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Erfolge



Karatelehrgang des TV Stierstadt lockt zahlreiche Teilnehmer von außerhalb an  

Stierstadt 30.11.08: Mit zahlreichen Gästen von außerhalb hat die Karateabteilung des TV-Stierstadt 1891 e.V. am Wochenende des ersten Advents erfolgreich einen zweitägigen Karate-Lehrgang in der Vereinsturnhalle unter Leitung der Gasttrainer Dirk Müller (4.Dan Shotokan Karate, 4.Dan Jiu-Juitsu, 1.Dan Stockkampf) und Norbert Dalkmann (4.Dan Shotokan Karate) durchgeführt.
Der Lehrgang bildete für die Teilnehmer die Gelegenheit, die Basiselemente des Shotokan Karate zu intensivieren und einzelne Techniken zu verfeinern. Zugleich bildete der Lehrgang auch den Abschluss des dreimonatigen Anfängerkurses.

Sensei Norbert Dalkmann

Es gab im wesentlichen zwei Schwerpunkte bei diesem Lehrgang: Vertiefung im Themenbereich „korrekte Bewegungsabläufe“ und der „Übergang“ vom Karate zur Selbstverteidigung. Ersteres Thema mag lapidar klingen, ist es aber nicht. Wer bei den diversen Stellungen des Karate nicht auf korrekte Hand-, Fuß- und Hüfthaltung achtet, wird keine effiziente und damit wirkungsvolle Technik zuwege bringen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Hier hat Sensei Norbert Dalkmann mit vielen Beispielen und Übungen veranschaulicht, wie minimale und kaum sichtbare Haltungsfehler dazu führen können, dass keine Kraft transportiert werden kann.

Dieser Punkt wurde dann von Sensei Dirk Müller weitergeführt, der ausgehend von ausgewählten festen Bewegungsabläufen im Karate den Übergang zur Anwendung dieser Abläufe und zur Selbstverteidigung bearbeitete. Eine gute Übung, einmal zu hinterfragen, was die Bedeutung dessen sein mag, was man routinemäßig im Karate macht. Und schließlich: wer Karate kann, kann sich nicht notwendigerweise auch in einer realen Situation gut verteidigen. Hierzu hat Sensei Müller ebenfalls noch einige eindruckvolle Beispiele gebracht, die einen veranlassten, einmal umzudenken. Der ein oder andere hilfreiche „Trick“ war auch dabei und so hatten die Gruppen trotz großer Anstrengung und dem ein oder anderen Schmerz eine Menge Spass dabei.


Abschluss der vier Trainingseinheiten bildete ein einstündiges gemeinsames Training mit Schwerpunkt auf der Verteidigung gegen einen Stockangriff. 

Nach vier Trainingseinheiten von je 1 ½ Stunden am Samstag und einer Einheit am Sonntag konnten die Karatekas ihr Können bei der Prüfung zum nächst höheren KYU (Schülergrad) unter Beweis stellen. 21Karatekas haben die Prüfung mit Erfolg bestanden. Nach den Anstrengungen des Tages hat die Abteilung ihre Mitglieder und Gäste zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier geladen.



Die Karate Abteilung, die seit November 2006 besteht, hat mittlerweile 5 erfolgreiche Anfängerkurse abgeschlossen und ist innerhalb von 2 Jahren von 4 Personen auf 41 aktive Karatekas gewachsen. In dieser Abteilung unter der Leitung von Alexandra Engel (3.Dan Shotokan Karate) und Marcus Engel (3.Dan Shotokan Karate) trainieren Jung und Alt zusammen, das Alter der Mitglieder reicht von 13 bis 60 Jahre. Ein neuer Karate Anfängerkurs beginnt im Frühjahr 2009 weitere Informationen unter: Tel. 06003/ 829714 oder 06003/ 829901, Homepage:  www.karate-oberursel.de

OSS Fred Fritzel  

Prüflinge nach der bestandenen Prüfung

Wir gratulieren zur bestandener Prüfung:

zum 9.KYU

Till Kraus, Alexander Havas, Julius von Rohr

zum 8.KYU

Werner König, Gabriele König, Christian Karasch, Bernd Dammann, Antje Köhler 

zum 7.KYU

Dirk Friedrich, Jens Friedrich, Cem Ucan, Nikola Trivicevic

zum 6.KYU

Daniel Ruppert, Dennis Kaspuhl

zum 4.KYU

Cornelia Kegler, Sandra Schubinski

OSS und weiterhin viel Spaß und Erfolg!

Weitere Bilder vom Lehrgang ......


Sensei Norbert Dalkmann demonstriert sehr anschaulich wie eine Technik wirkungsvoll wird.

theoretische Grundlagen der Selbstver- teidigung

sieht einfach aus.....ist es aber nicht....



Das An- und Abgrußritual zu Beginn und am Ende von jedem Training

Im Anfängerkurs werden die Basiselemente des Karate Do vermittelt. Kihon, Kata und Kumite. In der Grundschule (Kihon) werden die Techniken auf der Stelle und in der Fortbewegung einstudiert.Aus den Einzeltechniken entwickeln sich dann Angriffs- und Abwehrkombinationen.
Eine festgelegte, komplexe zusammengesetzte Reihenfolge von Abwehr- und Angriffstechniken bilden die Kata.Mit und in diesen „Ablaufformen“ (Kata) simuliert der Anfänger sowie der fortgeschrittene Karateka vordergründig einen Kampf gegen mehrere Gegner. Jetzt beginnt der Übende, Techniken in wechselhaften Situationen und komplexen Zusammenhängen einzusetzen....zu zu Beginn gar nicht so leicht ist.


Im Partnertraining (Kumite) kommen schließlich die erlernten Techniken zur Anwendung.Zunächst beginnt der Schüler mit vorher festgelegten Angriffen und Abwehrtechniken….bis es irgendwann zum „Freikampf“ übergeht. 






Den Abschluss des 3monatigen Anfängerkursus bildet der Lehrgang am 29./30.11.2008  



Am 14. und 15. November 2008 fand anlässlich des 40jährigen Bestehens des 1.Frankfurter Karate Dojo, ein Lehrgang mit Chefinstruktor Shihan Hideo Ochi (8.DAN) in Bad Homburg statt. Das gesamte Trainerteam des Dojo trainierte beim Lehrgang unter Leitung von Shihan Hideo Ochi sowie auch einige Kyu- Grade.

 

von links nach rechts:  vordere Reihe: Cem, Shihan Ochi, Alexandra, Petra und in der hinteren reihe: Zeljko, Peter, Nikola, Bernd, Heinz, Marcus und Albrecht.   

Bericht von Cem:

Jubiläums Lehrgang mit Shihan H. Ochi am 14. und 15. November 2008 

Am 14. und 15. November, fand in Bad Homburg der Jubiläums-Lehrgang mit Shihan Hideo Ochi statt. Das Training bestand aus einer Einheit am Freitag, die von 19:30 bis 21:00 Uhr dauerte, dort haben wir dann alle gemeinsam trainiert. Unser Trainer war Shihan Hideo Ochi, sehr sympathisch und humorvoll. Die Trainingseinheit begann mit einem Aufwärmtraining, und danach fingen wir mit Grundschulübungen an.


Unterstufe in ACTION......


Am Samstag in der ersten Trainings Einheit mussten wir uns um 11:00 Uhr aus dem Bett quälen, doch für alle die, die am früheren Abend schon früher ins Bett gingen, war es wahrscheinlich nicht so mühsam. Doch in dieser Trainingseinheit wurden nur Karatekas zwischen dem 9. und 5. Kyu trainiert. In der zweiten Einheit trainierten alle Karatekas von dem 4.Kyu-Dan, und um 15:00 Uhr bis 16:30 trainierten alle mit einander. Das Training begann mit Aufwärmübungen und danach folgten Grundschulübungen und Durchläufe der Katas: Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan und der Heian Godan. Die Trainings Einheiten am Samstag waren auf jeden Fall mühsamer als die am Freitag, außerdem beendeten wir die letzte Einheit mit einem Gohon Kumite und einem Jiyû Kumite (Freikampf).

Der Lehrgang hat mir sehr gefallen, nur das einzige Problem bestand darin, dass die Halle zu groß war, und dass man manchmal Shihan Ochi's Stimme nicht gut verstand, was viele von uns auch zur Verwirrung führte, doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt und es hat mir auch sehr viel spaß gemacht mit zu trainieren! 

Oss
Cem 


Trainerteam vom Hinode Karate Dojo von links nach rechts: Peter Kilb, Marcus Engel, Alexxandra Engel, Petra Fritzel, Albrecht Kilb und Zeljko Trivicevic.



Der Lehrgang mit Anki-sensei begann am Freitag mit einem gemeinsamen Training für alle. Diese Einheit, wie auch alle darauffolgenden Einheiten starteten nach der Erwärmung mit langsamen Choku-Zukis Chudan. Es ist wirklich erstaunlich, was man dabei alles falsch machen kann.
Bevor ich zu dem Lehrgang fuhr, hatte ich noch ein kurzes Porträt über Anki Takahashi gelesen. Da stand, dass ihm jeder Teilnehmer wichtig ist. Das zeigt sich dadurch, dass er immer wieder auf diesen oder jenen Teilnehmer zu geht und geduldig Stellung und Technik korrigiert. Das tat er dann auch. Besonderen Wert legte Anki-sensei bei den Choku-Zukis auf die korrekte Arm- und Fausthaltung. Hier war die Faust zu abgewinkelt, da war die Trefferfläche nicht Knöchel von Zeige- und Mittelfinger, wieder woanders waren die Fäuste nicht richtig geschlossen. Außerdem soll die Faust nicht genau in die Mitte schlagen und dicht am Körper vorbeigezogen werden. Dann ging es weiter mit inkorrektem Hiki-Te, einem krummen Rücken und hochgezogenen Schultern.
So verbrachten wir also viel Zeit mit den Choku-Zuki’s; jeden Tag wieder. Das brachte mich auf den Gedanken, dass der Mindestzeitabstand zwischen den Gürtelprüfungen viel zu kurz ist. Hiki-Te, Hanmi, gerader Rücken und Schultern runter waren übrigens dann auch die am häufigsten gebrauchten Wörter an diesem Wochenende.
Nach dieser „einfachen“ Übung wurden wir mit dem Oi-Zuki mit Zenkutsu-Dachi etwas dynamischer. Da ging es aber grad wieder von vorn los mit Hiki-Te, Schultern, Hanmi, Außenkante vorderer Fuss parallel in Schrittrichtung – Zehen leicht nach innen, hinteres Bein gestreckt, gerader Rücken, Zanshin, tiefer stehen, die Ellenbogen bei Ausholbewegungen immer nah am Körper halten und sonst die Ellenbogen vor dem Körper und nicht seitlich ausstellen. Auf diese Art übten wir den Zenkutsu-Dachi mit Age-Uke, Soto-Ude-Uke und Mae-Geri, Kokutsu-Dachi mit Shuto-Uke und Kiba-Dachi mit Yoko-Geri Keage und Kekomi. Der Anki-sensei übersah nichts. Da wir eine Menge Leute waren, dauerten die Korrekturgänge vom Sensei jeweils sehr lange. Das hatte den Nachteil, dass die Standzeiten in den einzelnen Stellungen sich soooooo sehr in die Länge zogen, dass unsere Oberschenkel am Ende nur noch Wackelpudding waren.
Nach dem Kihon kamen wir zum Kumite. Wir eröffneten mit Gohon-Kumite, gefolgt von Sanbon-Kumite und Kihon-Ippon-Kumite jeweils mit Partnerwechsel. Die Höhergraduierten waren fast alle sehr verständnisvoll und gaben uns auch noch gute Ratschläge. Gerade als ich mit dem Partnerwechsel bei den Schwarzgurten angekommen bin, gingen wir zum Freikampf über. Dieser brachte mir den Gedanken nah, ein bisschen mehr für meine Bauchmuskeln zu tun. Und wenn der Schwarzgurt seine Füsse nächstes Jahr wieder in meinem Bauch platzieren will, wird er sich aber wundern.
In diesem ersten Training nannte mich Anki-Sensei Baby-san. Neben diversen anderen Korrekturen band er auch meinen Gürtel neu. Nach dem Training war ich geistig und körperlich so fertig, dass mein letzter Gedanke vorm Einschlafen war, dass ich mir doch lieber einen altersgerechten Sport suchen sollte.
Solchermaßen eingestimmt auf das Lehrgangswochenende startete ich fröhlich in den nächsten Tag. Das Training machte nämlich total Spaß, da Anki-sensei, übrigens mein erster Karate-Lehrer mit warmen Händen, nicht nur unheimlich genau und geduldig ist sondern auch witzig – ein Lehrer zum Anfassen. Während der Erwärmung, die er nach eigenen Worten nicht sonderlich mag, machte er lieber Späße mit den Leuten auf der Tribüne oder spornte die Leute in der letzten Reihe an. Z. B. hat er während der Erwärmung mit mir das schöne Spiel gespielt, wer kriegt die Beine höher. Ich habe leider schmählich verloren. Hatte ich schon erwähnt, dass Anki-sensei ungefähr 65 Jahre ist?
Das Programm fürs Wochenende sah für mich pro Tag zwei Einheiten vor – davon war jeweils eine Einheit vom 9. bis 4. Kyu und die andere ein gemeinsames Training. In unserer ersten getrennten Einheit wiederholten wir im wesentlichen das Programm vom Vortag jedoch ohne Kumite. Das Kumite holte uns dann wieder im gemeinsamen Training ein, wo wir auch das Basistraining wiederholten. Das war übrigens ein sehr luxuriöser Lehrgang; in den Pausen wurden nämlich Massagen angeboten.
Am nächsten Tag gingen wir in unserer getrennten Einheit alle Heian Katas durch – einmal langsam mit Tipps und Korrekturen und einmal ein bisschen schneller. In der letzen Einheit machten wir noch mal Basisübungen und schlugen uns wieder mit den Braun- und Schwarzgurten rum. Anki-sensei sagte uns zum Abschied, dass wir ganz gutes Karate machen, dass wir uns aber nicht darauf ausruhen sollen, weil ja der Karate Do bekanntlich nie zu Ende ist. Dann war der Lehrgang vorbei und mir bleibt nur eine lange Mängelliste zum Abarbeiten.

OSS Antje   (9.Kyu)



Am 03. Oktober 2008 fuhren wir nach Groß Umstadt, zum Lehrgang mit Thomas Schulze.
Während der Fahrt machten wir uns Gedanken, ob wir den Tag ohne Muskelkater und blaue Flecken überstehen würden.
Angekommen, nahmen wir erst einmal die Halle in Augenschein und dann ging es auch schon zur ersten Trainingseinheit.
Nach dem Aufwärmtraining, konnten vom Weiß- bis Violettgurt, von Klein bis Groß und von Jung bis Alt (5-50 Jahre), alle beweisen wie gut sie die Grundschultechniken beherrschen.
Der Sensei beobachtet und korrigiert notfalls die Haltung und Ausführung der Techniken.
Obwohl es den Kleinsten schwerfiel bei der Sache zu bleiben und sich zu konzentrieren, berichtigte der Sensei sie mit Ruhe und Gelassenheit.


unsere 8.Kyus in Action: Jens, Nikola und Dirk





und Antje 9.Kyu in Action


In der Pause nutzten wir die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen, uns mit den Karatekas aus anderen Vereinen, auszutauschen.
In der zweiten Trainingseinheit übten wir die Kata Heian Godan bis zum ersten Kiai.
Der Sensei zeigte und erklärte uns die einzelnen Techniken der Kata, die wir dann im Kumite trainierten.
Hierbei wurde auch großer Wert auf korrekte Haltung und Ausführung gelegt.
Nach intensiven trainieren der Kata Heian Godan, durfte jeder Gürtelgrad, zum Abschluss zeigen wie gut er die Katas beherrscht.
Am Ende des Tages waren wir geschafft, aber glücklich, alles gut überstanden zu haben.

Bunkai- Kata in Anwendung

Zum zweiten Trainingstag fuhren wir ganz entspannt und ohne Muskelkater und blaue Flecken.
Die Trainingseinheit begann wieder mit einem gemeinsamen Aufwärmen und dem wiederholen der Grundschulübungen. Es folgte dann der 2. Teil der Heian Godan, diese Techniken zeigte und erklärte uns der Sensei, wieder mit Ruhe und Ausdauer, die wir dann im Kumite umsetzten.
Wie auch am Ende des ersten Trainingstages, zeigten wir wie gut oder schlecht, wir die Katas beherrschen.


Die beiden Tage haben uns viel Spaß gemacht und uns gezeigt, dass das Training mit Alex und Marcus uns dazu befähigt, solche Lehrgänge gut zu überstehen.

OSS
Jens und Dirk 
 

Anmerkung eines Zuschauers:

Als Zuschauer, fuhr ich am 2. Trainingstag mit nach Groß Umstadt. Mich interessierte es einfach mal, was mein Mann und mein Sohn, in einem Jahr Karate schon alles gelernt haben.
Beide haben in einem Jahr sehr viel gelernt.
Mit Erstaunen habe ich festgestellt, das die Karatekas, vom TV Stierstadt, mit höheren Gürtelgraden, super mithalten können.
Am meisten Stolz machte mich aber Jens, der als Einziger von vier Karatekas richtig reagierte und den „Angriff“ des Sensei abwehrte.

Weiterhin viel Spaß und viel Erfolg, beim Karate wünscht allen Karatekas vom TV Stierstadt Bettina Friedrich.



Am 20./ 21.September fand in Willch ein Lehrgang mit der ehmaligen Kata Nationalmannschaft Sensei Toribio Osterkamp, Sensei Marijan Glad und Sensei Herbert Perchthold statt.  

Hier ein kleiner Foto Einblick......Bericht folgt in Kürze

In der ersten Einheit der Oberstufe lag der Schwerpunkt im Bereich der Kata Gojushiho-Sho mit Bunkai bei Sensei Toribio Osterkamp

Toribio demonstriert mit Marcus Sequenzen des Bunkais aus der Kata Gojoshiho-Sho

Die Braungurte in Action ...

Peter

Die Schwarzgurte in Action.....



Marcus

Die 2. Trainingseinheit fand bei Sensei Marijan Glad statt. Trainingssachwerpunkt lag im Üben und Erlernen der Kata Mekyo Sandan....

Peter

Marcus

Am Sonntag in der letzten Einheit des Kata Lehrgangs bei Sensei Herbert Perchthold lag der Schwerpunkt in der Kata Sochin..... 

Dirk und Marcus beim Üben des Bunkai der Kata Sochin




Am 5./6. September 2008 fand unter Regie des Karate-Dojo Dieburg ein Lehrgang mit DJKB-Chiefinstructor Shihan Hideo Ochi statt. Nachdem ich bereits Lehrgänge bei den DJKB-Instructoren Kiiskilä und Osterkamp besucht hatte, war es an der Zeit, nun auch einmal unter dem Chiefinstructor zu trainieren.
Bei meiner Ankunft an der Halle wurde mir schon klar, das dies kein gewöhnlicher Lehrgang sein würde. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn des ersten Trainings waren die Parkplätze nahezu voll und die Halle entsprechend gefüllt. Insgesamt waren über 200 Karatekas aus verschiedenen Teilen der Republik angereist, um an diesem Lehrgang teilzunehmen.

Steve, Sandra und Conny in Action

Als das erste Training für Unter- und Mittelstuffe (bis 4. Kyu) schließlich um 11 Uhr begann mußten denn auch erst einmal die ca. 100 Karatekas sortiert werden. Hier demonstrierte der Shihan bereits seine Ruhe und die sprichwörtliche asiatische Freundlichkeit, die das gesamte Training prägen sollte. Besondere Aufmerksamkeit widmete der Shihan den Kindern in den vorderen Reihen, die er häufig stellvertretend für ganze Gruppen korrigierte.

Unterstufen Training

Der Schwerpunkt des ersten Trainings lag auf dem Kihon, welches durch einige Kumite-Übungen aufgelockert und mit der Kata Heian Shodan abgeschlossen wurde. Dabei war nicht nur Konzentration sondern auch Aufmerksamkeit gefordert, da der Unterschied zwischen Chudan und Jodan herausgehört werden wollte.



Um auch die höheren Kyu-Grade zu fordern rief der Shihan diverse Kombinationen der verschiedenen Techniken inkl. Wendungen auf, die nicht für alle sofort umsetzbar waren. Er nahm sich jedoch die Zeit um in seiner betont höflichen, leicht amüsierten Art die Anfänger zu unterstützen. Auch die zweite Einheit fokusierte wieder das Kihon, endete jedoch mit dem Durchlauf aller Heian Katas und der Kata Tekki Shodan.

Antje, Bernd, Werner und Christian in Action

Insgesamt war es ein sehr interessanter Lehrgang für unsere Gruppe. Besonders gefallen hat mir die freundliche Art des Shihan, sowie die gute Organisation durch das Karate-Dojo Dieburg. Dieses sorgte nicht nur für eine ausreichend große Halle inklusive Zuschauertribüne sondern auch für eine erstklassige Verpflegung aller Karatekas. Wer bisher noch keinen Lehrgang beim Shihan besucht hat, dem sei dies ans Herz gelegt.

OSS, Steve

Gruppen- foto zwischen den Trainings- einheiten

weitere Fotos.....


unsere Violettgurte in Action....

Sandra und Conny

in der Pause war fürs leibliche Wohl bestens gesorgt....


und dann ging es hoch motiviert weiter...




Am 30./31.08.2008 fand in Kalbach ein Karate Lehrgang mit Sensei Toribio Osterkamp statt. Mit 13 Karatekas aus unserem Dojo haben wir daran teilgenomen. In der Unterstufe waren mit dabei: Antje Köhler (9.Kyu), Cem Ucan (8.Kyu), Nikola Trivicevic(8.Kyu), Jens Friedrich (8.Kyu), Dirk Friedrich (8.Kyu), Heinz Elbrecht (8.Kyu), Daniel Ruppert (7.Kyu) und Steve Meier  (6.Kyu). In der Oberstufe trainierten: Albrecht Kilb (4.Kyu), Peter Kilb (3.Kyu), Zeljko Trivicevic (3.Kyu), Marcus Engel (3.DAN) und Alexandra Engel (3.DAN)  

Hier ein kleiner Eindruck von Antje:

Toribio Osterkamp in Frankfurt am Main / Kalbach am 30./31. August 2008

Samstag 30.8.2008                 9. - 6. Kyu       11:00 - 12:30 Uhr
                                                                   15:00 - 16:30 Uhr

                                               5. Kyu – Dan   12:30 - 14:00 Uhr
                                                                     16:30 - 18:00 Uhr

Sonntag 31.8.2008                  Kyu - Dan       11:00 - 12:30 Uhr

So sah also mein erster „richtiger“ Lehrgang aus - mit Herrn Toribio Osterkamp. Von ihm hatte ich schon einiges gehört; in erster Linie, dass er ein harter, fordernder Trainer ist. Dann im Umkleideraum bekam ich noch die Tipps, meine Tasche nicht an die Seiten der Turnhalle zu stellen und nur mit angezogenen Beinen zu sitzen, „weil wir ja Toribio nicht wütend machen wollen“. Derart gerüstet ging ich dann zu meiner ersten Trainingseinheit. Es war eine sehr kleine Halle und es waren sehr viele Leute. Nachdem wir uns dann alle positioniert hatten (ich hatte mich gemäß Hinweis von Alex möglichst dicht an die Gelbgurte gestellt), ging es dann los.

Antje, Dirk und Jens in Action  

Nach kurzen aber nachdrücklichen Dehnübung machten wir ganz einfache Sachen, wie Vorwärtsgehen in 2 Zeiten im Zenkutsu-Datchi mit Oi Zuki Jodan und Chudan, Age-Uke, Soto-Ude-Uke und Uchi-Ude-Uke. Und weil die Weißgurte noch am „unverdorbensten“ sind, waren wir die Hauptansprechpartner und Lieblingskritiksubjekte für Toribio. Das war zumindest mein Eindruck. So hatte ich bald das Gefühl, ich mache zum ersten Mal Karate. Meine Stellungen waren nicht tief genug, der Oberkörper war nicht im richtigen Winkel, das Hiki-Te war nicht schön genug, Arme waren zu hoch oder zu tief, der Hintern war zu weit draußen, zu langsam war ich auch und Atmen tat ich schon gar nicht. Also Alex und Marcus sagen das natürlich auch immer, aber auf so einem Lehrgang kommt solche Kritik noch eindrucksvoller und nachhaltiger. Das war dann der erste Teil, der jetzt nicht super anstrengend war, sondern einfach nur viel Wert legte auf eine saubere Technik. Danach kamen gleich die Großen (5. Kyu – Dan) ran. Und ich gönnte mir das Vergnügen zuzuschauen. Hier ging es dann richtig zur Sache. Der Schweiß floss in Strömen beim Erlernen einer relativ unbekannten Kata. (Jiin)

Steve in Action 

In den Einheiten legte Toribio besonders Wert auf die Basis des Shotokan Karate: korrekte Stellungen, saubere Ausführungen der Techniken, richtiger Hüfteinsatz und Hikite!


Toribio beim Demonstrieren mit Daniel


In der Pause ließen wir es uns gut gehen und die Sonne auf den Bauch scheinen während die Jugendgruppe unseres Dojos zeigte, was Ausdauer ist und die ganze Pause über wilde Sachen machte. Das schien dann wiederum Toribio zu motivieren noch einen Zahn zuzulegen.

in der Pause...war wohl anstrengend?

So ging es dann bei der 2. Einheit ein bisschen mehr ans Eingemachte. Was wir in der ersten Einheit langsam in jeweils 2 Schritten immer wieder wiederholt haben, machten wir nun schneller. Dazu noch Kokotsu-Dachi und Kiba-Dachi; dann noch Gohon-Kumite und die Kata Heian Shodan ungefähr 10 Mal wiederholt. Und dann war leider auch schon unsere 2. Einheit zu Ende.


Am Sonntag gab es dann noch eine letzte Einheit, wo alle zusammen trainierten. Damit wir den Lehrgang mit ihm nicht so schnell vergessen, ließ uns Toribio eine anstrengende Erwärmung und ein intensives Krafttraining zuteil werden, so dass ich noch heute, 2 Tage später, einen unangenehmen Muskelkater habe. Dazu kamen noch ein paar Sachen aus der Grundschule und Happo- Kumite, um die letzte Einheit abzurunden.

die,die sich auch Sonntag noch durchgekämpft haben!

Das Fazit für mich aus diesem Lehrgang: Bis jetzt hat mit das Karate großen Spaß gemacht, aber jetzt wurde auch noch mein Ehrgeiz geweckt. Wahrscheinlich würde mein Lieblingsbürgermeister Herr Wowereit dazu sagen: „Und das ist auch gut so“.

nach dem Lehrgang: unsere jungen Kämpfer Nikola, Jens und Cem



Und bald ist es wieder soweit….ein neuer Anfängerkurs beginnt…..

Zum gemeinsamen Plakate aufhängen und Flyer verteilen haben wir uns Samstag, den 26.7.2008  vorm Gymnasium in Oberursel getroffen……..


Die letzten Plakate wurden geklebt und Flyer verteilt und dann gings los in verschiedene Richtungen .......


in der Fußgängerzone in OBERURSEL...Plakataktion HINODE




um 16 Uhr war dann allgemeiner Treffpunkt im Oberurseler Brauhaus....und dann kam der gemütliche Teil :-)


Vielen Dank nochmal an Nikola, Christian, Werner und Dirk

OSS

Alex und Marcus   



Es fing alles so harmlos an. Am Anfang dachte ich zum tausendsten Mal darüber nach, etwas für die Selbstverteidigung zu tun und stieß dabei zufällig auf den Aushang zum nächsten Karateanfängerkurs. Ein Zeichen, dachte ich mir. Also überwand ich meine natürliche Trägheit und ging hin. Das erste Mal war für mich nicht so besonders und doch scheint es da schon begonnen zu haben, denn ich ging ja wieder hin. Danach muss es mich von Mal zu Mal mehr gepackt haben und jetzt habe ich den Schlamassel. Ich bin karatesüchtig. Ich versteh das nicht. Das ist doch nur ein Sport. Und ich bin nicht mal sicher, ob ich es im Ernstfall tatsächlich einsetzen oder doch lieber vor Angst erstarren würde. Die Jagt nach den bunten Gürteln ist es auch nicht, obwohl mir meine Farbberaterin wegen meines Typs wahrscheinlich eher zu einem gelben Gürtel raten würde. Was kann es denn nur sein? Ist es die Freude, endlich Arme, Beine, Hände und Füße kreuz und quer durcheinander bewegen zu können ohne sich zu verheddern? Oder das Entzücken etwas für total vernachlässigte Körperteile zu tun? Oder die Begeisterung mich in völlig unnatürlich Posen zu werfen? Oder vielleicht das Glücksgefühl, wenn meine Haltung nicht korrigiert wird, in der Hoffnung sie ist korrekt und nicht etwa rettungslos falsch? Oder doch eher die Nähe zu asiatischer Tiefe und Weisheit? Oder finde ich einfach toll, dass meine Kollegen mich jetzt mit Respekt behandeln und mich mit Kaffee und kleinen Leckereien verwöhnen? Ich weiß es nicht. In letzter Zeit beobachte ich jedoch die bedenkliche Tendenz, dass  Karate immer mehr Einzug in mein Privatleben hält. In meinem letzten Urlaub habe ich meinen Rucksack fürs Bergwandern extra schwer bepackt, um so meinen Kampfgeist zu stärken. Das Geld, was ich durch meinen Rauchstop gespart habe, investiere ich in Karatebücher. Meinen Fußboden wische ich jetzt immer so, wie Karate-Kid seinerzeit die Autos seines Meisters polieren musste. Und seid neuestem habe ich alle Ecken und Kanten in meiner Wohnung abgepolstert, damit ich mir nicht so viele blaue Flecken hole, wenn ich einbeinig durch die Wohnung hopse, um meinen Gleichgewichtssinn zu trainieren. Wo soll das bloß hinführen?

OSS 

Na gut, ich habe ein bisschen übertrieben. Tatsache ist aber, dass Karate mir totalen Spaß macht, warum auch immer. Also dank Euch für Training und Verständnis!!

Schönen Sonntag noch

 


SOMMERFEST am 21.6.2008

Am 21.6. fand unser erstes Sommerfest statt. Morgens um 8.30 Uhr trafen sich die Karatekas für die Vorbereitungen. Brötchen schmieren, Bierzeltgarnituren aufstellen,…
Um 10 Uhr fand das erste Training statt. Unter dem Motto: Einführung in den Stockkampf, füllte sich die Halle recht schnell.

Zuerst wurden die einzelnen Techniken in der Grundschule (Kihon) geübt. Der Gyaku-Gedan Barai hat auch hier schon für die ersten Knoten in den Armen und Kopf gesorgt....:-)






















volle Konzentrationn war gefordert...

Auf Basis der Shotokan Karate Techniken Soto- Ude-Uke, Gyaku-Gedan Barai und Shuto Uchi wurden die einzelnen Techniken ohne und mit Stock geübt. Die Steigerung war dann das Üben der Techniken mit Partner.

die korrekte Ausführung ist wichtig

Das Aufeinanderprallen der Stöcke hat offensichtlich allen Spaß gemacht, wurde dabei doch recht schnell klar wie wichtig auch hierbei die korrekte Stellung und korrekte Ausführung der Technik ist.  Der Stock entwickelt doch recht schnell eine Eigendynamik wenn man ihn nicht richtig festhält.....dabei sah alles doch so einfach aus :-)


und dann wurde geübt...

In der Pause von 1 Stunde hat Marcus mit seinem Assistenten „Hugo-san“ den Karatekas einen Einblick in den menschlichen Körper gegeben und sehr anschaulich funktionelle Zusammenhänge im Körper erklärt. Bedeutung der Beckenbodenmuskulatur, Rücken- und Bauchmuskulatur, warum es zu Knieproblemen kommt wenn die Stellungen nicht korrekt ausgeführt sind….welche Problematiken in der Hüfte, Wirbelsäule….auftreten können wurden sehr anschaulich dargestellt und geübt.


Nachdem vielen klar wurde, warum der Oberkörper aufrecht sein muss, wieso die korrekte Stellung so wichtig ist, welche Aufgaben und Funktionen das Zwerchfell  und wie wichtig die Ausatmung und vieles mehr ist, ging es hoch motiviert in die 2.Trainings- Einheit. 

die Block- kombination wurde auch erst wieder ohne Stock mit Partner geübt  

Schwerpunkt lag in der 2. Einheit auch hier, wie in der ersten Einheit im Üben der Basiselemente. Deutlich bewusster sind viele nun aber ganz anders ans Üben heran gegangen.


Zusammengesetzt als 3er Kombination mit Angriffs- und Blocktechniken schallten zum Ende die Stöcke durch die Halle.
Alle von Weiß- bis Schwarzgurt waren hoch motiviert bei der Sache.

die einzelnen Kombinationen wurden zuerst im Kihon geübt...

und dann mit Partner als Kombination geübt....

Die Devise lautete...."nur nicht denken"......


Auch der gemütliche Teil kam nicht zu kurz. Während Werner, Gaby und Christian noch zur Prüfung ran mussten, haben sich die anderen schon um den Grill und ums Essen gekümmert. Die Familien waren in der Zwischenzeit auch schon eingetrudelt und draußen auf der Wiese tobten die Kinder. Auch die ganz kleinen, Kleinen, Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen konnten ihr Können beim Sackhüpfen, Eierlauf, Volleyball …unter Beweis stellen und so war es für Groß und Klein ein gelungenes Sommerfest. 


auch hier war voller Einsatz gefordert....

Ein weiteres Highlight war die Vorstellung unseres neuen „Dojo-Namen“ und Logo für die T-Shirts. Shihan Ochi hat Marcus und mir, für unser Dojo den Namen „HINODE“ = die Kraft der aufgehenden Sonne gegeben. Nun war unsere Kreativität gefragt und somit ist der Entwurf für unserer Dojo entstanden. Dank der Firma POC haben wir auch bald eigene Dojo-T-Shirts.


Gefeiert und gespielt wurde bei Cola, Wasser und Bier bis in die späten Abendstunden hinein. Vielen Dank allen Helfern und Beteiligten, die dazu beigetragen haben dass unser Sommerfest zu einem tollen Erlebnis wurde.

OSS Alex




Zu Ehren unseres Shihans veranstaltet der Shotokan-Karate-Verein in Bad-König den 2. Ochi-Cup
hier die Ergebnisse:

Kata Team: 1.Platz Shotokan Karate Dojo Stierstadt

gestartet sind im Team für Stierstadt: Alexandra und Marcus Engel und Michael Szumlevski (Budo Gym Hainburg) . Mit der Kata Sochin haben wir uns den ersten Platz erkämpft.

Kata einzel weiblich ab 18 Jahre: 1.Platz Alexandra Engel (Stierstadt) mit Kata Nijushiho


Kata einzel männlich ab 18 Jahre: 3.Platz Marcus Engel (Stierstadt) mit Kata Gangaku


Kata einzel männlich ab 35 Jahre: 2.Platz Marcus Engel (Stierstadt) mit Kata Unsu


somit war dieses Wochenende mit 2 Pokalen, 2 Medallien und 5 Urkunden ein erfolgreiches und spannendes Wochenende


Das Karate Dojo Bad König hat einen super Wettkampf ausgerichtet. Großes Lob an das Dojo. Die Atmosphäre in der Halle, sowie auch das gesamte Umfeld mit Grillen im Park haben das Wochenende zu einem schönen Erlebnis werden lassen und uns mal wieder Wettkampf- Luft schnuppern lassen.

OSS Alex und Marcus



Am 3-Tages-Lehrgang in Wolfskehlen mit Vize- Weltmeister Sensei Marijan Gald (5.DAN) und Sensei Ronny Wagner (4.DAN)  bestand Zeljko Trivicevic die Prüfung zum 3.KYU

Wir gratulieren recht herzlich zu einer hervorragenden Prüfung und wüschen weiterhin viel Erfolg auf Deinem Karate-Weg.

OSS Alex und Marcus


Lehrgang mit Marijan Glad (5.DAN) und Ronny Wagner (5.DAN)  vom 30.05. bis 01.06.2008 in Riedstadt-Wolfskehlen



 

Es war ein 3-tägiger Lehrgang vom Freitag bis Sonntag. Karate Dojo Wolfskehlen hat den Lehrgang prima organisiert und dafür gesorgt, dass sich jeder Besucher wie zu Hause fühlt.

Am Freitag wurde in einem gemeinsamen Training (9 Kyu bis DAN) vor allem die Grundschule trainiert. Marijan hat den Schwerpunkt gesetzt auf die 45° Bewegungen in allen Richtungen mit komplexen Block- bzw. Angriffstechniken. Am Anfang einfach und dann immer komplexer und schwieriger.
Kata Heian Shodan wurde in vielen Varianten geübt wie z.B.: Tritttechniken statt Gedan-Barai etc. So konnte sich auch die Oberstufe, bei der ersten Heian-Kata, mal anstrengen und dabei Zanchin trainieren.

Am Samstag haben die Unter- und Oberstufe getrennt trainiert. Im ersten Training hat Ronny die Kata Jion („Liebe und Güte“) in verschiedensten Anwendungen (Bunkai) gezeigt. Dabei war sein Körpereinsatz faszinierend (Dynamik, Kime). Er hat den Schwerpunkt auf die Selbstverteidigungsseite vom Karate gesetzt, die insbesondere in den Katas vorkommt. Diese Anwendungen richtig und effektiv auszuführen können nur die hohen DAN-Träger, die sich damit Jahrelang befassen. Dies gehört wohl zum Karate als Kampfkunst.

In dem zweiten Training am Samstag hat Marijan mit uns die Kata Meikyo-Sandan („Klarer Spiegel“) geübt. Eine recht schwierige Kata, die selten trainiert wird. Marijan hat diese so geschickt zerlegt, dass wir alle mitmachen konnten. Der Höhepunkt war der Sprung mit 360° Drehung.
Das Training bei Marijan hat viel Spaß gemacht. Auf eine lockere Art wurden wir alle richtig zum Schwitzen gebracht, aber voll motiviert und ohne sich unter Druck gesetzt zu fühlen.

Die Abschließende KYU Prüfung hat Marijan abgenommen. Dabei wurde der voller Einsatz von den Prüflingen verlangt. Unter vier Augen hat Marijan am Ende jedem Prüfling eine „Diagnose“ gestellt bzw. die für ihn relevanten Einzelheiten erläutert. Sowohl die Lücken als auch die Stärken. So hat jeder eine „Aufgabenliste“ bekommen, die er demnächst erledigen soll, wenn er weitere Fortschritte auf seinem Karate-Do erzielen will. Die meisten von diesen Aufgaben waren mir nicht neu, dank der Alex und dem Marcus. 

Es ist jedem Karateka zu empfehlen die Lehrgänge von Marijan Glad zu besuchen. Ich freue mich auch auf den Nächsten.

OSS Zeljko  



Der Dojo Lehrgang bildete den Abschluss des 3 monatigen Anfängerkurses und ein Kennenlernen der Karatekas untereinander. Nach diversen Aufwärmspielchen die dem Kennenernen dienten ging es an die Basis des Karate.....


Schwerpunkt in der ersten Trainingseinheit lag in den Basiselementen des Karate Do. Um genaues zielen zu üben dienten kleine Holzbrettchen als Ziel. Für den ein oder anderen doch recht schwierig den Gyaku- Tsuki genau zielgerecht auf das Brettchen zu setzen, ohne 20 cm vorher schon abzustoppen, ...es hat für einige doch große Überwindung gekostet mal zu treffen....und es wurde schnell klar wenn die Stellung nicht passte

Teisho (Handballen)

In der 2.Trainingseinheit lag der Schwerpunkt im Bereich der verschiedenen Hand- Finger- und Fauststellungen wie z.B. Haito (Innenhandkante), Shuto (Schwerthand), Teisho (Handballen), Uraken (Handrückenschlag), Tettsui (Hammerschlag) und Nukite (Spatenhand).

 

Teisho: sowohl bei der Abwehr als auch beim Angriff, wird mit dem Handballen getroffen, beim größtmöglichen Abwinkeln im Handgelenk




Hier galt es nicht nur den ein oder anderen Knoten im Kopf sondern auch in den Fingern zu lösen .....


Es waren viele neue Eindrücke dabei, die aufgezeigt haben, dass man im Karate niemals auslernt....und es viele Möglichekeiten bietet.


Im Anschluss fanden die Prüfungen zur nächst höheren Graduierung statt. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein im Biergarten, bei strahlendem Sonnenschein....

Teilnehmer des Lehrgangs

Zur bestandenen KYU Prüfung gratulieren wir recht herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg auf Eurem Karate- Weg:

zum 9.KYU

Antje Köhler, Clarissa Müller-Stengel, Viola Frick, Hans- Jürgen Frick und Bernd Dammann

zum 8.KYU:

Dirk Friedrich, Jens Friedrich, Nikola Trivicevic, Cem Ucan, Susanne Mayer und Heinz Elbrecht

zum 7.KYU:

Daniel Ruppert

zum 6.KYU:

Fred Fritzel, Steve Meier und Michael Kunzmann


Wir hoffen, dass alle weiterhin mit so viel Engagement dabei bleiben

OSS Alex und Marcus



Vom 1.-4. Mai waren wir mit 6 Erwachsenen Karatekas (Petra und Fred mit ihren Kindern, Zejlko und Nikola, Alex und Marcus) aus unserem Dojo beim diesjährigen Kata Spezial. Hier ein paar Eindrücke..... 


Kata Spezial in Schweich

Kata Spezial Course war ein sehr anstrengender aber auch sehr lehrreicher Lehrgang. Trainiert wurde zwei mal täglich außer am Sonntag, da wurde wegen der Prüfung nur einmal trainiert. Geleitet wurde der Lehrgang von Shihan Hideo Ochi, von Shihan Tatsuya Naka, von Sensei Toribio Osterkamp und von Sensei Julian Chees. Der Lehrgang ging über vier Tage. Von Donnerstag (1.5.2008) bis Sonntag (4.5.2008).


Mein Vater und ich trainierten nur am Samstag und am Sonntag. Mein erstes Training machte ich am Samstag um 11:00 mit Sensei Julian Chees. Dort lernten wir, die für mich zumindest neue Kata, Tekki Shodan. Er zeigte uns auch die Hebel bzw. das Bunkai dieser Kata.

Training mit Shihan Hideo Ochi (8.DAN)

Danach um 15:30 Uhr hatte ich mein zweites Training mit Shihan Hideo Ochi. Mit ihm wiederholten wir erst einmal alle Heian Katas. Das war nicht ganz leicht. Danach übten wir die Kata Tekki Shodan. Die fiel mir dann viel leichter als beim ersten Training.


Training mit Sensei Toribio Osterkamp

















Am Sonntag hatte ich als Trainer den Sensei Toribio Osterkamp. Mit ihm haben wir die Kata Heian Shodan sehr gründlich wiederholt. Das war sehr gut ,weil so ein paar Sachen besser sitzen geblieben sind.

Im Ganzen war es ein schöner und interessanter Lehrgang mit sehr vielen Leuten.

OSS Nikola

Nikola mit Großmeister Shihan Hideo Ochi

Eindrücke von Zejlko:

Es war eine große Karateveranstaltung mit sehr vielen Karateka’s. Ich war in der Gruppe (5.-4.KYU). Die Halle war voll mit den Blaugurten, die in 6 Reihen stehen mussten. Etwas eng zum trainieren, die Motivation neue Kata zu erlernen war aber sehr groß. Wir haben pro Trainingseinheit eine neue Kata kennengelernt (Jion, Hangetsu, Tekki-Nidan, etc.).


Zeljko und Petra in der Violettgurt-gruppe

Es war sehr spannend, unter der Leitung von den Besten JKA-Instruktoren Deutschlands, zu trainieren (Julian Chees, Toribio Osterkamp und Hideo Ochi). Die größte Sensation war der
Tatsuya Naka, JKA-Instruktor aus Japan. Seine Vorführungen und Erläuterung der Katatechniken werden bestimmt lange in unserer Erinnerung bleiben.  

Sensei Julian Chees

Bei jedem Training hat man gemerkt, wie wichtig die „Kleinigkeiten“ sind, auf die uns Alex und Markus immer wieder aufmerksam machen. Korrekte und tiefe Stellungen, Ausholbewegungen, Sanchin halten, Hiki-Te etc. sind sehr wichtig zu trainieren, ansonsten fallen solche Fehler spätestens in so einem Lehrgang auf.  

In den Pausen konnten wir zugucken wie die Karatekas mit Hohen DAN-Graden trainieren (Alex und Markus). Da konnte man sehen, wie sie die ganz langen Kataabschnitte in Anwendung trainieren (Bunkai) mit interessanten und gefährlichen Hebeltechniken. 

Training ab 2.DAN bei Sensei Julian Chees

Es ist eine große Bereicherung für jede(n) Karateka bei Kata-Spezial teilzunehmen. 

OSS Zeljko 



Wenn Vater und Tochter gemeinsam trainieren......

Eigentlich war es gar keine Absicht, dass wir gemeinsam zum Karate Training gehen. Da ich mit dem Tanzen aufgehört habe und einen Ersatz gesucht habe, wollte ich mit meinen Freundinnen den Kurs anschauen. Aber sie hatten an dem ersten Treffen keine Zeit und ich wollte nicht allein gehen und das allererste Treffen wollte ich natürlich auch nicht verpassen. Also stand ich vor einem Problem. Abends kurz vor dem ersten Treffen war ich hin und her gerissen, ob ich nun allein gehen sollte oder nicht. Als mein Daddy von der Arbeit heim kam und meinte er würde mit mir gehen war ich dann natürlich voll froh. Am Ende war es auch gut, dass er mitkam und, dass es ihm gefallen hat, weil, wie ihr ja wisst, haben meine Freundinnen dann beide keine Lust drauf gehabt…..
Ich finde das Karate Training gut, besonders weil ich denke, dass es mir auf Dauer echt was bringt. Ich hatte immer schon Angst, wenn mich irgendwer blöd anmacht oder ich abends allein heim gehe/U-Bahn fahre. Ich habe auch schon rausgefunden, und darauf bin ich voll stolz, dass ich weiter werfen kann als früher (wird im Sportunterricht jährlich gemessen), vielleicht liegt das ja auch am Karate. Besonders effektiv find ich das Partnertraining, weil man es sich da als Anfänger so richtig gut vorstellen kann, wie es mal ist und wo man hinschlagen muss. Ich finds auch echt gut, wie ihr zwei das macht, der nötige Ernst, aber irgendwie doch locker und lustig. Und wenn ich mal (kommt ja doch öfter vor) was falsch mache, werd ich auch nicht gleich zusammengeschissen...dann würde es nämlich keinen Spaß mehr machen. Also, alles in allem find ich´s gut. Außerdem können Daddy und ich immer ganz stolz daheim der Mama vorführen, was wir gelernt haben, und da ist die immer ganz beeindruckt :-) Lob an Alex und Marcus und natürlich an alle meine Anfänger-Mitstreiter!  

OSS Viola

 
Seit langen bin ich auf der Suche nach einer zusätzlichen sportlichen Betätigung zu meinem Tischtennis-Betriebssport immer dienstags. Das das dann mit dem Karate zusammen mit Viola geklappt hat ist natürlich ein Ausnahme-Volltreffer. Zumal wir dann auch noch gut miteinander trainieren können. Mir gefällt das Karatetraining bei Euch richtig gut. Ich glaube die Kombination mit Eurem Beruf ist für alle Karateka ein echter Glücksfall. Man merkt, dass Ihr beide viel physiotherapeutische Ahnung habt. Auch gerade die Konstellation Montag 1,5h + Freitag 1,0h fordern mich ganz schön. Oft werden meine Kraftreserven zu 100% gefordert. Aber bei aller sportlicher Ausreizung meiner Kräfte - die Kombination mit der parallel geforderten Konzentration lassen bei mir den Eindruck entstehen hierdurch noch mehr Leistung entwickeln zu können. Ich finde es ganz toll bei Euch und ich hoffe noch lange weiter machen zu können Ach - und was ich noch erwähnen muss - die Infos, die wir bislang erhalten haben (Heftchen, Broschüren, etc..) sind auch ganz Klasse. Am besten gefällt mir das Bild mit der Oma an der Bushaltestelle - das ist mein Ziel !

 OSS  Hansi



Marcus startet in der Kategorie Kata Männer ab 18 Jahre für unser Dojo

die Spannung steigt... warten auf die nächste Runde.

Im Kata Wettkampf geht es nach Ko System. 4 Nebenkampfrichter und 1 Hauptkampfrichter entscheiden per Flagge. Agga = rot; shiro= weiß. Der Gewinner kommt eine Runde weiter

auch diesen Kampf hat Marcus mit 4 Flaggen für rot eindeutig für sich entschieden

souverän kämpft sich Marcus bis zum Pool Finale durch. OSS

Es war auf jeden Fall ein aufregender und spannender Tag für uns. Wir konnten mal wieder ein bisschen "Wettkampfluft" schnuppern und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen.

OSS Alex und Marcus



Seit dem 11.Februar 2008 läuft der neue Anfängerkurs für Shotokan Karate. Im Anfängerkurs werden die Basiselemente des Karate-Do vermittelt.

Üben des Zenkutsu- Dachi

Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Partnertraining) sind die 3 Säulen des Shotokan Karate.

In der Grundschule werden die Grundstellungen, sowie Arm- und Beintechniken geübt im Stand sowie in der Vorwärts und Rückwärtsbewegung.

Choku- Tsuki Chudan

Block: Gedan-Barai

Für die Anfänger zu Beginn immer recht anspruchsvoll beide Arme unterschiedlich einzusetzen.Koordination und Gleichgewicht sind weitere Hürden die es zu überwinden gibt :-)




Marcus am Start für unser Dojo.

In den Vorrunden lag der Schwerpunkt auf den Heian Katas 1-5 und Tekki Shodan. Der Hauptkampfrichter konnte entscheiden welche Kata die Kämpfer zeigen sollten und dann entschied das ko System....


mit 7 Karatekas aus unserem Dojo haben wir Marcus von der Tribühne unterstützt und angefeuert. Für unsere Jugendlichen war es der erste Wettkampf den sie beobachtet haben und mit Sicherheit eine Erfahrung wert....und auch für die "Älteren" interessant zum zuschauen. Mal sehen wer nächstes Jahr alles am Start ist :-)




Lehrgang mit Shihan Hideo Ochi in Obertshausen

Am vergangenen Wochenende fand der jährliche Lehrgang in Obertshausen/ Hessen mit unserem Shihan Herrn Ochi statt. Trainiert wurde Samstag und Sonntag und der Lehrgang war – wie eigentlich immer bei Herrn Ochi – sehr gut besucht: ca. 80 Teilnehmer in der Unterstufe, ca. 200 Teilnehmer in der Oberstufe, nicht zuletzt wohl auch aufgrund der angebotenen Prüfung zum 1. und 2. Dan.
Der Schwerpunkt der Trainings orientierte sich daher schon etwas am Prüfungsprogramm: Am Samstag im jeweils ersten Training Kihon und Kumite; das zweite Training war ausschließlich für Kata reserviert.

So lag dann auch der Fokus des Kihon/Kumite-Trainings (nach einigen Shoku-Tsuki-Kombinationen geradeaus und jeweils im 45° Winkel rechts/links) entsprechend bei den jeweiligen Stellungen Zenku-Tsu-dachi, Koku-Tsu-dachi, Kiba-dachi. Hier gab es einen sehr guten Aufbau der unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen innerhalb der einzelnen Bahnen, sodass sehr effizient für alle Kyu- und Dan-Grade in bereits EINER Bahn alle für den jeweiligen Gürtelgrad erforderlichen Anforderungen enthalten waren. Beispiel für Soto-Ude-Uke: (Aus Zenku-Tsu mit Gedan-Barai, mal rechts, mal links)
In einer Bahn
-          vorwärts in Zenku-Tsu-dachi mit Soto-Ude-Uke
-          vorwärts in Zenku-Tsu mit Soto-Ude-Uke, anschließend in Kiba-dachi mit Yoko Empi
-          vorwärts in Zenku-Tsu mit Soto-Ude-Uke, Kiba-dachi, Yoko Empi, Tate Uraken (joko und Chudan)
-          wie Schritt davor, mit anschließend Gyaku-Tsuki
Die gleiche Bahn dann auch mit Rückwärts- statt Vorwärts-Schritten – und natürlich Stark!!
Analog entsprechend war der stufenweise Aufbau in den Kombinationen
-          Aus Zenku-Tsu-dachi mit Gedan-Barai, vorwärts in Zenku-Tsu-dachi mit Uchi-Ude-Uke; in den weiteren Vorwärtsschritten erweitert um jeweils Mawashi-Geri, Yoko-Geri kekomi, Mae-Geri (hinten abg.), Kizami-Tsuki, Gyaku-Tsuki
-          Aus Koku-Tsu-dachi Shuto-Uke, vorwärts in Koku-Tsu-dachi Shuto-Uke, jeweils in den weiteren Vorwärtsschritten erweitert mit Nukite, Kisami-Mae-Geri, Mae-Geri, mit Drehung vorwärts/rückwärts ebenfalls in Koku-Tsu-dachi und Nukite
Diese umfangreichen Kombinationen erforderten - neben der Technik natürlich – zudem ein hohes Maß an Konzentration.

Schwerpunkt des zweiten Trainings war Kata, Kata und dazu noch Kata: Alle Katas wurden einmal langsam, einmal stark ausgeführt; wenn Herr Ochi nicht zufrieden war, natürlich gerne auch öfters
-          alle Heian Katas
-          Tekki Shodan
-          Tekki Nidan
-          Bassai Dai
-          Bassai Sho
-          Jion
-          Tekki Sandan

Fazit:
Das Training hat viel Spaß gemacht und diente hervorragend dazu, quasi „nebenbei“ einmal den eigenen Trainingsstand zu ermitteln. Das Ergebnis daraus ist auch keine Überraschung: „Es gibt viel zu tun…“ In diesem Sinne ein prima Jahresanfang mit hoffentlich bald mehr Gelegenheit für ein Training bei Herrn Ochi.

Oss
Petra


Fred sonntags morgens im Training bei Shihan Ochi


Lehrgang mit Marijan Glad in Dieburg am 5.01.2008

Mit 9 Leuten aus unserem Dojo haben wir am Lehrgang mit Marijan Glad (5.DAN) in Dieburg teilgenommen. Der Lehrgang fand unter dem Motto:"Weg mit dem Winterspeck" statt und so wurden die guten Vorsätze fürs Neue Jahr in die Tat umgesetzt....

Üben der Ausholbe-wegungen

Mein erster Lehrgang in Dieburg mit Marijan Glad war sehr schön, interessant und natürlich auch sehr lehrreich. 
Der Lehrgang war groß und bestand aus drei Gruppen. Ich war in der ersten Gruppe (9-7 Kyu). Ich fand, dass ich viel gelernt habe. Schön war für mich, dass der Marijan mit uns Dehnungen gemacht hat, die für uns teilweise neu waren. 


Besonders cool fand ich auch, dass wir den Ablauf und ein bisschen auch die Techniken, der für uns neuen Kata, Heian Yondan gelernt haben. Es war auch in den Pausen interessant zuzuschauen wie die höheren Gürtel trainiert haben. Man konnte auch viele neu und nette Leute kennen lernen. 
So, im Ganzen, war der Lehrgang sehr cool und ich konnte mein bisheriges Wissen bereichern. 

Susanne und Nikola beim Üben der Kata Heian Yondan  

Oss Nikola


Fred und Steve  7.KYU

Kata Heian Yondan

Eindrücke von Zeljko:

Es war ein Katalehrgang mit dem Ziel: „Weg mit dem Winterspeck“. Ich war in der 2. Gruppe (6-4 KYU). Die Halle war ziemlich voll. In der ersten Trainigseinheit haben wir zuerst die Heian Kata kurz wiederholt. Danach haben wir eine neue Kata in Angriff genommen. Bis kurz vor Trainingsende wussten wir nicht um welche Kata es ging, was ich sehr spannend fand. 


Der Marijan bringt die Kata auf hervorragende Art bei. Zuerst werden die schwierigsten Ausschnitte  schrittweise geübt. Am Anfang denkt man, dass man so komplexe Bewegungskombinationen nie schaffen würde. Dank der Erfahrung und Methodik von Marijan klappt am Ende jede Kombination ganz gut.  Um besser den Sinn der Techniken zu verstehen, werden die ausgewählten mit Partner geübt (Bunkai). 

Bunkai  Albrecht und Petra

Bunkai Kata Wankan  Zeljko

Die Kombinationen wurden immer erweitert. Der Marijan erläuterte uns  u. A. auch die richtige, technikabhängige Atmung und Kime, was bei ihm besondere Rolle spielte.  Erst kurz vor dem Trainingsende wurde die komplette Kata ausgeführt. Überraschenderweise klappte der Ablauf problemlos. Die komplexen Bewegungen liefen wie geschmiert, alle Knoten waren gelöst. Sehr geschickt gesteuert von Marijan. 


Es handelte sich in der ersten Trainigseinheit um  die Kata Wankan (König und Krone), eine sehr schöne Kata, mit vielen neuen Hebeltechniken, die relativ selten geübt wird. Kurze, aber dynamische Kata. Es ist interessant auch so eine Kata zu üben, die keine Pflichtkata ist.

Kata Enpi

In der zweiten Trainigseinheit haben wir auf gleiche Weise die Kata Enpi (Flug der Schwalbe) geübt. Eine äußerst schwierige Kata, die man bestimmt sehr lange und fleißig üben muss, um sie  halbwegs zu beherrschen. Bin froh, dass ich zumindest den Ablauf dieser Kata kann.  


Es war ein sehr schöner Lehrgang mit dem Marijan, der uns auf eine lockere, professionelle und sehr motivierende Art viele wertvollen Karate-Techniken beigebracht hat. Alle haben auch ordentlich geschwitzt, nach dem Moto: „Weg mit dem Winterspeck.“   

OSS Zeljko

In der Oberstufe wurden die Kata Meikyo und Meikyo Nidan geübt. Die Meikyo Nidan war sehr anspruchsvoll und komplex von ihren Bewegungsabläufen und wird sehr selten auf Lehrgängen geübt. Von daher auch für die DAN Träger sehr interessant und anspruchsvoll. 


Das waren unsere Aktivitäten 2007:

20./21.Januar 2007 LG mit Shihan Ochi in Tamm.

27.1.2007 Dojo LG mit Alexandra Krell und Marcus Engel in Stierstadt...

9.3.2007 Start neuer Anfängerkurs...

16.März 2007 Vorführung auf der Turngau 2007 Stierstadt...

13./14.April 2007 LG mit Shihan Ochi in Konstanz...

14./ 15.4.2007 LG mit Shihan Kunio Sasaki Groß Umstadt...

28./29.April 2007 LG mit Thomas Schulze in Dreieich.

17.-20. Mai 2007 Kata Spezial in Groß Umstadt...

9.- 10. Juni 2007 LG mit DJKB Instructor Toribio Osterkamp in Dreieich Götzenhain...

16.06.2007 Dojo interner Lehrgang mit A.Krell und M.Engel in Stierstadt...

6. - 9.Juli 2007 Kerb in Stierstadt

7.- 8. Juli 2007 LG mit DJKB Instructor Toribio Osterkamp in Frankfurt Kalbach...

13. - 14.7.2007 LG mit Shihan Ochi in Calw

27./ 28.7.2007 Hochzeit Alexandra und Marcus Engel...

30.07. - 3. August 2007 Gasshuku in Tamm....

3. September 2007 Start neuer Anfängerkurs...

20./ 21. Oktober 2007 Shihan Ochi in Groß Umstadt...

26./27. Oktober 2007 Shihan Ochi in Siegen,

17./ 18. November 2007 Instructor Lehrgang in -Hennef...

1.Dezember Jubiläumslehrgang Shotokan Karate TV Stierstadt anlässlich des 1 jährigen Bestehens der Karate Abteilung des TV Stierstadt              

LG mit Sensei Dirk Müller 4.Dan Shotokan Karate (DJKB) , 4.Dan Jiu-Jutsu, 1.Dan Hanbo Jutsu (Stockkampf) in der Vereinsturnhalle des TV Stierstadt...

8.Dezember 2007 LG mit Dirk Müller in Bösinghoven....


Hier kommen die Berichte mit Fotos......



Am Wochende fand ein Shotokan Karate Lehrgang mit Sensei Dirk Müller (4.DAN Shotokan Karate, 4.DAN Jiu-jutsu, 1.DAN Hanbo Jutsu) und Sensei Horst Wathenphul (2.DAN Shotokan Karate) beim Bushido Bösinghoven statt.

Wir gratulieren Petra Fritzel zur bestandenen 4.KYU Prüfung!

OSS

Herzlichen Glückwunsch :-) mach weiter so! 

OSS Alex und Marcus



Am Samstag haben wir zu Dritt einen Lehrgang in Meerbusch-Osterrath mit den Senseis Dirk Müller und Horst Watenphul besucht. Dirk Müller leitet ein großes Dojo in Willich, Horst Watenphul ein großes Dojo in Gladbeck (beide ca. 300 Mitglieder). Der LG fand an einem Tag statt, beinhaltete aber für alle Teilnehmer drei Trainingseinheiten.

Im ersten Training (bei Horst Watenphul,Dan-Träger und Kyu-Grade gemeinsam) lag der Schwerpunkt nach einem ausführlichen Aufwärmprogramm beim Kihon in Form von Angriff-und Abwehrkombinationen, die beidseitig durchgeführt wurden. Bsp.:
- aus Zenkutsu Dachi Gedan Barai
-vor mit Jodan Oi Tsuki
rückwärts mit Age Uke
- vor mit Chudan Oi Tsuki
Die Abwehrarten (SotoUde Uke,UchiUde Uke etc.)und Angriffsarten können beliebig kombiniert werden. In einem zweiten Schritt wird dann auf Schnelligkeit trainiert.
Im zweiten Training (bei Dirk Müller, Unter- und Oberstufe getrennt) wurde der Ansatz des ersten Trainings weitergeführt:
- die Angriffs- und Abwehrkombinationen aus dem ersten Training werden alle direkt hintereinander ausgeführt
- in diesen Ablauf wurden dann noch Tritt-Techniken in verschiedenen Variationen "eingebaut" (immer zwischen Abwehr und darauf folgendem Tsuki)
- dieser Ablauf wurde dann mit dem Partner geübt
Zweiter Schwerpunkt des Trainings war Kata: alle Heian Katas und Tekki Shodan jeweils im Wechsel mit Jitte, die detailliert behandelt wurde
Inhalt des dritten Trainings war wieder Grundschule, diesmal Angriff- und Abwehr-Techniken in Kombination mit yori-Ashi, Schwerpunkt hier Gyaku Tsuki.


Kihon

Von jedem Lehrgang nimmt man unterschiedliche Dinge mit - jeder hat seine eigenen Themen und Schwerpunkte. Was mich betrifft, so waren die Kombinationen aus immer wechselndem Angriff / Abwehr, später zusammen mit dem Partner eine gute Übung "mal über den Tellerrand" zu schauen - auch im Hinblick auf Randori, worauf es hinzuführen schien. Es ist eine Sache, einige Grundschultechniken in Folge zu machen, aber eine ganz andere Sache, sehr viele Techniken in Folge möglichst sauber zu machen, dabei noch kreativ zu sein (welchen Geri nehm' ich denn jetzt mal?), und dann auch idealerweise noch schnell und stark. Und eine neue Kata lernen ist natürlich immer prima :-)


zwischen den Trainings-einheiten konnte man sich stärken :-)

Es waren recht viele Teilnehmer dort (ca. 100), man war bestens versorgt, trotz miesem Wetter gab es drinnen ausreichend Sitzgelegenheiten und das Rheinland hat viele nette Leute mit richtig guter Stimmung. Hat insgesamt super Spass gemacht und man kann nur hoffen, den Einen oder Anderen auf grossen Lehrgängen mal wieder zu sehen.
 
Oss, Petra



Eindrücke und Empfindungen zu meinem ersten Karatelehrgang mit Dirk Müller Shotokan Karate (DJKB), 4.Dan Jiu-Jitsu; 1.Dan Hanbo Jutsu (Stockkampf).


allgemeines Training

Erst einmal, Vielen Dank an unsere lieben und geduldigen Trainer/in Alexandra Engel, Marcus Engel und Thorsten. 


Sensei Dirk Müller

Sehr beeindruckend, lehrreich und anstrengend war der Lehrgang von Sensei Dirk Müller. Und als ich unseren Sensei das erste Mal in seinem Karateanzug sah, rutschte mir schon das Herz in die Hose. „Ich dachte schon darüber nach, ob ich den Tag durch stehe!?“

Die Kondition wurde wirklich hart auf die Probe gestellt, wie auch unsere Disziplin und Konzentrationsfähigkeit. Dirk Müller verlangte alles ab von unserer Gruppe, was wir die letzten drei Monate trainiert haben. Zwischen durch lockerte er die harte Zeit des Trainings immer wieder mit Bewegungs- oder Rennspielen auf. Zum Ende der Trainingeinheit, lehrte er uns wie wir einen Angriff mit einem Stock abwehren können. Was ich persönlich sehr interessant fand.

Was mich aber am meisten beeindruckt hat ist das unser Sensei sagt: „ das Herz muss es wollen“, oder so ähnlich! Wie recht er doch da hat, man sollte bei allen im Leben mit dem Herz dabei sein, wohl auch bei dieser faszinierenden Kampfkunst! Klasse! 

Es war ein super Lehrgang, obwohl ich so aufgeregt war, und glaube ziemlich viele Fehler gemachte zu haben, haben wir alle die Prüfung bestanden.

Nun können wir verdient und stolz unseren weißen Gürtel tragen.

OSS Susanne



Am Samstag, den 1.12.2007 wurde zum Anlass des 1 jährigen Bestehens der Karate Abteilung des TV Stierstadt 1891 e.V. ein Shotokan Karate Lehrgang ausgerichtet. Unter der Leitung von Gasttrainer Sensei Dirk Müller (4.DAN Shotokan Karate, 4.DAN Jiu-jitsu, 1.DAN Hanbo Jutsu/ Stockkampf) mussten die Teiilnehmer in der Vereinsturnhalle des TV Stierstadt ordentlich schwitzen.

Dirk Müller schulte Flexibilität, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Starkes "Zanshin" (Aufmerksamkeit) waren sowohl im Kihon, Kata sowie Kumite gefordert. In der 1.Trainingseinheit, in der alle Graduierungen (vom Weißgurt bis Schwarzgurt) gemeinsam trainiert haben, wurden die Basiselemente in Präzision geübt. Korrekte starke Ausführung der Technik, saubere Stellungen und absoluter Willen sind ein großer Bestandteil seines Trainings gewesen.

Partnertraining

Im Unterstufentraining lag der Schwerpunkt im Üben der Kihontechniken. Aufwämspielchen sorgten immer wieder für eine lockere Atmosphäre. Sensei Dirk Müller schaffte es immer wieder sehr schnell den nötigen Ernst in die Gruppe zu bringen und aus jedem sein Maximum heraus zu bekomen.... es war auf jeden Fall eine schweißtreibende Angelegenheit....und es wurde schnell klar, dass der Anfängerkurs jetzt vorbei ist! Die Kata Heian Shodan wurde intensiv trainiert mit dem dazugehörigen Bunkai (Kata in Anwendung) Hier kamen einige Hebeltechniken zur Anwendung...

Kihon: Uchi-Ude-Uke

Im Oberstufenbereich lag der Schwerpunkt v.a. im Bunkai der Kata Jion ("Liebe und Güte"). Diese Kata zählt zu den Schwarzgurt Katas und überzeugt mit sehr kraftvollen Elementen. Besonders den häufigen Stellungswechseln ist besonderes Augenmerk zu schenken und dass die Kata vom Beginn bis zum Ende kraftvoll ausgeführt werden muss...hat uns doch ganz schön an unsree Grenzen gebracht...

Kata "Jion"

Hier kamen v.a. die Selbstverteidigungsaspekte des Shotokan Karate gegen den Hanbo (Kurzstock) zur Anwendung. An verschiedenen Übungsbeispielen und Auslegungsvarianten der unterschiedlichen Techniken gab es des öfteren mal den ein oder anderen Knoten im Kopf zu lösen.

Welche der 3 am Boden liegenden Dinge ist wohl die ideale Waffe zur Verteidigung?

In der letzten Einheit, die noch einmal für alle gemainsam stattfand lag der Schwerpunkt im Selbstverteidigungsbereich. Verteidigung gegen einen Stockangriff aus verschiedenen Richtungen wurde intensiv mit dem Partner geübt. Für viele doch "neu" was es alles im Shotokan Karate noch zu lernen gibt.....   

Prüflinge nach bestandener Prüfung.... OSS

Nach der letzten Einheit des Lehrgangs konnten sich einige der Teilnehmer der Prüfung zum nächsten KYU stellen. Für die Anfänger bildete dieser Lehrgang den Abschluss des 3monatigen Anfängerkurses.  Unter den strengen Augen von Sensei Dirk Müller (Bundesprüfer und Bundeskampfrichter des DJKB) bildete die Prüfung den Abschluss eines langen Lehrgangstages.

Teilnehmer des Lehrgangs

Am Ende freuten sich alle Prüflinge über die bestandene Prüfung und es ging mit den anderen Lehrgangsteilnehmern zum gemeinsamen Abendessen, bei dem das einjährige Bestehen der Abteilung sowie die bestandenen Prüfungen gebührend gefeiert wurden. Die Abteilungsleiter Alexandra und Marcus Engel freuten sich über den großen Zuspruch und Interesse der Teilnehmer und bedanken sich bei Sensei Dirk Müller für dieInspiration und einen super gelungenen Lehrgang zum einjährigen Bestehen ihrer Abteilung. Sensei Dirk Müller hat zugesagt auch im nächsten Jahr einen Karate Lehrgang der besonderen Art für die Karate Abteilung zu leiten.

OSS Alexandra und Marcus


Teilnehmer des Lehrgangs



anlässlich des 1 jährigen Bestehens der Karate Abteilung des TV Stierstadt 1891 e.v. fand am 1.12.2007 ein Lehrgang mit Sensei Dirk Müller 4.DAN Shotokan Karate und 3.DAN Jiu-jitsu, 1.Dan Hanbo Jutsu (Stockkampf)  in der Vereinsturnhalle des TV Stierstadt statt.

Bestandene Prüfungen:

9. KYU:

Nikola Trivicevic, Cem Ucan, Jens Friedrich, Dirk Friedrich, Susanne Mayer, Heinz Elbrecht und Jürgen Riegelmann

8. KYU:

Daniel Ruppert

7. KYU:

Fred Fritzel, Steve Meier, Michael Kunzmann

4. KYU:

Zeljko Trivicevic

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Macht weiter so!

OSS Alex und Marcus



Am 17./ 18.November 2007 absolvierten die Trainer Alexandra und Marcus Engel im Rahmen des Instruktor (Ausbilder) Lehrgangs des DJKB e.V. (Fachverband für traditionelles Shotokan Karate) ihre Prüfung zum 3.DAN. Die Prüfung wurde abgenommen von Chefinstruktor Shihan (Großmeister) Hideo Ochi (8.DAN).



OSS !!!

In der Prüfung wurde die Leistung der Prüflinge aus den 3 Säulen des Shotokan Karate - Kihon, Kata und Kumite kontrolliert. Im Kihon, der Grundschule wurden vielfältige Kombinationen aus Block- und Kontertechniken mit Bein- und Armtechniken verlangt. In der Disziplin Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) zeigten die Prüflinge 4 verschiedene, vom Prüfer vorgegebene, und eine Tokui (Kür) Kata aus 21 Katas der Stilrichtung Shotokan Karate. Den Abschluss bildete das Kumite, der Freikampf mit Partner. Hier geht es um kontrollierte, saubere und schnelle Angriffs-, Block- und Kontertechniken mit Armen und Beinen.   

nach der Prüfung zum 3.DAN

nach der Prüfung mit dem DAN Dipolm......

Herzlichen Glückwunsch     OSS



Am 03.09.2007 machten wir uns auf, zum ersten Shotokan Karate Probetraining. Schnell wurde uns an diesem Tag klar, dass es anstrengend ist und trotzdem viel Spaß macht. So haben wir uns entschieden am Karate Anfängerkurs teilzunehmen.

montags in der kleinen Turnhalle des Gymnasium Oberursel

Besonders gut gefällt uns die Atmosphäre, da es eine kleine Gruppe ist und so können uns alle Techniken genau erklärt werden und wir haben die Möglichkeit ausgiebig zu üben.

freitags in der Grundschulturnhalle in Stierstadt

Falls wir etwas nicht richtig trainieren, helfen uns Marcus und Alexandra unsere Körperhaltung und Bewegungsabläufe zu korrigieren.

Partnerübung

In der kurzen Zeit haben wir schon sehr viel gelernt und da uns das Training mit der Gruppe sehr viel Spaß macht, haben wir uns entschieden im Verein weiter zu machen

OSS

Jens (12 Jahre) und Dirk (41 Jahre) Friedrich



Am 27. Oktober 2007 war ich (5.kyu) beim Lehrgang mit Shihan Hideo Ochi in Siegen. Das Training der Unterstufe war in folgender Reihenfolge gegliedert: Kihon, Kumite und zum Schluss Kata. Schwerpunkt dieses Lehrgangs lag eindeutig im Kihon, immer flankiert mit den passenden Kumite-Übungen; Kata wurde dieses Mal zeitlich nicht so ausführlich behandelt, was aber nicht bedeutet, dass es inhaltlich zu knapp wurde. Im Gegenteil: Herr Ochi sieht ALLES, völlig unabhängig davon, wo man steht. Manch einer rümpft vielleicht die Nase, wenn es heisst, "Heian Shodan", aber das kann ganz schön anspruchsvoll sein - nicht zuletzt dann auch mit geschlossenen Augen; immer eine Konstante im Training bei Herrn Ochi und immer wieder eine faszinierende Gleichgewichtsübung.

5. und 4. KYU  Violettgurte

Schwerpunkt im Kihon lag dieses Mal bei den Tritten und schönen Kombinationen davon, die immer ein Stückchen mehr erweitert wurden - Beispiel:(1)Mae-Geri hinten absetzen, (2)Mae-Geri hinten absetzen, Mae-Geri vorne absetzen,(3)Mae-Geri hinten absetzen, Mae-Geri vorne absetzen, einen Schritt nach vorne (dicht vor den vord. Fuß in Gyaku-Hanmi) setzen und Mawashi-Geri, (4) alles wie (3) plus Ushiro-Geri, (5) alles wie (4)und einen Yoko-Geri kekomi. Und das dann bis der Arzt kommt.

Kata Heian Sandan

Zahlenmässig waren ca. 80 Personen im Unterstufen-Training, also ein gut besuchter Lehrgang. Die Halle ist schön groß, die Leute sehr nett, alles in allem prima. Wenn nicht gerade Wintereinbruch im Siegerland ist (was ganz gern mal vorkommt), ist Siegen von Frankfurt auch recht zügig zu erreichen - kann man also für den einen oder anderen LG mal in Betracht ziehen.

Oss Petra



Derzeit läuft der 3.Shotokan Karate Anfängerkurs. Trainiert wird montags und freitags je 1 1/2 Stunden. Schwerpunkt des Karate Anfängerkurses sind die Basiselemente des Shotokan Karate Do. Kihon, Kata und Kumite.

Übung Mae-Geri, gerader Fußtritt nach vorne

Karate ist ein Verteidigungssystem, bestehend aus Selbstverteidigung, Kampfsport, Körper- und Geistschulung. Karate fordert viel Selbstdisziplin und  beansprucht neben dem körperlichen Einsatz, den konditionellen und physischen Faktoren, auch in ganz besonderem Maße die Konzentrationsfähigkeit.

die richtige Distanz und korrekte Ausführung der Technik ist entscheidend....

Auch hier trainieren Jung und Junggeblieben gemeinsam.....schön dass in dieser Gruppe Väter mit ihren Söhnen zum gemeinsamen Training kommen.....


Für beide Übenden ist es eine Herausforderung-Aufmerksamkeit und Konzentration spielen eine sehr große Rolle


Ausholbewegungen und Wendungen sind zu Beginn schwieriger als sie aussehen...



Am Wochenende 20./21. Oktober 2007 waren wir beim Lehrgang mit Shihan Hideo Ochi in Groß Umstadt.

Kihon: Kokutsu-Dachi mit Shuto-Uchi

Aus unserem Dojo nahmen an dem Lehrgang in der Unterstufe Daniel (9.Kyu) und ich (9.Kyu) teil. In der Oberstufe Alex und Marcus.

Wie war’s?
Hohe Teilnehmerzahl. Etwa 100 Karateka in der Unterstufe und ca. 140 Karateka in der Oberstufe (ab 4. Kyu). Unter- und Oberstufe trainierten getrennt zu unterschiedlichen Zeiten.Unterstufe alters- und farbmäßig gut durchmischt. Von Kindern bis hin zu einigen älteren Semestern alle Altersklassen vertreten. Einige Weißgurte, viele gelbe, orangefarbene und blaue Kyu's. Erwachsene und Kinder trainierten gemeinsam. Schöne, große Halle mit Tribüne (viele Zuschauer). Vor allem einen gute Laune, Motivation sowie Trainingseifer verbreitenden Shihan Ochi, dem es sichtbar Spaß machte durch die Reihen der Trainierenden zu gehen, sich überall sehen zu lassen und Hilfen zu geben.

Kata Heian Shodan

Trainiert wurde am Samstag in zwei Abschnitten von 1,5 Stunden und 1 Stunde. Dazwischen 2,5 Stunden Pause. Ferner am Sonntag nochmals 1 Stunde.Training nach karatetypischem und bewährtem Schema: Aufwärmen, Techniken einzeln und in verschiedenen Kombinationen ausführen, Partnerübungen, Katas (Heian Shodan, Nidan, Sandan). Bei Heian Yondan und Heian Godan durften wir den Blaugurten zusehen. Schon beeindruckend, wenn sich 100 bzw. 140 Karateka auf Kommando wie „ein Mann“ bewegen und Kiai’s in die Halle donnern!Ja, und wir beiden Weißgurte waren tatsächlich leistungsmäßig stark genug, um mitzuhalten und sind nach eigenem Empfinden gut zurechtgekommen.

Meckerecke: Aufwärmen, insbesondere Ausrichten des Teilnehmerheeres in Reihe und Glied verbrauchten im ersten Durchgang ca. 30 Minuten, im zweiten Durchgang immerhin noch ca. 15 Minuten. Trainingszeit daher zwangsläufig mit jeweils ca. 1 Stunde bzw. nur noch ca. 45 Minuten etwas kurz. Ferner schlechte Akustik in der Riesenhalle. Trainer war infolgedessen teilweise nicht zu verstehen.Ansonsten sehr gute Organisation und reibungsloser Ablauf ohne Wartezeiten.

Fazit:
Der Lehrgang war ein Erlebnis und macht Appetit auf mehr.  

OSS
Werner



Nach einer unbeschreiblich schönen 2 Tage Hochzeitsfeier ging es spät am Sonntag Abend mit dem Wohnmobil los nach Tamm. Im Januar beim Lehrgang mit Shihan Ochi haben wir uns die ganzen Gegebenheiten schon mal angeschaut und wussten also auch genau wo wir hin müssen…
Unser Platz fürs Wohnmobil war auch wirklich nicht zu übersehen….abgesperrt…mit Foto von uns -  bitte freihalten für unsere frisch Vermählten Honneymooner…
Wir waren sichtlich gerührt, denn damit hatten wir nicht gerechnet.

OSS und vielen Dank an Andy und Zdravgo und die Helfer vom TV Tamm   


Das Aufstehen am Montag Morgen um 6 Uhr hat sich als etwas schwierig erwiesen und wir mussten ganz schön gegen die Müdigkeit ankämpfen, aber wir standen um 7 Uhr morgens im Dojo….es ging gleich bei Toribio Osterkamp mit der Kata Unsu los.
Die Müdigkeit konnte uns aber auch die Tage gar nicht so schnell einholen, da wir von vielen Gratulanten umgeben waren.

Gasshuku heißt „1 Woche lang 3mal täglich trainieren unter Anleitung von hochkarätigen Karatemeistern aus der ganzen Welt“, an dem  auch dieses Jahr wieder mehr als 1200 Karatekas aus der ganzen Welt zum gemeinsamen Training zusammen kamen

Das Training leiteten dieses Jahr:

Training ab 2.DAN bei Shihan Stan Schmidt  

Ø      Shihan Hideo Ochi (Chefinstructor DJKB)
Ø      Shihan Shojiro Koyama (JKA Instructor aus den USA)
Ø      Shihan Hideomi Uragami (JKA Instructor aus Marokko)
Ø      Shihan Stan Schmidt (JKA Instructor aus Südafrika)
Ø      Shihan Koichi Sugimura (JKA Instructor aus der Schweiz)
Ø      Shihan Koichiro Okuma (JKA Instructor aus Japan)
Ø      Shihan Shinji Akita (JKA Instructor aus England)
Ø      Sensei Hanskarl Rotzinger
Ø      Sensei Toribio Osterkamp
Ø      Sensei Risto Kiiskilä
Ø      Sensei Julian Chees
Ø      Dr. Birgit Schweiberer (Meditationstrainerin)

Schon um sieben Uhr ging am Montag morgen für die Ersten das  Kata Training los. Die anderen beiden Einheiten am Tag  wurden vermehrt Wert auf Kihon und Kumite, sowie auf verschiedene Kombinationen Wert gelegt. Jeder Sensei hatte seinen eigenen Schwerpunkt und hat uns sichtlich an unsere Grenzen gebracht.  

"über die Schwelle tragen....." geht auch im Gi

Für diejenigen die nicht trainieren wollten oder konnten, hatte der TV Tamm ein super Rahmenprogramm zusammengestellt. Sportangebote: Step-Aerobic, TaiBo, Tennis, Beachvolleyball; diverse Freizeitangebote wie Motorradtouren, Fahrradtouren, Wandertouren sowie Kinderbetreuung standen auf dem Programm.
Die Verpflegung war in allen Hallen sowie im Festzelt super.  Ein zentraler Anlaufpunkt war das große Festzelt, wo jeden Abend super Stimmung herrschte.

Den Abschluss des Gasshukus bildete auch dieses Jahr wieder eine große Abschlussfete mit Live Musik und super Stimmung…..leider mussten wir da frühzeitig aufbrechen, da am nächsten Morgen unser Flieger in die Flitterwochen ging….

im Festzelt

Vielen Dank für die Glückwünsche und Gratulationen der vielen Gasshuku Teilnehmer….und v.a. vom Ausrichter Dojo TV  Tamm. OSS                                    Das war eine ganz schöne Überraschung als wir bei vollem Festzelt auf die Bühne geholt worden sind....


Wir waren auf jeden Fall nicht das einzige "verrückte Brautpaar", dass seine Flitterwochen auf dem Gasshuku verbringt.Oliver und seine Frau haben 14 Tage vor uns geheiratet.        OSS und herzlichen Glückwunsch nochmal auf diesem Wege

Diese Flitterwoche  wird uns immer in super Erinnerung bleiben und wir freuen uns auf  ein Wiedersehen

OSS

Alex und Marcus




unter dem Motto fand unsere Hochzeit im "mittelalterlichen Stil" das Wochenende vorm Gasshuku statt... 



vorm Trauzimmer in Rosbach

Nach der standesamtlichen Trauung mit unseren Trauzeugen ...                                       Bild von links nach rechts:  Dr. Maurice Cesar (Belgien), Marcus und Alexandra Engel und Shihan Hideo Ochi (8.Dan)

Empfang der Karatekas vor der Ev. Stadtkirche in Rosbach, bewaffnet mit den Gabelbäumen der Surfer!

Ein schöner Empfang- Spalier vor der Kirche


Befreundete Karatekas aus ganz Deutschland waren mit dabei.......hier ein kleiner Einblick: Karatekas einmal anders :-)

Hochzeit im "mittelalterlichen Stil"

Alexandra und Marcus Engel

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass es eine unvergessliche, traumhaft schöne Hochzeit für uns wurde.






Theresa Klauda, Daniel Ruppert, Andreas Schulz, Werner Gösser, Christiane Nitschke


Fred Fritzel, Steve Meier , Kalid Ulas, Iman Ulas, Aziz Kaan Ulas, Ibrahim Ulas, Carolina Bungetzianu , Michael Kunzmann


Petra Fritzel

Oss, macht weiter so!



Am Samstag, den 16.06.2007 fand in der Vereinsturnhalle des TV Stierstadt 1891 ein vereinsinterner Karate Lehrgang statt unter der Leitung von Alexandra Krell (2.Dan) und Marcus Engel (2.Dan).  


Der Lehrgang bildete für die neuen Anfänger, den Abschluss des dreimonatigen Anfängerkurses - und für die Fortgeschrittenen der Karate Gruppe, ein intensivieren der Basiselemente des Karate Do. Schwerpunkt waren Kihon, Kata und Kumite


Mae Geri (Gerader Fußtritt) hier kommt es auf die richtige Distanz, Gleichgewicht und Körpergefühl an ...Flexibilität, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer bestimmen die Leistungsfähigkeit des Karatekas. Bei konstantem Training können die Grundeigenschaften über lange Jahre, teilweise bis ins hohe Alter beibehalten, verbessert oder – bei vorherigem Defizit - antrainert werden.

Kumite

Beim Partnertraining (Kumite) kommt es auf die richtige Distanz, korrekte Stellungen und Ausführungen der Technik und Zanshin (Aufmerkssamkeit) an.

Kata Taikyoku Shodan

In der Kata Taikyoku Shodan werden die Grundtechniken Gedan Barai und Oi- Zuki Chudan in Zenkutsu Dachi in einer festgelegten Reihenfolge einstudiert und geübt.

Kihon

Im Kihon (Grundschule) werden die einzelnen Stellungen und Techniken im Stand, in der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung erlernt und geübt.... 

Das dass Karate Training für Jung und Alt geeignet ist, zeigt die Karate Abteilung des TV Stierstadt eindeutig. Hier wird zusammen trainiert von 13 Jahren bis 60 Jahren.  


Nach zwei Trainingseinheiten von je 1 ½ Stunden konnten die Kursteilnehmer Ihr Können bei der Prüfung zum 9.Kyu (Weißgurt) und 8.Kyu (Gelbgurt) unter Beweis stellen.


OSS Alexandra und Marcus



Am 17. - 20. Mai 2007 waren wir beim Kata Spezial in Groß Umstadt.                                                                                                                           Das Training fand 2mal am Tag statt und jede Graduierung kam auf ihre Kosten und gut ins schwitzen .......

Fred (links im Bild) und Petra (2.von rechts) zeigten dass auch ein "großer Karate Lehrgang" mit 3 Kindern und Womo möglich und gut zu händeln  ist.....hier nun der Bericht:                                                   


Es regnete. Und so fing es bei diesem Kata Spezial genauso an, wie der andere vor einem Jahr geendet hatte: mit Regen. Dieser Regen hatte sich wohl für diesen Lehrgang dafür extra von Karlsruhe nach Groß-Umstadt verzogen. Scheinbar gehört er wohl dazu. Glücklicherweise findet das Training nicht im Freien statt.

Wir sind bereits am Mittwoch Abend mit „Kind und Kegel“ in einem Wohnmobil angereist, um entspannt zum ersten Training am Donnerstag um 9.30 Uhr gehen zu können und haben unser Lager auf einem Parkplatz vor den beiden Hallen, in denen dann der Lehrgang stattfindet, aufgeschlagen. Der Veranstalter hatte zwar für Camper einen anderen Platz ausgewiesen (ca. 2 km entfernt), was jedoch für eine Familie mit drei kleinen Kindern nicht praktikabel ist: ein ständiges Pendeln bei einem überfüllten Parkplatz am Veranstaltungsort geht nun einmal nicht. Am nächsten Morgen hatten sich schließlich auch weitere zahlreiche Camper und Kombis, in denen die ganz durchtrainierten auf der Ladefläche bereits die Nacht verbracht hatten, zu uns gesellt, alles in allem ein lustiger Haufen. Der austragende Verein hatte durch zahlreiche, engagierte Helfer bereits am frühen Morgen ausreichend belegte Brötchen und heißen Kaffee bereitgestellt. Das tat wohl, hatte sich doch morgens zu dem Dauerregen auch noch die Kälte hinzugesellt.
Diese Kälte blieb jedoch nicht lange: mit dem Beginn der ersten Trainingseinheit wurde es recht schnell wärmer.

Zweimal täglich, jeweils vor- und nachmittags anderthalb Stunden und das von Donnerstag bis Sonntag, das heißt Kata Spezial. Vier Trainer haben sich dabei bei den einzelnen Trainingseinheiten abgewechselt, auch Shihan Hideo Ochi war darunter.

Nach kurzem Aufwärmen ging es auch schon los mit den Katas: erst Heian Shodan und dann Heian Nidan. Selbst wenn man den Ablauf zu kennen glaubt, so bekommt man doch Respekt vor den Feinheiten dieser Katas, die im Rahmen dieses Workshops herausgearbeitet werden. Und von diesen Feinheiten gibt es unzählige: so haben wir beispielsweise den Kokutsu Dachi etwas intensiver geübt - sagen wir mal fast das ganze Training hindurch – und Toribio Osterkamp feuerte uns an mit einem stetigen „und tiefer stehen, und unten bleiben“ an – ich spüre meine Beine heute noch, zwei Tage nach dem Training. Shihan Misako Aragaki wies uns sehr anschaulich auf die korrekte Arm- und Handhaltung beim Uchi-(Ude)-Uke hin. Julian Chees gab uns durch Partnerübungen Einblicke in die „praktische“ Anwendung einzelner Teile der Katas.

Jede einzelne Trainingseinheit sah die Erarbeitung einer neuen Kata vor: so übten wir in unserer Gruppe 9.- 7.Kyu neben den zuvor genannten auch Heian Jondan, Heian Godan und Tekki Shodan.

Erfreulicherweise änderte sich am Freitag das Wetter, es wurde sonnig und tagsüber wärmer – aha, es geht also auch anders. Was blieb war der Muskelkater in Armen und Beinen.

Am Samstag hatten die Veranstalter noch zu einer Party im „Portugisischen Club“ geladen und beim Tanzen konnte man sich dann etwas auflockern.

Im letzten Training am Sonntag hat uns Shihan Ochi nochmals gezeigt, was Beweglichkeit bedeutet und dass unsere Bauchmuskeln keine einhundert „Klappmesser“ durchhalten, wie bei ihm selbst. Beeindruckend.

Eines wurde zudem klar: Katas sind sehr interessant und eine wunderbare Übung – aber es ist ein langer Weg sie wirklich zu beherrschen. Die zweite Erkenntnis: der Muskelkater verschwindet auch wieder, was bleibt ist ein gutes Gefühl, einen sehr interessanten Lehrgang besucht, einiges gelernt und einen Einblick in die Welt der Katas bekommen zu haben..

Kata Spezial mit Kindern: ja, es geht. Die Versorgung mit Essen und Trinken durch die Veranstalter war gut, der Parkplatz an den Hallen ohne Strom und Wasser jedoch sehr unzureichend und für eine Familie mit Kindern nicht geeignet. Wir hatten das Glück, aufeinanderfolgende Trainingszeiten zu haben und uns so immer teilweise abwechselnd um die Kinder kümmern zu können.

OSS Fred Fritzel  9.Kyu



Soviel schon mal vorweg: Es macht uns beiden wirklich Spaß.

Das Thema Kampfsport spukte mir schon geraume Zeit im Kopf herum. Meine Frau konnte damit zunächst nichts anfangen und meinte: „dann mach Du mal“. Insofern kam mir der Zeitungsartikel über die Ende letzten Jahres gegründete Karate-Abteilung des TV Stierstadt und Start eines neuen Karate-Anfängerkurses gerade recht. Zumal in dem Artikel zu lesen war: „eignet sich für Jung und Alt“ und auf der Homepage der Hinweis „von 12 bis 80 Jahre“. In diese Zielgruppe passe ich „junger“ Bursche mit meinen gerade mal 59 Lebensjahren doch locker rein! Und schon fand ich mich in einer sympathischen und durchaus ehrgeizigen Gruppe - nicht gerade gleichaltriger Mädels und Jungs – wieder. Der vielleicht eher symbolisch gemeinte obere Wert der Altersskala wird dort zwar nicht erreicht, aber das untere Ende der Skala ist mit Theresa und ihren 12 Jahren sehr gut vertreten. Da ist dann Daniel mit 20 Jahren, gefolgt von mittleren Skalenwerten zwischen wohl 30 und 45 Jahren. Alsdann schließt schon fast „nahtlos“ meine Wenigkeit an und meine Frau, die mir gegenüber mit ihren 60 Jahren manchmal nicht nur einen Altersvorsprung hat.

Das Überraschende ist, dass das gemeinsame Üben in der Gruppe – trotz der Altersunterschiede - prima klappt. Sicher liegt das in erster Linie an unseren hervorragenden Trainern. Dann mag eine Rolle spielen, dass die Bewegungsabläufe im Karate für Anfänger - egal welchen Alters - erst einmal völlig fremd sind. Jeder steht zunächst sprichwörtlich „wie der Ochse vorm Berg“. Beim Erlernen der Techniken geht es offensichtlich nicht nur um Gelenkigkeit, Kondition oder Kraft. Genauso werden andere Eigenschaften gefordert (und gefördert), wie z.B. Gleichgewichtsgefühl, Koordinationsvermögen, Konzentration und Lernbereitschaft.

Für Karate wird wohl alles gebraucht, was dem Menschen in der Regel so mitgegeben ist, und da finden sich immer - unabhängig vom Alter - gewisse Stärken und Schwächen. Jedenfalls harmoniert unserer Gruppe gut, so dass alle nicht nur ihren Spaß haben, sondern - jetzt nach zwei Monaten - deutliche Fortschritte registrieren (es fängt an, nach Karate auszusehen{?}). Sollte auch so sein, schließlich wollen wir in einem Monat nach Möglichkeit die Prüfung zum 9. Kyu bestehen.

Welche Eindrücke haben wir noch? Stichwort „Trainer“: Gleich drei hochmotivierte Senseis, die nicht nur vormachen, erklären und korrigieren, sondern permanent selbst alle Übungen intensiv durchziehen. Das wirkt ansteckend und auch wir versuchen uns im Rahmen des eigenen (Un-) Vermögens richtig „reinzuhängen“.


So werden die 11/2 Stunden Trainingszeit zweimal in der Woche konsequent und effektiv genutzt. Der Körper dankt es und gibt Rückmeldung. Anfangs in der Regel mit Muskelkater (da alle Muskelgruppen trainiert werden, ein möglicherweise immer neues Erlebnis) und dann hoffentlich mit Muskelaufbau.

Kata Taikyoku Shodan

Somit ist das Training zwar anspruchsvoll (so wünschen wir es auch), dabei aber ausgesprochen abwechslungsreich. Das ergibt sich offenbar schon allein aus der karateüblichen Art und Weise, wie Techniken erlernt und geübt werden: trainieren durch häufiges Wiederholen als Grundschulung (Kihon), in einer Art einzustudierendem Schattenkampf (Kata) sowie Partnerübungen

Ja, und Benehmen bzw. Etikette (Reishiki) wird uns ebenfalls beigebracht. Dazu lernen wir noch etwas japanisch, was auch nicht schaden kann. Und wer fleißig trainiert und sich fit für eine Prüfung fühlt, kann bei Bestehen sogar befördert werden. Es gibt ein Rangsystem mit allein 9 Schülergraden. Aber das Streben nach Auszeichnungen bzw. Gürtel, haben wir gehört, ist für einen Karateka, der die Karate-Philosophie verinnerlicht hat, nicht primäres Ziel. Ja, philosophisch und meditativ soll man das Thema auch noch angehen können. Und von interessanten Trainingsveranstaltungen an Wochenenden, geleitet von internationalen Karate-Meistern und Großmeistern, haben wir ebenfalls etwas mitbekommen. 

Kihon: Age Uke

Wer also neue Herausforderungen sucht, findet ein breites Angebot. Wir sind jedenfalls mit unserem Anfängertraining bis auf weiteres sehr gut beschäftigt.

OSS
Werner und Monika



Am Wochenende 14./ 15.April 2007 waren Petra Fritzel (6.Kyu) und Fred Fritzel (9.Kyu) auf dem Lehrgang bei Sensei Kunio Sasaki. Hier ein paar Eindrücke...........

Sensei Sasaki 6.DAN (links) und Sensei Julian Chees

14.4./ 15.4.2007 Lehrgang mit Shihan Kunio Sasaki

Sensei Kunio Sasaki ist JKA-Chief Instructor auf den Philippinen und war am vergangenen Wochenende zu Gast im Karate-Dojo Groß-Umstadt. Was nicht angekündigt war, aber Insider ahnen konnten, ist, dass Julian Chees ebenfalls mit dabei war, der seinen früheren Lehrer begleitete und während der Trainings für ihn übersetzte. Insofern für alle Teilnehmer und Fans von Julian eine schöne Überraschung.
Der Lehrgang war strukturiert wie die meisten Lehrgänge – zwei Trainings am Samstag; ein Training am Sonntag, wobei das zweite Samstagstraining und das Sonntagstraining für alle Graduierungen gemeinsam stattfand.

Inhaltlich lag der Trainingsschwerpunkt in allen Leistungsstufen ganz deutlich auf den Grundschultechniken: nach einem knappen Aufwärmen (ca. 5 Min) wurden zunächst im Stand einige Einzeltechniken absolviert (Choku-Tsuki, Age-Uke, Gedan-Barai, Soto-Ude-Uke), anschließend – ebenfalls noch im Stand – kleinere Kombinationstechniken (Beispiel):
–         Soto-Ude-Uke mit direktem Gedan-Barai gleiche Seite
–         Jodan-Empi, Chudan-Empi mit direktem Tate-Uraken gleiche Seite

Im Fortgeschrittenen-Training waren die Grundtechniken etwas umfangreicher, die Kombinationen komplexer. Diese Standtechniken wurden anschließend in Bahnen und Partnerübungen erweitert und es zeigte sich hier das Ziel dieses Lehrgangs: Das Erlernen von einigen gezielten Abwehr-Angriffs-Kombinationen, die etwas von den „gängigen“ Abwehr-Angriff-Techniken abweichen, die oftmals im Training geübt werden. Eben mal nicht das klassische Abwechseln von Angriff und Abwehr, sondern – je nach Situation – das Verwenden von einer Dreier-Technik (zweimal Abwehr und dann Gegenangriff) oder nach der erfolgten Abwehr eines Angriffs mit einer „Zwischentechnik“ das bessere Vorbereiten des eigenen Gegenangriffs. Insofern ein wirklich interessanter Lehrgang, der auf vielen Ebenen viel Potential bot. Zusammen mit einem strahlenden Julian Chees, der nicht nur übersetzte, sondern in allen Trainings anwesend war und auch immer mit trainierte, war die Stimmung dazu noch prima und betont entspannt. Da verzeiht man auch die etwas lange Wartezeit, die es einmal für die Unterstufe gab. 

 OSS Petra Fritzel


13./14.April 2007 LG mit Shihan Ochi in Konstanz...




Am Freitag den 16.März 2007 haben wir eine Vorführung auf der Turngau gemacht.  Hier ein kleiner Einblick.......

Gruß- Otagani- Rei

Im Karate- Do Training erlernt jeder Anfänger zunächst einzelne Hand- und Fußtechniken bevor sie in Kombinationen und Partnerübungen angewandt werden.

Kihon: Soto- Ude-Uke Blocktechnik

Techniken werden über Jahre trainiert und aufgebaut, so dass dann realistische Situationen von Angriff und Abwehr ohne Verletzungen durchgeführt werden.

Kumite- Partnertraining : Yoko-Geri Kekomi

Kata ist eine festgelegte komplex zusammengesetzte Reihenfolge von Abwehr und Angriffstechniken. Simuliert wird ein Kampf gegen mehrere Gegner. Die Techniken werden in wechselhaften Situationen und komplexen Zusammenhängen einstudiert.

Kata Heian Nidan

Kata SOCHIN



Herzlichen Glückwunsch!!!  OSS



Teilnehmer des Lehrgangs

Am Samstag, den 27.01.2007 fand in der Turnhalle des TV Stierstadt 1891 e.V. ein Karate Lehrgang mit Alexandra Krell 2.DAN und  Marcus Engel 2.DAN statt.

Der Lehrgang bildete den Abschluss des 3monatigen Anfängerkurses (für traditionelles Shotokan Karate/ DJKB e.V) , welchen der TV Stierstadt 1891 e.V. 2mal jährlich durchführt. 
Nach 2 anstrengenden Trainingseinheiten, in denen auf die 3 Säulen des Karate-Do (Kihon= Grundschule; Kata= Form und Kumite= Kampf, Partnertraining) und physiotherapeutische Aspekte eingegangen wurden, absolvierten die Teilnehmer die Prüfung zum 9.KYU (Weißgurt)

Die beiden Physiotherapeuten, Trainer und Prüfer  waren sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen und gratulieren recht herzlich zur bestandenen 9.KYU Prüfung

Prüflinge zum 9.Kyu mit Trainer Marcus Engel und Alexandra Krell                                  

Vielen Dank auch nochmal an Wolfgang Peschel (2.Vorsitzender des TV Stierstadt) der zur Überreichung der Prüfungsurkunden vorbei gekommen ist. 

OSS Alexandra und Marcus


Kommentar zum Karatelehrgang und zur anschließenden Prüfung zum 9.Kyu, ausgerichtet  von Alexandra Krell und Marcus Engel am 27.1.2007 in der Vereinsturnhalle des TV-Stierstadt

Drei Stunden Training und anschließend noch Prüfung! Schaffen wir das?“, war die bange Frage. Aber bereits beim Betreten der Halle war eine angenehme Atmosphäre zu spüren. Die Ausrichter Alexandra Krell und Marcus Engel hatten schon vieles vorbereitet: ein gedeckter Tisch, Kuchen waren gebacken, Brötchen waren belegt und einiges mehr. Für das leibliche Wohl war also bestens vorgesorgt. Die Nervosität, bzw. Angst vor der anstehenden Prüfung wurde dadurch schon gemindert. Diese angenehme Atmosphäre hielt über den ganzen Tag an. 

Der Lehrgang bereitete die Teilnehmenden Prüflinge ausgiebig auf die bevorstehende Prüfung vor. Es wurden auch neue Kenntnisse vermittelt (z. B. der Reiterstand, Kiba-Dachi mit anschließendem Fußtritt Yoko-Geri), die sehr gut in die „Übungen“ des „Prüfungsstoffs“ integriert  waren.  Alexandra und Marcus nahmen Rücksicht auf die Prüflinge, so dass  jeder  sich seine Kräfte gut einteilen konnte; dazu  trugen auch die Pausen bei. Die beiden Trainer Alexandra und Marcus ermutigten die Teilnehmer Vertrauen in das eigene Können zu gewinnen. 
 
Die Prüfung selbst verlief in einem geordneten Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie wurde  rücksichtsvoll, einfühlsam und verständnisvoll durchgeführt, obwohl viel „Können“ verlangt und der „Stoff“ nicht vernachlässigt wurde. Im Anschluss an die Prüfung gaben Alexandra und Marcus sachliche Rückmeldungen, was die Prüflinge in Zukunft  noch verbessern könnten, ohne dass sich jemand kritisiert fühlte. Ein gemütliches Beisammensein rundete den Tag ab.
 
Insgesamt war es  ein sehr schöner Tag. Die Teilnehmenden hatten sehr viel Spaß und Freude am Lehrgang, auch wenn wir hinterher „k.o.“ waren. Interessierten  kann nur geraten werden, einen Anfängerkurs bzw. anschließenden Lehrgang zu besuchen und die Prüfung zum 9. Kyu anschließend abzulegen.
 
 Nadine Johann und Carolina Bungetzianu



Ja, was hat mich denn da geritten? Den Weg zur inneren Versenkung, dem ZEN, kann man doch auch auf anderen Arten beschreiten, zum Beispiel mit der Perfektionierung der Teezeremonie oder eben Ikebana. Aber wer will denn ständig Tee anrichten und im Winter sieht es mit den Blumen, die man geschmackvoll drapieren soll, auch eher schlecht aus. Also dann Karate. Muss ich mich jetzt einem schweißreibenden Sport anschliessen, könnte es nicht auch meinem Alter entsprechend eher Golf sein ?

Dabei tue ich doch schon etwas: mein Rücken hatte irgendwann einmal beschlossen schneller zu altern als der Rest meines Körpers. Und so weist er mich von Zeit zu Zeit darauf hin, dass ich doch bitte etwas langsamer tun soll und quittiert dann meine Ignoranz prompt mit Wirbelentzündungen. So erst geschehen vor zwei Jahren bei einer ausgedehnten Radtour durch den Spreewald. Ich konnte dann monatelang nicht mehr gerade stehen und habe jedem Fragezeichen Konkurrenz gemacht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich entschlossen, Kieser Training gezielt für meinen Rücken zu beginnen und er ist toi, toi toi auch etwas ruhiger geworden. Aber Kieser ist halt nicht alles. Nach dem Training sagen die 479 anderen Muskeln:“ und was ist mit uns ?“.

Nun also Karate und zwar in der Richtung Shotokan, und das auch noch in Oberursel, wo doch ein Frankfurter meint, für nichts ins ‚Geräusch’ fahren zu müssen, alles findet sich doch in der Stadt. Aber nein, es ist Karate und das in Oberursel, beim TV Stierstadt. Aber die Trainer sollen gut sein. Nun gut, denke ich, und mache mich auf den Weg.
Das Training findet in einer Turnhalle statt und da ich dort immer erst gegen 19.00 Uhr eintreffen habe ich von der Umgebung nicht viel mitbekommen, ist aber auch nicht wichtig. Die Halle ist groß genug für unsere Anfängergruppe und ich bin erstaunt zu sehen, wie viele gekommen sind. Und alle sind jünger als ich, also noch eine weitere Herausforderung.

Angrüßen des Partners vor den gemeinsamen Übungen ist wichtig um den Respekt zu zeigen....

Unsere beiden Trainer, Alex und Markus entpuppen sich als sehr kompetent und umsichtig, treiben sie es doch nicht gleich am ersten Tag auf die Spitze, sondern führen uns sowohl was die Kondition betrifft (sie setzen offenbar nicht voraus, dass man vorher an Olympiaden teilgenommen hat) als auch bei den Techniken behutsam an den Sport heran. Und wir geben schon eine lustige Figur ab: ich hätte ja zu gerne aus der Perspektive der Trainer gesehen, wie wir versucht haben ruhig auf einem Bein zu stehen – was für ein Gewackel. Aber andererseits verlangt dies im Büro auch niemand von mir, mir fehlt einfach die Übung.

Kihon: Choku -Tsuki

Die Übung bekommt man hier aber: jede Woche treffen wir uns, immer Montags und Mittwochs und ich bin überrascht, wie konsequent meine Mitsportler zu jedem Training kommen. Die Stimmung ist immer locker vor dem Training und man hat das Gefühl, dass sich jeder darauf freut. Die Übungen werden auch immer anspruchsvoller und wir lernen zunehmend die entsprechenden Techniken  Unsere Trainer legen auch Wert auf die traditionellen Etikette (Reishiki) was ich sehr gut finde. Und so gelingt es mir recht gut, während des Trainings ganz in den Übungen zu versinken und meinen Kopf freizublasen, lediglich meine Muskeln geben manchmal zu verstehen, dass es jetzt aber reicht: nach vielen Kniebeugen wollen sie einfach nicht mehr. Umso mehr geht es mir gut, wenn das Training geschafft ist.

Kata Heian Shodan

Das Training setzt sich stets aus drei Themenbereichen zusammen, die nach einem ausgiebigen Aufwärmen beginnen: dem Kihon (das sind die einzelnen Techniken im Rahmen der „Grundschule“) dem Kumite (Partnerübungen) sowie der Kata (japanisch für„Form“). Unter Kata versteht man einen stilisierten und choreographierten Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner, der einem festgelegten Muster im Raum, Embusen genannt folgt, und das ist genau mein Ding. Da wir diese erste Kata alle gemeinsam machen, muss ich mich sehr konzentrieren um nicht plötzlich nach einer Wendung in die falsche Richtung, gegen die Wand oder einen Mitsportler, zu laufen. Aber nach einer Weile und der entsprechenden Übung geht es recht gut. Inzwischen haben wir Januar und die erste Prüfung steht an.

Kumite Partnertraining

Es überrascht mich, dass die Techniken weit besser von der Hand gehen, Alex und Markus hatten es uns prophezeit. Wir wackeln auch inzwischen nicht mehr so, wenn wir auf einem Bein stehen müssen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und das ist gewiss, ich werde weitermachen. Und dann kann ich mir auch hoffentlich bald den Unterschied zwischen  „Jodan“ und Chudan“ merken.

OSS Fred Fritzel


   



 
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