufrechten Oberkörper, gerade Haltung, richtige Druckverteilung , korrekte und saubere Stellungen, richtiger Hüfteinsatz mit Doppelrotation oder einfacher Rotation,  sowie exakte Ausführung der Technik.

Braungurte im Flug bei Toribio Osterkamp

Die Katas wurden in einzelne Segmente zerlegt und vom Ablauf her trainiert sowie dann mit Partner im Bunkai angewendet. 


Unser Dank gilt dem ausrichtenden Dojo Ryozanpaku TBB und Tatsu no Miya sowie natürlich Schlatt mit all seinen Helfern. Der Kata Spezial war hervorragend ausgerichtet. Verpflegung an der Trainingshalle, zentraler Treffpunkt, jeden Tag wechselnde Gerichte, Abendprogramm,  alle Hallen zu Fuß in Kürze erreichbar, toller Zeltplatz mit Spülschüsseln und Toilettenwagen, selbst Spontanunterkünfte in Hotels waren noch möglich. Gerade die vielen Kleinigkeiten machten es aus ….:-)

Sensei Jean- Pierre Fischer

Danke natürlich auch an die Trainer für das hervorragende Training…..und ein besonderer Dank an unser Dojo und unsere „Mädels“ die sich toll um Silas gekümmert haben, so dass wir nach einigen Jahren wieder zusammen trainieren konnten. 


Wir schauen auf ein tolles Kata Spezial zurück und auch der Regen konnte uns nichts an haben….schließlich sind wir ja  HINODE = die Kraft der aufgehenden Sonne

kleine Extraeinheit für unser Kata Team

Zwischendrin gab es auch noch eine kleine Extraeinheit und Korrekturen für unser Kata Team der Mädels. Der nächste Wettkampf kann also kommen 

Wir freuen uns auf den nächsten Lehrgang in Tauberbischhofsheim

OSS Alex



Am 5.5.2013 fand in Iffezheim/ Baden-Baden die Südwestdeutsche Meisterschaft statt. 6.30 Uhr Uhr morgens ging es für unsere Atlethen Jan Niklas Pomp und Peter Kilb, sowie Trainer Marcus Engel auf nach Iffezheim. Um 9 Uhr begannen die Vorrunden Kämpfe.


In der Kategorie männlich 14-15 Jahre 7.-6.Kyu setzte sich Jan Niklas Pomp souverän durch und erkämpfte sich sowohl in Kata als auch im Kumite den 3.Platz (Bronzemedallie)

Man beachte in seinem Pool war er der einzige Orangegurt (7.Kyu) unter lauter Grüngurten (6.KYU) Klasse Leistung Jan- Niklas ! OSS


Peter Kilb startete in der Kategorie ü 18 Jahre männlich ab 3.KYU. Peter musste sich leider in der Vorrunde gegen den späteren Südwestdeutschen Meister geschlagen geben.


Komentar von Trainer Marcus Engel: Beide Atlethen haben top Leistung gebracht !!! Und wir schauen auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Zum einen konnten weitere Erfahrungen gesammelt werden und man weiß und sieht woran man arbeiten muss.

OSS

Alexandra Engel



Lehrgang mit Toribio Osterkamp in Kirkel / Limbach 

Vergangenes Wochenende habe ich mich ins Saarland aufgemacht, um dort wieder mal einen Lehrgang mit Toribio Osterkamp zu besuchen. Dieser Lehrgang findet dort ungefähr alle zwei Jahre statt und ist immer als reiner Kata-Lehrgang ausgeschrieben.
An diesem Wochenende wurden in der Unterstufe die Kata „Wankan“ (übersetzt „König und Krone“) und in der Oberstufe die Kata „Sochin“ („Stärke und Ruhe“) behandelt.
Das Unterstufentraining fing zunächst mit einzelnen Passagen aus den Heian Katas an; anschließend wurde die Kata Wankan von Grund auf aufgebaut und das in einer Intensität, dass es selbst Kindern möglich war, die Kata anschließend wenigstens vom Ablauf her zu können. Das fand ich sehr beachtlich.                                                                                            

In der Oberstufe wurde Sochin vom Ablauf mehr oder weniger vorausgesetzt; kleinere oder größere Lücken konnten – falls vorhanden – in der ersten Sequenz jedoch gut wieder in Erinnerung gerufen werden, in welcher man Sochin ohne Pause mehrfach wiederholte. Anschließend wurde eine Variation der Kata behandelt: „Sochin auf einer Linie“ – sehr spannend!!
In der zweiten Trainingseinheit wurde nach einer Wiederholung aller Heian und Sentei Katas zusammen mit Tekki 1-3 das Thema Sochin nochmals aufgegriffen: jetzt galt es, gezielt die Stabilität in den Ständen zu verbessern und die Übergänge bei Stellungs- und Positionswechseln stabil UND schnell zu absolvieren. Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen; inhaltlich weiß man damit eigentlich recht detailliert, woran man selbst weiter arbeiten muss…

Nun ist der Lehrgang zwar vordergründig als Kata-Lehrgang angesetzt; allerdings gelten die eigentlichen Schwerpunkte: „Stabilität“, bei Positionswechseln zusammen mit gleichzeitig hoher Dynamik, Zanshin, parallel mit einem Ausbau der eigenen Kondition natürlich für jedweden technischen Inhalt. Insofern war die Zielsetzung hier schon etwas weiter gefasst.

Rund um die Trainings-Einheiten wurde man dazu beim Karate-Dojo Neunkirchen in netter geselliger Atmosphäre hervorragend umsorgt. Die Organisation war echt super :-) Vielen Dank und bis bald mal wieder bei Euch !!

Oss Petra



Bericht aus Sicht von Dojoleiter/in, Trainer/in und Wettkämpfer/in ....


Am 20. April 2013 fand die Karate Europameisterschaft 2013 der Europäischen Japan Karate Assocaiation in Konstanz am Bodensee statt.

Also machten wir uns am Freitag Abend nach unserem Training auf, um nach Konstanz zu fahren. Um 2 Uhr endlich angekommen empfingen uns dicke Schneeflocken je näher wir Richtung Konstanz kamen. Unseren legendären Platz unter der Brücke an der Schänzlehalle nahmen wir mit dem Wohnmobil wieder ein, um am nächsten Morgen das Eintreffen der Karatekas aus den unterschiedlichen Nationen zu erwarten.

Um 9 Uhr begannen die Vorrunden Kämpfe. Mehr als 250 Karatekas aus 25 Nationen kämpften um den EM Titel der europäischen Japan Karate Association.

Den ganzen Tag verfolgten wir spannende Kämpfe auf sehr hohen technischen Niveau.


Herr Burchhardt (Oberbürgermeister der Stadt Konstanz) hat in seiner Ansprache folgendes wiedergegeben: „ Bei einem sportlichen Ereignis dieser Größe treffen immer auch Menschen aus verschiedenen Ländern aufeinander und es besteht die Möglichkeit für einen kulturellen Austausch sowie neue grenzüberschreitende Begegnungen. Das sportliche Kräftemessen in Form eines Wettkampfes verschiedener Nationen steht bei einer Europameisterschaft natürlich im Vordergrund. Im Karate geht es allerdings nicht um den Wettkampf sondern viel mehr auch um  eine Ausbildung des Geistes und des Charakters. Dazu ist ein hohes Maß an Konzentration und Disziplin erforderlich. Die erste der 20 Regeln im Karate lautet „Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt“. Nicht nur im Karate, sondern auch in unserem alltäglichen Umgang mit anderen Menschen sollten wir uns dieser Regel immer wieder vor Augen halten. Die Philosophie des Respektvollen Umgangs miteinander kann nämlich durchaus auch auf unseren Alltag übertragen werden.“    

Dieser respektvolle Umgang war auf jeden Fall bei dieser EM deutlich sichtbar. Es waren harte aber sehr faire Kämpfe… und ich habe selten so viele positive Gesten bei den Kämpfern untereinander gesehen, als auch bei den Trainern. So war es sehr häufig, dass sowohl der unterlegene Kämpfer wie auch sein Trainer zum „ Gewinner“ gingen und gratulierten oder sich umarmten…und einander auf die Schulter klopften, um für die weiteren Runden viel Erfolg zu wünschen…..

Für uns als Trainer, Dojoleiter und selber immer noch „Wettkämpfer“ war es selbstverständlich, dass wir unsere deutschen Athleten unterstützen. Silas fand es natürlich auch klasse mit Fahnen und Applaus anzufeuern…. Gerade im Finale war ein ganzes Meer an deutschen Fahnen, die unsere Karatekas unterstützen und somit beigetragen haben, sie mit durch ihren Wettkampf zu tragen.  Nachdem unsere russischen Nachbarn ihren Athleten im Finale mit lauten Russia Rufen anfeuerten, brüllte Silas kameradschaftlich und laut mit, somit konnten auch dort neue „Karate-Freundschaften“ geschlossen werden.   


Es war mal wieder interessant anzusehen welche Unterschiede es auf nationalen und internationalen Tunieren gibt. Ein Beispiel, worüber ja auch in den letzten DJKB Zeitungen berichtet wurde: „die internationale Härte“- was auf nationaler Ebene schon ein Hansuko make (Disqualifikation ist) war hier gerade mal ein Chui (Verwarnung). Einen Wazari gab es z.T erst, wenn der Gegner tatsächlich kontaktiert wurde, der Schlag hörbar war, der Gegner zu Boden viel, aber wieder aufgestanden ist…..hier war der schmale Grad zwischen Ippon und Disqualifikation sehr deutlich. Schnelle Wertungen gab es beim internationalen Kampfrichter Team selten, es sei denn der Kampf wurde eindeutig direkt mit Ippon beendet.    

Und was natürlich immer interessant ist- gerade als Trainer- manchmal sieht man den Gewinner schon im Vorfeld. Es ist die Körpersprache, die Ausstrahlung, der Wille gewinnen zu wollen, das konsequente Vorgehen….oder einen Kampf nur über die Zeit zu bringen. Dann immer wieder die Überraschung: Jeder Kämpfer ist in der Lage seinen Weg und Willen selber zu bestimmen (dies ist zumindest meine eigene Meinung/ Alex) ….somit waren einige Kämpfe z.T schon fast entschieden, als sich der andere Kämpfer innerlich stabilisierte und seinen eigenen Willen zurück bekam….somit konnte er oder sie den Spieß umdrehen…und den Sieg für sich einholen.

Es war eine sehr gut ausgerichtete EM unter der Leitung von Markus Rues (Karate und Fitness Dojo Konstanz) und seinem über 60 tatkräftigen Helfern. Kleiner Wehrmutstropfen, die Preise

Eröffnungs -zeromonie mit Einmarsch der Nationen

Wir schauen auf einen tollen Tag zurück, mit super Kämpfen, tollen Erfahrungen und internationalem Austausch. Ein großes Kompliment an unser deutsches TEAM. ( Starter, Trainer, Betreuer) Viele Platzierungen auf dem Treppchen gingen nach Deutschland… hier wurde sichtbar dass der Erfolg tatsächlich nur mit jahrelangem harten Training eingeholt werden kann und dann aber auch verdient ist…..somit lohnt sich die Mühe über jahrelanges hartes Training und dies ist auch für uns als Trainer wichtig zu sehen, damit wir diesen Weg unterstützen können.  

OSS

Alex ,Marcus und Silas  


Der erste Schritt – und weiter geht’s!

Es gibt Momente im Leben, die man nicht so schnell vergisst. Einer davon ist ohne Zweifel unsere allererste Karatestunde. Warum?

Vielleicht, weil alles so neu war, vielleicht weil Mama und ich total aufgeregt waren oder vielleicht auch weil ich es mir heute gar nicht mehr vorstellen könnte, diesen ersten Schritt nicht gewagt zu haben. Und dabei ging die ursprüngliche Initiative eigentlich von Mama aus. Nachdem wir uns im letzten Wanderurlaub dazu entschieden hatten, gemeinsam Karate zu machen, durchstöberte sie das Internet und fand schließlich die TV Stierstadt Hinode Karate Seite. Mama war total begeistert von dem schönen Foto der beiden Trainer Alex und Marcus auf einem Felsen im Meer und ehe ich mich versah, hatte sie uns für den Anfängerkurs angemeldet.

Jetzt dauerte es gar nicht mehr lange, und wir hatten unser erstes Training. Insgesamt waren wir fünf Anfänger – drei Jungs und wir zwei Mädels. Unsere Trainer im Anfängerkurs waren Petra und Andrea, sowie Fred und Jens.

Schon die erste Stunde war spannend und begeistert fuhren Mama und ich an diesem Abend nach Hause. Wir hatten schon die ersten japanischen Begriffe, ein paar Basistechniken des Karate und schließlich das Ritual des An- und Abgrüßens gelernt.
(Nur eine Frage blieb noch offen: Wer war nur dieser „Show-man“?)

Ab jetzt begrüßten wir uns daheim schon öfter mal auf Japanisch statt auf Deutsch.

Auch die nächsten Wochen Training blieben spannend und machten uns großen Spaß. Neben verschiedenen Angriff- und Abwehrtechniken lernten wir jetzt auch den „Kiai“, ein Schrei im Karate, der den Feinden Furcht und dem Karateka Stärke verleihen soll. Während ich nun öfter mal mit heißerer Stimme dienstags morgens in die Schule kam, hatte Mama mit dem Schreien ihre Probleme. Doch das lag hauptsächlich an mir. Weil ich ihr erzählt hatte, der Schrei kommt aus dem Bauch und nicht aus der Lunge, wartete sie verzweifelt beim Ausatmen auf ein Geräusch aus ihrem Bauch. Schließlich klärte sich auch dieses Missverständnis irgendwann auf und heute muss ich bei jedem Kiai mit einem kleinen Schmunzeln daran zurück denken.

So wie mit dem Kiai ging es uns auch mit anderen Dingen. Am Anfang fiel uns manches schwer, vieles klappte nicht auf Anhieb. Aber mit Geduld, Ausdauer und viel Freude an Karate meisterten wir schließlich so einige Schwierigkeiten und nach schon vier Monaten absolvierten wir unsere Prüfung zum 9.Kyu.

Mittlerweile sind wir schon fest in die kleine Familie des Hinode aufgenommen, alle sind sehr nett und es macht jedes Mal aufs Neue Spaß in das Training zu kommen. Im Moment bin ich eigentlich nur wegen einer Sache ein bisschen unglücklich. Nächsten Freitag nämlich fällt das Training wegen Ferienbeginn aus. Schätze, ich habe dem letzten Schultag noch nie so missmutig gegenübergestanden.

Schuld ist Hinode. Vielen Dank von uns beiden an alle für eure Herzlichkeit und Geduld.

OSS,

Nadine und Elke




Am 16.3.2013 fand in der Vereinsturnhalle des TV Stierstadt der Abschluss Lehrgang des letzten Karate Anfängerkurses statt. Knapp 30 Karatekas aus der Abteilung und auch Gäste aus Bad König/ Odenwald fanden sich zum gemeinsamen Training ein, um die „neuen“ Karatekas zu begrüßen und in die Dojo Gemeinschaft zu integrieren.


Unter der Leitung von Alexandra Engel (3.DAN) und Marcus Engel (3.DAN) fand der Karate Lehrgang statt. 3 Trainingseinheiten a 1 Stunde wurden absolviert.

Die 1.Einheit beinhaltete das Kihon (Grundschule) Training. Hier lag der Schwerpunkt auf korrekter Stellung, richtiger Hüfteinsatz, sowie Angriffs- und Blocktechniken.


In der 2.Einheit wurden die Basics des Kihons am Partner trainiert. Hier war das richtige Distanzgefühl, Timing, Abstand und Zanshin( Aufmerksamkeit) wichtig. Der Angreifer sollte seinen Angriff auf den Millimeter genau platzieren, der Gegner durfte nicht blocken in dieser vorgeschriebenen Kumite Übung. Dies erforderte ein gutes Distanz- und Körpergefühl, sowie Mut, Respekt  und Vertrauen untereinander.


In der 3.Einheit wurde die 3. Säule des Shotokan Karate trainiert. Die Kata (Form) Hier lag der Augenmerk v.a. auf den Ausholbewegungen der Techniken, die auch schon als Angriffe dienen können.


Die korrekte Stellung, Hüfteinsatz, Timing, Disziplin, Respekt, Konzentration, der eisernen Willen etwas tun zu wollen, den eigene inneren Schweinehund zu überwinden, an seine eigenen Grenzen zu gehen….dies alles zog sich wie ein roter Faden durch die gesamten Trainingseinheiten und erforderte von den Trainierenden volle Konzentration


Eine kleine Extraeinheit im „Stockkampf“ bildete den Abschluss der Trainingseinheiten.


Die „neuen“ Karatekas Elke , Nadine, Benjamin, Noah und Björn freuten sich über Ihre bestandene 9.Kyu Prüfung und können nun stolz ihren Weißgurt tragen. Die Dojo Gemeinschaft kam natürlich auch nicht zu kurz und so konnte am eigenständig kreiierten Buffet noch ausreichend geschlemmt und geplaudert werden.

OSS

Alexandra Engel



wenn Du irgendwo "Meister" bist, sollst Du irgendwo anders wieder "Schüler" sein, oder Anfänger....

Geschafft!!! 42,5 km auf Ski


OSS

Alex




Am 2.März 2012 fand in Wilnsdorf ein Lehrgang mit Sensei Shinji Akita statt. Schwerpunkt in der ersten Einheit lag im Bereich des Kihon. Alle Übungen wurden in der Vorwärts und Rückwärtsbewegung (Zenkutsu Dachi ) ausgeübt.  Hier wurde schnell klar dass der richtige feste stabile Stand und der korrekte Einsatz der Hüfte das elementar wichtige ist....alles bekannt, doch gar nicht so leicht umzusetzten .  Immer wieder hieß es Schwerpunkt tief, Hüfte sinken lassen, schneller Hüfteinsatz, stabiles vorderes Knie....und die Ferse durfte natürlich auch den Boden nicht verlassen....somit wurden alle Kihontechniken  trainiert.

In der 2.Einheit ging es dann darum die Kihon Techniken am Partner anzuwenden,  mit denselben elementaren Wichtigkeiten aus der ersten Einheit. Hier galt es "alte antrainierte falsche Muster auszubügeln....und die Techniken zu "schmieden"
Shinji Akita betonte immer wieder dass die Techniken "geschmiedet" werden müssen...wie ein Katana. Das entwickelt auch seine "Schönheit" von innen heraus. Ein gutes Katana wird auch sehr lange geschmiedet, Schicht für Schicht...so ist es auch mit der Karate Technik. Das ist harte Arbeit. Dies bedeutet wenn von 1000 Techniken eine annähernd gut ist vom Gefühl her, dann war es ein gutes Training...Die Grundschule ist die Basis, darauf baut sich alles auf. Die Grundschule muss stimmen, dies bedeutet immer wieder "schmieden", schmieden, schmieden, immer wieder harte Arbeit! und dies in jedem Training! Und v.a. auch dann wenn man vor seinem Partner/ Gegner steht. Dieser darf die Schwachstellen nicht erkennen….und somit muss man noch genauer und präziser arbeiten.

Die 3.Einheit für diesen Tag bildete die Kata Einheit….hier zog sich das Kihon und die Schwerpunkte der ersten beiden Einheiten wie ein roter Faden durchs Training. Schwerpunkt lag auf allen Heian Katas, Bassai Dai und Bassai Sho

Dieses extrem wichtige und super Basistraining von Sensei Akita hat uns wieder ein Stück weiter gebracht….es gibt viel zu tun Oss bis bald und vielen Dank an Akita Sensei für das super Training

Alex



Nach 3 Monaten Anfängerkurs beginnt nun für unsere "neuen" Karatekas ein neuer Abschnitt. Vorher haben sie in ihrer kleinen Gruppe trainiert, nun sind sie im normalen Training bei allen anderen mit dabei.


Schwerpunkt liegt natürlich weiterhin in Kihon, Kata und Kumite....


Nadine, Elke,Benjamin, Björn und Noah haben erfolgreich ihre Prüfung zum 9.Kyu bestanden. Des weiteren hat Martin erfolgreich seine Prüfung zum 7.Kyu bestanden.  Herzlichen Glückwunsch. Macht weiter so auf Eurem Karate- Do.

die neuen Anfänger mit ihren Trainern des Anfängerkurses



18 Uhr Ehrung der Jugendlichen als Unterstützung für unsere Jugend waren natürlich die Trainer und auch Dojo Kameraden anwesend

Am 22.2.fand im Rathaus der Stadt Oberursel die Sportlerehrung 2012 statt. Die besten sportlichen Erfolge des Jahres 2012 wurden geehrt. 370 Ehrungen wurden an diesem Abend durchgeführt. Wow!

Von unseren Jugendlichen wurden für Ihre sportlichen Leistungen im Wettkampfbereich Jan- Niklas Pomp, Yamuna Henke, Anna- Lena Blumenstein und Andrea Kopp geehrt.  

Jan- Niklas, Yamuna und Anna-Lena mit Trainern Alexandra und Marcus Engel

Um 20 Uhr fand im Anschluss an die Ehrung der Jugendlichen die Ehrung im Erwachsenen Bereich statt.

Hier waren aus unserem Dojo vertreten: Marcus Engel, Alexandra Engel, Michael Szumlewski, Andrea Kopp, Sandra Schubinski, Conny Kegler, Jens und Dirk Friedrich, Peter Kilb. Eine stolze Leistung. OSS


Ein toller Abend und eine ganz besondere Ehre für uns. Es war sehr schön diese vielen verschiedenen Sportler aus verschiedenen Sportarten zusammen erleben zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Beate Krailing-Steinfort, die KfSo und Bürgermeister Brum die dies für uns ermöglichten . Besten Dank natürlich auch allen die im Hintergrund mitgewirkt haben, so dass dieser Abend ein tolles Erlebnis für uns war.   

Foto mit Bürgermeister Herrn Brum

OSS

Alexandra Engel


Nach 3 monatigem Anfängerkurs heißen wir unsere neuen Karatekas Nadine, Elke, Benjamin Noah und Björn herzlich willkommen im Kreise der Karatekas


Schwerpunkt des Anfängerkurses ist das Erlernen der Basistechiniken, Stände, Stellungen, Angriffs- und Blocktechniken....für Personen ohne Vorkenntnisse bzw. Wiedereinsteiger

 



Lehrgang mit Sensei Julian Chees in Groß-Umstadt, 16./17. Februar 2013

War es Sandra oder Conny, die hinterher sagte: „Unglaublich: Ich muss nur den Fuß um 45 Grad drehen – und plötzlich kann ich beim Umsetzen das Gleichgewicht halten!“ Oft sind es die ganz kleinen Erleuchtungsmomente, an denen man die ganz großen Lehrer erkennt. Sensei Julian ist einer. Mit sechzig Leuten zwischen sechs und sechzig Jahren die Hangetsu Kata in 90 Minuten einstudieren, das ist ein bleibendes Erlebnis. Und zwar buchstäblich bleibend: Auch am Montag hatte ich noch fast alle Abläufe im Kopf (danke, Marcus, fürs Wiederholen!) Eigentlich eine Schande, dass ein Mann in Deutschland mit diesem Können, diesem Charisma und diesen didaktischen Fähigkeiten nicht seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Umso großartiger, dass er offensichtlich seine gesamte Freizeit opfert, um sein Wissen weiterzugeben. Höchster Respekt auch dafür, dass er darüber hinaus noch Zeit für das Engagement für kranke philippinische Kinder findet.

Respekt und Dank gebührt jedoch auch den Sportkameradinnen und –kameraden vom Karate-Dojo Groß-Umstadt, die die ganze Veranstaltung höchst professionell ausgerichtet haben. Vor allem auch denen hinter den Kulissen, die das großartige Catering auf die Beine gestellt haben!

So – ich bin jetzt also Grüngurt. Ich weiß noch, wie stolz ich war, als ich mit acht oder neun den grünen Gürtel in Judo gemacht hab. Mit 55 find ich die Erwartungen, die damit verbunden sind, eher ein bisschen beängstigend. Aber Sensei Alex meint, ich schaff das. Sensei Marcus meint, ich schaff das. Und Sensei Julian hat’s bestätigt. Am Ende des Tages hat Karate Dô auch viel mit Vertrauen zu tun. Danke Euch!

Peter Starlinger




Am 16./17.2.2013 haben wir mit 12 Leuten aus unserem Dojo einen Lehrgang mit Weltmeister Sensei  Julian Chees besucht.

Mit dabei waren Jannik (leider nicht mit auf dem Bild) Anna- Lena, Yamuna,  Peter S., Conny, Sandra, Jens, Dirk und Alexandra, Macus und Silas Engel

Schwerpunkt des Kata Lehrgangs waren die korrekten Stände, Übergang zu den nächsten Techniken, Timing und Bunkai. In der Oberstufe wurden je Trainingseinheit eine Kata erlernt bzw. vertieft. Sochin, Nijushiho und Hangetsu standen auf dem Programm.  Die Fragestellung warum man Karate trainiert, wie wichtig das Zanbshin und die Bewegungen sind... zogen sich wie ein roter Faden durchs gesamte Training....und somit ging ein toller Lehrgang zu Ende....wo bestimmt jeder etwas für sich mitnehmen konnte!


Peter Starlinger stellte sich unter den strengen Augen von Sensei Julian Chees der Prüfung zum 6.Kyu und hat erfolgreich bestanden. Wir begrüßen unseren neuen Grüngurt. Mach weiter so.

OSS

Alexandra




Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen 7.KYU Prüfung für unsere "Mädels"

Super Prüfung - OSS

Am 25./26.1.2013 haben wir einen Lehrgang mit Shihan Hideo Ochi in Obertshausen besucht. Dieser Lehrgang hat schon Tradition- letztes Jahr haben wir dort den Geburtstag von Silas gefeiert. Aus dem Dojo waren mit dabei Yamuna, Anna- Lena und Lotta, Alex, Marcus und Silas und samstags kamen noch mit dazu: Timo, Benno , Fred und Tom, und Andrea.  

Im Rahmen des Lehrgangs mit Shihan Hideo Ochi (8.DAN) haben sich Lotta, Anna- Lena und Yamuna der Prüfung zum 7.KYU gestellt. Prüfer Sensei Richrd Grasse (Dojoleiter von Dieburg) war mit der Leistung der "Mädels" sehr zufrieden. Wir sind stolz auf Euch. Macht weiter so.

OSS

Alex und Marcus



 
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